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Kategorie: Eco Lifestyle

Zero Waste im Badezimmer: Diese Produkte benutzen wir

Minimalismus ist uns auch in unserem Badezimmer wichtig. Im Beitrag erfährst du welche Produkte wir in unserem (fast) Zero Waste Badezimmer benutzen.

Minimalismus ist uns auch in unserem Badezimmer wichtig. Im Beitrag erfährst du welche Produkte wir in unserem (fast) Zero Waste Badezimmer benutzen.

Inspiriert zu diesem Beitrag hat mich Matthias. Er wollte wissen welche Körperpflegeprodukte wir verwenden und wie zufrieden wir damit sind. Da die Beantwortung der Frage auch für dich spannend sein könnte, habe ich mich entschlossen das Thema jetzt im Rahmen meiner Rubrik Crossroads – Deine Frage zu beantworten.

Crossroads heißt auf Deutsch Straßenkreuzung. In dieser Rubrik geht es um die Beantwortung von deiner Frage zu einer Lebensentscheidung. Hast du auch eine Frage, die dich gerade beschäftigt und bei der du dich an einer wichtigen Kreuzung deines Lebens befindest? Die Frage kann sich zum Beispiel mit dem Thema Nachhaltigkeit, Minimalismus, Umweltschutz beschäftigen. Schreib mir einfach deine Frage in einer E-Mail. Alternativ kannst du deine Frage auch unten in die Kommentare schreiben.

Nun aber zu den Produkten, die wir in unserem Badezimmer benutzen. Es ist nicht alles 100 % Zero Waste bei uns. Dennoch haben wir schon viel umgesetzt und möchten dich damit motivieren auch anzufangen.

Seit dem wir auf weniger Plastik in unserem Badezimmer umgestellt haben, finden wir es auch viel schöner. Und wir haben natürlich viel weniger Plastikmüll. Das schont die Umwelt.

Duschen und Baden

Körperseifen

Zum Duschen nutzen wir Körperseifen von der Naturseifen-Manufaktur Uckermark. Diese enthalten alle mehr oder weniger Kokosöl. Wer komplett auf Kokosöl verzichten möchte, kann auch zu einer reinen Pflanzenölseife greifen, zum Beispiel Alepposeife (Olivenölseife).

Wir benutzen noch Waschlappen, eine Bambus-Handbürste und am Handwaschbecken eine palmölfreie Handseife.

Shampoo Bar

Ein Shampoo Bar ist ein festes Shampoo. Einfach das Stück in den Händen reiben und Schaum erzeugen. Dann wie gewohnt waschen. Nach vielem Ausprobieren sind wir mit den festen Shampoos der Naturseifen-Manufaktur Uckermark sehr zufrieden.

Badebomben

Badebombe Zero Waste

Zero Waste Badebomben kannst du ganz leicht selber machen © Umweltgedanken

Wir baden nicht oft, aber wenn dann kann ich selbstgemachte Badebomben empfehlen. Sieht auch als Deko im Bad toll aus. Ich habe meine Badebomben nach diesem Rezept vom Blog Nia Latea gemacht.

Rasieren (noch in der Entwicklung)

Viele schwören auf Rasierhobel und Rasierseife (von Savion gibt es eine ohne Palmöl). Ich hatte bisher immer Angst mich mit dem Rasierhobel zu schneiden und nehme daher (leider) noch die Wegwerfvariante. Für die Beine benutze ich schon seit vielen Jahren ein Epiliergerät.

Haarpflege

Ich benutze Bio-Jojobaöl (aus einem örtlichen Naturkosmetikladen) als Pflege für meine Haarspitzen. Außerdem verwende ich manchmal nach dem Waschen einen selbstgemachten Leave-In Conditioner aus Aloe-Vera.

Hier kommst du zum Rezept: Aloe Vera Leave-In Conditioner aus Aloe-Vera

Körper und Gesichtspflege

Körperöl

Ich benutze für die Körper- und Gesichtspflege auch ein Bio-Jojoboöl (nicht-komedogen) und gelegentlich ein Mandelöl – zur Zeit das Weleda Gesichtsöl. Früher musste ich meinen ganzen Körper eincremen, aber heute brauche ich das nicht mehr. Gelegentlich benutze ich das Öl an rauhen Stellen wie Ellenbogen oder Knie.

Peeling

Zero Waste Bad

Kaffee-Peeling mit Bio-Jojobaöl mache ich selber © Umweltgedanken

Als Peeling kann ich puren Kaffeesatz, Rohrohrzucker, grobes Salz (Himalaya- oder Steinsalz) oder mein selbst gemachtes Kaffee-Peeling mit Bio-Jojobaöl empfehlen.

