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Gemeinwohl-Ökonomie: Woran du wirklich nachhaltige Unternehmen erkennst

Die Fridays for Future (auch Klimastreik-)Bewegung führt uns vor Augen, dass es höchste Zeit ist, umzuschalten – auch bei unserem eigenen Konsum. Und hier kann jeder von uns einen viel größeren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten als ihm/ihr meist bewusst ist. Denn als Konsument nehmen wir auch die Unternehmen direkt in die Verantwortung. Schließlich entscheiden wir, was wir von wem kaufen.

Die Fridays for Future (auch Klimastreik-)Bewegung führt uns vor Augen, dass es höchste Zeit ist, umzuschalten – auch bei unserem eigenen Konsum. Und hier kann jeder von uns einen viel größeren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten als ihm/ihr meist bewusst ist. Denn als Konsument nehmen wir auch die Unternehmen direkt in die Verantwortung. Schließlich entscheiden wir, was wir von wem kaufen.

Unternehmen, die besonders verantwortungsvoll handeln, nennt man Sozialunternehmen oder Social Business. Ein Spezialfall sind Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), wie der Öko-Energieversorger Polarstern. Bei ihnen haben ökologische und soziale Ziele die gleiche Bedeutung wie die wirtschaftliche Rendite.

Das mehrfach ausgezeichnete und 2019 wiederholt zum „Innovator des Jahres“ gekürte Unternehmen Polarstern bietet Ökostrom und Ökogas aus 100 % erneuerbaren Energien an und unterstützt weltweit dezentrale Lösungen zur Energiegewinnung.

Mehr als ein Ökoprodukt – Was ist wirklich nachhaltig?

In letzter Zeit fällt mir immer häufiger auf, dass Unternehmen sich bereits als nachhaltig bezeichnen, wenn ein einziges Produkt aus dem Sortiment umwelt- und sozialverträglich produziert wurde oder eine auf den ersten Blick nachhaltige (Einmal-)Aktion (zum Beispiel Bäume pflanzen, an soziale Einrichtungen spenden, Clean Ups usw.) durchgeführt wird. Aber nur wer rundum und nicht einmalig nachhaltig handelt, ist wirklich glaubwürdig in seinem Tun.

Beispiel: die Gemeinwohl-Ökonomie

Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten basiert und als ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene fungiert. Nicht das Gewinnstreben, sondern das Gemeinwohlstreben steht bei ihren Mitgliedern an erster Stelle.

Bei Gemeinwohl-Unternehmen ist im Gegensatz zu Non-Profit-Organisationen oder anderen gemeinnützigen Institutionen nicht nur die soziale und/oder ökologische Dimension bedeutend, sondern es darf auch Gewinn erwirtschaftet werden – mit dem Unterschied, dass das Geld ohne Gier und mit Sinn erwirtschaftet wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Lösung einer gesellschaftlichen Herausforderung.

Bei Polarstern wird ein Teil der Erlöse für Gemeinwohlzwecke investiert, zum Beispiel in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und Europa, aber auch in den Bau von Mikro-Biogasanlagen in Kambodscha und Mali. Die regenerative Energie wird für den Betrieb von Gaslampen und Gasherden eingesetzt, aber auch um Wasserpumpen (für die Bewässerung der Felder) und Reismühlen zum Laufen zu bringen.

Auch im Umgang mit Geldmitteln soll eine ethische Haltung vertreten und nur mit Banken zusammengearbeitet werden, die nachhaltig und mitarbeiterorientiert handeln.

Bau einer Biogasanlage in Kambodscha

Bau einer Mikro-Biogasanlage in Kambodscha, © Polarstern

 

Auch andere Sozialunternehmen wie zum Beispiel Dialog im Dunkeln, wo Blinde Sehenden Drinks oder ein Dinner im Dunkelrestaurant servieren, arbeiten nicht in erster Linie profitorientiert, sondern kostendeckend.

Die Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung ist auf gesellschaftlicher Ebene von einem gemeinsamen wertschätzenden Tun geprägt und möchte ein Bewusstsein für den Systemwandel schaffen.

Transparenz durch die Gemeinwohl-Bilanz

Als Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie informiert Polarstern ausführlich über sein Handeln in einer Gemeinwohl-Bilanz. Sie wird alle zwei Jahre nach Kriterien der Gemeinwohl-Ökonomie erstellt.

Grundlage für die Erstellung der Gemeinwohl-Bilanz ist die Gemeinwohl-Matrix. Als Gegenmodell zur üblichen Bilanz bewertet die Gemeinwohl-Bilanz auch ökologische und soziale Werte wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung. Bezogen auf verschiedene Anspruchsgruppen wie Mitarbeiter*innen, Partner/Lieferanten und die Gesellschaft wird aufgezeigt, wie hier diese Werte gelebt werden.

Bei Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie ist Kooperation wichtiger als Konkurrenz, © Polarstern

 

Bei gemeinwohl-orientierten Unternehmen geht es um Kooperation, Respekt, Wertschätzung und Vertrauen statt um Konkurrenz, Wachstum und Gewinn. Aber Achtung, bei Achtsamkeit am Arbeitsplatz geht es um viel mehr als um ein „Wellnessprogramm“ für die Mitarbeiter*innen. Es geht darum, sie an der Zielsetzung und Zielerreichung des Unternehmens transparent und aktiv zu beteiligen. Das schafft Vertrauen und wirkt sich im Gegensatz zu konkurrenzfördernden Methoden positiv auf die Produktivität und Motivation der Mitarbeiter*innen aus. In einem älteren Beitrag habe ich bereits über die soziale Dimension von Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz und die Auswirkungen von Negativbeispielen geschrieben.

Polarstern handelt zeitgemäß und zeigt auf eine wie ich finde eindrucksvolle Art und Weise, dass eine werteorientierte Wirtschaft möglich ist und damit wirklich etwas verändert werden kann. Mit dem Stromwechsel zu Polarstern kannst du nicht nur ein gemeinwohl-orientiertes Unternehmen, sondern die weltweite Energiewende unterstützen, so dass auch Familien in Kambodscha und Mali saubere Energie bekommen. Das klingt doch gut, oder?

Mit einem Wechsel des Energieversorgers unterstützt du gleichzeitig Biogas-Initiativen in Kambodscha und Mali, © Polarstern

 

Sei du selbst die Veränderung, die du in dieser Welt sehen willst. Mahatma Gandhi

Was denkst darüber, wenn Unternehmen PR-Maßnahmen wie Geldspenden für ökologische Projekte oder ähnliches nur machen, um sich besonders umweltbewusst und verantwortungsbewusst darzustellen, ohne eine echte Grundlage dafür zu haben? Schreib mir gerne einen Kommentar.

Kennst du weitere gemeinwohl-orientierte Unternehmen wie Polarstern, die mit gutem Beispiel ein neues zukunftsgerichtetes Wirtschaftssystem leben und damit wichtige politische Maßstäbe setzen? Ich freue mich auf deine Hinweise.

Titelbild: © Polarstern

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Warum Bio-Tee aus fairem Handel besser ist – 5 Fakten, die mich zum Umdenken gebracht haben

Tee ist beliebt und nach Wasser das weitverbreitetste Getränk. Die größten Teeproduzenten sind China, Indien, Kenia und Sri Lanka. Sozial- und Umweltstandards sind dort vergleichsweise niedrig oder lassen sich nur schwer durchsetzen. Diese 5 Fakten haben mich zum Umdenken gebracht und werden mein Konsumverhalten nachhaltig verändern.

Tee ist beliebt und nach Wasser das weitverbreitetste Getränk. Die größten Teeproduzenten sind China, Indien, Kenia und Sri Lanka. Sozial- und Umweltstandards sind dort vergleichsweise niedrig oder lassen sich nur schwer durchsetzen. Diese 5 Fakten haben mich zum Umdenken gebracht und werden mein Konsumverhalten nachhaltig verändern.

 

Monokulturen sind schlecht für die Umwelt

Fast alle Teeanbaugebiete werden in Monokulturen bewirtschaftet. Monokulturen sind anfälliger für Schädlingsbefall und erfordern im konventionellen Anbau einen verstärkten Einsatz von Pestiziden. Die Bodenfruchtbarkeit verringert sich, und als Folge dessen werden vermehrt Kunstdünger eingesetzt. Monokulturen sind in der Natur nicht vorgesehen und zerstören das ökologische Gleichgewicht.

Ökologischere Alternativen können beispielsweise Mischkulturen mit Nelken- und Muskatbäumen, Kokospalmen und Gewürzpflanzen (Ingwer, Kardamom, Pfeffer) sein. Dadurch kann die Artenvielfalt erhöht und die Bodenfruchtbarkeit verbessert werden.

Zu den ökologischen Nachteilen kommen erhebliche wirtschaftliche Einbußen bei Ernteausfällen. In Anbaugebieten mit riesigen Monokulturen sind die Teepflückerinnen und Teepflücker von den Plantagenbesitzern abhängig, denn es gibt auf dem Land kaum Möglichkeiten einen anderen Beruf zu erlernen.

