Blog Umwelt und Nachhaltigkeit. Ökologischer Lifestyle und recherchierte Informationen. Dein Nachhaltigkeitsblog mit vielen Tipps für den Alltag.

Autor: Anja Blumschein

Warum Bio-Tee aus fairem Handel besser ist – 5 Fakten, die mich zum Umdenken gebracht haben

Tee ist beliebt und nach Wasser das weitverbreitetste Getränk. Die größten Teeproduzenten sind China, Indien, Kenia und Sri Lanka. Sozial- und Umweltstandards sind dort vergleichsweise niedrig oder lassen sich nur schwer durchsetzen. Diese 5 Fakten haben mich zum Umdenken gebracht und werden mein Konsumverhalten nachhaltig verändern.

Tee ist beliebt und nach Wasser das weitverbreitetste Getränk. Die größten Teeproduzenten sind China, Indien, Kenia und Sri Lanka. Sozial- und Umweltstandards sind dort vergleichsweise niedrig oder lassen sich nur schwer durchsetzen. Diese 5 Fakten haben mich zum Umdenken gebracht und werden mein Konsumverhalten nachhaltig verändern.

 

Monokulturen sind schlecht für die Umwelt

Fast alle Teeanbaugebiete werden in Monokulturen bewirtschaftet. Monokulturen sind anfälliger für Schädlingsbefall und erfordern im konventionellen Anbau einen verstärkten Einsatz von Pestiziden. Die Bodenfruchtbarkeit verringert sich, und als Folge dessen werden vermehrt Kunstdünger eingesetzt. Monokulturen sind in der Natur nicht vorgesehen und zerstören das ökologische Gleichgewicht.

Ökologischere Alternativen können beispielsweise Mischkulturen mit Nelken- und Muskatbäumen, Kokospalmen und Gewürzpflanzen (Ingwer, Kardamom, Pfeffer) sein. Dadurch kann die Artenvielfalt erhöht und die Bodenfruchtbarkeit verbessert werden.

Zu den ökologischen Nachteilen kommen erhebliche wirtschaftliche Einbußen bei Ernteausfällen. In Anbaugebieten mit riesigen Monokulturen sind die Teepflückerinnen und Teepflücker von den Plantagenbesitzern abhängig, denn es gibt auf dem Land kaum Möglichkeiten einen anderen Beruf zu erlernen.

 

Tee gehört zu den Lebensmitteln, die häufig mit Schadstoffen belastet sind

Pestizide, Herbizide und Insektizide werden mit Sprühflugzeugen über die Plantagen verteilt. Hautausschlag, Lungenentzündungen und Atemwegserkrankungen sind die häufigsten Erkrankungen der Plantagenarbeiter. Die Pestizide sind nicht nur für die Umwelt und die Arbeiter schädlich, sie können auch die Verbraucher gefährden. Bei einem Test des ZDF-Magazins WISO enthielten beispielsweise fünf von sechs Schwarztees den krebserregenden Stoff Anthrachinon, der zur Abwehr von Vögeln eingesetzt wird.

 

Kinderarbeit ist auf den Plantagen immer noch Alltag

Um eine gute Qualität zu erzielen, wird Tee immer noch von Hand geerntet. Da die Teebüsche nicht hoch sind und das Bücken für die Erwachsenen anstrengend ist, greifen die Plantagenbesitzer oft auf Kinderarbeiter zurück – in Kenia sind ein Drittel der Teearbeiter Kinder. Viele Kinder sind auch unbezahlte Helfer ihrer Eltern, damit die ihre Quoten erfüllen können. Die Schulen sind oft weit entfernt und die Plantagenbesitzer organisieren keine Transporte, so dass einige Frauen gezwungen sind, ihre Kinder mit auf die Arbeit zu nehmen.

 

Schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen auf den Plantagen

Viele der Teepflückerinnen und Teepflücker sind abhängig von den Plantagenbesitzern und leben und arbeiten tatsächlich wie vor hundert Jahren. Ungeeignete Unterkünfte, Verweigerung von Gesundheitsvorsorge, unzureichender Arbeitsschutz, Überstunden und mangelnde Wasserversorgung sind die typischen Arbeitsrechtsverstöße auf Teeplantagen. Auch sexuelle Übergriffe sind nicht selten.

 

Die Löhne befinden sich oft weit unter der Armutsgrenze

Einer Studie des Katholischen Hilfswerks Misereor nach erhalten die Teepflückerinnen und Teepflücker weniger als ein Prozent des Verkaufserlöses als Lohn. Mindestlöhne werden selten gezahlt und entsprechen oft nicht dem aktuellen Preisniveau, so das Hilfswerk. In den meisten Anbauländern liegen die Löhne weit unter dem von der Weltbank definierten Existenzminimum, in Malawi zum Beispiel 50 Prozent unterhalb der definierten Grenze zur extremen Armut.

Zu niedrige Löhne und die schlechten Arbeitsbedingungen führen in den größten Teeanbaugebieten zu weit verbreiteter Unterernährung. Fast in allen Anbaugebieten leiden über 30 % der unter 5 Jahre alten Kinder an Unterentwicklung, stellte das Katholische Hilfswerk Misereor fest.

Selbst fairer Handel kann in Indien laut Umwelt-Ethnologin Sarah Besky kaum etwas am Lohn auf den Plantagen ändern. Sie lebte einige Zeit im Nordosten Indiens und erforschte die Auswirkungen von fairem Handel. Alle Arbeiterinnen und Arbeiter auf Indiens Teeplantagen verdienen laut Besky gleich, da der Lohn gesetzlich festgelegt ist.

 

Warum Fair Trade trotzdem wichtig ist?

Fairer Handel ermöglicht soziale, ökologische und ökonomische Projekte (zum Beispiel Gewährung von Kleinkrediten, Lehrgänge in ökologischer Landwirtschaft), regelt die Arbeitsbedingungen der Teepflückerinnen und Teepflücker (Mutterschutz, Arbeitszeiten, Schutzkleidung, Sanitäranlagen, Trinkwasserverfügbarkeit und Erste-Hilfe-Ausstattung) und schützt durch Umweltstandards Mensch, Tier und Natur. Außerdem wird Kinderarbeit unterbunden und dafür gesorgt, dass Kinder von Produzentenfamilien die Schule besuchen können.

 

Was kannst du tun?

Kaufe am besten losen fair gehandelten Tee aus kontrolliert biologischem Anbau. Damit verringerst du das Risiko einer Pestizidbelastung, unterstützt faire Handelsstrukturen und einen umweltverträglichen Teeanbau. Weiterhin förderst du damit bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für Teepflückerinnen und Teepflücker.

Fair gehandelte Produkte sind nicht immer teurer als konventionelle Produkte. Die meisten großen Supermarktketten haben mittlerweile fair gehandelten Tee in ihrem Hausmarken-Sortiment.

 

Woran erkennst du Fair Trade? Durchblick im Siegel-Dschungel

Das Naturland Fair Siegel, das Fairtrade-Siegel vom TransFair e.V. und die Fairhandels-Häuser GEPA, dwp – Die Weltpartner und El Puente sind gute Anhaltspunkte, wenn du fairen Tee kaufen möchtest. Zudem gibt es noch das eigenständige Gütesiegel Hand in Hand der Rapunzel Naturkost AG sowie das Pro Planet Siegel der Rewe Group (zertifiziert konventionelle Produkte), die beide auch vertrauenswürdig sind.

Es gibt außerdem das Siegel mit dem grünen Frosch – Rainforest Alliance. Dieses geht aber von geringeren Standards aus und legt den Schwerpunkt vor allem auf effizientere Anbaupraktiken. Faire Arbeitsbedingungen und Mindestpreise für das Produkt stehen nicht im Vordergrund. So sind nur nationale Mindestlöhne Standard, die teilweise nicht existenzsichernd sind. Außerdem wird bemängelt, dass Kontrollen unzureichend sind.

Manche Händler wählen auch den Direct Trade Ansatz und kaufen Produkte ohne Zwischenhändler von Kleinbauern ein und sorgen vor Ort durch eigene Projekte für bessere Lebensbedingungen für sie und ihre Familien. So kann eine höhere Transparenz in der gesamten Produktionskette gewährleistet und auf die Qualität gut Einfluss genommen werden.

Mit dem Thema Teeanbau habe ich mich (leider, da sehr interessant) erst so richtig im Rahmen einer Kooperation mit dem Online-Teehändler Dear Mr. Nice Guy auseinandergesetzt.

Die sympathischen Gründer von Dear Mr. Nice Guy haben mir leckeren Tee aus kontrolliert biologischem Anbau und eine Teebereiterflasche zum Testen zur Verfügung gestellt. Auf der Teeverpackung steht, dass der Biotee ausschließlich von Partnern der Ethical Tea Partnership (ETP) Organisation bezogen wird, um faire Verhältnisse vom Anbau bis zum Handel zu garantieren.

 

Bio und lecker: Dear Mr. Oorange – Oolong Tee mit Orangenschalen von Dear Mr. Nice Guy (Oolong Tee ist halbfermentierter Tee und verbindet somit die Eigenschaften von Grün- und Schwarztee)
© Umweltgedanken

 

Da ich die Ethical Tea Partnership Organisation bisher nicht kannte, habe ich nach weiterführenden Informationen gesucht. Die 1997 gegründete Zertifizierungs-organisation sagt von sich selbst, dass sie sich für Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen im Teeanbau und Teehandel einsetzt. Das Non-Profit-Magazin Ethical Consumer jedoch beschreibt die ETP als Initiative der Mainstream Teeindustrie und die Zertifizierung gilt verglichen mit einer Fairtrade-Zertifizierung als einfacher erreichbar. Auch das niederländische Centre for Research on Multinational Corporations (SOMO) kritisiert in einem Bericht aus dem Jahr 2006, dass wichtige Grundsätze wie ein existenzsichernder Lohn oder die Festlegung der maximalen Arbeitszeit fehlen; Kontrollen würden zuvor angekündigt.

 

Fair Trade Tee

Die Teebereiterflasche Dear Mr. Bamboottle eignet sich auch super, um aufgebrühten Tee umweltfreundlich mitzunehmen
© Umweltgedanken

 

Die ETP hat zwar nicht die höchsten Standards bezogen auf fairen Teeanbau und Teehandel, aber eine solche Zertifizierung ist besser als gar keine. Auch wenn mich die ETP als Zertifizierungsorganisation (ähnlich wie bei der Rainforest Alliance) nicht 100 % überzeugt, hat mich das ökologische Engagement und das Teesortiment von Dear Mr. Nice Guy dennoch sehr angesprochen.

Der Tee stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und ist nach EU-Bio-Richtlinien zertifiziert. Für einen noch besseren ökologischen Fußabdruck spendet Dear Mr. Nice Guy 2 % des Warenkorbwertes für Aufforstungsprojekte an die Tropenwaldstiftung Oro Verde – 1 Euro steht dabei für einen gepflanzten Baum. Die Stiftung begleitet und betreut seit 1989 Regenwaldschutzprojekte in Lateinamerika und Asien. Auch beim Versand der Biotees achtet Dear Mr. Nice Guy auf Klimaschutz und versendet klimaneutral mit DHL Go Green.

Wenn du die leckeren Teesorten, wie beispielsweise Dear Mr. Apple Crumple oder Dear Mr. Cookie Monster auch mal ausprobieren möchtest, schau doch mal im Onlineshop von Dear Mr. Nice Guy vorbei. Es lohnt sich, denn das Angebot ist vielfältig und macht Lust auf einen gemütlichen Abend mit einer Tasse Tee. #qualitytime # teatime

 

Weiterführende Informationen zum Thema fairer Handel

Mit dem Produkt- und Einkaufsfinder von Fairtrade Deutschland kannst du fair gehandelte Produkte oder Verkaufsstellen in deiner Umgebung recherchieren.

