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Kategorie: Inspiration

Plastikstrohhalme adé #StopSucking

Die Firma HALM hat mir Trinkhalme aus Glas zum Testen zugesendet. Da mich das nachhaltige Gesamtkonzept von HALM anspricht, möchte ich euch heute diese wunderbaren Trinkhalme vorstellen. Außerdem habe ich den Gründern von HALM drei Fragen zu ihrem Produkt gestellt.

Die Firma HALM hat mir Trinkhalme aus Glas zum Testen zugesendet. Da mich das nachhaltige Gesamtkonzept von HALM anspricht, möchte ich euch heute diese wunderbaren Trinkhalme vorstellen. Außerdem habe ich den Gründern von HALM drei Fragen zu ihrem Produkt gestellt.

In Deutschland werden geschätzt etwa 40 Milliarden Plastikstrohhalme pro Jahr verbraucht. Diese sind aufgrund der zugesetzten Weichmacher, Stabilisatoren, Flammschutzmittel und Füllstoffe zum Teil gesundheitlich bedenklich. Außerdem werden Plastikstrohhalme aus Erdöl, einem immer knapper werdenden Rohstoff, hergestellt. Laut Umweltbundesamt werden 100 bis 140 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Ozeanen vermutet und gefährden die Meerestiere.

Trinkhalme aus Glas
© Anja Blumschein

HALM wurde erfunden um mehr Geschmack in deine Drinks und weniger Plastik in die Umwelt zu bringen. Die Idee kam den sympathischen Gründern, Hannah Chenney und Sebastian Müller, während eines Urlaubs auf der Insel Koh Phayam vor der Westküste Thailands. An den Stränden lag jede Menge Plastikmüll. So organisierte Hannah spontan eine Strandputzaktion. In nur zwei Stunden füllten sie und ihre Freunde zwei Dutzend 150-Liter-Säcke mit Müll. „Gefühlt war jeder zweite Gegenstand ein Plastikstrohhalm“, berichtet Hannah.

Tatsächlich ist jedes 7. Plastikteil, das am Strand gefunden wird, ein Strohhalm bzw. Stirrer (Ocean Conservancy).

Glas überzeugt als Material für Trinkhalme

Hannah und Sebastian haben sich bewusst gegen recyceltes Glas entschieden wie es zum Beispiel bei Trinkhalmen aus Fernost benutzt wird. Daher ist der Trinkhalm aus Glas gesundheitlich absolut unbedenklich und frei von Blei oder anderen Giften. Glas ist eine gute Alternative für Plastik, da es wiederverwendbar, hygienisch, geschmacksneutral und vollständig recycelbar ist.

Vor allem die Gastronomie, der Hauptverursacher des Problems, wollen die HALM-Gründer mit ihrem wiederverwendbaren und geschmacksverbessernden Trinkhalm aus Glas ansprechen. Ich bin gespannt, ob sich das Plastikstrohhalmproblem auch bei den Fastfood-Ketten mit Take away Getränken lösen lässt. Denn dieser Plastikmüll landet allzu oft nicht dort wo er eigentlich hingehört.

Wenn das Geschäft einmal profitabel wird, sollen 50 % der erwirtschafteten Erträge in nachhaltige Projekte wie CleanUps, Bildung und Forschung zum Thema Plastikmüll investiert werden.

HALM Trinkhalme aus Glas gibt es in gebogener und gerader Form plus praktischer Reinigungsbürste mit Naturborsten
© Anja Blumschein

Die Trinkhalme aus Glas werden in drei verschiedenen Längen in gebogener und gerader Form angeboten. Damit du deinen Trinkhalm aus Glas überall mitnehmen kannst, gibt es auch eine coole Tasche aus 100 % Bio-Baumwolle zum Verstauen.

Wenn du es mit Zero Waste ernst meinst, sagst du ab sofort nein zu Plastikstrohhalmen #StopSucking und trinkst deinen Cocktail mit wiederverwendbaren Trinkhalmen. Lies auch meinen Beitrag über Zero Waste und warum diese neo-ökologische Bewegung mehr als nur ein Trend ist.

Benutze doch auch mal ein gebrauchtes Marmeladenglas für deinen nächsten Smoothie
© Anja Blumschein

Drei Fragen an die HALM-Gründer Hannah Chenney und Sebastian Müller

UMWELTGEDANKEN: Es gibt auch wiederverwendbare Trinkhalme aus Edelstahl oder Bambus. Sind Trinkhalme aus Glas nachhaltiger?

HALM: Edelstahl ist genau so gut zu recyceln wie Glas und ist ebenfalls eine super wiederverwendbare Alternative. Bambus ist ein nachwachsender Rohstoff, biologisch abbaubar und kann über den Biomüll entsorgt werden. Bambus eignet sich für den privaten Gebrauch auch sehr gut, ist jedoch für die Gastronomie bezüglich der Hygiene undenkbar, denn es ziehen Stoffe in den Bambus ein. Außerdem gibt Bambus einen sehr deutlichen Eigengeschmack ab.

UMWELTGEDANKEN: Warum habt ihr euch für Trinkhalme aus Glas entschieden? Gehen die nicht schnell kaputt?

HALM: Trinkhalme aus Glas gehen genau so schnell kaputt wie unsere klassischen Trinkgläser. Mit 1,5 mm Wanddicke und dem extra-stabilen SCHOTT®-Spezialglas ist es überhaupt kein Problem auf den Halmen rumzubeißen oder diese als Stößel in Getränken zu nutzen. Glas und Edelstahl liegen in Punkten der Nachhaltigkeit und Wiederverwendbarkeit gleich auf, allerdings ist nur Glas im Vergleich komplett geschmacksneutral und erfüllt im Unterschied zu Silikon, Bambus oder speziellen Kunststoffhalmen hohe Hygienestandards. Im Gegensatz zu Edelstahl sieht man von außen auch, ob die Halme wirklich sauber geworden sind.