Hier kommst du zum Rezept: Kaffee-Peeling mit Bio-Jojobaöl

Deodorant

Selbstgemachte Deos mit Natron sind für meine empfindliche Haut nichts (Natron kann die Haut reizen). Deswegen benutze ich das palmölfreie Creme-Deo Zitrone von der Naturseifen-Manufaktur Uckermark. Vorher hatte ich auch andere feste Deos ausprobiert, die mir aber im Vergleich zum einen von der Wirksamkeit und zum anderen von den Inhaltsstoffen nicht so gefallen haben wie das was ich jetzt benutze.

Zahnpflege

Ich benutze seit kurzem eine Bambuszahnbürste von Hydrophil mit Borsten aus erdölfreiem Rizinusöl. Vorher hatte ich auch schon mal eine Bürste eines anderen Herstellers mit der ich vom Putzgefühl nicht zufrieden war. Die von Hydrophil ist aber gut. Bambus ist zwar nicht einheimisch und somit nicht wirklich nachhaltig, aber es ist eine bessere Alternative zu Plastik. Es gibt wohl auch Zahnbürsten aus einheimischen Hölzern wie Buchenholz (z. B. von Alverde). Weiß aber nicht wie gut die sind und ob die Borsten auch biologisch abbaubar sind. Häufig sind die auch mit Schweineborsten und damit nicht vegan.

Zahncreme benutze ich noch welche in der Plastiktube. Ich möchte aber Zahnputztabletten oder Zahnkreide (mit Xylitol) ausprobieren. Ganz ohne Zahnpasta kannst du mit dem Miswak Zahnputzholz putzen. Bin mir aber noch unsicher, ob die Alternativen zur normalen Zahncreme wirklich so gut für die Zähne sind. An die selbst gemachte Zahnpasta traue ich mich auch nicht so ran. Hast du da Erfahrung was Zahnärzte dazu sagen?

Zahnseide gibt es im wiederverwendbaren Glastiegel.

Make up

Zero Waste Puder

Zero Waste Puder aus 3 Zutaten selbst mischen © Umweltgedanken

Ich benutze nicht allzu viel. Mein Puder mische ich selbst. Im nächsten Schritt möchte ich meine Mascara und Rouge selber machen.

Hier kommst du zum Rezept: Plastikfreies Puder aus 3 Zutaten herstellen

Sinnvoll sind eventuell noch waschbare Reinigungs- und Abschminkpads. Ich habe keine – Wasser, Seife und Waschlappen reichen bei mir.

Hygiene

Toilettenpapier

Da ist es bei mir nicht so Zero Waste, aber zumindest umweltverträglich. Wir benutzen Recycling-Toilettenpapier. Die Plastikverpackung benutze ich weiter als Mülltüte für den Kosmetikeimer. Von dem oft angepriesenen Bambustoilettenpapier halte ich nicht so viel, denn dieses muss erst importiert werden. Besser ist Recyclingtoilettenpapier mit dem Blauen Engel.

Monatshygiene (noch in der Entwicklung)

An eine Menstruationstasse oder einen Menstruationsschwamm (z. B. Levantiner) habe ich mich bisher noch nicht ran getraut, obwohl ich denke, dass es eine gute Sache ist. Ökologische Tampons gibt es zum Beispiel von Natracare (bei Alnatura, tegut, denn’s), Masmi, Organyc oder Ovy. Slipeinlagen benutze ich von Cosmea. Es gibt waschbare Slipeinlagen (Kulmine, Ella, Bloodmilla), die ich auch mal ausprobieren möchte.

Ohrstäbchen

Da gibt es plastikfreie Varianten mit Biobaumwolle in der Drogerie. Ich verzichte aber seit zwei Woche komplett auf Wattestäbchen. In den ersten Tagen war es ein komisches Gefühl, das geht aber schnell weg.

So das waren im Großen und Ganzen meine Pflegeprodukte und Utensilien. Mehr brauche ich nicht. Dinge wie Kamm und Bürste sind bei uns nicht plastikfrei, da die erst ausgetauscht werden, wenn diese nicht mehr gebrauchsfähig sind 😉.

„We don’t need a handful of people doing zero waste perfectly. We need millions of people doing it imperfectly.“ (Anne-Marie Bonneau)

An das Thema Zero Waste Monatshygiene muss ich mich erst noch herantasten. Verwendest du Bio-Tampons oder Menstruationstassen oder waschbare Slipeinlagen? Was benutzt du sonst so an Produkten in deinem Zero Waste Badezimmer? Schreib mir gerne einen Kommentar. Ich freue mich auf deine Gedanken zum Thema Zero Waste Bad.

Titelbild: © Umweltgedanken

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Kaffee-Peeling selber machen – mit Bio-Jojobaöl

Ich verwende meinen Kaffeesatz weiter zu einem Kaffee-Peeling. Warum für deine Haut ein Peeling von Zeit zu Zeit wichtig ist und wieso ich Kaffee-Peeling ohne Kokosöl bevorzuge, erfährst du in diesem Beitrag.