Die fair gehandelten Produkte von El Puente gibt es in Weltläden und im eigenen Onlineshop. Auf der Webseite des Fairhandels-Unternehmens findest du einen Weltladen-Finder.

Fairtrade-Mythen: Die 10 bekanntesten Irrtümer über Fairtrade im Fakten-Check

Sustainabilitea – The Dutch Tea Market and Corporate Social Responsibility, SOMO, ProFound & India Committee of the Netherlands, 2006

 

Biotee von Dear Mr. Nice Guy

Der leckere Biotee von Dear Mr. Nice Guy hat mich überzeugt
© Umweltgedanken

 

Mit dem Kauf von fair gehandeltem Tee aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft unterstützt du einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit den Teepflückerinnen und Teepflückern auf den Plantagen. Außerdem schützt du dich als Verbraucher selbst vor Schadstoffen.

Waren dir die 5 Fakten über Tee bekannt? Ist dir fairer Handel und Bioqualität beim Teekauf wichtig? Ich freue mich auf deinen wertvollen Kommentar.

Titelbild: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Keine Kommentare zu Warum Bio-Tee aus fairem Handel besser ist – 5 Fakten, die mich zum Umdenken gebracht haben

Spülmittel selber machen – 2 einfache Rezepte zum Nachmachen

Konventionelles Spülmittel enthält umweltschädliche Tenside auf Erdölbasis. Auch Bio-Spülmittel enthält Tenside, meist auf Pflanzenölbasis, die zwar besser abbaubar sind, aber oft aus Palmöl oder Kokosöl bestehen. Und das ist auch nicht umweltfreundlicher. Wenn du auf ein herkömmliches Spülmittel aus dem Supermarkt verzichtest, tust du etwas für die Umwelt und sparst auch noch Plastik. Mit nur wenigen Zutaten kannst du dir ein ökologisches Spülmittel selber machen.

Konventionelles Spülmittel enthält umweltschädliche Tenside auf Erdölbasis. Auch Bio-Spülmittel enthält Tenside, meist auf Pflanzenölbasis, die zwar besser abbaubar sind, aber oft aus Palmöl oder Kokosöl bestehen. Und das ist auch nicht umweltfreundlicher.

Wenn du auf ein herkömmliches Spülmittel aus dem Supermarkt verzichtest, tust du etwas für die Umwelt und sparst auch noch Plastik. Mit nur wenigen Zutaten kannst du dir ein ökologisches Spülmittel selber machen.

Spülmittel selber machen aus Bio-Zitronen, Bio-Apfelessig, Wasser und Speisesalz

Spülmittel selber machen

Spülmittel aus Bio-Zitrone, Bio-Apfelessig, Salz und Wasser ist ökologisch und plastikfrei
© Umweltgedanken

 

Dieses Öko-Spülmittel ist auch für die Spülmaschine geeignet. Zwei Esslöffel davon enstprechen einem Geschirrspültab.

Diese Zutaten brauchst du für das selbstgemachte Spülmittel:

  • 3 Bio-Zitronen (möglichst Ernte aus Europa)
  • 100 ml Bio-Apfelessig
  • 200 g Speisesalz (ich habe grobes Meersalz genommen)
  • 400 ml Wasser

Außerdem brauchst du:

  • Pürierstab oder Mixer
  • Kochtopf
  • Küchensieb und Schüssel
  • Gläser oder Flaschen (alternativ Seifenspender, wenn du bereits hast) zum Abfüllen, ggf. einen Trichter

So stellst du das DIY-Flüssigspülmittel her:

  1. Bio-Zitronen in kleine Stücke schneiden und anschließend pürieren oder mit einem Mixer zu einem groben Brei zerkleinern.
  2. Die zerkleinerten Bio-Zitronen und alle weiteren Zutaten (Bio-Apfelessig, Speisesalz und Wasser) in einen Kochtopf geben.
  3. Den Brei etwa 10 bis 15 Minuten zugedeckt bei kleiner Hitze köcheln lassen.
  4. Spülmittel durch ein Küchensieb passieren.
  5. Wenn die aufgefangene Flüssigkeit etwas abgekühlt ist, kannst du diese in Gläser oder Flaschen füllen.

Das abgekühlte Spülmittel hat eine leicht dickflüssige Konsistenz. Ich entnehme das Spülmittel mit einem sauberen Teelöffel. Da es komplett schadstofffrei ist, eignet sich das Öko-Spülmittel besonders gut zum Spülen von Babyflaschen oder Geschirr, das nicht in die Spülmaschine darf, beispielsweise aus Olivenholz. Wie schon weiter oben geschrieben, eignet es sich auch als Ersatz für Geschirrspültabs. Aufgrund der Zitronensäure sparst du dir den Klarspüler. Du kannst das Spülmittel auch als Scheuermilch für verkalkte Armaturen benutzen. Funktioniert richtig gut! Welche selbstgemachten Reiniger ich noch verwende, findest du hier.

Spülmittel selber machen aus Olivenölseife, Natron und Wasser

Spüli aus Natron

Natürliches Spülmittel aus Olivenölseife, Natron und Wasser ist umweltfreundlich und hautschonend
© Umweltgedanken

 

Dieses Spülmittel ist umweltfreundlich und schnell zu machen. Aufgrund der milden Inhaltstoffe ist es sehr hautfreundlich. Außerdem ist es günstiger als herkömmliches Spülmittel. Ich benutze für das selbstgemachte Spülmittel reine Pflanzenölseife ohne Palmöl – in meinem Fall Alepposeife aus 100 % Olivenöl, die ich in einem Esoterik-Geschäft um die Ecke unverpackt (nur mit Papierbanderole) kaufen kann. Alepposeife (meist noch mit Lorbeeröl) gibt es aber in den meisten Biomärkten und eignet sich auch als Feinwaschmittel für Wolle und Seide. Kernseife geht grundsätzlich auch, enthält aber meist Zusätze und besteht fast immer aus Palmöl.

Diese Zutaten brauchst du für das selbstgemachte Spülmittel:

  • 1 TL Natron (Natron bzw. Backsoda in Papierverpackung gibt es hier)
  • 20 g Olivenölseife (z. B. Alepposeife ist palmölfrei und gibt es
    hier*) oder Kernseife (ohne Palmöl) – bei Verwendung von Kernseife hat das Spülmittel eine dickflüssige Konsistenz wie Pudding (liegt am Glyzerin)
  • 450 ml Wasser
  • optional: etwas abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale

Außerdem brauchst du:

  • eine Küchenreibe
  • einen Topf
  • einen Schneebesen
  • einen Teelöffel
  • eine Flasche oder einen Seifenspender (wenn du bereits einen hast) zum Abfüllen, ggf. einen Trichter

So stellst du das DIY-Flüssigspülmittel her:

  1. Olivenölseife kleinraspeln. Du kannst auch direkt das ganze Stück raspeln und die Seifenflocken in einem Schraubglas aufbewahren. So hast du immer Nachschub, wenn du neues Spülmittel selber machen willst.
  2. Wasser in einem Topf erhitzen. Die Seifenflocken in das Wasser schütten und solange mit dem Schneebesen rühren bis sich die gesamte Seife aufgelöst hat.
  3. Natron dazugeben und umrühren.
  4. Alles abkühlen lassen und in die Flasche füllen (ggf. Trichter verwenden).

In manchen Rezepten wird noch ätherisches Öl als Zutat angegeben. Ich verzichte darauf, da auch ätherische Öle wassergefährdend und allergieauslösend sein können. Wer etwas Duft braucht, kann optional abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale verwenden.

Wenn du naturreine Alepposeife benutzt, sollte das DIY Spülmittel flüssig bleiben, lediglich die ölhaltige Phase setzt sich unten ab. Bei Verwendung von Kernseife kann es passieren, dass das Spülmittel aufgrund der Zusätze (Glyzerin) stark eindickt. Dann musst du dein Spülmittel vor Gebrauch gut schütteln.

Tipps für nachhaltiges Spülen

Selbstgemachtes Spülmittel

Plastikfreie Spüle mit natürlichem Spülmittel und waschbarem Baumwolllappen (alter Waschlappen)
© Umweltgedanken

 

  • Verwende zum Spülen keine Spülschwämme oder Spüllappen aus Kunststoff, denn diese geben Mikroplastikpartikel an das Abwasser ab. Verwende stattdessen auswaschbare Spüllappen aus Baumwolle (auch Weiterverwendung von alten Waschlappen oder Handtüchern denkbar).
  • Benutze Spülbürsten (wenn überhaupt, ich habe gar keine) mit auswechselbaren Köpfen (aus Naturborsten – kompostierbar) und möglichst mit einem Stiel aus Metall. Holzstiele eignen sich nur, wenn du die Bürste aufhängen kannst, sonst schimmelt der Stiel sehr schnell (Spülbürsten mit Wechselkopf und Metallstiel bekommst du
    hier* oder hier)
  • Entferne Essensreste vom Geschirr, bevor sie angetrocknet sind.
  • Spüle mit lauwarmen Wasser und lasse das Geschirr etwas im Wasser einweichen.
  • Vermeide es unter fließendem Wasser zu spülen.
  • Gereinigtes Geschirr kannst du anschließend in eine Schüssel mit klarem Wasser und einem Schuss Essig (wirkt wie Klarspüler) abspülen.
  • Spüle ohne Plastikhandschuhe (das selbstgemachte Spülmittel greift die Hände nicht so stark an wie herkömmliches Spülmittel).
  • Verwende nur so viel Spülmittel wie nötig.

Ich komme mit beiden Spülmitteln gut zurecht, nutze sie in Kombination (das mit Zitrone ist für Glas besser) und werde in Zukunft auf das gekaufte verzichten. Am Anfang ist es etwas gewöhnungsbedürftig, da das selbstgemachte Spülmittel nicht schäumt. Außerdem musst du bei starker Fettverschmutzung das Spülmittel konzentrierter anwenden.

Wieder einen Schritt in die richtige Richtung geschafft. Jetzt ist unsere Spüle auch endlich plastikfrei! Noch mehr Tipps wie du in der Küche Plastik einsparst findest du in meinem Beitrag Das schafft jeder! In 10 Schritten zur plastikfreien Küche – die ultimative Anleitung

Und nun wünsche ich dir viel Spaß beim Nachmachen.

Welches Geschirrspülmittel gefällt dir besser? Benutzt du schon selbstgemachtes Spülmittel? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Titelbild: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

DIY Spülmittel

Affiliatelinks/Werbelinks
Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

6 Kommentare zu Spülmittel selber machen – 2 einfache Rezepte zum Nachmachen

Plastikfreie Küche in 10 Schritten – das schafft jeder

Du möchtest in der Küche auf Plastik verzichten und weißt nicht wie du anfangen sollst? Weniger Plastik in der Küche zu haben, ist gar nicht schwer. In diesem Beitrag zeige ich dir wie du Schritt für Schritt eine plastikfreie Küche bekommst. Ich stelle dir mein gesammeltes Wissen zur Verfügung, welches ich in den letzten Jahren gelernt habe.

Du möchtest eine plastikfreie Küche und weißt nicht wie du anfangen sollst? Eine Küche ohne Plastik zu haben, ist gar nicht schwer. In diesem Beitrag zeige ich dir wie du Schritt für Schritt eine plastikfreie Küche bekommst. Ich stelle dir mein gesammeltes Wissen zur Verfügung, welches ich in den letzten Jahren gelernt habe.