 

Tee gehört zu den Lebensmitteln, die häufig mit Schadstoffen belastet sind

Pestizide, Herbizide und Insektizide werden mit Sprühflugzeugen über die Plantagen verteilt. Hautausschlag, Lungenentzündungen und Atemwegserkrankungen sind die häufigsten Erkrankungen der Plantagenarbeiter. Die Pestizide sind nicht nur für die Umwelt und die Arbeiter schädlich, sie können auch die Verbraucher gefährden. Bei einem Test des ZDF-Magazins WISO enthielten beispielsweise fünf von sechs Schwarztees den krebserregenden Stoff Anthrachinon, der zur Abwehr von Vögeln eingesetzt wird.

 

Kinderarbeit ist auf den Plantagen immer noch Alltag

Um eine gute Qualität zu erzielen, wird Tee immer noch von Hand geerntet. Da die Teebüsche nicht hoch sind und das Bücken für die Erwachsenen anstrengend ist, greifen die Plantagenbesitzer oft auf Kinderarbeiter zurück – in Kenia sind ein Drittel der Teearbeiter Kinder. Viele Kinder sind auch unbezahlte Helfer ihrer Eltern, damit die ihre Quoten erfüllen können. Die Schulen sind oft weit entfernt und die Plantagenbesitzer organisieren keine Transporte, so dass einige Frauen gezwungen sind, ihre Kinder mit auf die Arbeit zu nehmen.

 

Schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen auf den Plantagen

Viele der Teepflückerinnen und Teepflücker sind abhängig von den Plantagenbesitzern und leben und arbeiten tatsächlich wie vor hundert Jahren. Ungeeignete Unterkünfte, Verweigerung von Gesundheitsvorsorge, unzureichender Arbeitsschutz, Überstunden und mangelnde Wasserversorgung sind die typischen Arbeitsrechtsverstöße auf Teeplantagen. Auch sexuelle Übergriffe sind nicht selten.

 

Die Löhne befinden sich oft weit unter der Armutsgrenze

Einer Studie des Katholischen Hilfswerks Misereor nach erhalten die Teepflückerinnen und Teepflücker weniger als ein Prozent des Verkaufserlöses als Lohn. Mindestlöhne werden selten gezahlt und entsprechen oft nicht dem aktuellen Preisniveau, so das Hilfswerk. In den meisten Anbauländern liegen die Löhne weit unter dem von der Weltbank definierten Existenzminimum, in Malawi zum Beispiel 50 Prozent unterhalb der definierten Grenze zur extremen Armut.

Zu niedrige Löhne und die schlechten Arbeitsbedingungen führen in den größten Teeanbaugebieten zu weit verbreiteter Unterernährung. Fast in allen Anbaugebieten leiden über 30 % der unter 5 Jahre alten Kinder an Unterentwicklung, stellte das Katholische Hilfswerk Misereor fest.

Selbst fairer Handel kann in Indien laut Umwelt-Ethnologin Sarah Besky kaum etwas am Lohn auf den Plantagen ändern. Sie lebte einige Zeit im Nordosten Indiens und erforschte die Auswirkungen von fairem Handel. Alle Arbeiterinnen und Arbeiter auf Indiens Teeplantagen verdienen laut Besky gleich, da der Lohn gesetzlich festgelegt ist.

 

Warum Fair Trade trotzdem wichtig ist?

Fairer Handel ermöglicht soziale, ökologische und ökonomische Projekte (zum Beispiel Gewährung von Kleinkrediten, Lehrgänge in ökologischer Landwirtschaft), regelt die Arbeitsbedingungen der Teepflückerinnen und Teepflücker (Mutterschutz, Arbeitszeiten, Schutzkleidung, Sanitäranlagen, Trinkwasserverfügbarkeit und Erste-Hilfe-Ausstattung) und schützt durch Umweltstandards Mensch, Tier und Natur. Außerdem wird Kinderarbeit unterbunden und dafür gesorgt, dass Kinder von Produzentenfamilien die Schule besuchen können.

 

Was kannst du tun?

Kaufe am besten losen fair gehandelten Tee aus kontrolliert biologischem Anbau. Damit verringerst du das Risiko einer Pestizidbelastung, unterstützt faire Handelsstrukturen und einen umweltverträglichen Teeanbau. Weiterhin förderst du damit bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für Teepflückerinnen und Teepflücker.

Fair gehandelte Produkte sind nicht immer teurer als konventionelle Produkte. Die meisten großen Supermarktketten haben mittlerweile fair gehandelten Tee in ihrem Hausmarken-Sortiment.

 

Woran erkennst du Fair Trade? Durchblick im Siegel-Dschungel

Das Naturland Fair Siegel, das Fairtrade-Siegel vom TransFair e.V. und die Fairhandels-Häuser GEPA, dwp – Die Weltpartner und El Puente sind gute Anhaltspunkte, wenn du fairen Tee kaufen möchtest. Zudem gibt es noch das eigenständige Gütesiegel Hand in Hand der Rapunzel Naturkost AG sowie das Pro Planet Siegel der Rewe Group (zertifiziert konventionelle Produkte), die beide auch vertrauenswürdig sind.

Es gibt außerdem das Siegel mit dem grünen Frosch – Rainforest Alliance. Dieses geht aber von geringeren Standards aus und legt den Schwerpunkt vor allem auf effizientere Anbaupraktiken. Faire Arbeitsbedingungen und Mindestpreise für das Produkt stehen nicht im Vordergrund. So sind nur nationale Mindestlöhne Standard, die teilweise nicht existenzsichernd sind. Außerdem wird bemängelt, dass Kontrollen unzureichend sind.

Manche Händler wählen auch den Direct Trade Ansatz und kaufen Produkte ohne Zwischenhändler von Kleinbauern ein und sorgen vor Ort durch eigene Projekte für bessere Lebensbedingungen für sie und ihre Familien. So kann eine höhere Transparenz in der gesamten Produktionskette gewährleistet und auf die Qualität gut Einfluss genommen werden.

Mit dem Thema Teeanbau habe ich mich (leider, da sehr interessant) erst so richtig im Rahmen einer Kooperation mit dem Online-Teehändler Dear Mr. Nice Guy auseinandergesetzt.

Die sympathischen Gründer von Dear Mr. Nice Guy haben mir leckeren Tee aus kontrolliert biologischem Anbau und eine Teebereiterflasche zum Testen zur Verfügung gestellt. Auf der Teeverpackung steht, dass der Biotee ausschließlich von Partnern der Ethical Tea Partnership (ETP) Organisation bezogen wird, um faire Verhältnisse vom Anbau bis zum Handel zu garantieren.

 

Bio und lecker: Dear Mr. Oorange – Oolong Tee mit Orangenschalen von Dear Mr. Nice Guy (Oolong Tee ist halbfermentierter Tee und verbindet somit die Eigenschaften von Grün- und Schwarztee)
© Umweltgedanken

 

Da ich die Ethical Tea Partnership Organisation bisher nicht kannte, habe ich nach weiterführenden Informationen gesucht. Die 1997 gegründete Zertifizierungs-organisation sagt von sich selbst, dass sie sich für Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen im Teeanbau und Teehandel einsetzt. Das Non-Profit-Magazin Ethical Consumer jedoch beschreibt die ETP als Initiative der Mainstream Teeindustrie und die Zertifizierung gilt verglichen mit einer Fairtrade-Zertifizierung als einfacher erreichbar. Auch das niederländische Centre for Research on Multinational Corporations (SOMO) kritisiert in einem Bericht aus dem Jahr 2006, dass wichtige Grundsätze wie ein existenzsichernder Lohn oder die Festlegung der maximalen Arbeitszeit fehlen; Kontrollen würden zuvor angekündigt.

 

Fair Trade Tee

Die Teebereiterflasche Dear Mr. Bamboottle eignet sich auch super, um aufgebrühten Tee umweltfreundlich mitzunehmen
© Umweltgedanken

 

Die ETP hat zwar nicht die höchsten Standards bezogen auf fairen Teeanbau und Teehandel, aber eine solche Zertifizierung ist besser als gar keine. Auch wenn mich die ETP als Zertifizierungsorganisation (ähnlich wie bei der Rainforest Alliance) nicht 100 % überzeugt, hat mich das ökologische Engagement und das Teesortiment von Dear Mr. Nice Guy dennoch sehr angesprochen.

Der Tee stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und ist nach EU-Bio-Richtlinien zertifiziert. Für einen noch besseren ökologischen Fußabdruck spendet Dear Mr. Nice Guy 2 % des Warenkorbwertes für Aufforstungsprojekte an die Tropenwaldstiftung Oro Verde – 1 Euro steht dabei für einen gepflanzten Baum. Die Stiftung begleitet und betreut seit 1989 Regenwaldschutzprojekte in Lateinamerika und Asien. Auch beim Versand der Biotees achtet Dear Mr. Nice Guy auf Klimaschutz und versendet klimaneutral mit DHL Go Green.

Wenn du die leckeren Teesorten, wie beispielsweise Dear Mr. Apple Crumple oder Dear Mr. Cookie Monster auch mal ausprobieren möchtest, schau doch mal im Onlineshop von Dear Mr. Nice Guy vorbei. Es lohnt sich, denn das Angebot ist vielfältig und macht Lust auf einen gemütlichen Abend mit einer Tasse Tee. #qualitytime # teatime

 

Weiterführende Informationen zum Thema fairer Handel

Mit dem Produkt- und Einkaufsfinder von Fairtrade Deutschland kannst du fair gehandelte Produkte oder Verkaufsstellen in deiner Umgebung recherchieren.