Ich verwende meinen Kaffeesatz weiter zu einem Kaffee-Peeling. Warum für deine Haut ein Peeling von Zeit zu Zeit wichtig ist und wieso ich Kaffee-Peeling ohne Kokosöl bevorzuge, erfährst du in diesem Beitrag.

Warum ist ein Hautpeeling wichtig?

Die Hautzellen erneuern sich regelmäßig. Alte Hautschüppchen befinden sich somit auf deiner Haut. Diese fallen auch irgendwann von selbst ab. Um aber eine schöne glatte Haut zu haben, ist es gut etwa 1- bis 2-mal im Monat ein Peeling unter der Dusche zu machen. Konventionelle Peelings aus der Drogerie enthalten oft Mikroplastik. Ein selbstgemachtes Peeling aus Kaffeesatz ist viel ökologischer und garantiert plastikfrei.

Ich verzichte auf Kokosöl aus folgenden Gründen:

– Kokosöl ist nicht nachhaltig (auch für Kokospalmen werden Regenwälder gerodet – lies auch diesen Beitrag hier)
– Kokosöl ist stark komedogen, d. h. es verstopft die Poren und führt zu Hautunreinheiten und Pickeln
– Bei Raumtemperatur ist Kokosöl fest und kann den Abfluss verstopfen (insbesondere in Kombination mit dem sogenannten Kaffeefett – das sind Rückstände der ätherischen Kaffeeöle)

Den Hype um Kokosöl verstehe ich nicht. Manchmal ist Kokosöl schwer ersetzbar (in meinem Cremedeo zum Beispiel), aber meistens kann ich darauf verzichten.

Diese Zutaten brauchst du für das Kaffee-Peeling:

  • 2 Esslöffel Kaffeesatz (ich lasse den Kaffeesatz immer trocknen und sammle diesen in einem Schraubglas, so dass ich immer eine kleine Menge zur Verfügung habe)
  • 2 Esslöffel Bio-Jojobaöl
  • nach Belieben Rohrohrzucker (gröber als normaler Haushaltszucker) als zusätzliches Peelingmittel zugeben
  • 1 verschließbares Glas zum Aufbewahren

Alle Zutaten mischen und in ein Glas füllen.

Alternativ kannst du das Peeling mit jedem nicht-komedogenen Öl wie beispielsweise Traubenkernöl, Arganöl oder Ringelblumenöl ansetzen. Ob du ein nicht-komedogenes Öl benutzt, hängt von deinem Hauttyp ab. Wenn du Mischhaut hast und eher zu Hautunreinheiten neigst, empfehle ich dir ein nicht-komedogenes Öl. Bei eher trockener Haut geht zum Beispiel auch Oliven- oder Mandelöl.

Wer Angst hat, dass die Abflussrohre durch das Kaffee-Peeling verstopfen, kann das Peeling auch nur mit Rohrohrzucker machen. Der Zucker löst sich nach einiger Zeit auf. Ich habe aber noch nie Probleme mit Kaffeesatz im Abfluss gehabt.

Auf die Zugabe von ätherischen Ölen verzichte ich, da diese wassergefährdend sein können. Der Duft nach Kaffee ist schon lecker genug. Wer das Peeling nur mit Rohrohrzucker macht, kann etwas abgeriebene Zitrone oder Orange dazugeben, damit es gut duftet.

Darum nehme ich Jojobaöl anstatt Kokosöl:

  • Jojobaöl ist genau genommen ein Wachs und hinterlässt keinen schmierigen Film auf der Haut
  • die Jojobapflanze wächst in Halbwüsten oder Wüsten auf Böden, die nicht für die Landwirtschaft nutzbar sind
  • Jojoba hat viel Vitamin E und ist sehr pflegend
  • Jojobaöl wird nicht ranzig (da es keine Triglyzeride – Fette enthält), so dass sich das Peeling länger hält

Ich bin total begeistert von meinem Kaffee-Peeling 😍. Es ist eine gute Möglichkeit Kaffeesatz weiterzuverwenden. Einfach unter der Dusche den nassen Körper damit in kreisenden Bewegungen einreiben und anschließend gut mit Wasser abspülen. Die Haut ist danach angenehm weich.

Benutzt du auch Peeling aus Kaffeesatz? Welches Öl benutzt du für dein Peeling?

Titelbild: © Umweltgedanken

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Spülmittel selber machen – 2 einfache Rezepte zum Nachmachen

Konventionelles Spülmittel enthält umweltschädliche Tenside auf Erdölbasis. Auch Bio-Spülmittel enthält Tenside, meist auf Pflanzenölbasis, die zwar besser abbaubar sind, aber oft aus Palmöl oder Kokosöl bestehen. Und das ist auch nicht umweltfreundlicher. Wenn du auf ein herkömmliches Spülmittel aus dem Supermarkt verzichtest, tust du etwas für die Umwelt und sparst auch noch Plastik. Mit nur wenigen Zutaten kannst du dir ein ökologisches Spülmittel selber machen.

