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Kategorie: Food

Warum wir alle für die Lebensmittelverschwendung verantwortlich sind

Etwa 7,3 Milliarden Menschen leben heute auf der Welt. Etwa 1 Milliarde leidet täglich Hunger, obwohl weltweit Lebensmittel für 12 Milliarden Menschen produziert werden. Der deutsche Dokumentarfilm „Taste the Waste“ von Valentin Thurn aus dem Jahr 2011 machte das Thema Lebensmittelverschwendung für das breite Publikum zugänglich. In diesem Beitrag erfährst du was wir als Endverbraucher beachten müssen, um weniger Lebensmittel wegzuwerfen.

Etwa 7,3 Milliarden Menschen leben heute auf der Welt. Etwa 1 Milliarde leidet täglich Hunger, obwohl weltweit Lebensmittel für 12 Milliarden Menschen produziert werden. Der deutsche Dokumentarfilm „Taste the Waste“ von Valentin Thurn aus dem Jahr 2011 machte das Thema Lebensmittelverschwendung für das breite Publikum zugänglich. In diesem Beitrag erfährst du was wir als Endverbraucher beachten müssen, um weniger Lebensmittel wegzuwerfen.

Der Endverbraucher muss lernen umzudenken

Die Europäische Kommission hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt bis 2020 weggeworfene Lebensmittel um 50 % zu reduzieren. Über die Strategie zur Umsetzung bin ich gespannt. Momentan reden wir viel über den Sinn oder Unsinn von Verpackungsabfällen, aber auch die unnütze Lebensmittelverschwendung muss in die Köpfe der Verbraucher. Es ist das gleiche wie mit den Plastiktüten. Nur wenn der Verbraucher im übertragenen Sinne bereit ist die krumme Gurke zu kaufen, dann erst hört dieser Lebensmittelverschwendungswahnsinn auf.

In den Supermärkten erwartet der Kunde volle Regale und eine große Warenvielfalt. Der Verbraucher ist demnach mit verantwortlich, dass der Handel ein Überangebot von Lebensmitteln vorhält. In Deutschland landen beispielsweise 25 % der Backwaren auf dem Müll, weil Supermarktketten die Filialen zum Teil dazu verpflichten bis Ladenschluss volle Regale zu haben.

Der Handel entscheidet mit seiner Beschaffungspraxis auch darüber wie viel Gemüse als unverkäuflich auf den Äckern verbleibt. Die REWE Gruppe bietet laut ihrer Webseite seit Oktober 2013 unter der Eigenmarke „Wunderlinge“ Obst und Gemüse an, dass trotz besonderem Aussehen gut in Qualität und Geschmack ist. Die krummen und eigenwillig aussehenden Kartoffeln und Möhren werden zu einem günstigeren Preis angeboten. Oft können Produzenten Gemüse und Obst, dass von der Norm abweicht im Handel sonst gar nicht verkaufen.

Interessant finde ich auch die Initiative von Bäckereien, die ihr gesamtes Sortiment an Brot, Brötchen und Kuchen zum halben Preis verkaufen. Ich selbst sehe jeden Tag eine Filiale auf dem Weg zur Arbeit in Frankfurt am Main, die diesen Service in großem Maßstab neben ihrem regulären Verkauf anbietet.

Im Sinne nachhaltigen Konsums sollte die Wertschätzung für Lebensmittel in allen Teilen der Bevölkerung gesteigert werden. Lebensmittel sind Mittel zum Leben und so sollten wir sie auch behandeln. Oft ist das Verderben von Lebensmitteln Ergebnis einer falschen Lagerung oder eines falschen Transportes.

Jedes Jahr wären in Deutschland 10 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle vermeidbar

Über 18 Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jährlich weggeschmissen, wovon bereits heute 10 Millionen Tonnen vermeidbar wären (WWF Deutschland, 2015). Diese 10 Millionen Tonnen sind umgerechnet mit einem Ausstoß von fast 22 Millionen Tonnen Treibhausgasen verbunden.

Von den weggeworfenen Lebensmitteln sind über 60 % auf die Wertschöpfungskette vom Produzenten bis zum Großverbraucher zurückzuführen. Etwa 40 % liegen beim Endverbraucher. Insbesondere bei Gemüse, Obst, Backwaren und Speiseresten ließen sich unnötige Abfälle vermeiden.

Insgesamt liegt die globale Lebensmittelverschwendung bei etwa 30 bis 40 % unabhängig davon, ob es sich um ein Industrieland oder ein Entwicklungsland handelt. In Südamerika, Afrika und Asien sind die Ernte-, Nachernte- und Prozessverluste tendenziell höher als zum Beispiel in Nordamerika und Europa. Je höher eine Region auf der Welt wirtschaftlich entwickelt ist, desto höher sind die Verluste beim Endverbraucher.

Ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum suggeriert uns, und ich zähle mich auch dazu, das Produkt wegzuwerfen. Oft ohne zu prüfen, ob die Milch oder der Joghurt noch genießbar sind. Warum ist es aber erst dazu gekommen, dass das Lebensmittel nicht vor diesem Datum verzehrt wurde?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist seit 1981 in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Der Ernährungsminister Christian Schmidt setzt sich für die Abschaffung dieses Mindesthaltbarkeitsdatums ein. Schmidt fordert, dass auf den Verpackungen ein echtes Verfallsdatum gedruckt werden soll, nach dem diese Produkte tatsächlich nicht mehr genießbar sind.

Die Hersteller kalkulieren beim Mindesthaltbarkeitsdatum zu große Sicherheitspuffer, so dass wir als Verbraucher aus Unsicherheit dazu verleitet werden Produkte schon wegzuwerfen bevor diese überhaupt schlecht sind.

In der EU werden jährlich insgesamt 89 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, ein Großteil, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Darunter auch lange haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis oder Kaffee. EU-Mitgliedsländer, darunter Schweden und die Niederlande,  wollen die Liste der Lebensmittel ausweiten, für die nach EU-Recht kein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben werden muss.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (im Englischen: best before) sagt lediglich aus, dass bis zu dem bestimmten Tag vom Hersteller die Qualität in Farbe, Geschmack und Nährwertgehalt garantiert wird. Anders sieht es bei Frischwaren aus: Hier handelt es sich um ein Verfallsdatum (im Englischen: use by).

Viele Verbraucher haben den Bezug zu Lebensmitteln verloren. Statt ihren eigenen Sinnen zu vertrauen, verlassen sich die Verbraucher auf einen Aufdruck der Industrie. Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn etwas schlecht riecht, ranzig schmeckt oder schimmelt, sollte man es nicht mehr essen. Früher ging es anscheinend auch ohne Mindesthaltbarkeitsdatum.

In den Industrienationen werden laut Zahlen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinigten Nationen (FAO) hauptsächlich Gemüse, Obst und Brot weggeschmissen – Lebensmittel, die ohnehin kein Mindesthaltbarkeitsdatum aufweisen müssen.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum spielt anscheinend nicht die übergeordnete Rolle bei der Lebensmittelverschwendung.

Viel entscheidender ist doch das eigene Einkaufsverhalten. Wer zuviel einkauft, verliert den Überblick und natürlich laufen dann Produkte ab, bevor wir diese überhaupt verwerten können.

Fünf einfache Tipps und Tricks, wie du in Zukunft weniger Lebensmittel wegwirfst

#Tipp 1: Am besten kaufst du nur die Produkte, die du in den nächsten zwei bis drei Tagen verzehren möchtest. Schreibe dir eine Einkaufsliste und plane dein Mittag- oder Abendessen. So vermeidest du Spontankäufe. Ich nutze als Einkaufsliste die App „Denkst du daran“. Diese ist auf mehreren Endgeräten synchron und du kannst mit jemanden zusammen einkaufen und der andere sieht was du schon in deinen Einkaufskorb gelegt hast. Das ist sehr praktisch.

#Tipp 2: Koche die Portionen so, dass du das Gericht möglichst am Zubereitungstag aufessen kannst. Aus eigener Erfahrung essen wir aufgehobene Lebensmittelreste meist nicht am Folgetag.

#Tipp 3: Obst, das bereits unschöne Stellen hat, eignet sich immer noch super für Obstsalat oder Smoothies. Eine richtig braune Banane ist zum Beispiel auch bestens für die leckersten frittierten Bananen geeignet. Erst dann haben sie die richtige Süße und schmecken genau wie im Chinarestaurant. Auch ein Bananenbrot ist umso leckerer, wenn die Bananen überreif sind.

#Tipp 4: Vertraue auf deine eigenen Sinne – riechen, schmecken, sehen. Du wirst nicht gleich an einer Lebensmittelvergiftung sterben, wenn du deine Frischmilch noch trinkst, obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist.

#Tipp 5: Verwende Abfallprodukte vom Gemüse putzen. Zum Beispiel kannst du aus den Schälresten von Spargel eine sehr leckere Spargelcremesuppe zubereiten.

Beobachte einfach einmal selbst dein Einkaufverhalten und achte darauf wie viele Lebensmittel du in die Biotonne wirfst.