Schritt 1

Obst, Gemüse, Kräuter, Nüsse, Brot und Brötchen unverpackt kaufen

In vielen Supermärkten werden Obst, Gemüse und Kräuter lose angeboten. Du verzichtest am besten auf die kostenlosen Hemdchentragetüten aus Plastik und legst dein Obst und Gemüse direkt in deinen Korb oder in einen Baumwollbeutel. Für Nüsse, Pilze, Feldsalat und Kartoffeln sind Stoffbeutel praktisch. Ich habe welche aus Biobaumwolle, Leinen und aus Baumwollgardine (Upcycling). Du kannst dir auch selbst welche nähen, zum Beispiel mit Tüllstoff aus Biobaumwolle.

plastikfreier Einkauf

Mit Stoffbeuteln plastikfrei einkaufen
© Umweltgedanken

 

In vielen Städten gibt es türkische Lebensmittelläden. Hier habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass vieles unverpackt angeboten wird (leider meist nicht in Bioqualität). Auch auf dem Wochenmarkt, in Markthallen oder in Bio- und Hofläden findest du ein gutes Angebot. Kräuter kannst du auch im Garten, auf dem Balkon oder auf der Fensterbank kultivieren und hast damit immer frische Petersilie, Minze und andere Küchenkräuter wie Salbei, Thymian und Rosmarin zur Hand.

Die Papiertüten beim Bäcker sind genauso umweltschädlich wie Einweg-Coffee-To-Go Becher! Für die Herstellung sind wertvolle Ressourcen verbraucht worden und sie landen viel zu schnell wieder im Müll.

Brot, Brötchen und andere Teilchen vom Bäcker kannst du ebenfalls in deinen Stoffbeutel packen lassen. Frag mal bei deinem Bäcker nach, ob das geht und schau beispielsweise bei Etsy – da gibt es jede Menge Brötchenbeutel für jeden Geschmack – auch für Baguettes 😲 oder bei Waschbär – Der Umweltversand – DE.

Ich habe außerdem tolle wiederverwendbare Stoffbeutel mit eingenähtem Sichtfenster bei Pinterest entdeckt. Die wären besonders in Supermärkten oder Discountern sinnvoll, da das Personal an der Kasse so direkt den Inhalt erkennen kann.

Schritt 2

Kaufe möglichst keine in Plastik verpackten Lebensmittel mehr

Das hört sich im ersten Moment schwer an, ist es aber nicht. Milch, Sahne und Joghurt kaufe ich im Glasgefäß (Pfandsystem). Das ist zwar nicht besonders ökologisch, da die Produkte meistens nicht aus der Region sind, aber ich mache das eher aus gesundheitlichen Gründen, denn in fetthaltigen Lebensmitteln wurden Weichmacher in höheren Konzentrationen nachgewiesen. Möchtest du mehr über die gesundheitlichen Auswirkungen von Plastik erfahren? Dann lies auch meinen Beitrag über die Auswirkungen von Weichmachern auf deine Gesundheit. Käse kaufe ich nur noch an der Frischetheke. In einigen Unverpackt-Läden gibt es auch Quark im Glas. Leckere Kekse und Fladenbrot kaufe ich beim türkischen Bäcker.

Plastikfrei einkaufen heißt für mich einkaufen ohne Dogma: Lass dich nicht entmutigen, wenn du doch einmal das eine oder andere in Plastik kaufst. Das mache ich auch, aber sehr selten. Ich versuche es immer entweder durch Verzicht oder andere Alternativen zu umgehen. Viele heißgeliebte Dinge kannst du selbst machen wie Pommes (besonders lecker aus Süßkartoffeln), Chips, Eis, Apfelmus etc.

Deine Kochkünste werden sich sogar verbessern, wenn du weniger Fertigprodukte einkaufst.

Besonders einfach ist es, wenn du einen Unverpackt-Laden in deiner Nähe hast. Meist werden die Lebensmittel dort auch in Bioqualität angeboten. Für mich hat sich der Einkauf in einem Unverpackt-Laden für den Alltag leider noch nicht bewährt 🙁 und ich fand es auch immer recht teuer. Ich werde aber in diesem Jahr einen neuen Versuch starten und einmal im Monat einen geplanten Einkauf von bestimmten Lebensmitteln dort machen. Vor allem möchte ich Reis, Gummibärchen (für den Kleinen), Frühstückscerealien, Gewürze, Kaffee und Kakao regelmäßig im Unverpackt-Laden kaufen, da ich bisher keine geeigneten plastikfreien Alternativen gefunden habe. Ich denke mit etwas mehr Organisation im Vorfeld lässt es sich gut im Unverpackt-Laden einkaufen.

Schritt 3

Leitungswasser trinken statt Wasser aus Plastikflaschen

Leitungswasser trinken

Trinke Leitungswasser und vermeide Wasser aus Plastikflaschen
© Umweltgedanken

Ich trinke seit vielen Jahren Leitungswasser – manchmal lege ich Wassersteine mit in den Glaskrug. Meine Wasserstein-Grundmischung besteht aus Amethyst (harmonisierend, vermittelt Ruhe und Gelassenheit), Bergkristall (für mehr Vitalität und Kraft) und Rosenquarz (reinigt und entspannt). Aber vielleicht ist das auch zu spirituell für dich? Vielleicht magst du lieber Zitronen-, Ingwer- oder Gurkenscheiben und frische Minze in dein Wasser geben? Das gibt einen tollen Geschmack. #infusedwater

Auch pur ist Leitungswasser ein günstiges Getränk, das zumindest in Industrieländern in sehr guter Qualität verfügbar ist. Für unterwegs fülle ich Wasser in eine bruchsichere Glasflasche. Ich benutze schon lange die Emil®-Trinkflasche mit einer Hülle aus Bio-Baumwolle.

Schritt 4

French Press Kaffeekanne statt Kaffeepads und Kaffeekapseln

Vollautomatische Kaffemaschinen sind praktisch, doch es geht auch ohne und vor allem günstiger. Ich brühe meinen Kaffee direkt in der Tasse oder in meiner doppelwandigen French Press Kaffeekanne aus Edelstahl auf. Tipp: Für unterwegs kannst du deinen Kaffee in einem Mehrwegbecher mitnehmen. Mittlerweile bekommst du bei vielen Bäckereien und Läden einen Preisnachlass, wenn du deinen eigenen Kaffeebecher mitbringst und auf den umweltschädlichen To-Go-Becher verzichtest.

Schritt 5

Aufbewahren, Transportieren, Einfrieren und Einkaufen mit Schraub- und Einweckgläsern sowie Stoffbeuteln

Ich benutze für fast alles Einweckgläser (einige besonders große habe ich noch von meiner Mama). Vielleicht findest du auch geeignete Gefäße auf dem Flohmarkt. Ansonsten gehen auch Marmeladen- oder Honiggläser sehr gut. Für Flüssigkeiten, die du dir abfüllen möchtest (in Unverpackt-Läden meist Öl, Essig, Reiniger, Waschmittel, Spülmittel) sind ein paar Glasflaschen (am besten mit Bügelverschluss) von Vorteil.

Falls du damit im Unverpackt-Laden oder auch woanders einkaufst, klebe nicht die Wiegezettel darauf. Die gehen meist schwer wieder ab.

Stoffbeutel sind besonders für trockene, lose Lebensmittel wie Getreide, Trockenfrüchte, Nüsse oder Hülsenfrüchte sowie für Pilze, Salate, Kartoffeln und Rosenkohl geeignet. Stoffbeutel haben beim Transport den Vorteil, dass sie leichter sind und nicht zerbrechen können. Brot und Brötchen kannst du auch gut in Stoffbeuteln einfrieren. Glas eignet sich ebenfalls zum Einfrieren. Wie du plastikfrei einfrierst, erfährst du in diesem Beitrag von mir: Plastikfrei einfrieren: Tipps und Tricks

Mit Stoffbeuteln einkaufen

Obst plastikfrei mit Stoffbeuteln einkaufen, Anmerkung: Äpfel nicht gekauft 🙂 – Fallobst von einer öffentlichen Streuobstwiese
© Umweltgedanken

 

Schritt 6

Abdecken und einwickeln: Frischhaltefolie durch Wachstücher oder Teller ersetzen

Lebensmittel in Schüsseln kannst du entweder mit Tellern (so mache ich es) oder mit Wachstüchern (Bienen- oder vegan mit Carnaubawachs) abdecken. Wachstücher eignen sich auch super zum Einschlagen von angeschnittenem Gemüse und Obst. Äpfel und Bananen kannst du auch einfach mit der Schnittfläche nach unten im Obstkorb liegen lassen – es bildet sich eine natürliche Haut.

Schritt 7

An der Frischetheke mit mitgebrachten Edelstahl(brot)dosen einkaufen

Das Mitbringen von eigenen Behältern an der Frischetheke ist meistens in kleinen inhabergeführten Geschäften, in Unverpackt-Läden sowie in den meisten Edeka- und Tegut-Filialen und auf dem Wochenmarkt möglich. Ich nehme immer zwei Edelstahl(brot)dosen in unterschiedlichen Größen mit. Diese Dosen stelle ich nach dem Einkauf dann direkt in den Kühlschrank und habe dadurch eine Frischhaltedose, die auch auf dem Esstisch ansprechend aussieht. Ich habe mich für Edelstahl entschieden, da es hygienischer ist als Plastik und so wahrscheinlich auch besser von den Verkäufern akzeptiert wird. Glas ginge sicher auch, würde aber vielleicht schneller kaputt gehen.

Auf Fleisch und Wurst wollen wir ab jetzt weitestgehend verzichten, denn der Fleischkonsum, insbesondere von Rindfleisch, ist maßgeblich an den Treibhausgasemissionen im Nahrungsbereich verantwortlich. So lässt sich auch nochmal sehr viel Plastik einsparen. Ganz auf tierische Produkte, also auch auf Milchprodukte und Eier zu verzichten, fällt uns aber noch schwer. Wem geht es noch so?

Schritt 8

Trinkhalme ohne Plastik verwenden

Verwende für Smoothies und Milchshakes Glas-, Bambus- oder Edelstahltrinkhalme statt welche aus Einweg-Plastik (falls du überhaupt einen Trinkhalm brauchst). Für unterwegs kannst du die Trinkhalme einfach in einen Waschlappen oder in ein Geschirrtuch wickeln und mit einem Band oder einem Gummi fixieren. #StopSucking

Schritt 9

Auf Plastikmüllbeutel verzichten

Wenn du Toilettenpapier (am besten aus Recyclingpapier) oder Küchenrolle (brauche ich nicht; manche nähen sich die selbst) kaufst, kannst du beispielsweise die Plastikverpackung als Mülltüte weiterverwenden. Biomüllbeutel kannst du aus alten Tageszeitungen falten. Ich mache das nicht, da ich keine Tageszeitungen erhalte, finde den Tipp aber sehr gut. Nachfolgend findest du eine kinderleichtes Youtube Tutorial der AWR Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde GmbH

 

Schritt 10

Snacks und Essen-To-Go in Mehrwegbehältern mitnehmen

Wenn einmal eine längere Fahrt mit dem Zug oder dem Auto ansteht, bereite ich Mittagessen und kleine Snacks immer vor. Dafür eignen sich die Edelstahl(brot)boxen auch sehr gut. Auch für Essen-To-Go (vom Asiaten etc.) ist es praktisch ein auslaufsicheres Gefäß dabei zu haben, im besten Fall eines, das warmhält (schau mal im Internet nach Thermo- oder Isolier-Essensbehälter). Es erfordert ein wenig mehr Planung und Aufwand, funktioniert aber echt gut.