Die fair gehandelten Produkte von El Puente gibt es in Weltläden und im eigenen Onlineshop. Auf der Webseite des Fairhandels-Unternehmens findest du einen Weltladen-Finder.

Fairtrade-Mythen: Die 10 bekanntesten Irrtümer über Fairtrade im Fakten-Check

Sustainabilitea – The Dutch Tea Market and Corporate Social Responsibility, SOMO, ProFound & India Committee of the Netherlands, 2006

 

Biotee von Dear Mr. Nice Guy

Der leckere Biotee von Dear Mr. Nice Guy hat mich überzeugt
© Umweltgedanken

 

Mit dem Kauf von fair gehandeltem Tee aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft unterstützt du einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit den Teepflückerinnen und Teepflückern auf den Plantagen. Außerdem schützt du dich als Verbraucher selbst vor Schadstoffen.

Waren dir die 5 Fakten über Tee bekannt? Ist dir fairer Handel und Bioqualität beim Teekauf wichtig? Ich freue mich auf deinen wertvollen Kommentar.

Titelbild: © Umweltgedanken

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BPA-freie Trinkflaschen bei 720°DGREE + zwei Fragen an die Unternehmensgründer

Ich war im Juli zwei Wochen im Urlaub in der Normandie (Frankreich) und habe für euch drei Produkte von 720°DGREE getestet. Das Team von 720°DGREE hat es sich zur Aufgabe gemacht wiederverwendbare Produkte mit einem hohen Anspruch an Design und Funktionalität herzustellen und möchte damit gegen den täglichen Wahnsinn der Müllproduktion durch Plastikflaschen, Einweg-Kaffeebecher und Wegwerf-Essensbehälter ein Zeichen setzen.

Ich war im Juli zwei Wochen im Urlaub in der Normandie (Frankreich) und habe für euch drei Produkte von 720°DGREE getestet. Das Team von 720°DGREE hat es sich zur Aufgabe gemacht wiederverwendbare Produkte mit einem hohen Anspruch an Design und Funktionalität herzustellen und möchte damit gegen den täglichen Wahnsinn der Müllproduktion durch Plastikflaschen, Einweg-Kaffeebecher und Wegwerf-Essensbehälter ein Zeichen setzen.

Zero Waste Kaffee-To-Go-Becher

Edelstahl Kaffee-To-Go Becher von 720°DGREE mit 360 ° Trinköffnung
© Umweltgedanken

 

Statt ein eigenes dezentrales Netzwerk aufzubauen, hat sich das Unternehmen bewusst für den Vertrieb über Amazon entschieden. Ob der Vertrieb beim genannten Versandhändler nachhaltig ist – darüber will ich an dieser Stelle nicht diskutieren. Was ich zu bemängeln habe, ist das Plastikfüllmaterial im Paket. Es wäre gut, wenn Unternehmen darauf Einfluss nehmen könnten, dass zumindest nachhaltiges Füllmaterial verwendet wird.

Aber nun zu den Produkten selbst:

Neben einem 650 ml Premium Isolierbehälter für warme oder kalte Speisen habe ich noch einen Edelstahl Kaffeebecher mit 1-Klick Öffnung und eine Trinkflasche aus dem Material Tritan-Copolyester (frei von BPA, BPS und Phthalaten) getestet.

Zero Waste Essensbehälter

Isolierbehälter zum Mitnehmen von warmen und kalten Speisen
© Umweltgedanken

 

Was sind BPA und BPS?

Bisphenol A (BPA) und der alternative Weichmacher Bisphenol S (BPS) führen laut einer Studie von Forschern der University of Calgary zu Veränderungen in der Gehirnentwicklung. Nachgewiesen wurde dies bei Zebrafischen, deren Gene unseren zu 80 % ähnlich sind. Die Veränderungen der Gehirnneuronen treten insbesondere in der pränatalen (der Geburt vorausgehenden) Phase auf und führen zu neurologischen Entwicklungsstörungen wie Hyperaktivität und Autismus.

Ähnlich wie BPA greift BPS speziell männliche Hormone an. Mehr über die negativen Auswirkungen von BPA auf die Gesundheit findest du in meinem Beitrag Kunststoffverpackungen vermeiden – Gesundheit schützen.

Produkte und Verpackungen, die BPS enthalten, werden gerne als BPA-frei gekennzeichnet, um als sicher zu gelten. Möglicherweise ist BPS aber genauso giftig wie BPA.

Ich finde Unternehmen gut, die sich an Alternativen versuchen. Nur bleibt abzuwarten, ob die Ersatzstoffe wie Tritan so viel weniger schädlich sind.

Trinkflasche ohne BPA

Auslaufsichere Tritan Trinkflasche mit integriertem Fruchtsieb
© Umweltgedanken

 

Ist Tritan gesundheitlich unbedenklich?

Tritan wurde 2007 von der US-Firma namens Eastman Chemicals hergestellt. Das Unternehmen wollte ein Material auf den Markt bringen, welches sich auch für Babyflaschen eignet. Laut Studien, die Eastman in Auftrag gegeben hat, ist Tritan unbedenklich und gibt keine hormonell oder östrogen wirksamen Substanzen ab.

Gegen die Verwendung von Trinkflaschen aus Tritan sprechen Studien von amerikanischen Forschern der University of Texas sowie der University of Missouri-Columbia, die zu dem Ergebnis kamen, das Tritan Trinkflaschen den Hormonhaushalt stören und eine östrogene Wirkung haben. Die beiden Studien seien 200-mal sensitiver als die mit denen die Gefahrlosigkeit von Tritan gezeigt wurde. Eastman klagte gegen die Veröffentlichung der Ergebnisse und bekam recht. Möglicherweise sind andere Verbindungen, die bei der Kunststoffproduktion hinzugegeben wurden, verantwortlich für die östrogene Wirkung, vermutet Wade Welshons von der University of Missouri-Columbia.

 

Trinkflasche aus Tritan – eine Alternative zu anderen Kunststoffflaschen?

Ich habe schon eine Trinkflasche aus Glas mit der ich sehr zufrieden bin, aber für Wanderungen oder beim Joggen ist eine leichte Kunststoffflasche komfortabler. Die „uberBottle“ von 720°DGREE ist auslaufsicher und praktisch, doch bin ich mir unsicher, ob das Material Tritan angesichts der oben genannten negativen Studien wirklich so unbedenklich ist.

 

Der Premium Isolierbehälter hat mich überzeugt

Zero Waste Isolierbehälter

Praktischer Edelstahl Essensbehälter von 720°DGREE für unterwegs
© Umweltgedanken

 

Ob im Büro, beim Picknick oder auf Reisen: Mit dem auslaufsicheren Isolierbehälter bleiben deine Speisen dank Doppelwand Vakuum mit zusätzlicher Kupferschicht lange warm oder kalt. Mit dem wiederverwendbaren Essensbehälter trägst du aktiv dazu bei Verpackungsmüll zu reduzieren.

Ich habe zu einem Ausflug in ein Naturschutzgebiet bei Ouistreham einen exotischen Reissalat mit Datteln und Cashewkernen mitgenommen. Morgens in den Isolierbehälter eingefüllt, war dieser auch noch am Nachmittag richtig schön kalt. Der Hersteller verspricht, dass der Isolierbehälter aus gesundheitlich unbedenklichen 18/8 Edelstahl bis zu 24 Stunden kühlt und bis zu 12 Stunden warmhält.

18/8 Edelstahl wird gerne in der Gastronomie und in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt. Die Ziffernfolge 18/8 bedeutet, dass 18 % Chrom, 8 % Nickel und 74 % Stahl enthalten sind. Wenn eine Legierung mindestens 13 % Chrom enthält, darf der Stahl als rostfrei bezeichnet werden. Aufgrund des Nickelanteils ist der Stahl zudem widerstandsfähig gegenüber Säuren.

 

Der Isolier-Kaffeebecher hält was er verspricht

Wiederverwendbarer Kaffee-To-Go Becher

Wiederverwendbare Kaffee-To-Go Becher sind umweltfreundlicher
© Umweltgedanken

 

Auch der Kaffee-To-Go Becher von 720°DGREE hat mich überzeugt. Das Getränk, in meinem Fall Kaffee, bleibt mindestens 5 Stunden heiß. Der Becher ist auslaufsicher und durch den praktischen 1-Klick-Deckel leicht zu öffnen. Leider ist es schlecht zu erkennen, ob der Becher geöffnet oder geschlossen ist. Hilfreich wäre hier eine Markierung, an der man sehen kann, ob der Becher offen ist.

 

Zwei Fragen an die Gründer von 720°DGREE

 

720°DGREE engagiert sich für den Brunnenbau in Gebieten mit Wasserknappheit. Wie sieht euer Engagement genau aus? Arbeitet ihr vor Ort mit Partnern zusammen?

Wir arbeiten hier direkt mit der Neven Subotic Stiftung zusammen. Diese haben über ihr Netzwerk schon viel Erfahrung in Äthiopien gesammelt und somit die Expertise vor Ort. Zusätzlich zur allgemeinen Aktion, dass wir die Neven Subotic Stiftung unterstützen, haben wir nun bis Ende des Jahres die #GiveWater2All Sonderedition uberBottle aufgesetzt. Jegliche Überschüsse, die hier zusammenkommen, werden direkt gespendet, um in 2018 genug Geld für mindestens einen 720°DGREE Brunnen gesammelt zu haben.