Bist du für die Abschaffung des Mindesthaltbarkeitsdatums und die Verwendung echter Verfallsangaben? Welche Tipps hast du noch, um weniger Lebensmittelabfälle zu produzieren? Her damit in den Kommentaren!

Weiterführende Informationen:

Hier kommst du zur Studie vom WWF Deutschland (2015): Das große Wegschmeißen. Vom Acker bis zum Verbraucher: Ausmaß und Umwelteffekte der Lebensmittelverschwendung in Deutschland.

Die Einkaufslisten-App „Denkst du daran“ findest du hier.

Ich würde mich freuen, wenn du den Beitrag mit deinen Freunden teilst.

2 Kommentare zu Warum wir alle für die Lebensmittelverschwendung verantwortlich sind

Foodwatch warnt vor Mineralölen in Lebensmitteln

Insbesondere Produkte in Verpackungen aus Recyclingfasern sind betroffen, aber auch von Pappkartons aus Frischfasern gelangen Mineralöle in Lebensmittel. Darunter sind viele als Bio deklarierte Produkte.

Insbesondere Produkte in Verpackungen aus Recyclingfasern sind betroffen, aber auch von Pappkartons aus Frischfasern gelangen Mineralöle in Lebensmittel. Darunter sind viele als Bio deklarierte Produkte. Menschen, wie ich, die plastikfrei leben möchten, stoßen oft an ihre Grenzen. Was soll ich kaufen? Ganz auf Verpackungen verzichten – das ist im Alltag doch gar nicht möglich, oder?

Ich versuche nur frische Produkte zu kaufen, aber Reis, Nudeln, Kakao & Co kaufe ich in Pappkartons ohne Plastikinnenverpackung. Ich kaufe keine Produkte in Plastik, da ich nicht möchte, dass schädliche Substanzen in meinem Essen sind, aber was ist mit den zum Teil von der EU-Lebensmittelbehörde EFSA eingestuften potentiell krebserregenden Mineralölen in Papierverpackungen? Die will ich auch nicht!

Mineralöle werden über die Nahrung aufgenommen

Jeder Mensch enthält Experten nach durchschnittlich 1 Gramm Mineralöl im Körper. Der mengenmäßig größte Anteil der Verunreinigungen wird über die Nahrung aufgenommen. Wir unterscheiden in gesättigte und aromatische Mineralöle. Erstere reichern sich im Körper an. Aromatische Mineralöle stehen besonders im Verdacht krebserregend zu sein und gehören daher auf keinen Fall in Lebensmittel! Die Mineralöle stammen bei Altpapier-Verpackungen hauptsächlich aus den Druckfarben. Auch hormonwirksame Weichmacher und Lösungsmittel sind enthalten. In einem anderen Beitrag von mir, in dem ich über schädliche Substanzen in Plastikverpackungen aufgeklärt habe, kannst du Hinweise zur Gefährlichkeit von Weichmachern nachlesen.

In Deutschland enthält jedes fünfte Lebensmittel Mineralöle

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat die Testergebnisse Ende Oktober 2015 in Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden veröffentlicht. Von den von Foodwatch getesteten 120 Produkten aus Deutschland und Frankreich enthielten 43 % aromatische Mineralöle. Jedes fünfte Produkt (9 von 43 Lebensmitteln) enthält demnach in Deutschland Mineralöle, die unter Verdacht stehen krebserregend und erbgutschädigend zu sein. Die umfangreiche Analyse von Foodwatch klärt auf und zeigt auf verständliche Art und Weise mit einem Ampelsystem wo Mineralöle in Lebensmitteln enthalten sind und welche Produkte du besser meiden solltest. Real zum Beispiel hat schnell auf die Studie von Foodwatch reagiert und ein belastetes Produkt aus dem Sortiment genommen, den Spitzenlangkornreis der Marke „reisfit“ und forderte vom Hersteller Maßnahmen.

Für mich war es sehr überraschend, dass in den Produkten von Uncle Bens die schädlichen aromatischen Mineralöle nachgewiesen wurden. War ich doch froh, dass ich einen Naturreis ganz ohne Plastikinnenverpackung gefunden hatte. Dieses spezielle Produkt war in der Studie zwar nicht ausgewiesen, aber ich gehe davon aus, dass Mineralöle in allen Pappkartons von Uncle Bens enthalten sind, aber laut der Studie von Foodwatch nicht in allen Produkten nachgewiesen werden. Ich bin also unsicher, ob ich den Naturreis weiter kaufen soll. Auch der Sweet Family Puderzucker von Nordzucker ist nicht mineralölfrei. Dieser enthält sowohl gesättigte Mineralöle als auch die bedenklichen aromatischen Mineralöle. Erschreckend, den habe ich auch immer gekauft.