Konventionelles Spülmittel enthält umweltschädliche Tenside auf Erdölbasis. Auch Bio-Spülmittel enthält Tenside, meist auf Pflanzenölbasis, die zwar besser abbaubar sind, aber oft aus Palmöl oder Kokosöl bestehen. Und das ist auch nicht umweltfreundlicher. Wenn du auf ein herkömmliches Spülmittel aus dem Supermarkt verzichtest, tust du etwas für die Umwelt und sparst auch noch Plastik. Mit nur wenigen Zutaten kannst du dir ein ökologisches Spülmittel selber machen.

Spülmittel selber machen aus Bio-Zitronen, Bio-Apfelessig, Wasser und Speisesalz

Spülmittel selber machen

Spülmittel aus Bio-Zitrone, Bio-Apfelessig, Salz und Wasser ist ökologisch und plastikfrei
© Umweltgedanken

 

Dieses Öko-Spülmittel ist auch für die Spülmaschine geeignet. Zwei Esslöffel davon enstprechen einem Geschirrspültab.

Diese Zutaten brauchst du für das selbstgemachte Spülmittel:

  • 3 Bio-Zitronen (möglichst Ernte aus Europa)
  • 100 ml Bio-Apfelessig
  • 200 g Speisesalz (ich habe grobes Meersalz genommen)
  • 400 ml Wasser

Außerdem brauchst du:

  • Pürierstab oder Mixer
  • Kochtopf
  • Küchensieb und Schüssel
  • Gläser oder Flaschen (alternativ Seifenspender, wenn du bereits hast) zum Abfüllen, ggf. einen Trichter

So stellst du das DIY-Flüssigspülmittel her:

  1. Bio-Zitronen in kleine Stücke schneiden und anschließend pürieren oder mit einem Mixer zu einem groben Brei zerkleinern.
  2. Die zerkleinerten Bio-Zitronen und alle weiteren Zutaten (Bio-Apfelessig, Speisesalz und Wasser) in einen Kochtopf geben.
  3. Den Brei etwa 10 bis 15 Minuten zugedeckt bei kleiner Hitze köcheln lassen.
  4. Spülmittel durch ein Küchensieb passieren.
  5. Wenn die aufgefangene Flüssigkeit etwas abgekühlt ist, kannst du diese in Gläser oder Flaschen füllen.

Das abgekühlte Spülmittel hat eine leicht dickflüssige Konsistenz. Ich entnehme das Spülmittel mit einem sauberen Teelöffel. Da es komplett schadstofffrei ist, eignet sich das Öko-Spülmittel besonders gut zum Spülen von Babyflaschen oder Geschirr, das nicht in die Spülmaschine darf, beispielsweise aus Olivenholz. Wie schon weiter oben geschrieben, eignet es sich auch als Ersatz für Geschirrspültabs. Aufgrund der Zitronensäure sparst du dir den Klarspüler. Du kannst das Spülmittel auch als Scheuermilch für verkalkte Armaturen benutzen. Funktioniert richtig gut! Welche selbstgemachten Reiniger ich noch verwende, findest du hier.

Spülmittel selber machen aus Olivenölseife, Natron und Wasser

Spüli aus Natron

Natürliches Spülmittel aus Olivenölseife, Natron und Wasser ist umweltfreundlich und hautschonend
© Umweltgedanken

 

Dieses Spülmittel ist umweltfreundlich und schnell zu machen. Aufgrund der milden Inhaltstoffe ist es sehr hautfreundlich. Außerdem ist es günstiger als herkömmliches Spülmittel. Ich benutze für das selbstgemachte Spülmittel reine Pflanzenölseife ohne Palmöl – in meinem Fall Alepposeife aus 100 % Olivenöl, die ich in einem Esoterik-Geschäft um die Ecke unverpackt (nur mit Papierbanderole) kaufen kann. Alepposeife (meist noch mit Lorbeeröl) gibt es aber in den meisten Biomärkten und eignet sich auch als Feinwaschmittel für Wolle und Seide. Kernseife geht grundsätzlich auch, enthält aber meist Zusätze und besteht fast immer aus Palmöl.