UMWELTGEDANKEN: Es gibt noch andere Anbieter für Trinkhalme aus Glas auf dem Markt. Warum sollen sich meine Leser für Trinkhalme von euch entscheiden?

HALM: Die meisten anderen Anbieter lassen in China in Handarbeit produzieren. Wir produzieren bei SCHOTT® in Deutschland und lassen die Halme vom Lebenshilfewerk in Neumünster einpacken. Borosilikatglas, so wie es zum Beispiel von STRAWGRACE verwendet wird, kann in diesen Größen nur in Handarbeit hergestellt werden. Von der Plakatkampagne bis zur Verpackung: Wir verzichten komplett auf die Verwendung von Mineralölen. Uns ist der ganzheitliche Ansatz sehr wichtig.

Mich haben die Antworten in Sachen Nachhaltigkeit überzeugt. Dich auch? HALM strebt außerdem an eine Firma mit Null Plastik Impact zu sein. Gerne mehr Unternehmen von dieser Sorte 🙂

© Anja Blumschein

© Anja Blumschein

Weiterführende Informationen

Ökologische Alternativen zu Strohhalmen aus Plastik im Vergleich
https://www.halm.co/de/wiederverwendbare-strohhalme-im-vergleich

Rezept Heidelbeer-Mandel-Smoothie

Zutaten: 2 Orangen, 2 Bananen, 50 g Heidelbeeren, 300 ml Mandelmilch, 20 g geschrotete Leinsamen

Zubereitung: Orangen und Bananen schälen. Dann zusammen mit den gewaschenen Heidelbeeren pürieren. Anschließend geschrotete Leinsamen hinzufügen und den Smoothie mit Mandelmilch auffüllen.

Jeder kann etwas gegen die Plastikstrohhalmflut machen. Schließt euch der Bewegung #StopSucking an und macht bei der Challenge mit.

Welche Trinkhalme verwendest du? Kennst du weitere nachhaltige Anbieter von ökologischen Trinkhalmen? Hinterlasse mir deinen wertvollen Kommentar.

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https://www.ecobrotbox.de/de/shop/zubehoer/eco-strohhalm/
2 Kommentare zu Plastikstrohhalme adé #StopSucking

Soziale Medien – Haben wir noch Zeit für sinnvolle Kommunikation?

Soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook & Co sind besonders aus dem Leben junger Menschen kaum noch wegzudenken. Dank des Smartphones ist das Internet heutzutage überall mit dabei. Schon nahezu reflexartig zücken wir unser Handy in der Bahn oder im Bus, manche auch im zwischenmenschlichen Gespräch. Zeit haben wir allerdings nie.

Soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook & Co sind besonders aus dem Leben junger Menschen kaum noch wegzudenken. Dank des Smartphones ist das Internet heutzutage überall mit dabei. Schon nahezu reflexartig zücken wir unser Handy in der Bahn oder im Bus, manche auch im zwischenmenschlichen Gespräch. Zeit haben wir allerdings nie.

Wie lange wird es diese oberflächige Kommunikation bei Facebook über Like oder Dislike Buttons und zum Teil sinnfreien Kommentaren noch geben? Wird die Sinnfreiheit bald gefolgt von der Sehnsucht nach Tiefe? So wie bei Beziehungen oder Büchern?

Intelligenz bedingt Aufmerksamkeit

Es ist nicht die Intelligenz, die fehlt. Ich bin mir sicher, dass die heutigen Menschen genauso intelligent sind wie vor 30 Jahren. Nur die Aufmerksamkeit kommt immer mehr und mehr abhanden. Ich habe keine Zeit!

In der letzten Zeit hat sich der Begriff Slow Media herauskristallisiert. Das ist genau wie mit dem Fast Food: Nicht nebenbei konsumieren, der Mensch möchte ein Gegenüber zum in Kontakt treten. Soziale Kontakte im Real Life werden wieder wichtiger.

Ohne Facebook ist das Leben besser?

Für mich sind beide Extreme nicht die Lösung – weder Entbehrung noch Unterwerfung. Besser ist es doch, den konstruktiven Umgang mit den sozialen Medien und dem Internet im Allgemeinen zu lernen. Daher finde ich es auch wichtig, dass Medienunterricht an Schulen immer wichtiger wird.

Kennst du auch die Bequemlichkeitsmentalität?

Liest du Blogs regelmäßig? Nutzt du die Kommentarfunktion unter dem Beitrag? Klar, es gibt viele Leser, die verfolgen Blogs, aber kommentieren nicht. Das ist auch gut so. Ich mache das auch nicht immer und trotzdem begeistern und inspirieren mich viele Blogbeiträge.

Ich bin, seit dem ich blogge, in einigen einschlägigen Facebook Gruppen vertreten. Mir fällt auf, dass sich Fragen oft wiederholen. Ständig kommen neue Mitglieder hinzu, die alle die gleiche Frage haben wie viele andere schon zuvor. Und dann gibt es da viele Blogger, die diese Fragen aufgreifen und in einem Blog Post beantworten. Sogar auch eine Frage im Facebook Post stellen.

Doch häufig wird hier nur schwach kommentiert, und schon meist gar nicht direkt unter dem Beitrag auf dem Blog oder auch nur selten auf der Fanseite. Warum? Das ist schade.

Einem Blogger bedeuten Seiten-Likes und Beitrags-Likes viel, aber noch viel mehr freuen wir Blogger uns über Kommentare. Ein guter Blogger schreibt für seine Leser und möchte im Gegenzug auch etwas über seine Leser erfahren.