Wer zum Beispiel Original Puddingpulver von Dr. Oetker kauft, sollte das lieber nicht mehr tun, denn im Pulver wurden gesättigte Mineralöle in einer Konzentration von 3,1 mg/kg nachgewiesen. Aufgrund der Plastikumverpackung kaufe ich diese Fertigpuddingmischungen schon lange nicht mehr.

Einen leckeren Vanillepudding kannst du leicht selbst zubereiten. Der schmeckt auch viel besser und so richtig nach Vanille. Alles was du dafür brauchst sind Milch, Eier, Puderzucker, Vanilleschote und Speisestärke. Die Speisestärke von Mondamin kannst du zum Beispiel bedenkenlos kaufen, denn da sind laut foodwatch keine Mineralölrückstände im Produkt enthalten. Die Zubereitungszeit ist nicht wesentlich länger als bei den Fertigmischungen. Probiere es aus. Du wirst den selbstgemachten Pudding lieben.

5 wertvolle Tipps wie du gesund, ökologisch und bewusst einkaufen und leben kannst

1. Kaufe am besten immer frische und unverpackte Lebensmittel, wenn möglich in Bioqualität
2. Vermeide Convenience Food und mache die Produkte selber
3. Verzichte auf Verpackungen, wenn du zum Beispiel die Möglichkeit hast in einem Unverpackt-Laden in deiner Nähe einzukaufen
4. Nutze die Produktcheck-App (Barcode-Scanner) von Codecheck
5. Lies Verbraucherschutzseiten wie www.foodwatch.org und informiere dich

Verbraucherschützer fordern Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln

Foodwatch fordert Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln. Für besonders kritische Mineralöle fordert die Organisation sogar eine Null-Toleranzgrenze. Auch Lösungen für Barrieren werden von Foodwatch gefordert, das heißt eine Grenzschicht zwischen Produkt und Papierverpackung. Ich hoffe darauf, dass Hersteller zukünftig bei der Verpackung besser auf gesundheitsverträgliche Alternativen setzen.

Auf der Webseite von Foodwatch kannst du diese Forderung unterstützen und eine Nachricht an den EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis senden. Unterstütze die Petition „Giftige Mineralöle – raus aus Lebensmitteln“, wenn du auch möchtest, dass wir Verbraucher besser geschützt werden. 89.604 Verbraucher haben bereits mit Ihrer Unterschrift ein Signal gesetzt.

Machst du dir Gedanken über schädliche Substanzen in deinen Lebensmitteln? Schreib mir deine Gedanken zu dem Thema in deinem wertvollen Kommentar.

Weitere Informationen zu Mineralölen in Lebensmitteln kannst du in einem Hintergrundpapier von Foodwatch nachlesen. Hier kommst du direkt zu den Testergebnissen der Foodwatch Studie über Mineralöle in Lebensmitteln.

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2 Kommentare zu Foodwatch warnt vor Mineralölen in Lebensmitteln

Kunststoffverpackungen vermeiden – Gesundheit schützen

Ich habe vor etwa einem Jahr angefangen Kunststoffverpackungen aus meinem Leben zu verbannen, nicht nur, weil ich weniger Abfälle produzieren möchte, sondern auch weil ich keine Lebensmittel mehr zu mir nehmen möchte, die in Kunststoff verpackt sind und Plastikteilchen enthalten können.

Ich habe vor etwa einem Jahr angefangen Kunststoffverpackungen aus meinem Leben zu verbannen, nicht nur, weil ich weniger Abfälle produzieren möchte, sondern auch weil ich keine Lebensmittel mehr zu mir nehmen möchte, die in Kunststoff verpackt sind und Plastikteilchen enthalten können.

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass sich mikroskopisch kleine Plastikpartikel im Gewebe von zum Beispiel Miesmuscheln anlagern.

Bisphenol A ist ein Hormongift und krebserregend

Das sogenannte Bisphenol A, auch als Weichmacher bezeichnet, ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Warum? Es handelt sich um einen Grundstoff zur Herstellung des Kunststoffes Polycarbonat. Enthalten ist es in Kunststoffbeschichtungen von Konservendosen, in Getränkeflaschen, in Plastikgeschirr und in vielen weiteren Lebensmittelverpackungen, aber auch in Thermopapieren (Kassenbons). Zum Beispiel verhindert es als Beschichtung in Konservendosen, dass das Blech korrodiert und sich Metalle herauslösen.