 

Sind weitere nachhaltige Projekte geplant, die ihr in Zukunft unterstützen wollt?

Wir haben zur Weihnachtszeit einige soziale Einrichtungen wie Kinderheime, den Kinderschutzbund, etc. in Deutschland mit Produkten unterstützt, welche nicht mehr verkaufsfähig waren, da die Verpackung z. B. beschädigt war. Auf Instagram posten wir regelmäßig Stories hierzu. Weiterhin möchten wir in Zukunft sogenannte Strandsäuberungs-Aktionen unterstützen, damit angeschwemmter Müll ordentlich weggeräumt wird. Hier sind wir jedoch noch ganz am Anfang und freuen uns jederzeit über Hinweise, welche Organisationen wir am besten unterstützen sollten.

 

Wenn du mehr über 720°DGREE erfahren möchtest, besuche den Onlineshop oder die Webseite.

Mehr Informationen zur Neven Subotic Stiftung, die sich dafür einsetzt, dass Menschen Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen haben, bekommst du hier.

Haben dir die Produkte von 720°DGREE gefallen? Was denkst du über das innovative Material Tritan als Alternative zu Polycarbonat-Kunststoffen?

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2 Kommentare zu BPA-freie Trinkflaschen bei 720°DGREE + zwei Fragen an die Unternehmensgründer

Wie du als Lebensmittelretter unsere Ressourcen schützen kannst

Jeder von uns wirft pro Jahr etwa 55 Kilogramm Lebensmittel weg. Fast die Hälfte davon wird als vermeidbar eingeschätzt. Der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ins Leben gerufene Zu gut für die Tonne!-Bundespreis greift das Thema Lebensmittelverschwendung auf und sucht deinen #EinfallGegenAbfall.

Jeder von uns wirft pro Jahr etwa 55 Kilogramm Lebensmittel weg. Fast die Hälfte davon wird als vermeidbar eingeschätzt. Der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ins Leben gerufene Zu gut für die Tonne!-Bundespreis greift das Thema Lebensmittelverschwendung auf und sucht deinen #EinfallGegenAbfall.

 

Wieder zu viel eingekauft und nicht rechtzeitig verbraucht? Laut BMEL landen in Deutschland jährlich 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Die größten Verschwender sind die Verbraucher, aber auch in Supermärkten, Bäckereien und Restaurants landen noch essbare Nahrungsmittel in der Tonne. In den Statistiken überhaupt nicht berücksichtigt sind die Lebensmittel, die auf Äckern liegen bleiben, weil sie nicht der Norm entsprechen.

 

Der Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung

In den letzten Jahren haben sich daher immer mehr Initiativen gegründet, die gegen die Lebensmittelverschwendung kämpfen. So können Restaurantabfälle zum Beispiel mit der App Too Good to Go verteilt werden. Brotabfälle aus Bäckereien können mittlerweile einer Weiterverwertung zugeführt werden: Die Firma Knödelkult stellt aus altem Brot Knödel im Glas her, die dann, in Scheiben geschnitten, angebraten werden können. Aus Brotresten entsteht auch schon Bier. In vielen Städten gibt es sogenannte Essensretter, die noch brauchbare Lebensmittel aus Geschäften abholen und verteilen.

 

Den Gesamtprozess betrachten

Da wir auch Lebensmittel von anderen Kontinenten essen, sind die Auswirkungen weltweit zu spüren, wenn wir Lebensmittel verschwenden. Verschwendet werden nicht nur die eigentlichen Lebensmittel, sondern es werden im gesamten Herstellungsprozess wertvolle Ressourcen verbraucht. Für ein Kilo Äpfel sind zum Beispiel mehr als 800 Liter Wasser notwendig, dazu Dünger, Energie und Anbauflächen.

 

Deutschland hat sich verpflichtet die Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren

Deutschland hat sich aufgrund der hohen Ressourcenverschwendung, die immer mehr zunimmt, verpflichtet, die Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2030 um bis zu 50 % zu reduzieren. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, das wir nur mit klaren Zielvorgaben und Zuständigkeiten erreichen.

Frankreich hat Anfang 2016 beispielsweise ein Gesetz verabschiedet, das größeren Supermärkten (ab 400 m²) verbietet, unverkaufte aber genießbare Lebensmittel in den Müll zu werfen. Vielmehr sollen die Lebensmittel gespendet, zu Tiernahrung oder kompostiert beziehungsweise zur Energiegewinnung verwendet werden. Ein guter Ansatz!

 

Mach mit beim Zu gut für die Tonne!-Bundespreis

Weil das Thema Ressourcenschutz von sehr hoher Bedeutung ist, vergibt das BMEL seit ein paar Jahren einen Preis an Unternehmen, Privatpersonen, Kommunen, Nichtregierungsorganisationen oder Bürgerinitiativen für vorbildliche Aktionen rund um das Thema Lebensmittelverschwendung. Wenn du eine Idee hast, wie du Lebensmittel retten kannst, bewirb dich noch bis zum 31. Oktober 2018 für den Zu gut für die Tonne!-Bundespreis.

In der Kategorie Gastronomie hat 2017 das Berliner Restaurant Restlos glücklich, das komplett aus Resten kocht, gewonnen. Den Bundespreis 2018 in der Kategorie Handel gewann der Laden und Onlineshop SirPlus, der Lebensmittel anbietet, die im Handel nicht mehr verkauft werden dürfen.

 

Der Laden und Onlinehandel SirPlus gewann in der Kategorie Handel 2018 den Zu gut für die Tonne!-Bundespreis (© BMEL/Christof Rieken)

 

4 Tipps wie du Lebensmittel retten kannst

  • Bewusster einkaufen: Du kannst einen Essensplan für die ganze Woche schreiben. Das mache ich immer so. Ich kaufe dann nur die Dinge, die auf dem Einkaufszettel stehen. Seitdem werfen wir kaum noch Lebensmittel weg.
  • Achte auf die richtige Lagerung der Lebensmittel: Zum Beispiel solltest du Tomaten und Äpfel getrennt von anderen Obst- und Gemüsesorten lagern. Das enthaltende Ethylengas könnte sonst zur schnelleren Reifung führen.
  • Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum: Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, sind oft noch lange genießbar.
  • Schließe dich in deiner Stadt einer Essensretter- oder Foodsharing-Initiative an.

Mehr Informationen zum Thema Lebensmittelverschwendung

Dokumentarfilm „Taste the Waste“ von Valentin Thurn

https://www.lebensmittelwertschaetzen.de/

Studie: Ermittlung der weggeworfenen Lebensmittelmengen und Vorschläge zur Verminderung der Wegwerfrate bei Lebensmitteln in Deutschland

WWF Studie: Das große Wegschmeißen

Foodsharing Initiative

 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) entstanden.

Titelbild: ©highwaystarz

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2 Kommentare zu Wie du als Lebensmittelretter unsere Ressourcen schützen kannst

Montessori im Bad: Waschtisch für Kleinkinder – so geht’s

In diesem Beitrag bekommst du Tipps, Ideen und Inspirationen für ein kleinkindgerechtes Badezimmer. Wir haben für unseren Sohn einen Montessori-inspirierten Waschplatz umgesetzt. Das Ziel ist es, dem Kind damit zur größtmöglichen Eigenständigkeit zu verhelfen.

In diesem Beitrag bekommst du Tipps, Ideen und Inspirationen für ein kleinkindgerechtes Badezimmer. Wir haben für unseren Sohn einen Montessori-inspirierten Waschplatz umgesetzt. Das Ziel ist es, dem Kind damit zur größtmöglichen Eigenständigkeit zu verhelfen.

 

Wir haben den Waschtisch selbstgebaut

Wir haben den kleinen Waschtisch nach den Maßen eines Ikea RAST Ablagetisches (52 x 40 x 30 cm) nachgebaut, da es den Tisch des schwedischen Möbelhauses leider nicht mehr zu kaufen gibt. Wenn du nicht selbst bauen willst, findest du einen passenden Beistelltisch zum Beispiel bei NATUREHOME, einem Markenhersteller für exklusives und ökologisches Wohndesign. NATUREHOME verbindet nachhaltige Produktionsverfahren mit elegantem Design. Der Nachteil ist, dass der Beistelltisch von NATUREHOME keinen zweiten Boden hat. Das war mir jedoch wichtig, um genügend Ablagefläche zu haben. Da wir nichts Vergleichbares wie den Ikea RAST gefunden habe, entschieden wir uns für den Selbstbau.

 

Nicht das Kind soll sich der Umgebung anpassen. Sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen. Maria Montessori

 

Waschschüssel und Krug aus Emaille

 

Montessori Waschtisch

© Umweltgedanken

 

Nachdem der Waschtisch fertig war, ging es an die Utensilien. Eine Waschschüssel musste her und ein Wasserkrug, mit dem mein Sohn das Wasser vom großen Waschbecken zur eigenen Waschschüssel transportieren kann. Ich habe mich bewusst für eine Schüssel und einen Krug aus Emaille entschieden. Hier wird häufiger mal etwas heruntergeschmissen und so gibt es keinen Bruch. Zudem haben mir die Griffe an der Schüssel sehr gut gefallen, denn so kann mein Sohn nach dem Waschen die Schüssel selbstständig in die Toilette schütten.