Facebook Posts sind kurzlebig: Meinungen und Ideen verblassen schnell

Wird nicht auf dem Blog selbst kommentiert, verschwindet die Meinung des Einzelnen bei den sozialen Medien geschwind, weil ein Post auf den anderen folgt. Das hilft nur temporär den Usern, aber die Information bleibt nicht langfristig. Anders bei den Kommentaren auf einem Blog.

Waren früher nicht Blogs in etwa das was heute auf Facebook passiert? Nur, dass die Beiträge damals intensiver gelesen und nicht nur das Beitragsbild und der kurze Facebook Text dazu geliked wurden.

Warum machen wir uns nicht die Mühe und kommentieren zu mindestens unter dem Original Facebook Beitrag auf der Fanseite? Ein Klick, eine Sekunde zu viel, die wir brauchen, um zum nächsten Post zu wechseln. Der vorherige ist schnell vergessen.

Einziger Vorteil Beiträge auf Facebook zu kommentieren: Deine „Facebook-Freunde“ sehen deinen Kommentar, wenn sie dich zum Beispiel abonniert haben oder den gleichen Gruppen folgen. Im Prinzip ist dies auch der Sinn eines sozialen Netzwerkes – überall und mit allen vernetzt zu sein – ein öffentlicher Raum.

Monats-Umwelt-Mantra

Ich nehme Beiträge in den sozialen Medien bewusster wahr und schenke meine Aufmerksamkeit und Zeit dem Inhalt. Ich nehme in Kauf, dass ich nicht alle Meldungen erfassen kann. Dafür kommuniziere ich bewusst und auf gleicher Ebene mit dem Autor eines Textes und setze mich mit dem Inhalt und der Aussage auseinander.

Zusammengefasst sind Blogs in erster Linie auch soziale Medien, nicht nur reine Wissens- und Meinungsvermittlung. Viele Menschen schließen sich einer Community an. Über die Möglichkeit von anderen Kommentaren informiert und inspiriert zu werden, können auch Interaktionen entstehen.

Prinzipiell ist der Ton und die Qualität der Kommentare auf Blogs teilweise angenehmer als in Facebook. Ob das daran liegt, dass dieser Kommentar länger im Internet sichtbar ist? Vielleicht für Jahrzehnte? Oder weil die Menschen, die auf dem Blog kommentieren, sich mehr Zeit nehmen?

Ich freue mich über deine Meinung zu den sozialen Medien. Was denkst du woran es liegt, dass viele Menschen keine Zeit mehr haben und schnell auf Facebook liken oder kommentieren, aber selten auf dem Blog selbst?

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5 Kommentare zu Soziale Medien – Haben wir noch Zeit für sinnvolle Kommunikation?

Wunderbar: Creme-Deo mit Bergamotte und Bio SheaMousse mit Sanddornfleisch

Besonders verliebt bin ich derzeit in das aluminium- und zinkoxidfreie Creme-Deo Froschkönig mit Lemongras und Bergamotteduft von Sauberkunst. Sowohl das Creme-Deo als auch das Bio SheaMousse werden ohne Tierversuche hergestellt, sind vegan und palmölfrei.

Besonders verliebt bin ich derzeit in das aluminium- und zinkoxidfreie Creme-Deo Froschkönig mit Lemongras und Bergamotteduft von Sauberkunst. Sowohl das Creme-Deo als auch das Bio SheaMousse werden ohne Tierversuche hergestellt, sind vegan und palmölfrei.

Ich bin seit Heiligabend auf einer Farm in Namibia. Vorher glaubte ich, dass ich öfter dazu komme einen Beitrag zu schreiben, aber es gibt hier viel zu bestaunen und zu genießen (Sonne, Wärme, Farmleben). Ich stecke mitten im Familienleben. Nach den Feiertagen läuft hier wieder der normale Alltagsbetrieb. Heute nehme ich mir die Zeit euch meine derzeitigen Lieblingspflegeprodukte vorzustellen.

Vielleicht magst du diese auch oder hast schon Erfahrungen damit gemacht. Lass es mich in den Kommentaren wissen.

kokosoel-und-sheabutter

Die Bergamotte gehört zur Gattung der Zitruspflanzen und entstand wahrscheinlich als Hybrid aus Zitronat-Zitrone und Bitterorange. Die genaue Herkunft ist ungewiss. Die seltene Zitrusfrucht wird nicht als Obst verwendet, sondern hauptsächlich wegen ihrer ätherischen Öle, die in der Bergamotteschale enthalten sind

Aufgrund der speziellen Anbaubedingungen wird die Bergamotte fast zu 90 % auf einem 100 km langen Küstenstreifen in Kalabrien (Italien) kultiviert. Vereinzelt wächst die Bergamotte auch an der Elfenbeinküste, in Argentinien und Brasilien.

Kokosöl und Bio Sheabutter sorgen für Geschmeidigkeit

Lecker und schön geschmeidig – besonders hier in der Wärme – schmilzt das Creme-Deo in meinen Händen und lässt sich sehr gut mit den Händen auftragen. Das gute Schmelzverhalten liegt am Kokosöl und der Bio Sheabutter aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Kokosöl wird umso geschmeidiger umso wärmer es ist.

Vitamin E für trockene und stark beanspruchte Haut

Das zweite Produkt, das ich sehr mag, ist das 100 % unraffinierte, fairtrade Bio SheaMousse mit Sanddornfruchtfleisch und Aprikosenkernöl. Da die Sheabutter unraffiniert ist, bleiben wichtige Heilsubstanzen, wie Phytosterole und Triterpene enthaltenen.

Das Mousse kommt quietschorange daher und duftet bezaubernd nach Sommer und frischer Luft. Es erinnert in seiner Konsistenz an aufgeschlagene Sahneeiscreme. Aufgrund des enthaltenen Vitamin E (Tocopherol) sowie der wertvollen Öle eignet es sich für trockene und stark beanspruchte Haut.