Die Chemikalie Bisphenol A mit der Abkürzung BPA ist nachweislich ein Hormongift, erbgutschädigend und gilt als krebserregend. Das heißt es wirkt wie andere endokrine Substanzen schädlich auf unseren Organismus ein. Es wirkt ähnlich wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen und soll die Fortpflanzung und die Gehirnentwicklung beeinflussen. Auch wird ein Zusammenhang zwischen Hyperaktivität und BPA vermutet. In Babytrinkflaschen ist BPA seit dem 1. Juni 2011 EU-weit verboten. Allerdings haben andere Länder schon viel früher dieses Verbot ausgesprochen. Kanada war weltweit das erste Land, dass bereits 2008 dieses Verbot ausgesprochen hat.

Verbraucherschützer fordern EU-weites Verbot von Bisphenol A in Lebensmittelverpackungen

Immer mehr Länder beschränken die Verwendung von Bisphenol A auch in anderen Lebensmittelverpackungen. So hat Frankreich sich bereits 2015 entschieden ein Verbot für BPA in Lebensmitteldosen durchzusetzen.

Laut BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland, ist der mittlere Gehalt an Bisphenol A im menschlichen Blut inzwischen höher als die Konzentration, die bei Mäusen zur Verringerung der Sexualentwicklung führen kann.

Der Ausschuss der EU-Chemikalienverordnung REACH hat am 4. Februar 2016 für eine Einstufung von Bisphenol A als reproduktionstoxisch der Kategorie 1B gestimmt. Das EU-Parlament prüft einen Regulierungsentwurf, der es nach Zustimmung durch die Kommission erlauben würde, BPA in die Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe aufzunehmen.

Kritisch diskutiert wird der Ersatz von Bisphenol A in der Verpackungsindustrie. Die Entwicklung von Alternativen steht noch in den Kinderschuhen und es ist bisher wenig bekannt über die toxische Wirkung alternativer Substanzen.

Wie kannst du deine Gesundheit schützen und Plastik vermeiden?

Ich bin für mich schon Anfang 2015 zu dem Entschluss gekommen, dass ich nicht nur auf Kunststoffe verzichte, die Bisphenol A enthalten, sondern auch alle anderen Kunststoffe, wie zum Beispiel Polyethylen (Code 2 oder 4) und Polypropylen (Code 5) meide. Polyethylenterephthalat (PET), Polyvinylchlorid (PVC) und Polystyrol (PS) enthalten zwar auch kein BPA, aber dafür andere hormonähnliche Weichmacher.

Mit meinem teilweisen Verzicht auf Plastikverpackungen trage ich dazu bei, dass weniger Müll entsteht und gleichzeitig fühle ich mich sicherer, da ich nicht wissentlich meine Gesundheit gefährde. Es gibt auch ein paar Einschränkungen, die es im Alltag oft schwer machen auf Plastik im Leben zu verzichten. Zudem ist es auch oft eine Gewissensfrage – Habe ich die Zeit in den Bioladen zu gehen oder zu einem Hofladen zu fahren, um unverpackte regionale Bioprodukte zu kaufen? Wenn die Zeit vorhanden ist, dann mache ich das bevorzugt. Es ist für mich auch in Ordnung den Kompromiss einzugehen, dass ich zum Beispiel Obst im Supermarkt nur in konventioneller Qualität erhalte, da viele der Bioprodukte in der Obstabteilung in Kunststoff verpackt sind.

Seitdem ich kaum noch in Plastik verpackte Produkte kaufe, hat sich mein Kaufverhalten verändert. Mir ist aufgefallen, dass ich an bestimmten Regalen vorbeigehe. Zum Anfang fiel es mir besonders schwer bei dem Regal für Chips und andere Knabbereien. Warum werden diese Waren nicht in Papierverpackungen angeboten?

5 Tipps, um auf Plastik im Alltag zu verzichten

  1. Vermeide Fertigprodukte und koche öfter selbst
  2. Kaufe frisches und unverpacktes Obst und Gemüse und lege deine Waren an der Kasse lose auf das Band oder nutze wiederverwendbare schadstofffreie Leinenbeutel
  3. Frage deinen Metzger des Vertrauens, ob er dir die Wurst oder das Fleisch in selbst mitgebrachte Gefäße füllen kann (klappt im Supermarkt leider nicht)
  4. Kaufe Milch, Sahne und Joghurt in Mehrwegglas
  5. Verwende für Lebensmittel keine Plastikgefäße – Alternativen sind Keramik, Bambus, Holz, Glas oder Edelstahl

In einem meiner nächsten Posts werde ich dir weitere Tipps und Tricks verraten, um deinen Konsum an Plastikverpackungen zu verringern und damit maßgeblich einen Beitrag für die Umwelt zu leisten.