Du brauchst noch mehr Motivation? In meinem 6-Schritte-Plan für ein bewusstes Leben zeige ich dir wie du es auch schaffen kannst.

Es wird dir leichter fallen immer einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Ich habe auch nicht alles sofort umgesetzt. Das war ein Prozess von mehreren Jahren und dieser Prozess dauert immer noch an. Als nächstes will ich mein eigenes Spülmittel für die Küche herstellen, das hoffentlich auch die Spülmaschinentabs (gibt es mittlerweile auch mit selbstauflösender Folie) ersetzt.

Update 4.02.2019: Das selbstgemachte Spülmittel ist fertig 😍 Zum Beitrag hier entlang

Selbstgemachtes Spülmittel

Plastikfreie Spüle mit natürlichem Spülmittel und waschbarem Baumwolllappen (alter Waschlappen)
© Umweltgedanken

 

Wichtige Hinweise für die Umsetzung:

#Hinweis Nr. 1: In Kategorien denken! Die Reihenfolge der Schritte ist für die Umsetzung nicht entscheidend. Mir war mit diesem Beitrag wichtig, dass du lernst bei der Umstellung in Kategorien zu denken.

#Hinweis Nr. 2: Nicht mehr konsumieren als nötig! Ich habe dir bewusst kaum spezielle Produkte zum Kauf verlinkt, weil ich dich nicht zu mehr Konsum anregen möchte, außer da wo ich denke, dass die Umstellung ohne schwierig ist. Vieles von dem was du zu Hause hast, kannst du für den Anfang verwenden, grundsätzlich sogar deine Gefäße aus Plastik. Ich habe zum Beispiel auch noch keine Wachstücher und verzichte trotzdem schon lange auf Frischhaltefolie. Falls du aber einen Kauftipp brauchst, schreib mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular oder in die Kommentare.

#Hinweis Nr. 3: Gerichte vorplanen! Ich empfehle dir einen Essensplan für eine Woche zu machen und darauf aufbauend eine Einkaufsliste zu erstellen. Ich benutze dafür seit mehreren Jahren die App denkst-du-daran.de. Diese Vorgehensweise hat mir beim plastikfreien Einkauf sehr geholfen.

Ich hoffe, das diese Anleitung hilfreich für dich war und du damit maximale Erfolge erzielst 🙌

Jetzt interessiert mich aber noch: Welche Dinge hast du schon durch plastikfreie Alternativen in deiner Küche ersetzt? Was nimmst du dir als nächstes vor? Ich bin gespannt auf deinen wertvollen Kommentar und freue mich über viele weiterführende Tipps.

Titelbild: © anaumenko – stock.adobe.com

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

2 Kommentare zu Plastikfreie Küche in 10 Schritten – das schafft jeder

DIY Aloe Vera Leave-In Conditioner – Natürliche Zero-Waste-Haarpflege

Aloe Vera ist ein Allrounder in Sachen Gesundheit und Pflege und versorgt die Haare mit viel Feuchtigkeit. In diesem Beitrag zeige ich dir wie du einen natürlichen Aloe Vera Leave-In Conditioner selbst herstellen kannst.

Aloe Vera ist ein Allrounder in Sachen Gesundheit und Pflege und versorgt die Haare mit viel Feuchtigkeit. In diesem Beitrag zeige ich dir wie du einen natürlichen Aloe Vera Leave-In Conditioner selbst herstellen kannst.

Du brauchst dafür eine Aloe Vera Pflanze oder ein einzelnes Blatt (zum Beispiel aus dem Biosupermarkt) und Wasser. Wer mag kann noch ein beliebiges Öl dazugeben wie Kokosöl, Mandelöl oder Arganöl.

© juefraphoto – stock.adobe.com

 

Ich habe seit 1,5 Jahren eine Aloe Vera Pflanze (damals als Ableger bekommen) und möchte sie nun verwenden. Besser ist es sogar 3 Jahre zu warten bevor die Blätter geerntet werden.

So geht’s – Aloe Vera Leave-In Conditioner herstellen

Als erstes schneidest du ein äußeres Blatt von deiner Aloe-Pflanze ab. Nun stellst du das Blatt aufrecht in ein Gefäß und wartest bis die gelbliche Flüssigkeit vollständig abgelaufen ist (am besten über Nacht stehen lassen). Diese könnte sonst deine Haut reizen. Bei einem großen Blatt ist es sinnvoll dieses vorher in kleinere Abschnitte zu zerteilen.

© xjbxjhxm – stock.adobe.com

 

Anschließend wird das Mark, das Innere des Blattes, mit einem Messer oder einem Löffel aus der Schale gekratzt und mit einem Pürierstab oder Mixer zerkleinert (es geht auch mit einer Gabel, dauert nur länger). Das schäumt dann ein bisschen. Danach füllst du die gleiche Menge Wasser auf und schüttest alles durch ein Sieb in eine Sprühflasche (meine ist aus Plastik, weil ich die noch von damals aufgehoben hatte). Nun kannst du nach Belieben noch einige Tropfen eines pflegenden Öls hinzugeben (ich mache es ohne). Auch Honig oder Zitrone sind als Beigaben denkbar. Alles gut durchschütteln. Jetzt kannst du deinen Zero-Waste-Conditioner anwenden: Den Leave-In Conditioner auf das noch feuchte Haar aufsprühen und leicht einmassieren.

Aloe Vera Gel kann in Eiswürfelbehälter eingefroren werden

Mindestens eine Woche kannst du den Zero-Waste-Conditioner im Kühlschrank aufbewahren.

Es ist ratsam immer nur eine kleine Menge zu machen, je nachdem wie oft du deine Haare wäschst. Das Aloe Vera Gel lässt sich sehr gut in Eiswürfelbehältern einfrieren und dann immer nach Bedarf auftauen.

Ich würde mich freuen, wenn du den Aloe Vera Leave-In Conditioner auch mal ausprobierst. Jedenfalls bin ich jetzt begeistert von dieser Pflanze! Für mich die beste plastikfreie Lösung, da reines Öl nicht in Frage kommt.

Die Vorteile des Leave-In Conditioners lassen sich wie folgt beschreiben:

  • deine Haare werden mit Feuchtigkeit versorgt
  • die Kämmbarkeit deiner Haare wird verbessert
  • ökologisch, da kein Plastikabfall anfällt
  • ein Produkt mit natürlichen Inhaltsstoffen ohne Konservierungsstoffe und Silikone
  • einfach herzustellen

Was benutzt du als Leave-in Conditioner oder kommst du ohne aus? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Titelbilder: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Zero Waste Leave-In Conditioner
3 Kommentare zu DIY Aloe Vera Leave-In Conditioner – Natürliche Zero-Waste-Haarpflege

Wie du dir in 5 Minuten ein transparentes Puder herstellst – plastikfrei und mit nur drei Zutaten

Seit einem Jahr benutze ich mein selbstgemachtes Puder und spare mir dadurch den Kauf von teurer Kosmetik. Außerdem kann ich damit auf unnötiges Plastik in meinem Leben verzichten und tue damit etwas für die Umwelt. Ich möchte dir heute zeigen wie du ein gut mattierendes plastikfreies Puder aus nur drei Zutaten – zwei davon befinden sich in jeder Küche – ganz einfach selbst mischen kannst.

Seit einem Jahr benutze ich mein selbstgemachtes Puder und spare mir dadurch den Kauf von teurer Kosmetik. Außerdem kann ich damit auf unnötiges Plastik in meinem Leben verzichten und tue damit etwas für die Umwelt. Ich möchte dir zeigen wie du ein gut mattierendes plastikfreies Puder aus nur drei Zutaten – zwei davon befinden sich in jeder Küche – ganz einfach selbst mischen kannst.

Mein erster Blogbeitrag im neuen Jahr soll dich motivieren etwas für die Umwelt zu tun. Wenn du bisher dachtest beim Schminken kannst du nicht auf Plastik verzichten, dann kann ich dich mit diesem Beitrag bestimmt vom Gegenteil überzeugen.

Das plastikfreie Puder besteht aus Maisstärke, Heilerde für die Haut und Zimtpulver. Maisstärke und Heilerde für die Haut bekommst du in Papierverpackungen und wenn du einen Unverpackt-Laden in deiner Nähe hast, kannst du dort auch Zimt lose kaufen. Achte noch darauf, dass du Cylon-Zimt nimmst und nicht den billigen Cassia-Zimt (musste eben auch erstmal auf mein Zimtdöschen schauen ;-)). Warum Cylon-Zimt besser ist, erfährst du unter der Anleitung im Infokasten.

Eine vorgeschriebene Mengenangabe je Zutat gibt es nicht. Du musst einfach selbst etwas experimentieren bis du die Mischung, die deinem Hautton entspricht, gefunden hast.

Für eine Portion brauchst du (Mengen können nach eigenem Belieben angepasst werden):

  • 1 verschließbares Glas oder eine Dose
  • 2 Teelöffel Maisstärke
  • 1 bis 2 Teelöffel Heilerde (z. B. Luvos hautfein, gibt es in jeder Drogerie)
  • 0,5 bis 1 Teelöffel Zimtpulver oder Kakao-Pulver zum Backen oder beides (Menge kann erhöht werden bis die gewünschte Farbnuance erreicht ist)

Die Zutaten durch ein kleines Sieb in das Gefäß füllen und gut mischen.

Zimt wirkt aufgrund der ätherischen Öle stimulierend. Der anregende Duft ist hauptsächlich beim Öffnen des Glases zu riechen und verfliegt auf der Haut. Im Altertum war Zimt auch ein begehrtes Aphrodisiakum.

Wenn du Zimt kaufst, solltest du Cylon-Zimt nehmen. Im Gegensatz zu Cassia-Zimt enthält dieser nur Spuren des potentiell schädlichen Pflanzenstoffs Cumarin. Dieser kann auch über die Haut gut aufgenommen werden. Übrigens Tonkobohnen und Datteln enthalten auch Cumarin.

Und Achtung! Nicht jeder verträgt Zimt: Die Anwendung kann allergische Hautreaktionen hervorrufen. Besonders Pollenallergiker sollten auf Zimt verzichten, da dieser in einigen Fällen Kreuzallergien auslöst. Wer mag kann anstatt Zimt auch Back-Kakao nehmen. Der Duft von Kakao ist auch sehr angenehm.

5 Gründe, warum ich plastikfreies Puder selber mache – und warum du es mir nachmachen solltest:

  1. Du sparst Verpackungsmüll und tust damit etwas für die Umwelt.
  2. Heilerde pflegt und beugt Hautunreinheiten vor.
  3. Zimt wirkt entzündungshemmend und desinfizierend (antibakteriell).
  4. Das Puder ist sehr kostengünstig und du kommst sehr lange mit den Einzelzutaten aus.
  5. Die Herstellung geht schnell und das Puder besteht aus natürlichen Zutaten.

Ich komme gut mit losem Puder zurecht. Wenn du bisher Kompaktpuder gewöhnt bist, musst du dich etwas umstellen. Du brauchst auch noch einen großen Pinsel zum Auftragen des Puders. Vor dem Auftragen klopfe ich den Puderpinsel am Glasrand etwas ab, damit überschüssiges Puder abfällt.

Ich freue mich, wenn du das plastikfreie Puder auch mal ausprobierst und mir berichtest. Schreib mir gerne einen Kommentar wie du es findest. Ganz viel Freude beim Ausprobieren!