Sheabutter wird aus den Kernen der Früchte des in den Savannen Westafrikas beheimateten Shea-Nuss-Baumes ausgepresst. Sheabutter eignet sich traditionell zur Hautpflege. Außerdem wird es zur Vorbeugung und Rückbildung von Schwangerschaftsstreifen und für die Baby-Pflege (Po-Region) empfohlen.

Sheabutter und Kerne - Grundlage für das unraffinierte Bio SheaMousse Sanddorn von Sauberkunst © Elenathewise – Fotolia.com

Sheabutter und Kerne
© Elenathewise – Fotolia.com

Beide Produkte kaufe ich bei der Seifenmanufaktur Sauberkunst. Sauberkunst liefert nahezu plastikfrei und die Pakete sind platzsparend gepackt. Das Verpackungskonzept überzeugt mich sehr. Bei meiner Bestellung hatte ich noch verschiedene Körperseifen (Duft Grapefruit und Mango Lassi), ein Kokos Shampoobar und ein Kokosmakrone Schaumbad (Badebombe) bestellt. Lediglich die Badebombe war in Plastik verpackt.

Ohne Tierversuche, vegan und palmölfrei

Sowohl das Creme-Deo als auch das Bio SheaMousse werden ohne Tierversuche hergestellt, sind vegan und palmölfrei. Das ist mir neben guten Inhaltsstoffen aus biologischem Anbau und einem ganzheitlich nachhaltigen Konzept sehr wichtig.

SheaMousse und Creme-Deo befinden sich in einer Leichtmetalldose, aber leider ist das nicht ökologischer als Plastikdosen. Die Dosen können wiederverwendet werden, zum Beispiel für ein selbst hergestelltes Creme-Deo. Außerdem gibt es einen weiteren Negativpunkt für die Handhabbarkeit der Dosen: Der Deckel lässt sich leider nur schwer öffnen.

Das Creme-Deo Froschkönig mit zitronigem Duft ist ab sofort mein Deo-Favorit. Es gibt weitere Duftrichtungen wie Gartenrose, Kirschblüte und Lavendel. Die Packungsgröße gibt es entweder in 10 ml oder 50 ml. Ich hatte mich für 50 ml entschieden.

Alle Produkte sind persönliche Empfehlungen von mir. Ich erhalte keine Entschädigung von den genannten Firmen und bin daher nicht verpflichtet den Beitrag als Werbung durch Produktplatzierung zu kennzeichnen.

Findest du das Creme-Deo und das Bio SheaMousse auch so toll wie ich? Lass es mich wissen. Oder machst du sogar deine Pflegeprodukte selbst? Dann würde ich mich sehr über deine Rezepte freuen, gerne in den Kommentaren oder per E-Mail an info@umweltgedanken.de.

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Green Yoga: Öko-Yogische Prinzipien für den Alltag

Öko, Yoga, Kopf, Herz und Verstand gehören zusammen – das ist Green Yoga. Es lässt uns nicht kalt, wenn Umweltzerstörung, Tierleid oder menschenverachtende Arbeitsbedingungen auf der Welt passieren. Die Welt – das bist auch du.

Öko, Yoga, Kopf, Herz und Verstand gehören zusammen – das ist Green Yoga. Es lässt uns nicht kalt, wenn Umweltzerstörung, Tierleid oder menschenverachtende Arbeitsbedingungen auf der Welt passieren. Die Welt – das bist auch du.

In einem früheren Beitrag habe ich dir erzählt, dass ich nach dem Prinzip Green Yoga mein Leben ausrichten möchte. Es gibt Prinzipien, die in Bezug auf Nachhaltigkeit und Leben im Einklang mit dir und deiner Umwelt dafür besonders wichtig sind. Die für mich wichtigsten öko-yogischen Prinzipien beziehungsweise Yamas und Niyamas möchte ich dir heute vorstellen.

Yama steht im Yoga für die ethischen Empfehlungen im Yoga, insbesondere im Raja Yoga, Kundalini Yoga und Hatha Yoga. Yama steht aber auch für den Todesgott. Vor dem Hintergrund, dass du irgendwann sterben wirst, kannst du überlegen: „Habe ich mein Leben mit Liebe gelebt, anderen Menschen Liebe gegeben und mich ethisch richtig verhalten?“. Denn nur das zählt und nicht wie viel Geld du angehäuft, wie viele Autos und welche Karrierestufe du hattest.

Im Raja Yoga gibt es fünf Yamas und fünf Niyamas. Yamas sind die Empfehlungen für den ethischen Umgang mit anderen und Niyamas sind der Gegenpol zu Yamas und die Empfehlungen für die persönliche Lebensführung.

Die fünf Yamas im Raja Yoga sind: Ahimsa (Nicht-Verletzen oder Liebe, Mitgefühl), Satya (Wahrhaftigkeit), Asteya (Nicht-Stehlen oder Großzügigkeit und Geben), Brahmacharya (in jedem Menschen das Fromme, Absolute zu sehen, eigentlich Enthaltsamkeit, Keuschheit) und Aparigraha (Nicht-Horten oder Großzügigkeit, Freundlichkeit ohne Hintergedanken).

Zu den Niyamas gehören Shaucha (Reinheit), Santosha (Zufriedenheit), Tapas (Disziplin und Askese), Swadhyaya (Selbststudium) und Ishvara (Hingabe an Gott).

 

Fünf wichtige öko-yogische Yamas und Niyamas

 

Yama „Aparigraha“ oder Nicht-Horten

Das Yama „Aparigraha“ oder Nicht-Horten, hält uns dazu an, dass wir um uns herum nicht mehr Dinge anhäufen als wirklich notwendig. Früher war das Horten von Nahrungsmitteln überlebensnotwendig, zum Beispiel damit wir in der kälteren Jahreszeit genügend zu essen haben. Heute horten wir vor allem eines: Geld.