Was machst du, um Plastik im Alltag zu vermeiden? Ich freue mich auf deinen hilfreichen Kommentar.

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Palmöl-Boom bedroht Regenwälder

Was haben Eis, Margarine, Schokolade, Tütensuppen, Cremes und Duschbäder mit der Zerstörung von Regenwäldern zu tun? In diesem Artikel erfährst du die Auswirkungen der Palmöl-Produktion auf die einheimische Bevölkerung und die Tierwelt.

Was haben Eis, Margarine, Schokolade, Tütensuppen, Cremes und Duschbäder mit der Zerstörung von Regenwäldern zu tun? In diesem Artikel erfährst du die Auswirkungen der Palmöl-Produktion auf die einheimische Bevölkerung und die Tierwelt.

Besonders in Indonesien und Malaysia werden für Monokulturen tropische Regenwälder in großem Stil gerodet – meist verbunden mit illegaler Landnahme und der Vertreibung der Bevölkerung.

Auf der einen Seite ist die Palmölindustrie ein wichtiger Wirtschaftszweig und mit einem Drittel am globalen Gesamtverbrauch ist Palmöl das wichtigste weltweite Pflanzenöl. Auf der anderen Seite verlieren Orang-Utan, Sumatra-Tiger und andere Regenwaldbewohner ihren Lebensraum, da Brandrodungen und Trockenlegung von Torfmoorböden die Tiere verdrängen. Heute existieren nur noch wenige Populationen des Orang-Utans auf den Inseln Borneo und Sumatra, während diese Tiere einst über ganz Südostasien verbreitet waren.

Die sozio-ökologischen Folgen der Palmölexpansion

Die Wälder Indonesiens zählen nach Brasilien und dem Kongobecken zu den weltweit größten Regenwäldern. Gewachsen auf Torfböden, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. In den Torfböden wird Kohlenstoff gespeichert. Werden die Torfmoore durch Brandrodung oder Trockenlegung zerstört, entweicht klimaschädliches CO2 in die Atmosphäre.

Nach Greenpeace führten in 2015 verheerende Waldbrände in Indonesien zu einem Ausstoß von CO2, der nach wenigen Wochen höher war als der jährliche Kohlendioxidausstoß von Deutschland. 31 Millionen Hektar, fast ein Viertel der Regenwaldfläche Indonesiens, wurden seit 1990 durch die Anlage von Palmölplantagen zerstört. Nicht nur der Lebensraum stark bedrohter Tierarten wie Sumatra-Tiger und Orang-Utan verschwindet, sondern auch der Lebensraum indigener Völker.

Nach einer Bestandsaufnahme des WWF würden die Tieflandregenwaldgebiete auf Borneo und Sumatra, bei fortschreitender Entwaldung, auf beiden Inseln bis 2020 zerstört sein. Damit hat der Orang-Utan in freier Wildnis kaum noch eine Überlebenschance. Auf beiden Inseln sind nur noch etwa 50 % der ursprünglichen Waldflächen vorhanden.

Die Ölpalme (Elaeis guineensis) hat ihren Ursprung in den Regenwäldern Westafrikas und wird dort seit Jahrhunderten als Nahrungs- und Heilmittel geschätzt. Erst 1848 brachten niederländische Seeleute die Pflanze nach Indonesien. Der weltweit steigende Verbrauch führt zu einer Ausdehnung der Plantagen, nicht nur in Indonesien und Malaysia, zunehmend auch in Afrika, Zentral- und Südamerika sowie in Papua-Neuguinea.

Unübersehbar sind die sozialen Folgen der massiven Expansion der Ölpalmenplantagen. In Indonesien sind etwa 100 Millionen Menschen auf die natürlichen Ressourcen der Regenwälder angewiesen und werden ihres natürlichen Lebensraumes beraubt. Häufig werden sie ohne Entschädigung von ihrem  Land vertrieben. Nach Angaben der indonesischen Organisation Sawit Watch sind 40 Millionen Indigene betroffen. Auch der Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden ist ökologisch für Mensch und Natur bedenklich. Böden und Flüsse werden verseucht.

Die Jahresproduktion von Palmöl liegt bei etwa 62 Millionen Tonnen. Die größten Mengen importiert aktuell das Entwicklungs- und Schwellenland Indien (9,4 Millionen Tonnen), gefolgt von der Europäischen Union (7,0 Millionen Tonnen), China (5,5 Millionen Tonnen) und Pakistan (3,2 Millionen Tonnen). 2014 importierte Deutschland 1,25 Millionen Tonnen Palmöl – das sind 15 kg pro Einwohner – und zählt damit zu den größten Palmölverbrauchern Europas.