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

8 Kommentare zu Wie du dir in 5 Minuten ein transparentes Puder herstellst – plastikfrei und mit nur drei Zutaten

BPA-freie Trinkflaschen bei 720°DGREE + zwei Fragen an die Unternehmensgründer

Ich war im Juli zwei Wochen im Urlaub in der Normandie (Frankreich) und habe für euch drei Produkte von 720°DGREE getestet. Das Team von 720°DGREE hat es sich zur Aufgabe gemacht wiederverwendbare Produkte mit einem hohen Anspruch an Design und Funktionalität herzustellen und möchte damit gegen den täglichen Wahnsinn der Müllproduktion durch Plastikflaschen, Einweg-Kaffeebecher und Wegwerf-Essensbehälter ein Zeichen setzen.

Ich war im Juli zwei Wochen im Urlaub in der Normandie (Frankreich) und habe für euch drei Produkte von 720°DGREE getestet. Das Team von 720°DGREE hat es sich zur Aufgabe gemacht wiederverwendbare Produkte mit einem hohen Anspruch an Design und Funktionalität herzustellen und möchte damit gegen den täglichen Wahnsinn der Müllproduktion durch Plastikflaschen, Einweg-Kaffeebecher und Wegwerf-Essensbehälter ein Zeichen setzen.

Zero Waste Kaffee-To-Go-Becher

Edelstahl Kaffee-To-Go Becher von 720°DGREE mit 360 ° Trinköffnung
© Umweltgedanken

 

Statt ein eigenes dezentrales Netzwerk aufzubauen, hat sich das Unternehmen bewusst für den Vertrieb über Amazon entschieden. Ob der Vertrieb beim genannten Versandhändler nachhaltig ist – darüber will ich an dieser Stelle nicht diskutieren. Was ich zu bemängeln habe, ist das Plastikfüllmaterial im Paket. Es wäre gut, wenn Unternehmen darauf Einfluss nehmen könnten, dass zumindest nachhaltiges Füllmaterial verwendet wird.

Aber nun zu den Produkten selbst:

Neben einem 650 ml Premium Isolierbehälter für warme oder kalte Speisen habe ich noch einen Edelstahl Kaffeebecher mit 1-Klick Öffnung und eine Trinkflasche aus dem Material Tritan-Copolyester (frei von BPA, BPS und Phthalaten) getestet.

Zero Waste Essensbehälter

Isolierbehälter zum Mitnehmen von warmen und kalten Speisen
© Umweltgedanken

 

Was sind BPA und BPS?

Bisphenol A (BPA) und der alternative Weichmacher Bisphenol S (BPS) führen laut einer Studie von Forschern der University of Calgary zu Veränderungen in der Gehirnentwicklung. Nachgewiesen wurde dies bei Zebrafischen, deren Gene unseren zu 80 % ähnlich sind. Die Veränderungen der Gehirnneuronen treten insbesondere in der pränatalen (der Geburt vorausgehenden) Phase auf und führen zu neurologischen Entwicklungsstörungen wie Hyperaktivität und Autismus.

Ähnlich wie BPA greift BPS speziell männliche Hormone an. Mehr über die negativen Auswirkungen von BPA auf die Gesundheit findest du in meinem Beitrag Kunststoffverpackungen vermeiden – Gesundheit schützen.

Produkte und Verpackungen, die BPS enthalten, werden gerne als BPA-frei gekennzeichnet, um als sicher zu gelten. Möglicherweise ist BPS aber genauso giftig wie BPA.

Ich finde Unternehmen gut, die sich an Alternativen versuchen. Nur bleibt abzuwarten, ob die Ersatzstoffe wie Tritan so viel weniger schädlich sind.

Trinkflasche ohne BPA

Auslaufsichere Tritan Trinkflasche mit integriertem Fruchtsieb
© Umweltgedanken

 

Ist Tritan gesundheitlich unbedenklich?

Tritan wurde 2007 von der US-Firma namens Eastman Chemicals hergestellt. Das Unternehmen wollte ein Material auf den Markt bringen, welches sich auch für Babyflaschen eignet. Laut Studien, die Eastman in Auftrag gegeben hat, ist Tritan unbedenklich und gibt keine hormonell oder östrogen wirksamen Substanzen ab.

Gegen die Verwendung von Trinkflaschen aus Tritan sprechen Studien von amerikanischen Forschern der University of Texas sowie der University of Missouri-Columbia, die zu dem Ergebnis kamen, das Tritan Trinkflaschen den Hormonhaushalt stören und eine östrogene Wirkung haben. Die beiden Studien seien 200-mal sensitiver als die mit denen die Gefahrlosigkeit von Tritan gezeigt wurde. Eastman klagte gegen die Veröffentlichung der Ergebnisse und bekam recht. Möglicherweise sind andere Verbindungen, die bei der Kunststoffproduktion hinzugegeben wurden, verantwortlich für die östrogene Wirkung, vermutet Wade Welshons von der University of Missouri-Columbia.

 

Trinkflasche aus Tritan – eine Alternative zu anderen Kunststoffflaschen?

Ich habe schon eine Trinkflasche aus Glas mit der ich sehr zufrieden bin, aber für Wanderungen oder beim Joggen ist eine leichte Kunststoffflasche komfortabler. Die „uberBottle“ von 720°DGREE ist auslaufsicher und praktisch, doch bin ich mir unsicher, ob das Material Tritan angesichts der oben genannten negativen Studien wirklich so unbedenklich ist.

 

Der Premium Isolierbehälter hat mich überzeugt

Zero Waste Isolierbehälter

Praktischer Edelstahl Essensbehälter von 720°DGREE für unterwegs
© Umweltgedanken

 

Ob im Büro, beim Picknick oder auf Reisen: Mit dem auslaufsicheren Isolierbehälter bleiben deine Speisen dank Doppelwand Vakuum mit zusätzlicher Kupferschicht lange warm oder kalt. Mit dem wiederverwendbaren Essensbehälter trägst du aktiv dazu bei Verpackungsmüll zu reduzieren.

Ich habe zu einem Ausflug in ein Naturschutzgebiet bei Ouistreham einen exotischen Reissalat mit Datteln und Cashewkernen mitgenommen. Morgens in den Isolierbehälter eingefüllt, war dieser auch noch am Nachmittag richtig schön kalt. Der Hersteller verspricht, dass der Isolierbehälter aus gesundheitlich unbedenklichen 18/8 Edelstahl bis zu 24 Stunden kühlt und bis zu 12 Stunden warmhält.

18/8 Edelstahl wird gerne in der Gastronomie und in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt. Die Ziffernfolge 18/8 bedeutet, dass 18 % Chrom, 8 % Nickel und 74 % Stahl enthalten sind. Wenn eine Legierung mindestens 13 % Chrom enthält, darf der Stahl als rostfrei bezeichnet werden. Aufgrund des Nickelanteils ist der Stahl zudem widerstandsfähig gegenüber Säuren.

 

Der Isolier-Kaffeebecher hält was er verspricht

Wiederverwendbarer Kaffee-To-Go Becher

Wiederverwendbare Kaffee-To-Go Becher sind umweltfreundlicher
© Umweltgedanken

 

Auch der Kaffee-To-Go Becher von 720°DGREE hat mich überzeugt. Das Getränk, in meinem Fall Kaffee, bleibt mindestens 5 Stunden heiß. Der Becher ist auslaufsicher und durch den praktischen 1-Klick-Deckel leicht zu öffnen. Leider ist es schlecht zu erkennen, ob der Becher geöffnet oder geschlossen ist. Hilfreich wäre hier eine Markierung, an der man sehen kann, ob der Becher offen ist.

 

Zwei Fragen an die Gründer von 720°DGREE

 

720°DGREE engagiert sich für den Brunnenbau in Gebieten mit Wasserknappheit. Wie sieht euer Engagement genau aus? Arbeitet ihr vor Ort mit Partnern zusammen?

Wir arbeiten hier direkt mit der Neven Subotic Stiftung zusammen. Diese haben über ihr Netzwerk schon viel Erfahrung in Äthiopien gesammelt und somit die Expertise vor Ort. Zusätzlich zur allgemeinen Aktion, dass wir die Neven Subotic Stiftung unterstützen, haben wir nun bis Ende des Jahres die #GiveWater2All Sonderedition uberBottle aufgesetzt. Jegliche Überschüsse, die hier zusammenkommen, werden direkt gespendet, um in 2018 genug Geld für mindestens einen 720°DGREE Brunnen gesammelt zu haben.

 

Sind weitere nachhaltige Projekte geplant, die ihr in Zukunft unterstützen wollt?

Wir haben zur Weihnachtszeit einige soziale Einrichtungen wie Kinderheime, den Kinderschutzbund, etc. in Deutschland mit Produkten unterstützt, welche nicht mehr verkaufsfähig waren, da die Verpackung z. B. beschädigt war. Auf Instagram posten wir regelmäßig Stories hierzu. Weiterhin möchten wir in Zukunft sogenannte Strandsäuberungs-Aktionen unterstützen, damit angeschwemmter Müll ordentlich weggeräumt wird. Hier sind wir jedoch noch ganz am Anfang und freuen uns jederzeit über Hinweise, welche Organisationen wir am besten unterstützen sollten.

 

Wenn du mehr über 720°DGREE erfahren möchtest, besuche den Onlineshop oder die Webseite.

Mehr Informationen zur Neven Subotic Stiftung, die sich dafür einsetzt, dass Menschen Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen haben, bekommst du hier.

Haben dir die Produkte von 720°DGREE gefallen? Was denkst du über das innovative Material Tritan als Alternative zu Polycarbonat-Kunststoffen?

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

 

2 Kommentare zu BPA-freie Trinkflaschen bei 720°DGREE + zwei Fragen an die Unternehmensgründer

Entdecke jetzt 9 einfache Regeln für nachhaltigen Fischkonsum

Die Lage der Fischbestände in den Weltmeeren ist besorgniserregend. Ich verrate dir zunächst die Gründe warum nachhaltige Fischerei wichtig ist. Anschließend gebe ich dir 9 Regeln mit auf den Weg, die du zukünftig bei deinem Fischkonsum beachten kannst.

Die Lage der Fischbestände in den Weltmeeren ist besorgniserregend. Ich verrate dir zunächst die Gründe warum nachhaltige Fischerei wichtig ist. Anschließend gebe ich dir 9 Regeln mit auf den Weg, die du zukünftig bei deinem Fischkonsum beachten kannst.

Warum ist nachhaltige Fischerei wichtig?

Immer mehr Menschen essen immer öfter Fisch. Das ist daran zu erkennen, dass sich der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch als Nahrungsmittel in den letzten 50 Jahren verdoppelt hat. Die langjährige Übernutzung der Meere hat dazu geführt, dass laut Welternährungsorganisation (FAO) weltweit 29 % der Fischbestände überfischt und 61 % bis an die Grenzen überfischt sind. Im Mittelmeer sind laut WWF sogar unglaubliche 93 % überfischt. Dadurch sind viele Fischarten vom Aussterben bedroht.

Weitere Opfer des konventionellen Fischfangs sind Wale, Delfine, Haie und Meeresschildkröten, die sich in den Netzen und Langleinen als Beifang verheddern und qualvoll sterben. Gemäß WWF zerstören vor allem grundberührende Fanggeräte auf der Jagd nach Scholle, Seezunge und Krabben durch das Umpflügen das empfindliche Ökosystem Meeresboden. Es sind aber nicht nur die Tiere, die als Beifang verenden, sondern 800 Millionen Menschen leben von der Fischerei und sind insbesondere in den Entwicklungsländern wegen der Überfischung in ihrer Existenz bedroht. Für viele ist Fisch nicht nur eine Einnahmequelle, sondern auch ein wichtiges Nahrungsmittel.