Wörtlich übersetzt heißt Aparigraha nicht umfassen, nicht gierig sein. Das Gegenteil ist Parigraha, was soviel heißt wie umfassen, festhalten oder etwas mehr festhalten zu wollen – auch Gier genannt.

Aparigraha heißt auch loslassen, gelassen zu sein. Es ist ein Zufriedensein mit dem was rechtmäßig kommt. Aparigraha wird deshalb auch als Unbestechlichkeit bezeichnet. Es bedeutet, dass du keine Geschenke und Gefallen annimmst, die dir angeboten werden, um etwas von dir zu erreichen. Geschenke, die von Herzen kommen und die Freundschaft erhalten, sind damit nicht gemeint. Wenn du durch das Geschenk in deiner ethischen Freiheit eingeschränkt wirst, dann solltest du dieses nicht annehmen. Nimm Geschenke an, die aus Liebe gegeben werden, aber mache dich nicht abhängig von Gefallen.

 

Yama „Ahimsa“ oder Nicht-Gewalt

Diese Verhaltensrichtlinie hält uns an keine Gewalt auszuüben. Nicht nur Gewalt gegen Menschen ist damit gemeint, sondern auch Gewalt gegenüber anderen Wesen und die Natur. Dazu zählen zum Beispiel unterdrückende Gesellschaftsstrukturen und unfaire Handelsbedingungen.

Leben kannst du dieses Yama indem du keine ausbeuterischen Arbeitsbedingungen unterstützt und Waren aus Fairem Handel kaufst. Auch Fleisch aus Massentierhaltung oder Tierversuche solltest du nicht durch dein Konsumverhalten unterstützen, wenn du nach diesem öko-yogischen Prinzip leben willst.

Zusammengefasst geht es um ein achtsames Konsumverhalten, zum Beispiel durch Kauf von regionalen Bioprodukten und faire Kleidung, aber auch um eine gewaltfreie Kommunikation.

 

Yama „Asteya“ oder Nicht-Stehlen

In der heutigen globalisierten Welt geschieht Diebstahl oft indirekt und unbewusst. Zum Beispiel wird ein großer Teil unseres Getreides für die Biospritproduktion und die Fleischproduktion verbraucht. An anderer Stelle müssen Menschen hungern. Wenn wir Billigkleidung kaufen, nehmen wir vielen Menschen eine gewisse Lebenschance. Vielmehr sollten wir fairen Handel und faire Produktionsbedingungen mit unserem eigenen Konsumverhalten beeinflussen.

 

Niyama „Shaucha“ oder Reinheit

Darunter verstehen wir, dass du deinen Körper und deine Wohnung rein hältst. Dazu gehört eine gesunde Ernährung ohne Schadstoffe. Das heißt auch ohne Fast Food. Die Reinhaltung des Körpers erreichst du zudem durch eine kontinuierliche Asana-Praxis. Asanas sind die Übungen, die du beim Yoga machen kannst. Auch Meditation hilft dir in deinen Körper zu kommen.

Hautausschläge sind in der heutigen Zeit oft ein Zeichen, dass dein Körper allergisch auf Stoffe reagiert, die in Kosmetika und Hygieneartikeln enthalten sind. In der öko-yogischen Praxis verzichtest du am besten auf Zusatzstoffe und lässt nur naturbelassene Kosmetik an deine Haut. Auch zertifizierte Naturtextilien helfen, dass keine Schadstoffe aus dem Produktionsprozess auf deinen Körper gelangen.

Es gibt aber nicht nur das Shaucha auf körperlicher Ebene, sondern auch auf geistiger Ebene. Wenn du nicht du selbst bist beziehungsweise nicht im reinen mit deinem Geist bist, zum Beispiel weil du traurig bist, dann kommst du ins Ashaucha, das heißt du bist unrein und von dir selbst entfernt. Dann kannst du versuchen wieder ins Shaucha zu kommen.

 

Niyama „Tapas“ oder Disziplin und Askese

Tapas bedeutet Hitze oder Wärme. Tapas bedeutet spirituelle Praxis, die mit Begeisterung ausgeführt wird. Es ist auch das bewusste Tun von etwas, das du nicht magst oder das dich anstrengt. In dem du aber bewusst etwas tust, was dir (zunächst) keine Freude bereitet oder dich Kraft kostet, wirst du an Willenskraft dazugewinnen.

Das können die Asanas sein, die du jeden Tag oder jede Woche übst oder ein Fasten-Tag, um deinen Körper zu reinigen. Ich verzichte auf Plastik in meinem Leben. Das schaffe ich auch nicht immer und es ist oft schwer dranzubleiben, aber ich „zwinge“ mich jeden Tag aufs Neue diesen Weg weiterzugehen.

Das waren meine Top 5 Yamas und Niyamas. Die anderen sind nicht weniger wichtig für einen Lebensstil nach Green Yoga, nur würden diese den Beitrag sprengen. Daher folgen diese in einem zweiten Teil.

Ich würde mich freuen, wenn du mir in den Kommentaren schreibst, ob dir diese Lebensprinzipien weiterhelfen und ob Green Yoga etwas für dich ist. Hast du noch weitere Beispiele, die wir unter den Green-Yamas und Green-Niyamas zusammenfassen können?

Titelbild: Yamas sind die Verhaltensweisen nach außen und Niyamas deine persönliche Lebensführung © Microgen – Fotolia.com

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1 Kommentar zu Green Yoga: Öko-Yogische Prinzipien für den Alltag

Zero Waste – Realität oder Illusion?