Laut FONAP (Forum für Nachhaltiges Palmöl) stammen etwa 86 % der Weltproduktion aus Indonesien und Malaysia. In Indien, Indonesien und China werden 41 % der Weltproduktion von Palmöl zum Braten, Frittieren und Kochen genutzt, da es billig ist. Zudem ist der Flächenertrag mit 3,5 Tonnen pro Hektar im Vergleich zu anderen Ölpflanzen wie Raps (etwa 1 Tonne pro Hektar), Sonnenblumen (0,8 Tonnen pro Hektar) oder Soja (0,35 Tonnen pro Hektar) wesentlich höher – ein bedeutender Aspekt angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums.

Freiwillige Verpflichtung zum verantwortlichen Palmölanbau

In vielen Ländern ist Palmöl für Kleinbauern die Lebensgrundlage. Doch die Palmölproduktion muss ökologischer, ökonomischer und sozial verträglicher gestaltet werden. Der 2004 ins Leben gerufene Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO), die größte Initiative im Palmölsektor, setzt sich für die Einhaltung von Mindeststandards für den nachhaltigen Anbau von Palmöl ein. Die Initiative wurde mit dem Ziel gegründet, eine Zertifizierung von nachhaltig produziertem Palmöl zu ermöglichen und zu fördern. Die Mitglieder des RSPO repräsentieren die gesamte Palmöl-Lieferkette. Darunter sind Palmöl-Erzeuger, Händler, Hersteller von Konsumgütern, Banken und Investoren sowie ökologisch-orientierte und sozial-orientierte Nichtregierungsorganisationen.

Die RSPO-Mitglieder verpflichten sich freiwillig mehr für Naturschutz und Menschenrechte zu tun als gesetzlich gefordert wird. Das heißt, dass neue Palmölplantagen nicht auf Primärwaldflächen beziehungsweise besonders schützenswerten Gebieten angelegt werden dürfen. Zudem ist es verboten, neue Plantagen ohne Einwilligung auf indigenem Gebiet zu errichten. Die Beachtung von Landnutzungsrechten ist vorgeschrieben. Der RSPO wird von vielen Umweltschutzorganisationen kritisiert und verhindert allein nicht die Entwaldung in den Tropen. Gerade für Entwicklungs- und Schwellenländer ist der RSPO aber ein wichtiger Schritt nach vorne und ermöglicht einen kritischen Dialog aller Beteiligten.

Mit Unterstützung des RSPO sind aktuell 21 % des weltweit produzierten Palmöls zertifiziert.

Im Rahmen der RSPO gibt es vier verschiedene Modelle bei der Zertifizierung: Beim Modell 1 „Identity Preserved“ ist die Ware zu 100 % rückverfolgbar – es wird strikt nach Plantage getrennt und es findet keine Vermischung in der Ölmühle statt.

Im Gegensatz zum Modell 1, kann beim Modell 2 „Segregation“ zertifiziertes Palmöl vermischt werden.

Die direkte Verfolgbarkeit ist beim Modell 3 „Mass Balance“ nicht gegeben, da keine Trennung erfolgt und kontrolliertes Mischen von Palmöl konventioneller und zertifizierter Plantagen erlaubt ist.

Modell 4 „Book and Claim“ (Zertifikatehandel) ist an der Kennzeichnung mit dem „GreenPalm“ Logo zu erkennen. „Book and Claim“ ermöglicht Unternehmen, die nicht RSPO zertifiziertes Palmöl gekauft haben, durch Erwerb von Zertifikaten, ihre mit konventionellem Palmöl hergestellten Produkte zertifiziert zu verkaufen, allerdings nur mit dem GreenPalm Warenzeichen und dem Zusatz „Trägt zur Herstellung von zertifiziertem nachhaltigen Palmöl bei.“

Ursprünglich war Modell 4 nur als Einstiegsmodell gedacht, mittlerweile werden aber über 70 % des unter RSPO Zertifizierung verkauften Palmöls über den Handelsweg „Book and Claim“ auf der Plattform GreenPalm gehandelt. Die Anreize für Unternehmen selbst auf zertifiziertem Anbau umzusteigen oder zertifiziertes Palmöl über die anderen Handelswege anzukaufen, sind meist zu gering. Der anspruchsvolle Ansatz des RSPO ist der getrennte Handelsweg – „Identity Preserved“ oder „Segregation“.

