Selbstgebackenes Farmbrot aus Namibia – Lecker, bio und gesund

Heute möchte ich dir mein Rezept für ein gesundes und leckeres Farmbrot vorstellen. Das Rezept stammt von einer lieben Freundin aus Namibia. Schon ihre Mama hat das Brot gebacken. Ich bevorzuge Zutaten in Bioqualität, aber du kannst auch konventionelle Backzutaten nehmen.

Die Zutatenliste zeigt das Originalrezept, das für 3 bis 4 große Brote ausreichend ist. Ich nehme immer genau die Hälfte des Originalrezeptes. Das ergibt bei mir zwei Brote. Bei diesem Rezept wird der Teig nicht geknetet, sondern nur gerührt.

Zutatenliste

In Klammern steht die halbe Menge, die ich nehme.

1,5 L (0,75 L) Wasser, lauwarm
6 Tassen (3 Tassen) Vollkornmehl oder alternativ Dinkelmehl
4 Tassen (2 Tassen) Weizenmehl
2 Tassen (1 Tasse) Roggenschrot oder alternativ Weizenvollkornschrot (habe ich in einem Hofladen in Bioland-Qualität gekauft)
ca. 0,5 Tasse (0,25 Tasse) Kleie
3 Päckchen (1,5 Päckchen) Trockenhefe
6 TL (3 TL) Rohrohrzucker
3 TL (1,5 TL) Salz

etwas Öl für die Backformen

nach Belieben
0,5 Tasse (0,25 Tasse) Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesam
dann 1 Tasse (0,5 Tasse) weniger Weizenmehl nehmen

 

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Die Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Den Rohrohrzucker und das Salz in lauwarmen Wasser auflösen.

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Anschließend das Wasser mit den aufgelösten Zutaten zu den übrigen Zutaten in die Schüssel geben und den Teig kräftig rühren. Ich habe noch Leinsamen dazu gegeben, da diese gut für die Verdauung sind.

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Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort stehen lassen bis dieser etwa die doppelte Höhe hat. Das dauert je nach Wärme etwa eine halbe Stunde.

Dann füllst du den Teig in zwei mit Öl bepinselte Kastenbackformen (30 cm x 11 cm). Lasse den Teig in den Backformen nochmal für einige Zeit ruhen und aufgehen.

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Den Backofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Backformen zusammen mit einem Gefäß voll Wasser auf das mittlere Rost stellen. Das Wasser spendet Feuchtigkeit. Die Backzeit beträgt etwa 2 Stunden. Reduziere die Ofentemperatur und backe das Brot bei 160 °C. Bei der größeren Menge beträgt die Backzeit bis zu 3 Stunden. Mache zwischendurch die Probe mit dem Holzstäbchen. Wenn kein Teig kleben bleibt, ist das Brot gut.

Das Brot aus der Backform nehmen und auskühlen lassen. Du kannst es anschließend einfrieren oder im Kühlschrank lagern. Im Kühlschrank bleibt es länger frisch als an der Luft. Ich schlage das Brot in ein Leinentuch ein. Meine Freundin aus Namibia legt das Brot in eine Plastikbox, die mit Küchenpapier ausgelegt wurde. Das ist wahrscheinlich die bessere Lösung zum Frischhalten.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Backen. Schreib mir in den Kommentaren wie du das Brot findest. Wenn du Fragen hast, auch her damit. Vielleicht magst du mir auch dein Brotbackrezept verraten?

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4 Kommentare zu “Selbstgebackenes Farmbrot aus Namibia – Lecker, bio und gesund

  1. Ingrid Kubisch

    Sieht richtig lecker aus, liebe Anja. Freut mich, dass du das Rezept hier einstellst.

    Wenn das Brot mit Roggenschrot gebacken wird, ist es auch sehr gesund für
    Diabetiker. In Maßen natürlich. Man kann auch Haferflocken hineintun – was auch sehr lecker ist und gleichzeitig dafür sorgt, dass die Adern innen glatt und geschmeidig bleiben. Ein Verwandter von mir bäckt Nüsse mit hinein. Trockene und nasse Zugaben müssen sich halt die Waage halten.

  2. Anja Blumschein

    Liebe Inki,

    dein Rezept ist so gut. Das muss man einfach der Welt zeigen 🙂
    Danke für deinen Tipp mit den Nüssen. Gute Idee. Werde ich auch mal ausprobieren.

    Liebe Grüße nach Namibia
    Anja

  3. Robert Zimmermann

    Liebe Anja,

    zuerst mal vielen herzlichen Dank für das tolle Brotrezept. Seit du das Rezept eingestellt hast backe ich kein anderes Vollkornbrot mehr. 20-25 Brote dürften es mittlerweile gewesen sein. Gerade heute habe ich wieder meine Wochenration gebacken. Außerdem habe ich einige Brote eingefroren, falls mal keine Zeit zum backen ist. Ich war erst mal sehr skeptisch, – Vollkornbrot ohne Maschine die es ausreichend knetet und – dann nur bei 160° und – so lange backen. Der Geschmack und die Konsistenz haben mich aber restlos überzeugt. Außerdem die absolut einfache Zubereitung. Kein abwiegen, keine laute Knetmaschine. Egal ob das Brot etwas mehr oder weniger „geht“ es schmeckt immer. Variieren tue ich nur mit den Körnerzugaben und der Menge. Auch ist die Backzeit mal länger oder kürzer. Das Ergebnis ist in jedem Fall super! Vielen Dank nochmal für dieses außergewöhnliche Rezept und liebe Grüße
    Robert

  4. Anja Blumschein

    Hallo Robert,

    schön, dass das Brot bei dir gut gelingt und es freut mich total, dass du es so oft backst. Manchmal muss man ein bisschen mit der Temperatur ausprobieren. Die Backzeit hängt sowohl von der Menge als auch vom Ofen ab – für mein Rezept und die angegebene Menge dürften aber maximal 2 Stunden genügen. Sollte es innen mal klitschig sein, ist irgendwas schief gelaufen… Das ist ärgerlich, mir aber schon mal passiert – wir mögen das dann nicht so. Ich liebe dieses Brot trotzdem und meistens gelingt es auch so wie es soll 🙂 Manchmal mache ich auch noch Haferflocken rein. Viele Grüße Anja

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