Es ist möglich, den privaten Müll auf ein Minimum zu reduzieren. Zero Waste ist für mich noch lange nicht Realität. Denn da draußen sieht die Welt ganz anders aus als wir sie uns in unserer Nische zurecht legen.

Es ist möglich, den privaten Müll auf ein Minimum zu reduzieren. Zero Waste ist für mich noch lange nicht Realität. Denn da draußen sieht die Welt ganz anders aus als wir sie uns in unserer Nische zurecht legen.

Die Zero Waste Bewegung ist mit Shia vom Blog Wasteland Rebel auch nach Deutschland gekommen. Wie auch schon zuvor Bea Johnson, die Mitbegründerin der Zero Waste Bewegung, lebt Shia uns vor wie es geht. In einem tollen Artikel fasst Shia zusammen wie wenig Müll sie in einem Jahr produziert hat. Dank der vielen Unverpackt Läden wird es auch immer einfacher Produkte lose einzukaufen. Mittlerweile gibt es in fast jeder größeren Stadt einen Laden, indem wir Produkte in selbst mitgebrachte Gefäße abfüllen können.

Es ist möglich, den privaten Müll auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass selbst in den Unverpackt Läden leider noch viel zu viel Müll anfällt. Die Lieferanten denken noch nicht genauso wie ihre Kunden.

Der Kunde will im Prinzip weniger Müll ansammeln. Die Hersteller von Produkten machen es uns aber im Alltag nicht leicht. Wenn wir jetzt mal betrachten, dass die Zero Waste Bewegung und auch die Plastikfrei-Bewegung nur eine kleine Nischengruppe ist, die zwar stetig wächst, kaufen dennoch Millionen von Menschen verpackte Produkte.

Das meiste Plastik landet gar nicht in der stofflichen Verwertung, so dass neues Plastik daraus wird, sondern wird energetisch in Müllverbrennungsanlagen entsorgt. Downcycling nennen Experten das.

Die Supermarktregale spiegeln uns keinen ressourcenschonenden Umgang. Dem Kunden bleibt oft keine Wahl, zum Beispiel bei der Entscheidung kaufe ich konventionell oder ökologische Waren – wenn Bio, dann aber oft in Plastik verpackt.

Es ist ein kleiner Anfang, dass immer mehr Supermärkte die Plastiktüten abschaffen, Rewe und Lidl wollen bis 2017 gar keine Plastiktüten mehr zum Kauf anbieten. Viel wichtiger ist es, dass die Verpackungsingenieure und Verpackungsdesigner der Herstellerfirmen andere Verpackungskonzepte entwickeln. Es wäre ein Traum, weniger Verpackungen und mehr Möglichkeiten, auch Grundnahrungsmittel, wie Reis, Nudeln, Nüsse, Cerealien im Supermarkt unverpackt in loser Schüttung zu bekommen.

Zu bedenken ist, dass die Problematik mit dem Müll in den Schwellen- und Entwicklungsländern gravierender ist als bei uns, denn dort gibt es oftmals gar keine Entsorgung oder Verwertung. Der Müll landet letztendlich im Meer und schadet unserem Ökosystem.

Unsere Gesellschaft wandelt sich. Es ist vermehrt zu beobachten, dass in den letzten 10 Jahren die To-Go-Becher zunehmen. Auch verlagern sich Partys immer mehr in den öffentlichen Raum. Public Viewing, Quartiersfeste, Museumsnächte, Outdoor-Sportfeste und Beach-Landschaften mit tonnenweise Sand – da fällt auch viel Müll an, vorallem Müll, der aus Einwegmaterialien besteht.

Jedes Jahr werden bis zu 4,7 Milliarden Plastikbecher weggeworfen. Frankreich will nun im Rahmen des Energiewende-Gesetzes „Energy Transition for Green Growth Act“ bis zum Jahr 2020 ein Verbot von Plastikgeschirr umsetzen. Auch das Problem Lebensmittelverschwendung geht Präsident François Hollande an.

Auch in Deutschland bewegt sich etwas in Sachen Lebensmittelverschwendung stoppen. Immer mehr Essensretter und öffentlich zugängliche Kühlschränke etablieren sich. In Berlin eröffnete der Verein RESTLOS GLÜCKLICH e. V. ein kleines Lokal im Stadtteil Neu-Kölln. Vom Verein angebotene Bildungsprojekte und Kochkurse fördern das Bewusstsein für Konsum und Nachhaltigkeit.

Um Verhaltensänderung in großem Maßstab bei den Kunden zu bewirken, müssen insgesamt mehr nachhaltige Angebote und Lösungen in den konventionellen Supermärkten oder auf Veranstaltungen angeboten werden. Es ist diesmal andersherum. Der Kunde hat eine Nachfrage, ein Bedürfnis nach Alternativen, aber der Handel bietet dem Kunden Verpackungsmüll und wenig ökologische und nachhaltige Produkte. Die werden dann online bestellt, da nicht beim alltäglichen Einkauf im Supermarkt verfügbar. Das verursacht CO2-Emissionen und weitere Verpackungen.

Zero Waste ist für mich noch lange nicht Realität. Denn da draußen sieht die Welt ganz anders aus als wir sie uns in unserer Nische zurecht legen. Sollen wir eher von Low Waste Bewegung sprechen – wäre doch realistischer, oder?

Ich möchte dir im Kontext dieses Textes zwei tolle Low Waste Produkte vorstellen. Das eine Produkt ist gut für alle die nicht immer die Zeit oder Lust haben Cremes und Deos selbst zu machen und trotzdem nach einer plastikfreien und natürlichen Alternative suchen.Obwohl ich das richtig gut finde, wenn Menschen ihr Deo selbst machen. Die andere Marke, die euch unbedingt vorstellen muss, stellt wiederbefüllbare Puder, Lippenstifte und Eyeshadow in Bambusverpackungen her.