Einer der größten Abnehmer von Palmöl ist der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble. Du kennst einige Produkte dieses Herstellers, wie Ariel Waschmittel oder Head & Shoulders-Shampoo. Procter & Gamble hat laut Greenpeace zur Vernichtung von Regenwald in Indonesien beigetragen. Mittlerweile hat Procter & Gamble auf Druck von Greenpeace, anderen Umweltschutzorganisationen und Verbrauchern seine Waldschutz-Policy überdacht und eingelenkt. So will Procter & Gamble bis 2020 seine Produkte vollständig ohne Palmöl bzw. Palmkernöl aus Regenwaldzerstörung herstellen.

Greenpeace hat zuvor nachgewiesen, dass Procter & Gamble Palmöl von Händlern bezogen hat, die das Palmöl von der Firma BW Plantation aufgekauft hat. Die Firma BW Plantation hat nach Greenpeace in ihrer Konzession PT Adhyaksa Dharma Satya (PT ADS) in der Provinz Zentral-Kalimantan Orang-Utan-Lebensraum zerstört. Von etwa 5.466 Hektar, das als Orang-Utan-Habitat ausgewiesen ist, wurden 4.330 Hektar zerstört.

Auch Unilever will bis 2020 auf Palmöl aus nachhaltig zertifiziertem Anbau umsteigen. Ferrero verwendet bereits seit 2014 zu 100 % nachhaltiges, segregiertes Palmöl. Ferrero ist auch an der Initiative Palm Oil Innovation Group (POIG) beteiligt, zu deren Mitgliedern auch Greenpeace gehört. Die Initiative POIG baut auf den Standards des RSPO auf.

Der WWF Deutschland befragt jedes Jahr Unternehmen hinsichtlich der Nutzung von zertifiziertem Palmöl. In 2015 nutzten mehr als 50 % der befragten 200 Unternehmen zumindest teilweise zertifiziertes Palmöl. Seit 2013 hat sich die Anzahl der Unternehmen, die 100 % zertifiziertes Palmöl nutzen, verdoppelt. Schlecht abgeschnitten haben die Pharmaindustrie und die Futtermittelhersteller. Weitere Informationen kannst du in der vom WWF herausgegebenen Scorecard 2015 – Die Bewertung der Einkaufspolitik deutscher Käufer und Verarbeiter von Palmöl nachlesen.

Ist Palmöl in deinen gekauften Produkten enthalten?

Woran erkennst du, ob in deinen gekauften Produkten Palmöl enthalten ist? Das ist nicht einfach, denn unter palmölhaltigen Inhaltsstoffen sind alle Stoffe zu verstehen, die direkt oder indirekt aus Palmöl hergestellt werden können. Hersteller verwenden auch Bezeichnungen wie Palmitate, Palmate oder Pflanzenöl. Seit 2014 muss Palmöl gemäß EU-Regulation No 1169/2011 als solches auf Lebensmitteln ausgewiesen werden.

Eine für den Einkauf praktische Liste mit einem Palmöl-Schnellcheck und den Deklarationen von Palmöl bei Reinigungsmitteln und Kosmetika findest du bei Umweltblick.

Laut einer Untersuchung von Greenpeace ist fast in jedem zweiten Supermarktprodukt Palmöl enthalten. Es wird aus dem Fruchtfleisch der Palmfrüchte gewonnen, während das festere und farblose Palmkernöl aus den von den Schalen befreiten Fruchtkernen extrahiert wird. Aufgrund seiner cremigen Konsistenz wird Palmkernöl gern in Shampoos, Körperlotionen und Lippenstiften verwendet.

Stopp auch du die Regenwaldzerstörung bei deinem nächsten Einkauf 

Wenn du den Erhalt der Regenwälder unterstützen willst, greife beim nächsten Einkauf lieber zu Bioprodukten und möglichst unverarbeiteten Produkten aus saisonaler und regionaler Herkunft. Generell solltest du palmölhaltige Produkte meiden. Du kannst viele Produkte auch selbst herstellen. Wie wäre es mit einer selbstgemachten Schokolade, die garantiert palmölfrei ist? Margarine gibt es zum Beispiel auch auf Basis von Oliven- oder Sonnenblumenöl. Schokoaufstriche enthalten oft viel Palmöl. Du kannst auf Bio-Schokostriche umsteigen, aber Vorsicht – nicht alle sind palmölfrei. Solltest du trotzdem nicht verzichten können, kaufe nur Produkte, deren Palmöl aus nachhaltig zertifiziertem Anbau stammt.

Was denkst du über die Zerstörung unserer Regenwälder durch den Palmölanbau? Kaufst du konventionelle Lebensmittel und Kosmetika oder Bioprodukte, in denen Palmöl enthalten ist? Ich freue mich auf deinen hilfreichen Kommentar.

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