Diese Zutaten brauchst du für das selbstgemachte Spülmittel:

  • 1 TL Natron (Natron bzw. Backsoda in Papierverpackung gibt es hier)
  • 20 g Olivenölseife (z. B. Alepposeife ist palmölfrei und gibt es
    hier*) oder Kernseife (ohne Palmöl) – bei Verwendung von Kernseife hat das Spülmittel eine dickflüssige Konsistenz wie Pudding (liegt am Glyzerin)
  • 450 ml Wasser
  • optional: etwas abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale

Außerdem brauchst du:

  • eine Küchenreibe
  • einen Topf
  • einen Schneebesen
  • einen Teelöffel
  • eine Flasche oder einen Seifenspender (wenn du bereits einen hast) zum Abfüllen, ggf. einen Trichter

So stellst du das DIY-Flüssigspülmittel her:

  1. Olivenölseife kleinraspeln. Du kannst auch direkt das ganze Stück raspeln und die Seifenflocken in einem Schraubglas aufbewahren. So hast du immer Nachschub, wenn du neues Spülmittel selber machen willst.
  2. Wasser in einem Topf erhitzen. Die Seifenflocken in das Wasser schütten und solange mit dem Schneebesen rühren bis sich die gesamte Seife aufgelöst hat.
  3. Natron dazugeben und umrühren.
  4. Alles abkühlen lassen und in die Flasche füllen (ggf. Trichter verwenden).

In manchen Rezepten wird noch ätherisches Öl als Zutat angegeben. Ich verzichte darauf, da auch ätherische Öle wassergefährdend und allergieauslösend sein können. Wer etwas Duft braucht, kann optional abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale verwenden.

Wenn du naturreine Alepposeife benutzt, sollte das DIY Spülmittel flüssig bleiben, lediglich die ölhaltige Phase setzt sich unten ab. Bei Verwendung von Kernseife kann es passieren, dass das Spülmittel aufgrund der Zusätze (Glyzerin) stark eindickt. Dann musst du dein Spülmittel vor Gebrauch gut schütteln.

Tipps für nachhaltiges Spülen

Selbstgemachtes Spülmittel

Plastikfreie Spüle mit natürlichem Spülmittel und waschbarem Baumwolllappen (alter Waschlappen)
© Umweltgedanken

 

  • Verwende zum Spülen keine Spülschwämme oder Spüllappen aus Kunststoff, denn diese geben Mikroplastikpartikel an das Abwasser ab. Verwende stattdessen auswaschbare Spüllappen aus Baumwolle (auch Weiterverwendung von alten Waschlappen oder Handtüchern denkbar).
  • Benutze Spülbürsten (wenn überhaupt, ich habe gar keine) mit auswechselbaren Köpfen (aus Naturborsten – kompostierbar) und möglichst mit einem Stiel aus Metall. Holzstiele eignen sich nur, wenn du die Bürste aufhängen kannst, sonst schimmelt der Stiel sehr schnell (Spülbürsten mit Wechselkopf und Metallstiel bekommst du
    hier* oder hier)
  • Entferne Essensreste vom Geschirr, bevor sie angetrocknet sind.
  • Spüle mit lauwarmen Wasser und lasse das Geschirr etwas im Wasser einweichen.
  • Vermeide es unter fließendem Wasser zu spülen.
  • Gereinigtes Geschirr kannst du anschließend in eine Schüssel mit klarem Wasser und einem Schuss Essig (wirkt wie Klarspüler) abspülen.
  • Spüle ohne Plastikhandschuhe (das selbstgemachte Spülmittel greift die Hände nicht so stark an wie herkömmliches Spülmittel).
  • Verwende nur so viel Spülmittel wie nötig.

Ich komme mit beiden Spülmitteln gut zurecht, nutze sie in Kombination (das mit Zitrone ist für Glas besser) und werde in Zukunft auf das gekaufte verzichten. Am Anfang ist es etwas gewöhnungsbedürftig, da das selbstgemachte Spülmittel nicht schäumt. Außerdem musst du bei starker Fettverschmutzung das Spülmittel konzentrierter anwenden.

Wieder einen Schritt in die richtige Richtung geschafft. Jetzt ist unsere Spüle auch endlich plastikfrei! Noch mehr Tipps wie du in der Küche Plastik einsparst findest du in meinem Beitrag Das schafft jeder! In 10 Schritten zur plastikfreien Küche – die ultimative Anleitung

Und nun wünsche ich dir viel Spaß beim Nachmachen.

Welches Geschirrspülmittel gefällt dir besser? Benutzt du schon selbstgemachtes Spülmittel? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Titelbild: © Umweltgedanken

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DIY Spülmittel

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Plastikfreie Küche in 10 Schritten – das schafft jeder

Du möchtest in der Küche auf Plastik verzichten und weißt nicht wie du anfangen sollst? Weniger Plastik in der Küche zu haben, ist gar nicht schwer. In diesem Beitrag zeige ich dir wie du Schritt für Schritt eine plastikfreie Küche bekommst. Ich stelle dir mein gesammeltes Wissen zur Verfügung, welches ich in den letzten Jahren gelernt habe.

Du möchtest eine plastikfreie Küche und weißt nicht wie du anfangen sollst? Eine Küche ohne Plastik zu haben, ist gar nicht schwer. In diesem Beitrag zeige ich dir wie du Schritt für Schritt eine plastikfreie Küche bekommst. Ich stelle dir mein gesammeltes Wissen zur Verfügung, welches ich in den letzten Jahren gelernt habe.