 

Welche Utensilien haben wir sonst noch auf dem Waschtisch?

 

Waschtisch

© Umweltgedanken

 

Für den Waschtisch habe ich noch einen runden Flechtkorb für die zusammengerollten Handtücher und einen Standspiegel (stelle ich erst später auf) sowie eine kleine Handbürste und eine schlichte Seifenschale besorgt. Unser Sohn benutzt zurzeit eine duftfreie Handseife mit Bio-Stutenmilch und Mandelöl. Da das Seifenstück für seine kleinen Hände zu groß wäre, habe ich ein kleineres Stück von der Seife abgeschnitten. Dann finden noch seine Haarbürste und bald auch sein Zahnputzzeug Platz auf dem Waschtisch. Die Pflege soll sich langsam immer mehr vom Wickeltisch ins Bad verlagern.

 

Montessori im Bad

© Umweltgedanken

 

Ich werde noch einen kleinen Eimer und ein Aufwischtuch bereitstellen, falls mal etwas daneben geht.

 

Mit einem Tritthocker das Erwachsenenwaschbecken erreichen

© Umweltgedanken

 

Mit dem Buche Massivholz Tritthocker von NATUREHOME gelangt unser Sohn auch leicht ans große Waschbecken, um dort Wasser zu holen. Später wird er mit dem Tritthocker auch das große Waschbecken nutzen können. Der Tritthocker ist ebenso praktisch, um an alle anderen höhergelegenen Bereiche in der Wohnung zu kommen wie in der Küche oder im Kinderzimmer. Dank des Tragegriffes kannst du ihn problemlos transportieren und überall einsetzen.

 

Tritthocker Badezimmer

© Umweltgedanken

 

Ich habe den Tritthocker im Rahmen einer Kooperation mit NATUREHOME kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Er ist mir schon jetzt sehr ans Herz gewachsen.

 

Der in Europa gefertigte Tritthocker besteht aus nachhaltigem, zertifiziertem Holz aus deutscher Forstwirtschaft und wurde mit einem veganen, in Deutschland hergestellten Bio-Möbelöl behandelt.

 

Wir nutzen den Tritthocker auch als Sitzgelegenheit, wenn unser Sohn badet. Aufgrund der wertigen Verarbeitung kann ich dir den Tritthocker uneingeschränkt empfehlen. Die gute Qualität rechtfertigt den hohen Preis. Der Tritthocker kann auch prima als Sitzbank beim Anziehen genutzt werden.

 

Bei NATUREHOME gibt es viele tolle nachhaltige Design-Möbel und Wohnaccessoires. Mir gefallen auch die in Deutschland produzierten Tablets sehr gut, die du zum Beispiel für Montessori-Darbietungen verwenden kannst.

 

Mit Wasser planschen macht große Freude

Den Waschplatz haben wir eingerichtet als unser Sohn etwa 11 Monate alt war. Noch benötigt er Hilfe beim Waschen. Nichtsdestotrotz findet er seinen Waschplatz super und planscht immer munter drauf los oder versucht mit dem Krug Wasser in die Schüssel zu schütten. Er liebt es auch besonders auf den Tritthocker zu steigen, um am großen Waschbecken zu stehen und das Wasser auf- und zuzudrehen. Wie die Erwachsenen! Das ist immer ein großer Spaß!

 

Die Übungen des täglichen Lebens fördern Selbstständigkeit

Hände waschen gehört zu den Übungen des täglichen Lebens, genauer zu den Übungen zur Pflege der eigenen Person. Die Übungen des täglichen Lebens sind die Grundlage dafür, selbstständig zu werden. Hilf mir, es selbst zu tun – das ist der Grundsatz von Maria Montessori und ich liebe diesen Satz. Freiheit und Unabhängigkeit hilft dem Kind Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu bekommen. Im Alter ab etwa 1,5 Jahren kann mit der Übung Hände waschen begonnen werden. Anstatt eines Spiels kannst du diese Übung anbieten. Hier findest du eine Anleitung für die Durchführung der Übung Hände waschen

 

Montessori im Bad

© Umweltgedanken

 

Uns ist es wichtig für unseren Sohn in der Wohnung viele auf seine Bedürfnisse ausgerichtete Bereiche zu schaffen an denen er sich ohne Hilfe zurecht findet. So fühlt er sich angenommen und respektiert.

 

Wie sieht dein Badezimmer aus? Hast du einen Waschtisch oder einen Tritthocker für deine Kinder vorbereitet? Schreib mir deine Meinung in einem Kommentar. Du kannst auch gerne in deinem Kommentar auf Facebook ein Bild dazu posten. Ich freue mich auf deine Ideen!

 

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Titelbild: © Umweltgedanken

 

1 Kommentar zu Montessori im Bad: Waschtisch für Kleinkinder – so geht’s

Zero Waste Lifestyle: Ohne Müll leben – 6 Fragen an die Gründerin vom Onlineshop Zum Wegwerfen zu schade

Immer mehr Menschen versuchen ihren Lebensstil umzustellen und weniger Müll zu verursachen. Der Onlineshop Zum Wegwerfen zu schade steht für nachhaltige und wiederverwendbare Produkte. Ich habe der Gründerin von Zum Wegwerfen zu schade zu ihren Produkten und dem Thema Zero Waste Lifestyle ein paar Fragen gestellt.

Immer mehr Menschen versuchen ihren Lebensstil umzustellen und weniger Müll zu verursachen. Der Onlineshop Zum Wegwerfen zu schade steht für nachhaltige und wiederverwendbare Produkte. Ich habe der Gründerin von Zum Wegwerfen zu schade zu ihren Produkten und dem Thema Zero Waste Lifestyle ein paar Fragen gestellt.

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Aus alt mach neu – Upcycling-Ideen für deine alte Jeans

Jeans sind zeitlos und unterstreichen jeden Modetrend. Sie haben nur ein Manko: Ihre Umweltbilanz ist schlecht. Wie du deine Jeans wieder auffrischen kannst zeige ich dir in diesem Beitrag. Upcycling Ideen für deine Jeans.

Zum Anziehen zu alt, zum Wegschmeißen zu schade. Hast du auch eine verblichene oder kaputte Jeans im Schrank liegen, die du aber auf gar keinen Fall wegschmeißen oder in die Altkleidersammlung geben möchtest? Vielleicht magst du den Used-Look – wenn nicht, dann zeige ich dir in diesem Blog-Post wie du deine Lieblingsjeans auffrischst oder daraus großartige Dinge zaubern kannst. Lass dich inspirieren.

Jeans haben eine schlechte Umweltbilanz

Jeans sind zeitlos und unterstreichen jeden Modetrend. Sie haben nur ein Manko: Ihre Umweltbilanz ist schlecht. Für die Herstellung werden viele Ressourcen verbraucht. Das fängt schon beim Stoff an, aus dem die Jeans hergestellt wird – Baumwolle – bei ihrem Anbau werden massig Pestizide eingesetzt, mit denen auch die Arbeiter in Kontakt kommen. Außerdem werden im weltweiten Durchschnitt für den Anbau von 1 Kilogramm Baumwolle rund 11.000 Liter Wasser verbraucht (Mekonnen & Hoekstra, 2010). Mehr dazu findest du in meinem Blog-Post über Baumwollanbau.

Alte Jeans mit Textilfarbe auffrischen

Da die Produktion von Jeans alles andere als nachhaltig ist, ist es sinnvoll zweimal zu überlegen, ob es wirklich eine neue Jeans sein muss. Mit den Jeans-Blau Tüchern von Brauns Heitmann kannst du deine verblassten oder vergilbten Jeans wieder in neuer Farbe strahlen lassen. Ich habe das für dich ausprobiert.

Jeans-Blau Tücher

© Anja Blumschein

Die Tücher werden mit in die Waschmaschine gegeben und färben die Jeans mit der in den Tüchern gebundenen Textilfarbe wieder blau. Du kannst mit den Tüchern ausgewaschene hellblaue bis mittelblaue Jeans bei 30 °C oder 40 °C auffrischen. Das Waschmittel wird ganz normal dosiert.

Pro Waschladung sollten maximal 1.200 g Jeanskleidung (entspricht zwei Jeans) aufgefrischt werden. Laut Hersteller wird aber ein Tuch pro Jeans empfohlen. Der typische Jeanslook bleibt beim Waschen erhalten. Die Heitmann Jeans-Blau Tücher decken keine Flecken ab.

Die Waschmaschine bekommt von der Farbe nichts ab und auch deine Hände bleiben sauber.

Farbe auffrischen mit Heitmann Jeans-Blau Tüchern

© Anja Blumschein

Es handelt sich bei den Farben um chemisch hergestellte Farbstoffe. Es sind also keine Naturfarbstoffe. Heitmann verwendet aber hochwertige und streng kontrollierte Qualitätsfarbstoffe, von denen keine Umweltgefahren ausgehen. Falls du eine biologische Kläranlage zu Hause hast, solltest du die Tücher nicht anwenden, denn die Farbzusätze könnten das biologische Gleichgewicht durcheinanderbringen.

Aus ökologischer Sicht lohnt sich das Auffrischen gut erhaltener Textilien. Statt die Jeanskleidung aufgrund der verblassten Farbe zu entsorgen wird diese weitergetragen und es müssen keine neuen Ressourcen für die Jeansherstellung verbraucht werden.