Wochenliebling #1: Low Waste Vanilla Orange Shea Butter und Deos von Organic Essence

Ich habe Deos und Sheabutter in ökologischer und abbaubarer Papierverpackung entdeckt. Von Organic Essence – plastikfrei, ohne Phthalate und vegan! Mir gefällt, dass viele Produkte von Organic Essence ohne Tierversuche hergestellt werden.

Zudem enthalten sie keine Enzyme oder ähnliches aus gentechnisch veränderten Organismen. Das ist anlässlich von TTIP und CETA ein nicht zu vernachlässigendes Kriterium, da das Produkt aus den USA kommt. Die Produkte enthalten außerdem keine Parabene oder sonstige schädliche Substanzen.

In den Produkten von Organic Essence ist Kokosöl enthalten. Wer meine Artikel über Kokosöl kennt, weiß, dass ich das nicht kaufen würde, aber das Produkt überzeugt mich im Ganzen, so dass ich mir das einmal gönnen kann. Zudem ist das Kokosöl aus biologischem Anbau und Organic Essence unterstützt die Kokosnuss-Plantagenfarmer.

Du kannst die Deos von Organic Essence plastikfrei bei Monomeer bestellen, wenn sie dir auch so gut gefallen wie mir.

Lies dazu auch meinen Gastbeitrag über Kokosöl auf dem Blog Ricemilkmaid.

Wochenliebling #2: Wiederbefüllbare Organic ZAO Make up Produkte in Bambusverpackung

ZAO Compact Powder 303 braun-beige (neutral) Kompaktpuder, in nachfüllbarer Bambus-Dose (bio, Ecocert, Cosmebio, Naturkosmetik)

ZAO stellt ökologische Beauty-Produkte her, die zum größten Teil wiederauffüllbar sind, aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen und wo möglich aus kontrolliert biologischem Anbau stammen und Fair Trade sind. Die Verpackungen und auch die Produkte bestehen zum Teil aus Bambus. Die Nagellacke sind vegan. Es werden keine Test mit Tieren durchgeführt.

ZAO Mineral Silk 500 transparent farblos, loser Puder, Mineral-Make-up in Bambus-Dose (bio, vegan, Naturkosmetik)

In den Nagellacken findest du keine Dibutylphthalate, Toluole, Formaldehyde oder Xylene. Einige Produkte sind nach Ecocert zertifiziert, wie zum Beispiel der Concealer. Zudem sind viele Produkte glutenfrei.

In der Foundation werden Palmbutter oder Derivate von Palmöl eingesetzt, wobei das Palmöl aus nachhaltiger Plantagenwirtschaft stammt. ZAO hat bereits für einige Derivate eine Zertifizierung durch den RSPO. Es ist sichergestellt, dass keine Primärwälder abgeholzt werden.

Alle Produkte werden in Europa produziert. Hier kannst du die Produkte von Zao bestellen.

ZAO Matt Lipstick 462 old pink altrosa rosa-rot Lippenstift, in nachfüllbarer Bambus-Dose (bio, Ecocert, Cosmebio, Naturkosmetik)

Dies ist kein Sponsered Post. Beide Produkte empfehle ich dir, weil ich das Gesamtkonzept gut finde, auch wenn bei Organic Essence Kokosöl und bei ZAO Palmöl in der Foundation enthalten ist. Bei ZAO ist besonders der Refill Gedanke lobenswert.

Schreib mir in den Kommentaren, ob dir mein Beitrag gefällt und du auch den Weg eines nachhaltigen Low Waste Lifestyle wählst. Mich interessiert auch wie du Müll in deinem Alltag reduzierst. Welche nachhaltigen und plastikfreien Beauty-Produkte kennst du? Verrate es mir in den Kommentaren.

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2 Kommentare zu Zero Waste – Realität oder Illusion?

Wie mein Weg des bewussten Lebens begann

Der Verzicht auf Plastik in meinem Leben ist ein Weg von vielen, um umweltfreundlich und gesund zu leben. Warum die Reduzierung deines Plastikkonsums wichtig für dich und deine Umwelt ist, erzähle ich dir in diesem besonderen Beitrag.

Der Verzicht auf Plastik in meinem Leben ist ein Weg von vielen, um umweltfreundlich und gesund zu leben. Warum die Reduzierung deines Plastikkonsums wichtig für dich und deine Umwelt ist, erzähle ich dir in diesem besonderen Beitrag. Anschließend verrate ich dir mein persönliches Umwelt-Mantra. Ab heute bekommst du hier auf Umweltgedanken jeden Monat ein Umwelt-Mantra, dass dich auf deinem Weg zu einem bewussten und nachhaltigen Leben begleiten kann.

Was ist ein Mantra, fragst du dich jetzt?

Mantra bedeutet Geistprojektion. Das Mantra entfaltet seine Wirkung durch das Hören und Sprechen bzw. Singen. Du musst es aber nicht singen, wenn du nicht möchtest. Mit einem Mantra können Informationen in Form eines Rituals in das Bewusstsein des Geistes transportiert werden. Es hilft den Geist auszurichten und produziert einen veränderten Bewusstseinszustand, welches das Muster des Gedankenflusses einstellt.

Du kannst dein Mantra zum Beispiel bei deiner Meditation sprechen oder es dir präsent an einen Ort hinhängen, damit du es immer wieder siehst. Die Wiederholung bewirkt eine Vertiefung der Erfahrung. Klänge oder Rhythmen können dich bei der Meditation unterstützen, so dass du dir dein Mantra besser einprägst.