Schritt 1

Obst, Gemüse, Kräuter, Nüsse, Brot und Brötchen unverpackt kaufen

In vielen Supermärkten werden Obst, Gemüse und Kräuter lose angeboten. Du verzichtest am besten auf die kostenlosen Hemdchentragetüten aus Plastik und legst dein Obst und Gemüse direkt in deinen Korb oder in einen Baumwollbeutel. Für Nüsse, Pilze, Feldsalat und Kartoffeln sind Stoffbeutel praktisch. Ich habe welche aus Biobaumwolle, Leinen und aus Baumwollgardine (Upcycling). Du kannst dir auch selbst welche nähen, zum Beispiel mit Tüllstoff aus Biobaumwolle.

plastikfreier Einkauf

Mit Stoffbeuteln plastikfrei einkaufen
© Umweltgedanken

 

In vielen Städten gibt es türkische Lebensmittelläden. Hier habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass vieles unverpackt angeboten wird (leider meist nicht in Bioqualität). Auch auf dem Wochenmarkt, in Markthallen oder in Bio- und Hofläden findest du ein gutes Angebot. Kräuter kannst du auch im Garten, auf dem Balkon oder auf der Fensterbank kultivieren und hast damit immer frische Petersilie, Minze und andere Küchenkräuter wie Salbei, Thymian und Rosmarin zur Hand.

Die Papiertüten beim Bäcker sind genauso umweltschädlich wie Einweg-Coffee-To-Go Becher! Für die Herstellung sind wertvolle Ressourcen verbraucht worden und sie landen viel zu schnell wieder im Müll.

Brot, Brötchen und andere Teilchen vom Bäcker kannst du ebenfalls in deinen Stoffbeutel packen lassen. Frag mal bei deinem Bäcker nach, ob das geht und schau beispielsweise bei Etsy – da gibt es jede Menge Brötchenbeutel für jeden Geschmack – auch für Baguettes 😲 oder bei Waschbär – Der Umweltversand – DE.

Ich habe außerdem tolle wiederverwendbare Stoffbeutel mit eingenähtem Sichtfenster bei Pinterest entdeckt. Die wären besonders in Supermärkten oder Discountern sinnvoll, da das Personal an der Kasse so direkt den Inhalt erkennen kann.

Schritt 2

Kaufe möglichst keine in Plastik verpackten Lebensmittel mehr

Das hört sich im ersten Moment schwer an, ist es aber nicht. Milch, Sahne und Joghurt kaufe ich im Glasgefäß (Pfandsystem). Das ist zwar nicht besonders ökologisch, da die Produkte meistens nicht aus der Region sind, aber ich mache das eher aus gesundheitlichen Gründen, denn in fetthaltigen Lebensmitteln wurden Weichmacher in höheren Konzentrationen nachgewiesen. Möchtest du mehr über die gesundheitlichen Auswirkungen von Plastik erfahren? Dann lies auch meinen Beitrag über die Auswirkungen von Weichmachern auf deine Gesundheit. Käse kaufe ich nur noch an der Frischetheke. In einigen Unverpackt-Läden gibt es auch Quark im Glas. Leckere Kekse und Fladenbrot kaufe ich beim türkischen Bäcker.

Plastikfrei einkaufen heißt für mich einkaufen ohne Dogma: Lass dich nicht entmutigen, wenn du doch einmal das eine oder andere in Plastik kaufst. Das mache ich auch, aber sehr selten. Ich versuche es immer entweder durch Verzicht oder andere Alternativen zu umgehen. Viele heißgeliebte Dinge kannst du selbst machen wie Pommes (besonders lecker aus Süßkartoffeln), Chips, Eis, Apfelmus etc.

Deine Kochkünste werden sich sogar verbessern, wenn du weniger Fertigprodukte einkaufst.

Besonders einfach ist es, wenn du einen Unverpackt-Laden in deiner Nähe hast. Meist werden die Lebensmittel dort auch in Bioqualität angeboten. Für mich hat sich der Einkauf in einem Unverpackt-Laden für den Alltag leider noch nicht bewährt 🙁 und ich fand es auch immer recht teuer. Ich werde aber in diesem Jahr einen neuen Versuch starten und einmal im Monat einen geplanten Einkauf von bestimmten Lebensmitteln dort machen. Vor allem möchte ich Reis, Gummibärchen (für den Kleinen), Frühstückscerealien, Gewürze, Kaffee und Kakao regelmäßig im Unverpackt-Laden kaufen, da ich bisher keine geeigneten plastikfreien Alternativen gefunden habe. Ich denke mit etwas mehr Organisation im Vorfeld lässt es sich gut im Unverpackt-Laden einkaufen.