In diesem How-to-Clip siehst du auch nochmal wie das Waschen mit den Heitmann Jeans-Blau Tüchern funktioniert.

 

Die Packung der Tücher besteht aus Recycling-Pappe. In der Packung sind 10 Tücher enthalten. Die reichen somit für 10 Waschladungen.

Leider fällt nach Gebrauch etwas Müll an. Die benutzten Tücher werden im Restmüll entsorgt. Richtig super wäre es, wenn die Tücher kompostierbar wären.

Bei Brauns Heitmann wird Nachhaltigkeit, Umwelt- und Tierschutz großgeschrieben. So wird bei den Tüchern auch komplett auf Tierversuche verzichtet. Das Unternehmen produziert zudem eigenen Strom mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Produktionshallen.

Du kannst die Jeans-Blau Tücher zum Beispiel in der Drogerie oder im Brauns Heitmann Onlineshop kaufen.

Vorher-Nachher Vergleich

© Anja Blumschein

Auf den Bildern siehst du den Vorher-Nachher Vergleich. Das Bild links zeigt die Jeans vor dem Waschen mit den Heitmann Jeans-Blau Tüchern und rechts siehst du das Ergebnis nach dem Waschen. Es ist auf jeden Fall ein Unterschied zu sehen. Insgesamt sieht das Ergebnis sehr natürlich aus.

Noch mehr Upcycling Ideen

Upcycling Taschen

Bildquellen: oben www.makerist.de, unten v.l.n.r. www.develloppa.de, www.prinzessinholala.blogspot.de, www.fraufadenschein.de

 

Upcycling Decken

Bildquellen: oben www.smilla-berlin.de, unten v.l.n.r. www.die-fabelhafte-welt-der-seifenkunst.blogspot.de, www.livemaster.ru, www.schoenmstricken.de

Bevor du das nächste Mal eine neue Jeans kaufst, überlege ob du deiner alten Jeans nicht mit den Heitmann Jeans-Blau Tüchern zu neuem Glanz verhelfen magst. Auf jeden Fall brauchst du deine alten Jeans niemals wegwerfen. Denn es gibt unglaublich gute und kreative Upcycling-Ideen für deine ausgedienten Jeans. Hast du selbst schon mal etwas aus einer alten Jeans gemacht? Dann schreib mir doch gerne in die Kommentare was du gemacht hast.

Gewinnspiel!

Ich verlose gemeinsam mit Brauns Heitmann 4 x 2 Packungen Jeans-Blau Tücher! Wenn du mitmachen möchtest, schau auf der Umweltgedanken Facebook-Seite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Gewinnspiel. Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen.

Weiterführende Informationen

  • Bei Smarticular findest du noch viele weitere Upcycling-Ideen für deine Jeans.
  • Tolle Jeans-Upcycling Produkte gibt es beim Onlineshop Dawanda. Da kannst du dich auch inspirieren lassen.

Wenn es doch eine neue Jeans sein muss, dann klick dich doch mal durch die Anbieter für fair und umweltfreundlich produzierte Jeans.

  • Beim Onlineshop Armedangels findest du eine große Auswahl an nachhaltig produzierten Jeans Labels.
  • Auch eine große Auswahl an ökologisch hergestellten Jeans gibt es bei Avocadostore.
  • Ein toller Anbieter aus Freiburg verkauft die in Europa produzierte Fair Jeans.
  • Das Eco Label Kutie Protocol produziert Jeans für Kinder, die unter sozial fairen und umweltfreundlichen Bedingungen in Kolumbien gefertigt werden.

Titelbild: Jeans von Shaury. Lizenz: CC BY-SA 2.0

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Green Office: Prime Computer bringt Nachhaltigkeit ins Büro

Nachhaltigkeit im Büro bedeutet weit mehr als nur Mülltrennung und einen Baum zu pflanzen. Einen Drittel des Tages verbringen wir im Büro – Grund genug auch hier einen Blick auf die Ökobilanz zu werfen. In diesem Beitrag geht es um die Nutzung energieeffizienter Desktop-Computer und Server des nachhaltigen Schweizer IT-Unternehmens Prime Computer.

Nachhaltigkeit im Büro bedeutet weit mehr als nur Mülltrennung und einen Baum zu pflanzen. Einen Drittel des Tages verbringen wir im Büro – Grund genug auch hier einen Blick auf die Ökobilanz zu werfen. In diesem Beitrag geht es um die Nutzung energieeffizienter Desktop-Computer und Server des nachhaltigen Schweizer IT-Unternehmens Prime Computer.

 

Interesse an Green IT Lösungen steigt weiter

Insbesondere Computergeräte unterliegen einer schnellen technischen Entwicklung und einem überdurchschnittlich schnellen Alterungsprozess. Daher sind Umweltbelastungen durch Computergeräte von wachsender Bedeutung. Ob es sich um ein ökologisches Gerät handelt, erkennst du am ehesten an einem der Prüfsiegel oder Umweltzeichen, zum Beispiel dem Blauen Engel oder Energystar.

Blauer Engel LogoEnergy Star Logo

Mit technischen Weiterentwicklungen aufgrund der vom Endverbraucher geforderten höheren Leistungsfähigkeit sind in den letzten Jahren die Energiekosten für Rechenzentren und Endenergiegeräte signifikant gestiegen. Der Betrieb von Rechenzentren mit erneuerbaren Energien trägt zum Beispiel zur Schonung der natürlichen Ressourcen bei. Wer sich für einen Cloud-Dienst interessiert, um Daten extern zu speichern, findet beispielsweise bei Windcloud einen Anbieter, der seinen Strom aus einem eigenen Windpark bezieht.

 

Prime Computer ist Gewinner des Red Dot Design Awards 2018

Es tut sich einiges in Sachen Nachhaltigkeit am IT-Markt. Ich möchte dir die Prime Computer AG vorstellen: Die Produkte PrimeMini4, PrimeMini3 und PrimeServer wurden mit dem diesjährigen Red Dot Design Award ausgezeichnet.

Der Red Dot ist ein international anerkanntes Qualitätssiegel, das von einer Expertenjury an Produkte mit hoher Gestaltungsqualität vergeben wird.

PrimeMini3

Stromsparender und lautloser PrimeMini 3 für Home-Office oder Mediacenter
© Prime Computer AG

 

Umweltfreundliche Computer und Server aus der Schweiz

Die Prime Computer AG ist ein Schweizer IT-Unternehmen, das lüfterlose Desktop-PCs und Server in St. Gallen in der hauseigenen Werkstatt in der Schachenstraße 9 zusammenbaut und betriebsbereit macht. Prime Computer verfolgt hierbei eine langfristige IT-Strategie, die insbesondere eine Minimierung der Ressourcenverschwendung zum Ziel hat.

PrimeServer

Dank der kompakten Bauweise passen zwei PrimeServer auf ein genormtes 19-Zoll-Tablar im Rack
© Prime Computer AG

 

Das 2013 gegründete IT-Unternehmen legt großen Wert darauf, dass Computer und Server langlebig, recyclefähig und energiesparender sind. Dank dieser Vorteile haben Produkte von Prime Computer einen erheblich kleineren ökologischen Fußabdruck als herkömmliche Geräte.

Wenn du dich für einen lüfterlosen PrimeMini (30 Watt) entscheidest, kannst du im Vergleich zu einem Standard-PC mit Lüfter (200 Watt) bei einer Nutzungsdauer von 5 Jahren laut Prime Computer 85 % der Stromkosten einsparen.

 

Lüfterlose Bauweise verspricht hohe Hygiene und Einsatz in schmutzintensiven Branchen

Prime Computer verwendet Komponenten von namhaften Firmen wie Intel, Samsung und Kingston und gibt 5 Jahre Garantie auf jedes Produkt.

Durch das Aluminiumgehäuse und die lüfterlose Bauweise sind die kompakten und sehr leichten Geräte praktisch wartungsfrei, da kein Schmutz eindringen kann. Die Computer wirbeln dank der passiven Kühltechnologie und des fast geschlossenen Gehäuses die Luft nicht auf. Staub, Mikroben, Bakterien, Viren und Pollen werden so nicht angesaugt und an die Umgebung abgegeben. Damit erfüllt der PrimeMini hohe Hygieneansprüche und eignet sich hervorragend für Krankenhäuser, Arztpraxen und in der Lebensmittelverarbeitung sowie Gastronomie.

PrimeMiniPro

© Prime Computer AG

 

Lüfterlose Computer wie der PrimeMini Pro eignen sich besonders in schmutzintensiven Branchen wie Schreinereien, Metallverarbeitung, Autogaragen, Landwirtschaft und Friseursalons.

PrimeMiniPro

© Prime Computer AG

 

Mehr zur lüfterlosen Bauweise erfährst du auf dem Blog von Prime Computer.

 

Weniger Emissionen am Arbeitsplatz

Alle Geräte arbeiten komplett lautlos, rauschen und vibrieren nicht. Das trägt zu einem gesunden Arbeitsplatz bei. Verglichen mit herkömmlichen Geräten stoßen Prime-Computer-Produkte außerdem wenig Schadstoffe aus. Und auch die elektromagnetische Strahlung, die von den Geräten ausgeht, ist gering. Diese niedrigen Werte tragen zu einem verbesserten Wohlbefinden bei und schonen die Umwelt.