Als Verbraucher kannst du etwas gegen illegale und umweltzerstörerische Fangmethoden tun, denn die Nachfrage nach nachhaltig gefangenen Fisch bestimmt das Angebot. Nachfolgend gebe ich dir 9 wichtige Regeln mit auf den Weg wie du Fisch bewusster konsumieren kannst und damit vom Aussterben bedrohte Fischarten rettest.

9 Regeln für nachhaltigen Fischkonsum

Regel 1

Achte auf Nachhaltigkeitszertifikate. Für Fisch aus Zucht kannst du auf die Siegel von Bioland, Naturland und vom ASC (Aquaculture Stewardship Council) bei Verwendung gentechnikfreier Futtermittel achten. Bei Wildfisch gilt das MSC-Siegel einen Hinweis auf nachhaltige Fischerei. Wie bei vielen Zertifizierungen gibt es auch hier Kritik an bestimmten Siegeln. So fordert der WWF, dass die Anforderungen beim MSC-Siegel nachgebessert werden.

Regel 2

Kaufe nur Fische, die der WWF mit Hilfe eines Ampelsystems als „Gute Wahl“ einstuft.
Mit Hilfe des WWF-Ratgebers „Fische & Meeresfrüchte“ solltest du dich nur für Fische mit der Kennzeichnung „Gute Wahl“ entscheiden. Es gibt noch „Zweite Wahl“ und „Lieber nicht“. Den WWF-Einkaufsratgeber gibt es für unterwegs auch als App. Laut WWF werden kaum uneingeschränkt Fischarten zum Kauf empfohlen. Lediglich Karpfen und Afrikanischer Wels können ohne schlechtes Gewissen konsumiert werden. Bei vielen Fischarten kommt es auf die Herkunft an. Zum Beispiel ist Zander aus deutscher, niederländischer oder dänischer Zucht empfehlenswert, während Wildfang zum Beispiel aus Estland oder Kasachstan gemieden werden sollte.

Aal, Rochen, Hai, Granatbarsch und Schnapper sind immer rot!

Regel 3

Auch Greenpeace hat einen Einkaufsratgeber herausgegeben. Demnach ist Karpfen in Ordnung sowie Hering und Afrikanischer Wels, wobei bei den beiden letztgenannten auch kritische Ausnahmen bestehen, die du lieber meiden solltest.

Regel 4

Da Deutschland rund 90 % des Fisches importiert (Fisch-Informationszentrum e. V.) ist es ohnehin wichtig Fisch nur als nichtalltägliche Delikatesse zu genießen und wertzuschätzen. Der Schweizer Verein fair-fish empfiehlt wenn überhaupt nur einmal pro Monat Fisch zu essen.

Regel 5

Konsumiere keine vom Aussterben bedrohte oder kritische Fischarten. Verzichte zum Beispiel auf Aal, Dornhai (Schillerlocken), Rotbarsch, Steinbutt und Steinbeißer. Welcher Handel bedrohte oder kritische Fischarten im Angebot hat kannst du im WWF Bericht „Nicht im Trüben fischen“ nachlesen.

Regel 6

Ernährungsexperten raten ein- bis zweimal pro Woche Fisch zu essen. Wir müssen Fisch jedoch nicht essen um gesund zu bleiben. Eiweiß ist auch in Hülsenfrüchten enthalten und Jod in Speisesalz. Auch wegen der Omega-3-Fettsäuren wird Fisch häufig empfohlen. Besonders fette Fischarten wie Lachs, Makrele, Thunfisch oder Hering enthalten viele der Omega-3-Fettsäuren, die der Körper selbst nicht bilden kann, welche aber beispielsweise für die Gehirnleistung und muskelaufbaubauende Prozesse im Körper bedeutend sind. Alternativen sind Walnüsse, Mandeln und Leinöl. Mehr über Omega-3-Fettsäuren kannst du in meinem Artikel über Leinsamen als regionale Superfood-Alternative nachlesen.

Regel 7

Beim Thunfischfang werden auch Delphine getötet. Daher achte auf das Siegel des Delfin-Schutzprogramms SAFE. Durch das 1990 ins Leben gerufene Programm SAFE werden heute über 90 % des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA kontrolliert. Laut der Gesellschaft zur Rettung der Delfine (GRD) werden dadurch jedes Jahr 80.000 bis 100.000 Delfine vom grausamen Tod als Beifang im Fischernetz verschont. Delfine dürfen auf der Fangfahrt weder gejagt noch mit Netzen umkreist werden. Treibnetze dürfen gar nicht zum Einsatz kommen. Außerdem sollen die dem SAFE-Programm angeschlossenen Fischereien auf den Fang von Jungthunfischen verzichten und diese wie alle anderen Beifangarten wieder freilassen. SAFE ist somit das wirkungsvollste Delfinschutzprogramm der Welt. Ohne das SAFE-Programm wären die im tropischen Ostpazifik heimischen Schlank- und Spinnerdelfinpopulationen schon ausgestorben.

Regel 8

Wenn du Fisch außerhalb essen gehst achte darauf, dass das Restaurant Fisch aus nachhaltiger Fischerei anbietet. Einen Anhaltspunkt für grüne Restaurant liefert dir die Webseite von Greentable – die 2014 gegründete Plattform für nachhaltiges Essen in Restaurants.

Regel 9

Garnelen am besten nur aus ökologisch zertifizierter Zucht kaufen, denn Garnelen aus konventioneller Aquakultur sind meist mit Pestiziden und Antibiotika belastet. Zudem werden für die Zucht oftmals Mangrovenwälder gerodet, die aber die Küsten vor Erosion und Überschwemmungen schützen sollen. Farmen, die zum Beispiel das Naturland-Siegel tragen investieren in die Wiederaufforstung der Mangrovenwälder, die auch als Regenwälder der Küsten gelten.

Mehr Informationen zum Thema nachhaltiger Fischkonsum

Naturland Broschüre Mit gutem Gewissen genießen – Fisch und Meeresfrüchte

Worauf achtest du beim Einkauf von Fisch? Denkst du, dass wir überhaupt noch Fisch essen sollten angesichts der erschreckenden Umweltauswirkungen des Fischfangs? Ich freue mich auf deinen wertvollen Kommentar.

Titelbild: © curto – Fotolia.com

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Keine Kommentare zu Entdecke jetzt 9 einfache Regeln für nachhaltigen Fischkonsum

Wie du als Lebensmittelretter unsere Ressourcen schützen kannst

Jeder von uns wirft pro Jahr etwa 55 Kilogramm Lebensmittel weg. Fast die Hälfte davon wird als vermeidbar eingeschätzt. Der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ins Leben gerufene Zu gut für die Tonne!-Bundespreis greift das Thema Lebensmittelverschwendung auf und sucht deinen #EinfallGegenAbfall.

Jeder von uns wirft pro Jahr etwa 55 Kilogramm Lebensmittel weg. Fast die Hälfte davon wird als vermeidbar eingeschätzt. Der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ins Leben gerufene Zu gut für die Tonne!-Bundespreis greift das Thema Lebensmittelverschwendung auf und sucht deinen #EinfallGegenAbfall.

 

Wieder zu viel eingekauft und nicht rechtzeitig verbraucht? Laut BMEL landen in Deutschland jährlich 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Die größten Verschwender sind die Verbraucher, aber auch in Supermärkten, Bäckereien und Restaurants landen noch essbare Nahrungsmittel in der Tonne. In den Statistiken überhaupt nicht berücksichtigt sind die Lebensmittel, die auf Äckern liegen bleiben, weil sie nicht der Norm entsprechen.

 

Der Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung

In den letzten Jahren haben sich daher immer mehr Initiativen gegründet, die gegen die Lebensmittelverschwendung kämpfen. So können Restaurantabfälle zum Beispiel mit der App Too Good to Go verteilt werden. Brotabfälle aus Bäckereien können mittlerweile einer Weiterverwertung zugeführt werden: Die Firma Knödelkult stellt aus altem Brot Knödel im Glas her, die dann, in Scheiben geschnitten, angebraten werden können. Aus Brotresten entsteht auch schon Bier. In vielen Städten gibt es sogenannte Essensretter, die noch brauchbare Lebensmittel aus Geschäften abholen und verteilen.

 

Den Gesamtprozess betrachten

Da wir auch Lebensmittel von anderen Kontinenten essen, sind die Auswirkungen weltweit zu spüren, wenn wir Lebensmittel verschwenden. Verschwendet werden nicht nur die eigentlichen Lebensmittel, sondern es werden im gesamten Herstellungsprozess wertvolle Ressourcen verbraucht. Für ein Kilo Äpfel sind zum Beispiel mehr als 800 Liter Wasser notwendig, dazu Dünger, Energie und Anbauflächen.

 

Deutschland hat sich verpflichtet die Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren

Deutschland hat sich aufgrund der hohen Ressourcenverschwendung, die immer mehr zunimmt, verpflichtet, die Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2030 um bis zu 50 % zu reduzieren. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, das wir nur mit klaren Zielvorgaben und Zuständigkeiten erreichen.

Frankreich hat Anfang 2016 beispielsweise ein Gesetz verabschiedet, das größeren Supermärkten (ab 400 m²) verbietet, unverkaufte aber genießbare Lebensmittel in den Müll zu werfen. Vielmehr sollen die Lebensmittel gespendet, zu Tiernahrung oder kompostiert beziehungsweise zur Energiegewinnung verwendet werden. Ein guter Ansatz!

 

Mach mit beim Zu gut für die Tonne!-Bundespreis

Weil das Thema Ressourcenschutz von sehr hoher Bedeutung ist, vergibt das BMEL seit ein paar Jahren einen Preis an Unternehmen, Privatpersonen, Kommunen, Nichtregierungsorganisationen oder Bürgerinitiativen für vorbildliche Aktionen rund um das Thema Lebensmittelverschwendung. Wenn du eine Idee hast, wie du Lebensmittel retten kannst, bewirb dich noch bis zum 31. Oktober 2018 für den Zu gut für die Tonne!-Bundespreis.

In der Kategorie Gastronomie hat 2017 das Berliner Restaurant Restlos glücklich, das komplett aus Resten kocht, gewonnen. Den Bundespreis 2018 in der Kategorie Handel gewann der Laden und Onlineshop SirPlus, der Lebensmittel anbietet, die im Handel nicht mehr verkauft werden dürfen.

 

Der Laden und Onlinehandel SirPlus gewann in der Kategorie Handel 2018 den Zu gut für die Tonne!-Bundespreis (© BMEL/Christof Rieken)

 

4 Tipps wie du Lebensmittel retten kannst

  • Bewusster einkaufen: Du kannst einen Essensplan für die ganze Woche schreiben. Das mache ich immer so. Ich kaufe dann nur die Dinge, die auf dem Einkaufszettel stehen. Seitdem werfen wir kaum noch Lebensmittel weg.
  • Achte auf die richtige Lagerung der Lebensmittel: Zum Beispiel solltest du Tomaten und Äpfel getrennt von anderen Obst- und Gemüsesorten lagern. Das enthaltende Ethylengas könnte sonst zur schnelleren Reifung führen.
  • Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum: Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, sind oft noch lange genießbar.
  • Schließe dich in deiner Stadt einer Essensretter- oder Foodsharing-Initiative an.

Mehr Informationen zum Thema Lebensmittelverschwendung

Dokumentarfilm „Taste the Waste“ von Valentin Thurn

https://www.lebensmittelwertschaetzen.de/

Studie: Ermittlung der weggeworfenen Lebensmittelmengen und Vorschläge zur Verminderung der Wegwerfrate bei Lebensmitteln in Deutschland

WWF Studie: Das große Wegschmeißen

Foodsharing Initiative

 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) entstanden.

Titelbild: ©highwaystarz

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.