Warum du auf dem Weg zu einem nachhaltigen und gesunden Leben mit der Reduzierung deines Plastikkonsums auf jeden Fall beginnen solltest, erzähle ich dir jetzt.

 

Ohne Plastik ist dein Leben gesünder

Plastik enthält unter anderem Weichmacher, Bisphenol A und Flammschutzmittel. Die Chemikalie Bisphenol A mit der Abkürzung BPA ist nachweislich ein Hormongift, erbgutschädigend und gilt als krebserregend. Das heißt, es wirkt wie andere endokrine Substanzen schädlich auf unseren Organismus ein. Mehr Informationen zu Bisphenol A kannst du in meinem ersten Beitrag auf Umweltgedanken nachlesen.

 

Weniger Plastikkonsum bedeutet weniger Müll

Jedes Jahr gelangen nach Angaben des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) über 6 Millionen Tonnen Müll in die Meere. Plastik ist langlebig – es dauert je nach Kunststoffart bis zu 450 Jahre bis es sich zersetzt.

Besonders kritisch für unser Ökosystem ist das sogenannte Mikroplastik. Nach Angaben des Umweltbundesamtes kommen im nordwestlichen Mittelmeer auf zwei Planktontierchen ein Teilchen Mikroplastik. Schwer abbaubare Schadstoffe wie Pestizide oder PCB (Polychlorierte Biphenyle) binden sich zudem an die Mikroplastikteilchen und gelangen in den Organismus der Meerestiere. Über den Fisch oder die Meeresfrüchte, die wir konsumieren, gelangen diese in unseren Körper.

 

Meerestiere und Vögel können durch die Aufnahme von Plastikteilchen sterben

Fische, Vögel, Schildkröten und Robben verfangen sich im Plastik oder verschlucken es, weil sie es mit Nahrung verwechseln. Studien zufolge haben fast alle der untersuchten Nordseevögel Plastik im Magen.

Selbst in unbewohnten Regionen, wie einigen pazifischen Archipelen, finden sich die Zeichen unserer Wegwerfgesellschaft.

Vor allem in Ländern, in denen es keine Müllverwertung gibt und die Abfälle auf Deponien, in Flüsse und das Meer gelangen, sind die Auswirkungen des gestiegenen Plastikkonsums auf die Umwelt gravierend.

 

Es geht auch ohne Verpackungen!

Plastik ist ein synthetisches Produkt der Industriegesellschaft. Kunststoffe werden erst seit 1907 industriell hergestellt, so das Umweltbundesamt. Der Chemiker Ernst Richard Escales vergab im Jahr 1910 erstmals den Namen Kunststoff.

In Deutschland werden jedes Jahr 14 Millionen Tonnen Verpackungen verbraucht. Etwa 40 % davon bestehen aus Kunststoff. Seit dem Bewusstsein, dass Plastikverpackungen schlecht für die Umwelt sind, gibt es immer mehr biobasierte Alternativen auf dem Markt. Als Biomasse für Biokunststoffverpackungen sind Mais, Kartoffeln, Zuckerrohr, Zuckerrüben und Bambus relevant.

Der BUND empfiehlt, generell auf Plastiktüten oder Verpackungen zu verzichten, egal ob diese aus Bioplastik oder aus herkömmlichen Kunststoffen hergestellt wurden, denn Biokunststoffe haben momentan keine bedeutenden Vorteile gegenüber Plastik auf Erdölbasis.

Deshalb will ich gar keine Verpackungen mehr konsumieren. Auch Verpackungen aus Papier sind ökologisch nicht besser, meist ist die Ökobilanz noch schlechter.

Vielleicht ist es nicht immer umzusetzen, aber ich stelle mir einfach vor, dass es Kunststoffe früher auch nicht gab und versuche danach zu leben. Ich möchte wenig Müll produzieren und meinem Körper bewusst nicht den Risiken, die durch die Verpackungen entstehen, aussetzen.

 

Wie mein Weg des bewussten Lebens begann

Begonnen hat bei mir alles mit dem Wunsch weniger Müll zu produzieren und keine schädlichen Substanzen aus Plastik mehr in meinen Körper gelangen zu lassen. Das war der Anfang vor etwa zwei Jahren – danach folgten viele weitere Ansätze, die ich verfolge, um bewusster und gesünder zu leben.

Mir helfen dabei bestimmte positive Glaubenssätze, um mich immer wieder zu motivieren und anzutreiben. Der allererste Satz, den ich verinnerlicht habe, war das folgende Umwelt-Mantra, dass ich dir auf deinem Weg mitgeben möchte.

 

Dein erstes Umwelt-Mantra zum Vorsprechen und Verinnerlichen

Du kannst es dir auf ein Blatt Papier oder eine Tafel schreiben, damit du es immer siehst. Vielleicht klebst du es an deinen Kühlschrank oder an eine Zimmertür.

Ich bin Teil der Natur und lebe jeden Tag im Einklang mit der Natur.

Wenn du dir diesen Satz bewusst einprägst, kommen die nächsten Schritte von ganz alleine. Ich verspreche es dir.

In meinem nächsten Umwelt-Mantra im Oktober verrate ich dir genau wie du Plastik aus deinem Leben streichen kannst. Du bekommst mein zweites Umwelt-Mantra, dass mir jeden Tag dabei hilft diesen Weg immer weiter zu gehen. Eine große Rolle spielt dabei Verzicht und die Suche nach umweltfreundlichen und gesunden Alternativen.

Schreib mir in den Kommentaren, ob dir das Umwelt-Mantra auf deinem Weg geholfen hat und was sich für dich seit dem verändert hat. Wenn du schon weiter bist und verinnerlicht hast im Einklang mit der Natur zu leben, freue ich mich natürlich auch auf deinen Kommentar.

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4 Kommentare zu Wie mein Weg des bewussten Lebens begann

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