Schritt 3

Leitungswasser trinken statt Wasser aus Plastikflaschen

Leitungswasser trinken

Trinke Leitungswasser und vermeide Wasser aus Plastikflaschen
© Umweltgedanken

Ich trinke seit vielen Jahren Leitungswasser – manchmal lege ich Wassersteine mit in den Glaskrug. Meine Wasserstein-Grundmischung besteht aus Amethyst (harmonisierend, vermittelt Ruhe und Gelassenheit), Bergkristall (für mehr Vitalität und Kraft) und Rosenquarz (reinigt und entspannt). Aber vielleicht ist das auch zu spirituell für dich? Vielleicht magst du lieber Zitronen-, Ingwer- oder Gurkenscheiben und frische Minze in dein Wasser geben? Das gibt einen tollen Geschmack. #infusedwater

Auch pur ist Leitungswasser ein günstiges Getränk, das zumindest in Industrieländern in sehr guter Qualität verfügbar ist. Für unterwegs fülle ich Wasser in eine bruchsichere Glasflasche. Ich benutze schon lange die Emil®-Trinkflasche mit einer Hülle aus Bio-Baumwolle.

Schritt 4

French Press Kaffeekanne statt Kaffeepads und Kaffeekapseln

Vollautomatische Kaffemaschinen sind praktisch, doch es geht auch ohne und vor allem günstiger. Ich brühe meinen Kaffee direkt in der Tasse oder in meiner doppelwandigen French Press Kaffeekanne aus Edelstahl auf. Tipp: Für unterwegs kannst du deinen Kaffee in einem Mehrwegbecher mitnehmen. Mittlerweile bekommst du bei vielen Bäckereien und Läden einen Preisnachlass, wenn du deinen eigenen Kaffeebecher mitbringst und auf den umweltschädlichen To-Go-Becher verzichtest.

Schritt 5

Aufbewahren, Transportieren, Einfrieren und Einkaufen mit Schraub- und Einweckgläsern sowie Stoffbeuteln

Ich benutze für fast alles Einweckgläser (einige besonders große habe ich noch von meiner Mama). Vielleicht findest du auch geeignete Gefäße auf dem Flohmarkt. Ansonsten gehen auch Marmeladen- oder Honiggläser sehr gut. Für Flüssigkeiten, die du dir abfüllen möchtest (in Unverpackt-Läden meist Öl, Essig, Reiniger, Waschmittel, Spülmittel) sind ein paar Glasflaschen (am besten mit Bügelverschluss) von Vorteil.

Falls du damit im Unverpackt-Laden oder auch woanders einkaufst, klebe nicht die Wiegezettel darauf. Die gehen meist schwer wieder ab.

Stoffbeutel sind besonders für trockene, lose Lebensmittel wie Getreide, Trockenfrüchte, Nüsse oder Hülsenfrüchte sowie für Pilze, Salate, Kartoffeln und Rosenkohl geeignet. Stoffbeutel haben beim Transport den Vorteil, dass sie leichter sind und nicht zerbrechen können. Brot und Brötchen kannst du auch gut in Stoffbeuteln einfrieren. Glas eignet sich ebenfalls zum Einfrieren. Wie du plastikfrei einfrierst, erfährst du in diesem Beitrag von mir: Plastikfrei einfrieren: Tipps und Tricks

Mit Stoffbeuteln einkaufen

Obst plastikfrei mit Stoffbeuteln einkaufen, Anmerkung: Äpfel nicht gekauft 🙂 – Fallobst von einer öffentlichen Streuobstwiese
© Umweltgedanken

 

Schritt 6

Abdecken und einwickeln: Frischhaltefolie durch Wachstücher oder Teller ersetzen

Lebensmittel in Schüsseln kannst du entweder mit Tellern (so mache ich es) oder mit Wachstüchern (Bienen- oder vegan mit Carnaubawachs) abdecken. Wachstücher eignen sich auch super zum Einschlagen von angeschnittenem Gemüse und Obst. Äpfel und Bananen kannst du auch einfach mit der Schnittfläche nach unten im Obstkorb liegen lassen – es bildet sich eine natürliche Haut.

Schritt 7

An der Frischetheke mit mitgebrachten Edelstahl(brot)dosen einkaufen

Das Mitbringen von eigenen Behältern an der Frischetheke ist meistens in kleinen inhabergeführten Geschäften, in Unverpackt-Läden sowie in den meisten Edeka- und Tegut-Filialen und auf dem Wochenmarkt möglich. Ich nehme immer zwei Edelstahl(brot)dosen in unterschiedlichen Größen mit. Diese Dosen stelle ich nach dem Einkauf dann direkt in den Kühlschrank und habe dadurch eine Frischhaltedose, die auch auf dem Esstisch ansprechend aussieht. Ich habe mich für Edelstahl entschieden, da es hygienischer ist als Plastik und so wahrscheinlich auch besser von den Verkäufern akzeptiert wird. Glas ginge sicher auch, würde aber vielleicht schneller kaputt gehen.