2 Kommentare zu Wie du als Lebensmittelretter unsere Ressourcen schützen kannst

Montessori im Bad: Waschtisch für Kleinkinder – so geht’s

In diesem Beitrag bekommst du Tipps, Ideen und Inspirationen für ein kleinkindgerechtes Badezimmer. Wir haben für unseren Sohn einen Montessori-inspirierten Waschplatz umgesetzt. Das Ziel ist es, dem Kind damit zur größtmöglichen Eigenständigkeit zu verhelfen.

In diesem Beitrag bekommst du Tipps, Ideen und Inspirationen für ein kleinkindgerechtes Badezimmer. Wir haben für unseren Sohn einen Montessori-inspirierten Waschplatz umgesetzt. Das Ziel ist es, dem Kind damit zur größtmöglichen Eigenständigkeit zu verhelfen.

 

Wir haben den Waschtisch selbstgebaut

Wir haben den kleinen Waschtisch nach den Maßen eines Ikea RAST Ablagetisches (52 x 40 x 30 cm) nachgebaut, da es den Tisch des schwedischen Möbelhauses leider nicht mehr zu kaufen gibt. Wenn du nicht selbst bauen willst, findest du einen passenden Beistelltisch zum Beispiel bei NATUREHOME, einem Markenhersteller für exklusives und ökologisches Wohndesign. NATUREHOME verbindet nachhaltige Produktionsverfahren mit elegantem Design. Der Nachteil ist, dass der Beistelltisch von NATUREHOME keinen zweiten Boden hat. Das war mir jedoch wichtig, um genügend Ablagefläche zu haben. Da wir nichts Vergleichbares wie den Ikea RAST gefunden habe, entschieden wir uns für den Selbstbau.

 

Nicht das Kind soll sich der Umgebung anpassen. Sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen. Maria Montessori

 

Waschschüssel und Krug aus Emaille

 

Montessori Waschtisch

© Umweltgedanken

 

Nachdem der Waschtisch fertig war, ging es an die Utensilien. Eine Waschschüssel musste her und ein Wasserkrug, mit dem mein Sohn das Wasser vom großen Waschbecken zur eigenen Waschschüssel transportieren kann. Ich habe mich bewusst für eine Schüssel und einen Krug aus Emaille entschieden. Hier wird häufiger mal etwas heruntergeschmissen und so gibt es keinen Bruch. Zudem haben mir die Griffe an der Schüssel sehr gut gefallen, denn so kann mein Sohn nach dem Waschen die Schüssel selbstständig in die Toilette schütten.

 

Welche Utensilien haben wir sonst noch auf dem Waschtisch?

 

Waschtisch

© Umweltgedanken

 

Für den Waschtisch habe ich noch einen runden Flechtkorb für die zusammengerollten Handtücher und einen Standspiegel (stelle ich erst später auf) sowie eine kleine Handbürste und eine schlichte Seifenschale besorgt. Unser Sohn benutzt zurzeit eine duftfreie Handseife mit Bio-Stutenmilch und Mandelöl. Da das Seifenstück für seine kleinen Hände zu groß wäre, habe ich ein kleineres Stück von der Seife abgeschnitten. Dann finden noch seine Haarbürste und bald auch sein Zahnputzzeug Platz auf dem Waschtisch. Die Pflege soll sich langsam immer mehr vom Wickeltisch ins Bad verlagern.

 

Montessori im Bad

© Umweltgedanken

 

Ich werde noch einen kleinen Eimer und ein Aufwischtuch bereitstellen, falls mal etwas daneben geht.

 

Mit einem Tritthocker das Erwachsenenwaschbecken erreichen

© Umweltgedanken

 

Mit dem Buche Massivholz Tritthocker von NATUREHOME gelangt unser Sohn auch leicht ans große Waschbecken, um dort Wasser zu holen. Später wird er mit dem Tritthocker auch das große Waschbecken nutzen können. Der Tritthocker ist ebenso praktisch, um an alle anderen höhergelegenen Bereiche in der Wohnung zu kommen wie in der Küche oder im Kinderzimmer. Dank des Tragegriffes kannst du ihn problemlos transportieren und überall einsetzen.

 

Tritthocker Badezimmer

© Umweltgedanken

 

Ich habe den Tritthocker im Rahmen einer Kooperation mit NATUREHOME kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Er ist mir schon jetzt sehr ans Herz gewachsen.

 

Der in Europa gefertigte Tritthocker besteht aus nachhaltigem, zertifiziertem Holz aus deutscher Forstwirtschaft und wurde mit einem veganen, in Deutschland hergestellten Bio-Möbelöl behandelt.

 

Wir nutzen den Tritthocker auch als Sitzgelegenheit, wenn unser Sohn badet. Aufgrund der wertigen Verarbeitung kann ich dir den Tritthocker uneingeschränkt empfehlen. Die gute Qualität rechtfertigt den hohen Preis. Der Tritthocker kann auch prima als Sitzbank beim Anziehen genutzt werden.

 

Bei NATUREHOME gibt es viele tolle nachhaltige Design-Möbel und Wohnaccessoires. Mir gefallen auch die in Deutschland produzierten Tablets sehr gut, die du zum Beispiel für Montessori-Darbietungen verwenden kannst.

 

Mit Wasser planschen macht große Freude

Den Waschplatz haben wir eingerichtet als unser Sohn etwa 11 Monate alt war. Noch benötigt er Hilfe beim Waschen. Nichtsdestotrotz findet er seinen Waschplatz super und planscht immer munter drauf los oder versucht mit dem Krug Wasser in die Schüssel zu schütten. Er liebt es auch besonders auf den Tritthocker zu steigen, um am großen Waschbecken zu stehen und das Wasser auf- und zuzudrehen. Wie die Erwachsenen! Das ist immer ein großer Spaß!

 

Die Übungen des täglichen Lebens fördern Selbstständigkeit

Hände waschen gehört zu den Übungen des täglichen Lebens, genauer zu den Übungen zur Pflege der eigenen Person. Die Übungen des täglichen Lebens sind die Grundlage dafür, selbstständig zu werden. Hilf mir, es selbst zu tun – das ist der Grundsatz von Maria Montessori und ich liebe diesen Satz. Freiheit und Unabhängigkeit hilft dem Kind Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu bekommen. Im Alter ab etwa 1,5 Jahren kann mit der Übung Hände waschen begonnen werden. Anstatt eines Spiels kannst du diese Übung anbieten. Hier findest du eine Anleitung für die Durchführung der Übung Hände waschen

 

Montessori im Bad

© Umweltgedanken

 

Uns ist es wichtig für unseren Sohn in der Wohnung viele auf seine Bedürfnisse ausgerichtete Bereiche zu schaffen an denen er sich ohne Hilfe zurecht findet. So fühlt er sich angenommen und respektiert.

 

Wie sieht dein Badezimmer aus? Hast du einen Waschtisch oder einen Tritthocker für deine Kinder vorbereitet? Schreib mir deine Meinung in einem Kommentar. Du kannst auch gerne in deinem Kommentar auf Facebook ein Bild dazu posten. Ich freue mich auf deine Ideen!

 

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

 

Titelbild: © Umweltgedanken

 

1 Kommentar zu Montessori im Bad: Waschtisch für Kleinkinder – so geht’s

Reisetipp Normandie: 7 außergewöhnliche Ausflugsziele in die Natur

Ich war mit meiner Familie im Normandie-Urlaub. Neben vielen geschichtlichen Stationen, der von Touristen überrannten Klosterinsel Mont-Saint-Michel und zwei wunderschönen Besuchen am Strand von Cabourg haben wir auch viele Ausflüge in die Natur gemacht.

Ich war mit meiner Familie im Normandie-Urlaub. Neben vielen geschichtlichen Stationen, der von Touristen überrannten Klosterinsel Mont-Saint-Michel und zwei wunderschönen Besuchen am Strand von Cabourg haben wir auch viele Ausflüge in die Natur gemacht.

 

Alle Touren haben wir von unserem Cottage Le Petit Promenant in La Bazoque aus gemacht.

 

1. Steilklippen und Gärten von Étretat

Die 120 km lange Steilküste, in der Étretat liegt, wird wegen ihrer hellen Färbung auch Alabasterküste genannt. Die in der Oberkreide entstandenen Felsklippen bestehen im Wesentlichen aus weißer Kreide und Feuerstein. Unterhalb der Felsen lagert sich Feuerstein, von dem sich die Kreide gelöst hat und vom Meer weggespült wurde, schichtweise ab. Diese bilden die charakteristischen Kiesstrände.

Ich möchte dir das Restaurant La Flotille in Étretat empfehlen – ohne dass mich dieses Restaurant beauftragt hat 😉 Das Restaurant hat einen Holzofengrill, auf dem Rumpsteaks vor deinen Augen zubereitet werden. Wir haben danach außerhalb nicht wieder so gut gegessen.

 

Ausblick auf das Felsentor Porte d’Aval und die Felsnadel Aiguille bei diesigem Wetter
© Umweltgedanken

 

Beeindruckend sind die drei Felsentore Porte d’Amont, Porte d’Aval und Manneporte. Einen grandiosen Blick auf das berühmte Porte d’Aval und die Felsnadel Aiguille bietet die Aussicht von den Gärten Étretats. Leider war es bei unserem Besuch sehr diesig.

 

Installation in den Gärten von Étretat
© Umweltgedanken

 

Grüne Skulpturen in den Gärten von Étretat
© Umweltgedanken

 

© Umweltgedanken

 

Die von Madame Thébault (franz. Schauspielerin des 20. Jahrhunderts und enge Freundin des impressionistischen Malers Claude Monet) beauftragten und vom Landschaftsarchitekten Alexander Grivko angelegten Gärten von Étretat sind eine einzigartige Sammlung moderner experimenteller Kunst. In dem folgenden Video bekommst du einen Einblick in die Gärten.

 

 

© Umweltgedanken

 

© Umweltgedanken

 

Die Ausflugsziele 2. bis 5. haben wir nacheinander als Tagestour gemacht. Alle Stationen liegen im Regionalen Naturpark der Sümpfe des Cotentin und des Bessin (franz. Parc naturel régional des Marais du Cotentin et du Bessin). Der Naturpark liegt in den Départements Calvados und Manche.

Hier findest du eine Übersichtskarte vom Naturpark.

Ich liebe Botanik und habe versucht einige Pflanzen zu bestimmen. Sollte ich mich einmal vertan haben, würde ich mich über Feedback von dir freuen.

 

2. Naturschutzhaus – Maison du Parc

Rund um das Naturschutzhaus kannst du spazieren gehen und die zahlreichen Vögel in den Salzwiesen beobachten.

Strandflieder

Strandflieder taucht die Salzwiesen in ein zartes Violett (hinter dem Maison du Parc)
© Umweltgedanken

 

Schafgarbe rosafarben

Gewöhnliche Schafgarbe mit seltenen rosafarbenen Zungenblüten
© Umweltgedanken

 

3. Mont Castre

See beim ehemaligen Sandsteinbruch Mont Castre
© Umweltgedanken

 

Der Mont Castre ist einer der höchsten Erhebungen im Cotentin. Es handelt sich beim Mont Castre um einen alten Sandsteinbruch. Neben dem Parkplatz gibt es auch einen Kinderspielplatz und Sitzmöglichkeiten. Außerdem habe ich dort Brombeeren gesammelt. Lecker!

 

Einer der beiden Seen unterhalb des Mont Castre
© Umweltgedanken

 

Brombeersträucher am Mont Castre (Ansicht vom Spielplatz aus)
© Umweltgedanken

 

4. Fluss Ay

© Umweltgedanken

 

© Umweltgedanken

 

Im Flussgebiet der Ay gibt es einen 2 km langen Wanderweg. Wir haben unseren Nachmittagssnack auf der neben dem Fluss liegenden Wiese gegessen und Schmetterlinge und Libellen beobachtet. Anschließend war unser Sohn im Fluss baden.