 

Prime Computer pflanzt auch Bäume

Prime Computer pflanzt für jedes verkaufte Produkt einen Baum in Mexiko und unterstützt damit die Billion Tree Campaign von Plant for the Planet. Bisher wurden 1.100 Bäume von der Prime Computer AG und 4.000 Bäume von der Prime Computer AG Community gepflanzt. Mach mit! Jetzt einen Baum in Mexiko pflanzen.

Plant for the Planet ist eine Kinder- und Jugendinitiative, deren Ziel es ist bei Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für den Klimawandel zu schaffen. Dies macht die Initiative durch weltweite Baumpflanzaktionen.

 

Weitere IT-Tipps für ein Green Office

Altgeräte nicht wegwerfen

Altgeräte können an gemeinnützige Einrichtungen abgegeben werden – etwa Schulen oder Vereine freuen sich immer über eine Sachspende.

Es gibt auch die Plattform Green Panda, die gebrauchte Business Hardware mit Garantie verkauft. Das Unternehmen Reteq kauft ausrangierte Business Hardware auf und stellt deren Funktionstüchtigkeit wieder her. Da es sich bei Business Hardware um hochwertige Qualität handelt, können diese Computer oft noch länger weiterverwendet werden. Werden alte Computer wiederaufgearbeitet, spricht man von Refurbished IT.

Der Kauf gebrauchter Geräte schont wertvolle Ressourcen, dämmt den ständig wachsenden Berg von Elektroschrott ein und leistet einen effektiven Beitrag zum Umweltschutz.

Druckerzeugnisse nachhaltig drucken

Broschüren, Plakate oder Geschäftsberichte am besten nur digital anbieten und soll es dennoch ausgedruckte Exemplare geben, kannst du dieUmweltDruckerei wählen. Dort werden ausschließlich Recyclingpapiere und vegane Pflanzenfarben zum Drucken verwendet. Außerdem nutzt die Druckerei Ökostrom und versendet klimaneutral.

Telefon- und Videokonferenzen statt Dienstreisen

Bei Inlandsreisen solltest du möglichst komplett auf Flugreisen verzichten oder diese alternativ über Atmosfair kompensieren. Aber wie wäre es mal zu überlegen, ob eine Dienstreise überhaupt notwendig ist und ob das Meeting nicht über eine Telefon- und Videokonferenz realisierbar ist.

 

Fazit

Große Veränderungen lassen sich nicht von heute auf morgen umsetzen, doch es lohnt sich anzufangen. Als erster Schritt muss im Unternehmen Nachhaltigkeit als strategisches Unternehmensziel erkannt und etabliert werden. Dann können zum Beispiel mit Hilfe von Benchmark-Daten machbare Zielgrößen zum Beispiel für die Energieeffizienz von Hardware konkretisiert werden.

Auch wenn sich laut der in der Schweiz meistverkauften und meistgelesenen PC-Zeitschrift – PCtipp – der PrimeMini 3 nicht für moderne Computerspiele eignet, so ist der kompakte Kleinstcomputer für alle gängigen Alltagsarbeiten bestens geeignet und wurde 2017 mit einer exzellenten Bewertung ausgezeichnet. Für leistungsstärkere Anwendungen ist der PrimeMini Pro besser geeignet.

Vielleicht möchtest du den PrimeMini jemanden zu Weihnachten schenken? Dann habe ich noch ein amüsantes Video für dich.

 

Möchtest du mehr Informationen über Prime Computer? Dann besuche doch mal die Webseite oder den Onlineshop. Prime Computer stellt auf ihrer Webseite auch Produktdatenblätter und eine Broschüre zum Download zur Verfügung. Ganz neu ist der PrimeMini 4. der erste PrimiMini mit i7 Prozessor. Du kannst den PrimeMini 4 jetzt schon vorbestellen! Auslieferungen erfolgen Ende Juni 2018.

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit der Prime Computer AG entstanden.

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Titelbild: PrimeMini 3 – © Prime Computer AG

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Marktschwärmer: Fair und regional einkaufen direkt vom Erzeuger

Marktschwärmer ist eine Initiative, die Onlineshop und Bauernmarkt verbindet. Ich habe die Plattform getestet und bei einer Schwärmerei meiner Wahl einen Gutschein eingelöst. Regional einkaufen und dabei die Erzeuger persönlich kennenlernen.

Vor einiger Zeit bekam ich eine E-Mail von Volker Zepperitz, dem Sprecher der Initiative der Marktschwärmer. Darin enthalten war ein 25-Euro-Gutschein, den ich in einer Schwärmerei meiner Wahl einlösen kann. Was um Himmels willen ist eine Schwärmerei, dachte ich? Ich hatte noch nie davon gehört. Da ich mich zu nichts verpflichtet fühlen sollte, löste ich den Gutschein ein und hatte ein positives Einkaufserlebnis und eine nette Begegnung mit den Gastgebern einer Schwärmerei in Mainz.

Ich war so begeistert von der Vision hinter dem Konzept Marktschärmer, dass ich dich an meiner Freude teilhaben lassen möchte. Vielleicht probierst du die Marktschwärmer auch mal aus?

Ich suchte mir eine Schwärmerei in meiner Nähe und zwar die Amorella Kirsch-Manufaktur in Mainz. Leider gibt es aktuell noch keine Schwärmerei in Wiesbaden (ist aber in Aufbau im Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden). Denn immer von Wiesbaden nach Mainz zu fahren ist auch nicht nachhaltig!

Marktschwärmer ist ein sozial und ökologisch orientiertes Netzwerk zur Direktvermarktung

Nun zu dem Konzept Marktschwärmer. Was ist das? Hierbei finden sich regionale Anbieter zusammen und verkaufen Lebensmittel und Getränke zu fairen Preisen an nachhaltig denkende Menschen. Aktuell gibt es 44 Schwärmereien in Deutschland. Das Ganze ist auch nicht brandneu. Zuvor hieß Marktschwärmer Food Assembly, doch dies war vielen zu international und spiegelte nicht den Grundgedanken – die Regionalität – wider. So wurde Food Assembly 2017 in Marktschwärmer umbenannt.

Der Vorteil für die Erzeuger ist, dass diese nur so viele Produkte produzieren müssen wie auch gekauft wurden. Es gibt dadurch keine Verschwendung verderblicher Lebensmittel. Lies dazu auch meinen Beitrag zum Thema Lebensmittelverschwendung.

Der Kunde bekommt nicht einfach nur eine anonyme Lieferung wie es zum Beispiel bei Lebensmittelkisten der Fall ist, sondern kann am Abholtag direkt mit den Erzeugern ins Gespräch kommen. Auch muss der Kunde nicht jeden Erzeugerhof einzeln anfahren, um dort in den Hofläden die Lebensmittel zu kaufen. Das spart Kraftstoff und somit CO2-Emissionen. Und das ist gut für unser Klima!

Kombination aus Onlineshop und Bauernmarkt

Der Einkauf erfolgt ganz bequem online, so dass beim Abholen mehr Zeit für das Wesentliche, das Miteinander sprechen bleibt, da der Bezahlvorgang schon abgeschlossen ist. Das Tolle an den Marktschwärmern ist also, dass die Erzeuger bei der Verteilung, die einmal die Woche in Mainz zum Beispiel in der Zeit von 17:30 Uhr bis 19 Uhr stattfindet, anwesend sind. So kannst du direkt etwas zu den Produkten und deren Anbau- bzw. Aufzuchtbedingungen fragen.

Ich kam leider etwas spät, so dass ich nur noch zwei Erzeuger treffen konnte. Die anderen waren schon wieder unterwegs, weil die einen längeren Anfahrtsweg von einer Stunde hatten. Die meisten meiner Produkte waren schon zusammengestellt und wurden mir von der Gastgeberin der Schwärmerei, Katja Mossel, in der Alten Waschküche vom Chausseehaus in Mainz-Marienborn überreicht.

Mit dabei waren frische Milch und Quark vom Milchhof Soonwald, zwei Sorten Käse vom Buchenhof, ein Paket Feldsalat von Stein`s Kräuter und Garten, ein halbes Dinkel-Kartoffel-Nuss-Brot (ohne jegliche Zusatzstoffe) von Kaegy’s Kornkammer. Das Highlight war das Rinder-Hackfleisch von Bauer-Balzer.

Saisonal und regional einkaufen

Leckere regionale Produkte, die ich in der Schwärmerei gekauft habe (leider nicht alle plastikfrei)
© Anja Blumschein

Gut fand ich, dass alles regional und saisonal ist. Nicht gefallen hat mir das viele Plastik bei den Verpackungen. Die Milch kam immerhin im 2-Liter-Mehrwegbehälter. Leider war die Portionsgröße 250 g beim Quark nicht in einem Mehrwegbecher möglich. Erst ab 500 g gibt es den Quark oder Joghurt im Mehrwegbecher. Auch das Rinder-Hackfleisch war in einer Plastiktüte eingepackt. Der Feldsalat war ebenfalls in einem Einwegplastikschale mit Deckel. Hier hätte ich den Vorschlag wiederverwendbare Plastikschalen zu verwenden. Das wäre umweltfreundlicher und würde mir besser gefallen. Die Erzeuger können dann wie der Milchhof Soonwald auch ein Pfand auf die Schale erheben.

Die Produkte waren allesamt sehr lecker. Den Käse und das Brot haben wir noch gleich am selben Abend probiert.