Auf Fleisch und Wurst wollen wir ab jetzt weitestgehend verzichten, denn der Fleischkonsum, insbesondere von Rindfleisch, ist maßgeblich an den Treibhausgasemissionen im Nahrungsbereich verantwortlich. So lässt sich auch nochmal sehr viel Plastik einsparen. Ganz auf tierische Produkte, also auch auf Milchprodukte und Eier zu verzichten, fällt uns aber noch schwer. Wem geht es noch so?

Schritt 8

Trinkhalme ohne Plastik verwenden

Verwende für Smoothies und Milchshakes Glas-, Bambus- oder Edelstahltrinkhalme statt welche aus Einweg-Plastik (falls du überhaupt einen Trinkhalm brauchst). Für unterwegs kannst du die Trinkhalme einfach in einen Waschlappen oder in ein Geschirrtuch wickeln und mit einem Band oder einem Gummi fixieren. #StopSucking

Schritt 9

Auf Plastikmüllbeutel verzichten

Wenn du Toilettenpapier (am besten aus Recyclingpapier) oder Küchenrolle (brauche ich nicht; manche nähen sich die selbst) kaufst, kannst du beispielsweise die Plastikverpackung als Mülltüte weiterverwenden. Biomüllbeutel kannst du aus alten Tageszeitungen falten. Ich mache das nicht, da ich keine Tageszeitungen erhalte, finde den Tipp aber sehr gut. Nachfolgend findest du eine kinderleichtes Youtube Tutorial der AWR Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde GmbH

 

Schritt 10

Snacks und Essen-To-Go in Mehrwegbehältern mitnehmen

Wenn einmal eine längere Fahrt mit dem Zug oder dem Auto ansteht, bereite ich Mittagessen und kleine Snacks immer vor. Dafür eignen sich die Edelstahl(brot)boxen auch sehr gut. Auch für Essen-To-Go (vom Asiaten etc.) ist es praktisch ein auslaufsicheres Gefäß dabei zu haben, im besten Fall eines, das warmhält (schau mal im Internet nach Thermo- oder Isolier-Essensbehälter). Es erfordert ein wenig mehr Planung und Aufwand, funktioniert aber echt gut.

Du brauchst noch mehr Motivation? In meinem 6-Schritte-Plan für ein bewusstes Leben zeige ich dir wie du es auch schaffen kannst.

Es wird dir leichter fallen immer einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Ich habe auch nicht alles sofort umgesetzt. Das war ein Prozess von mehreren Jahren und dieser Prozess dauert immer noch an. Als nächstes will ich mein eigenes Spülmittel für die Küche herstellen, das hoffentlich auch die Spülmaschinentabs (gibt es mittlerweile auch mit selbstauflösender Folie) ersetzt.

Update 4.02.2019: Das selbstgemachte Spülmittel ist fertig 😍 Zum Beitrag hier entlang

Selbstgemachtes Spülmittel

Plastikfreie Spüle mit natürlichem Spülmittel und waschbarem Baumwolllappen (alter Waschlappen)
© Umweltgedanken

 

Wichtige Hinweise für die Umsetzung:

#Hinweis Nr. 1: In Kategorien denken! Die Reihenfolge der Schritte ist für die Umsetzung nicht entscheidend. Mir war mit diesem Beitrag wichtig, dass du lernst bei der Umstellung in Kategorien zu denken.

#Hinweis Nr. 2: Nicht mehr konsumieren als nötig! Ich habe dir bewusst kaum spezielle Produkte zum Kauf verlinkt, weil ich dich nicht zu mehr Konsum anregen möchte, außer da wo ich denke, dass die Umstellung ohne schwierig ist. Vieles von dem was du zu Hause hast, kannst du für den Anfang verwenden, grundsätzlich sogar deine Gefäße aus Plastik. Ich habe zum Beispiel auch noch keine Wachstücher und verzichte trotzdem schon lange auf Frischhaltefolie. Falls du aber einen Kauftipp brauchst, schreib mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular oder in die Kommentare.

#Hinweis Nr. 3: Gerichte vorplanen! Ich empfehle dir einen Essensplan für eine Woche zu machen und darauf aufbauend eine Einkaufsliste zu erstellen. Ich benutze dafür seit mehreren Jahren die App denkst-du-daran.de. Diese Vorgehensweise hat mir beim plastikfreien Einkauf sehr geholfen.

Ich hoffe, das diese Anleitung hilfreich für dich war und du damit maximale Erfolge erzielst 🙌

Jetzt interessiert mich aber noch: Welche Dinge hast du schon durch plastikfreie Alternativen in deiner Küche ersetzt? Was nimmst du dir als nächstes vor? Ich bin gespannt auf deinen wertvollen Kommentar und freue mich über viele weiterführende Tipps.

Titelbild: © anaumenko – stock.adobe.com

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2 Kommentare zu Plastikfreie Küche in 10 Schritten – das schafft jeder

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