 

© Umweltgedanken

 

5. Dünen von Créances

© Umweltgedanken

 

Die Dünen begrenzen im Süden den Naturhafen von Saint-Germain-Sur-Ay. Dieser ist mit 600 Hektar der größte Naturhafen der Westküste des Cotentin. Besonders interessant fande ich die Pflanzenwelt in den Salzwiesen.

 

© Umweltgedanken

 

Strand-Distel
© Umweltgedanken

 

Samtgras (wird auch Hasenschwänzchen genannt)
© Umweltgedanken

 

6. Tal der Vire und Crêperie Les Roches de Ham

Atemberaubender Blick ins Tal der Vire
© Umweltgedanken

 

Das Tal der Vire, eine hügelige Heckenlandschaft, hat mich nachhaltg beeindruckt. Diese schöne Landschaft, südlich von Saint-Lô, kannst du am besten bei Les Roches de Ham auf dich wirken lassen. Wir haben diesen Ausflug an unserem letzten Urlaubstag unternommen. Ich habe diese Gegend nur durch Zufall entdeckt, da ich nach einer guten Crêperie in der Nähe von unserem Aufenthaltsort gegoogelt hatte. Der Kaffee und die für die Normandie typischen Buchweizen-Crêpes waren der Hammer! Ich wurde nicht von Les Roche de Ham für diese Empfehlung bezahlt!

 

Blick von Les Roche de Ham
© Umweltgedanken

 

Exkurs Bocage – Heckenlandschaft

Wallhecke und Hohlweg nahe an unserem Cottage Le Petit Promenant
© Umweltgedanken

 

 

Die Hecken oder Wallhecken und Hohlwege wurden durch keltische Bauern vor etwa 2000 Jahren als Flurgrenzen angelegt und spielen heute aufgrund der großen Diversität kleinräumiger Landschaftsstrukturen eine wichtige Rolle für den Erhalt der biologischen Artenvielfalt. Der auch als Bocage bezeichnete Landschaftstyp kommt vorwiegend in den französischen Atlantikregionen vor. Weitere großflächige Heckenlandschaften gibt es in Belgien und Großbritannien.

Hier noch eine spannende ARTE-Dokumentation über die Bocage-Landschaft in der Normandie.

 

Wer noch mehr über die Heckenlandschaft erfahren will, der kann den 3 km langen Lehrpfad bei Carentan besuchen.

 

7. Parc Animalier du Beauquet Marais

© Umweltgedanken

 

© Umweltgedanken

 

Lama
© Umweltgedanken

 

© Umweltgedanken

 

Ich bin gegen Tierparks und Zoos, weil die Tier dort meist nicht artgerecht gehalten werden, doch diesen Tierpark mit ausschließlich domestizierten Tieren in hoher Artenvielfalt kann ich dir dennoch empfehlen.

 

© Umweltgedanken

 

© Umweltgedanken

 

Angora-Ziege
© Umweltgedanken

 

© Umweltgedanken

 

Gerade wenn du mit kleinen Kindern unterwegs bist, macht ein Ausflug und das gemeinsame Füttern der Schweine, Schafe und Ziegen sehr viel Freude, denn die Tiere leben auf großen Weiden und werden artgerecht gehalten.

 

© Umweltgedanken

 

Wollschwein
© Umweltgedanken

 

© Umweltgedanken

 

Uns hat die Normandie sehr beeindruckt, auch wegen der interessanten Kulturlandschaften. Wir kommen auf jeden Fall wieder, denn es ist fast unmöglich in zwei Wochen Urlaub alle Sehenswürdigkeiten und schönen Plätze zu besuchen. Und dann möchten wir auf der Vire Kanu fahren gehen.

Warst du auch schon in der Normandie? Welche Orte kannst du empfehlen?

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefallen hat.

Keine Kommentare zu Reisetipp Normandie: 7 außergewöhnliche Ausflugsziele in die Natur

Zero Waste Lifestyle: Ohne Müll leben – 6 Fragen an die Gründerin vom Onlineshop Zum Wegwerfen zu schade

Immer mehr Menschen versuchen ihren Lebensstil umzustellen und weniger Müll zu verursachen. Der Onlineshop Zum Wegwerfen zu schade steht für nachhaltige und wiederverwendbare Produkte. Ich habe der Gründerin von Zum Wegwerfen zu schade zu ihren Produkten und dem Thema Zero Waste Lifestyle ein paar Fragen gestellt.

Immer mehr Menschen versuchen ihren Lebensstil umzustellen und weniger Müll zu verursachen. Der Onlineshop Zum Wegwerfen zu schade steht für nachhaltige und wiederverwendbare Produkte. Ich habe der Gründerin von Zum Wegwerfen zu schade zu ihren Produkten und dem Thema Zero Waste Lifestyle ein paar Fragen gestellt.

1 Kommentar zu Zero Waste Lifestyle: Ohne Müll leben – 6 Fragen an die Gründerin vom Onlineshop Zum Wegwerfen zu schade

Party-Deko selbst machen: Einfache Ideen für einen (Regenbogen-)Kindergeburtstag

Mitte Juni war es endlich soweit! Unser Sohn ist ein Jahr alt geworden. Es war ein sehr schöner Tag mit Familie und Freunden. Du findest in diesem Beitrag Do-It-Yourself-Ideen für die Geburtstagsdeko und Inspirationen für Spiele mit Babys und Kleinkindern.

Mitte Juni war es endlich soweit! Unser Sohn ist ein Jahr alt geworden. Es war ein sehr schöner Tag mit Familie und Freunden. Du findest in diesem Beitrag Do-It-Yourself-Ideen für die Geburtstagsdeko und Inspirationen für Spiele mit Babys und Kleinkindern.

 

Für die Geburtstagsplanung habe ich viel Zeit investiert, aber es hat sich gelohnt: Den Kindern hat der Geburtstag gefallen. Ich verlinke dir alle Anleitungen, die ich für die selbstgemachte Party-Deko und die Gastgeschenke verwendet habe. Bei der Deko war mir das Thema Regenbogen sehr wichtig, denn unser Sohn geht in die Regenbogengruppe (Kinderkrippe) und so war auch der Kindergeburtstag sehr bunt. Los geht’s.

 

Einfache DIY-Party-Wimpelgirlande

Einfache weiß-gelbe Wimpelgirlande aus Tonkarton © Umweltgedanken

 

Ich habe für das Wohnzimmer eine einfache Party-Wimpelgirlande aus Tonkarton gebastelt. Den Tonkarton hatte ich noch da. Ich habe diese Wimpelvorlage benutzt. Tipp: Zum Herstellen der Wimpel ist ein Bastelmesser hilfreich.

 

Luftballonwand in Regenbogenfarben

Luftballonwand zum Durchlaufen in Regenbogenfarben © Umweltgedanken

 

Wir haben vom Esszimmer zum Wohnzimmer einen Durchgang mit Flügeltüren. Dieser bietet sich an, um Luftballons (aus Naturkautschuk) in verschiedenen Höhen aufzuhängen. Bei den Luftballons war mir wichtig, dass sie schön knallig sind. Die Luftballonwand ist auch eine gute Spielmöglichkeit. Die Babys oder Kleinkinder lieben es zwischen den Luftballons durchzulaufen.

Selbstgebauter Tisch mit Stühlen © Umweltgedanken

 

Der Geburtstagstisch an dem die Kleinen ihren Kuchen gegessen haben, stand genau vor der Luftballonwand. Den Tisch und die Stühle haben wir selbstgebaut und unserem Sohn zum Geburtstag geschenkt.

 

Upcycling und Spiel für zwischendurch: Mini-Pull-Piñata-Girlande

Kam gut an: Mini-Pull-Piñata-Girlande © Umweltgedanken

 

Ein weiteres Spiel habe ich aus alten Toilettenpapierrollen vorbereitet: eine Mini-Pull-Piñata-Girlande mit Süßigkeiten und selbstgemachtem Konfetti aus bunten Krepppapierbändern. Nur leider hat das Band zum Ziehen nicht so fuktioniert wie es soll, so dass wir Erwachsenen immer etwas nachhelfen mussten. War trotzdem ein riesen Spaß für die Kinder, wenn das Konfetti und die Süßigkeiten auf den Boden fielen.

Ich habe mich bewusst für Piñatas zum Ziehen entschieden, weil ich von den traditionellen, die gewaltsam mit einem Stock bei verbundenen Augen geöffnet werden, nicht so viel halte.

Was mir nicht so gut gefällt, ist der hohe Verbrauch an Klebestreifen. Hast du einen alternativen Tipp?

Übrigens sind Piñatas in Mittelamerika zu Kindergeburtstagen und zur Weihnachtszeit sowie in Spanien zur Osterzeit verbreitet. Traditionell werden sie mit Früchten wie Mandarinen, Erdnüsse und Guaven befüllt. Das werde ich auch beim nächsten Mal ausprobieren.

Hier geht’s zur YouTube-Anleitung für die Mini-Pull-Piñatas

 

Origami-Boote für Baby-Snacks und Wasserspiele

Origami-Boote sind perfekt zur Aufbewahrung von kleinen Snacks und für Wasserspiele geeignet © Umweltgedanken

 

Dann habe ich noch ein paar Boote aus buntem Tonpapier gefaltet. Das hat richtig Spaß gemacht.

Hier findest du eine Falt-Anleitung für Origami-Boote

Einen Teil davon habe ich in einer Schüssel neben unserem Wasserplanschbecken gestellt, so dass die Kinder die Boote im Wasser fahren lassen konnten. Den anderen Teil habe ich als Behältnisse für Baby-Snacks verwendet. Das kam richtig gut an.

Ich hatte auch Tonpapier für die größeren Kinder vorbereitet, damit sie selbst Boote falten können. Leider ist diese Aktion im ganzen Geburtstagstrubel unter gegangen.

 

Selbstgemachte Knete als Gastgeschenk

Selbstgemachte Knete als Gastgeschenk © Umweltgedanken

 

Nun möchte ich dir noch die Mitgebsel für die kleinen Geburtstagsgäste vorstellen. Ich habe für jeden Knete selbstgemacht und diese in alte Joghurt-Pfandgläser gelegt. Den Deckel habe ich mit weißem Fotokarton beklebt und den Namen des Kindes, das die Knete bekommen soll, darauf geschrieben. Die Knete ist gesundheitlich unbedenklich (ohne Alaun). Unsere hält sich nun schon einen Monat im Kühlschrank.

Knete fördert die sensorischen Fähigkeiten durch Zerteilen und Formen und regt die Kreativität und Vorstellungskraft an.

Ich habe das Rezept vom Blog Wunschkind – Herzkind – Nervkind genommen und die Knete dann mit Lebensmittelfarbe gefärbt. Hier geht’s zum Rezept für weiße Knete

 

Geburtstagsring und Geschenke in Seidenpapier (ohne Klebestreifen verpackt) © Umweltgedanken

 

Party Deko selber machen

© Umweltgedanken

 

Ich hoffe dir haben meine Inspirationen für einen (Regenbogen-)Kindergeburtstag mit Babys und Kleinkindern gefallen.

Welche Ideen (möglichst plastikfrei) für Kindergeburtstage hast du noch? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Keine Kommentare zu Party-Deko selbst machen: Einfache Ideen für einen (Regenbogen-)Kindergeburtstag

Suchbegriff in das unten stehende Feld eingeben und Enter drücken um zu suchen