Mir gefällt das Konzept von Marktschwärmer. Daher wollte ich es hier mit euch teilen. Sicher gibt es auch Erzeuger in anderen Schwärmereien Deutschlands, die mehr auf plastikarmes Verpacken achten. Schau doch mal bei Marktschwärmer vorbei und vielleicht gibt es auch in deiner Nähe eine Schwärmerei bei der du tolle regionale Produkte kaufen kannst. Die Registrierung beziehungsweise die Mitgliedschaft bei Marktschwärmer ist kostenlos.

Katja Mossel, Gastgeberin der Schwärmerei in Mainz, erzählte mir, dass zu jedem Marktschwärmer-Tag rund 50 Menschen kommen. Da ist sicher noch Potential. Ich denke, dass viele gar nicht wissen, dass es diese Möglichkeit des regionalen Einkaufs neben Wochenmarkt und Hofladen gibt.

Für Menschen, die es zeitlich nicht schaffen auf den Wochenmarkt zu gehen, ist so eine Schwärmerei eine Alternative für den regionalen Einkauf.

Kaufst du immer regional? Und warst du schon mal bei einer Schwärmerei in deiner Nähe? Ich freue mich auf deine Erfahrung und Meinung in deinem Kommentar.

Weiterführende Informationen:

Werbevideo von Marktschwärmer: Wir sind Marktschwärmer. Und du? 
Hier kommst du zur Plattform Marktschwärmer
Marktschwärmer bei Facebook

Titelbild: © Marktschwärmer

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Vegane Energie: Tierethisch unbedenklicher Strom für 100 % veganes Leben?

Ökostrom kennen die meisten, aber hast du schon mal etwas von veganem Strom gehört? Eine Marke der TWL Energie Deutschland GmbH, Vegawatt, liefert Energie, die unter nachhaltig veganen Gesichtspunkten erzeugt wurde.

Ökostrom kennen die meisten, aber hast du schon mal etwas von veganem Strom gehört? Eine Marke der TWL Energie Deutschland GmbH, Vegawatt, liefert Energie, die unter nachhaltig veganen Gesichtspunkten erzeugt wurde. In diesem Beitrag erfährst du den Unterschied zwischen konventionellem Strom, Ökostrom und veganem Strom. Ich gehe auch der Frage nach, wie vegan unterschiedliche Ökostromarten sind.

Zunächst werde ich etwas zu den Motiven einer veganen Lebensweise schreiben.

Veganer konsumieren keine tierischen Lebensmittel, tragen keine Kleidung aus Pelz, Wolle, Leder oder Seide, benutzen keine Produkte, die an Tieren getestet wurden, gehen nicht jagen oder angeln und meiden Orte, an denen Tiere ausgestellt, vorgeführt oder von anderen Tieren gehetzt werden.

Es gibt viele Motive sich dafür zu entscheiden vegan zu leben. Die meisten Veganer entscheiden sich für diese Lebensweise aus ethisch-moralischen Gründen. So sind die Motive unter anderem Mitleid mit den Tieren und die Forderung nach gesellschaftlicher Anerkennung der Rechte von Tieren, zum Beispiel das Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit. Aber auch ökologische, gesundheitliche und religiöse Motive spielen eine Rolle.

Vegawatt liefert tierethisch unbedenkliche Energie

Ist Ökostrom auch veganer Strom?

Konventioneller Strom wird unter anderem in Kohle- und Atomkraftwerken erzeugt. Die Ausgangsprodukte sind zum Beispiel entweder Stein- oder Braunkohle oder Uran, Thorium sowie Plutonium. Aus ökologischer Sicht und mit Blick auf das Tierwohl ist die Erzeugung von Energie aus Atom- und Kohlekraftwerken nicht empfehlenswert. Denken wir bei Atomkraftwerken nur an mögliche Reaktorunglücke wie Tschernobyl und Fukushima.

Ökostrom stammt, im Gegensatz zu Kohle- und Atomenergie, aus erneuerbaren Quellen und ist nahezu unbegrenzt verfügbar. Doch die grünen Energiearten Wind, Wasser und Biomasse, wenngleich umweltfreundlich, haben mitunter negative Auswirkungen auf die Tierwelt.

Windenergie ist aufgrund des Vogelschlags aus veganer Sicht bedenklich. Das gilt auch für den negativen Einfluss von Offshore-Anlagen auf die Meerestiere.

Wasserkraftanlagen wirken sich ebenso nachteilig auf die Tierwelt aus. Für solche Anlagen sind Eingriffe in die Natur mit massiven Erdbewegungen unvermeidbar. Staudämme und Wehre führen dazu, dass Fische ihre Laichplätze nicht mehr finden. Trotz Fischtreppen sterben immer noch Fische. Ganze Landstriche trocknen durch Staudämme aus. Andererseits werden große Natur- und Kulturlandschaften von Stauseen überschwemmt.

Auch konventionelle Gaserzeugungsarten wie Erdgas und Fracking sind weder nachhaltig noch vegan. Insbesondere der Pipelinebau hat empfindliche Auswirkungen auf die Tierwelt.

Biomasse zählt zu den ökologischen Energiearten, wenn organische Abfälle verwertet werden. Wenn aber nachwachsende Biomasse auf Flächen angepflanzt wird, die eigentlich der Nahrungsmittelerzeugung dienen sollten, dann ist das nicht ganz ökologisch. Energie aus Biomasse ist nicht 100 % klimaneutral, da schädliche Methangase ausgestoßen werden. Biogas oder Strom aus Biomasse klingt erstmal ökologisch, doch werden für die Vergärung tierische Abfälle verwendet, ist das nicht vegan. Wenn es sich nicht um eine kontrolliert biologische Tierhaltung handelt, fördert der Gebrauch von Biogas außerdem die Massentierhaltung.

Vegawatt

Biogaserzeugung aus Abfällen der Zuckerrübe, wie es Vegawatt macht, ist vegan, ökologisch und nachhaltig
© Bits and Splits – Fotolia.com

Vegawatt verwendet für die vegane Biogasherstellung Zuckerrübenabfälle und hat einen Biogaserzeuger gefunden, der ausschließlich Zuckerrübenschnitzel in seiner Anlage fermentiert. Zudem wird das Gas direkt in das Ortsnetz eingespeist, so dass kein Pipelinebau notwendig ist.

Sonnenenergie ist relativ klimaneutral und lässt sich gut als vegane Energiequelle nutzen. Allerdings werden die Auswirkungen des Rohstoffabbaus sowie die CO2-Emissionen zur Herstellung der Solarzellen nicht genügend berücksichtigt.

Vegawatt produziert veganen Strom aus Photovoltaikanlagen. Auf den ersten Blick hat diese Art der Stromerzeugung keinen negativen Einfluss auf den Lebensraum der Tiere, sofern die Anlagen in Europa hergestellt und installiert werden. In einer vom Bundesamt für Naturschutz geförderten Studie wurde hingegen nachgewiesen, dass die Reproduktionsrate von Insekten und Reptilien in der Nähe von Solarparks sinkt, da die Tiere ihre Eier auf den wasserähnlich aussehenden Paneelen ablegen.

Auf Freiflächen, die zum Nahrungsmittelanbau geeignet sind, sollten keine Photovoltaikanlagen aufgestellt werden. Aus veganer Sicht sind Photovoltaikanlagen auf Dächern von Fleischindustrie und Tierhaltungsbetrieben inakzeptabel. Ein weiteres Problem von Solaranlagen ist die Veränderung der Bodenstruktur (Verdichtung) sowie die Überschirmung und damit die Verschattung von Flächen was dazu führt, dass sich das Mikroklima ändert. Wegen der Einzäunung der Anlage wird der Lebensraum von insbesondere mittelgroßen bis großen Tieren zerschnitten.

Genau wie Solarenergie ist auch Geothermie eine weitgehend vegane Energiequelle. Dennoch kann es auch bei Geothermie durch mögliche Erdabsenkungen zu negativen Auswirkungen auf die Tierwelt kommen.

Mein Fazit: 100 % vegane Energie gibt es nicht. Selbst Solarenergie und Geothermie können negative Auswirkungen auf die Tierwelt haben. Einem Veganer geht es aber um das Vermeiden des Vermeidbaren und da sind diese beiden Energiearten veganer als andere.

Im deutschen Stromnetz kommt immer ein Mix aus konventioneller und grüner Energie aus der Steckdose. Vielleicht fragst du dich jetzt: Warum soll ich veganen Strom von Vegawatt beziehen, wenn ich diesen Strom gar nicht geliefert bekomme?

Die Antwort ist einfach: Du unterstützt damit tierethisch unbedenklichen Strom in Deutschland und vielleicht kommt dann schon bald veganer Strom aus deiner Steckdose.

Wer sich vegane Energie wünscht, kommt an Ökostrom oder Ökogas von Vegawatt nicht vorbei.

Wechsel zu Vegawatt, unterstütze die Energiewende und lebe konsequent vegan. Berechne dir jetzt deinen veganen Tarif.

Bist du selbst Veganer und nutzt schon vegane Energie oder möchtest du in Zukunft zu einem veganen Energieanbieter wechseln? Erzähl mir mehr davon in deinem Kommentar.

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Vegawatt entstanden.

Titelbild: © VioNet – Fotolia.com

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