Blog Umwelt und Nachhaltigkeit. Ökologischer Lifestyle und recherchierte Informationen. Dein Nachhaltigkeitsblog mit vielen Tipps für den Alltag.

Warum Bio-Tee aus fairem Handel besser ist – 5 Fakten, die mich zum Umdenken gebracht haben

Tee ist beliebt und nach Wasser das weitverbreitetste Getränk. Die größten Teeproduzenten sind China, Indien, Kenia und Sri Lanka. Sozial- und Umweltstandards sind dort vergleichsweise niedrig oder lassen sich nur schwer durchsetzen. Diese 5 Fakten haben mich zum Umdenken gebracht und werden mein Konsumverhalten nachhaltig verändern.

Tee ist beliebt und nach Wasser das weitverbreitetste Getränk. Die größten Teeproduzenten sind China, Indien, Kenia und Sri Lanka. Sozial- und Umweltstandards sind dort vergleichsweise niedrig oder lassen sich nur schwer durchsetzen. Diese 5 Fakten haben mich zum Umdenken gebracht und werden mein Konsumverhalten nachhaltig verändern.

 

Monokulturen sind schlecht für die Umwelt

Fast alle Teeanbaugebiete werden in Monokulturen bewirtschaftet. Monokulturen sind anfälliger für Schädlingsbefall und erfordern im konventionellen Anbau einen verstärkten Einsatz von Pestiziden. Die Bodenfruchtbarkeit verringert sich, und als Folge dessen werden vermehrt Kunstdünger eingesetzt. Monokulturen sind in der Natur nicht vorgesehen und zerstören das ökologische Gleichgewicht.

Ökologischere Alternativen können beispielsweise Mischkulturen mit Nelken- und Muskatbäumen, Kokospalmen und Gewürzpflanzen (Ingwer, Kardamom, Pfeffer) sein. Dadurch kann die Artenvielfalt erhöht und die Bodenfruchtbarkeit verbessert werden.

Zu den ökologischen Nachteilen kommen erhebliche wirtschaftliche Einbußen bei Ernteausfällen. In Anbaugebieten mit riesigen Monokulturen sind die Teepflückerinnen und Teepflücker von den Plantagenbesitzern abhängig, denn es gibt auf dem Land kaum Möglichkeiten einen anderen Beruf zu erlernen.

 

Tee gehört zu den Lebensmitteln, die häufig mit Schadstoffen belastet sind

Pestizide, Herbizide und Insektizide werden mit Sprühflugzeugen über die Plantagen verteilt. Hautausschlag, Lungenentzündungen und Atemwegserkrankungen sind die häufigsten Erkrankungen der Plantagenarbeiter. Die Pestizide sind nicht nur für die Umwelt und die Arbeiter schädlich, sie können auch die Verbraucher gefährden. Bei einem Test des ZDF-Magazins WISO enthielten beispielsweise fünf von sechs Schwarztees den krebserregenden Stoff Anthrachinon, der zur Abwehr von Vögeln eingesetzt wird.

 

Kinderarbeit ist auf den Plantagen immer noch Alltag

Um eine gute Qualität zu erzielen, wird Tee immer noch von Hand geerntet. Da die Teebüsche nicht hoch sind und das Bücken für die Erwachsenen anstrengend ist, greifen die Plantagenbesitzer oft auf Kinderarbeiter zurück – in Kenia sind ein Drittel der Teearbeiter Kinder. Viele Kinder sind auch unbezahlte Helfer ihrer Eltern, damit die ihre Quoten erfüllen können. Die Schulen sind oft weit entfernt und die Plantagenbesitzer organisieren keine Transporte, so dass einige Frauen gezwungen sind, ihre Kinder mit auf die Arbeit zu nehmen.

 

Schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen auf den Plantagen

Viele der Teepflückerinnen und Teepflücker sind abhängig von den Plantagenbesitzern und leben und arbeiten tatsächlich wie vor hundert Jahren. Ungeeignete Unterkünfte, Verweigerung von Gesundheitsvorsorge, unzureichender Arbeitsschutz, Überstunden und mangelnde Wasserversorgung sind die typischen Arbeitsrechtsverstöße auf Teeplantagen. Auch sexuelle Übergriffe sind nicht selten.

 

Die Löhne befinden sich oft weit unter der Armutsgrenze

Einer Studie des Katholischen Hilfswerks Misereor nach erhalten die Teepflückerinnen und Teepflücker weniger als ein Prozent des Verkaufserlöses als Lohn. Mindestlöhne werden selten gezahlt und entsprechen oft nicht dem aktuellen Preisniveau, so das Hilfswerk. In den meisten Anbauländern liegen die Löhne weit unter dem von der Weltbank definierten Existenzminimum, in Malawi zum Beispiel 50 Prozent unterhalb der definierten Grenze zur extremen Armut.

Zu niedrige Löhne und die schlechten Arbeitsbedingungen führen in den größten Teeanbaugebieten zu weit verbreiteter Unterernährung. Fast in allen Anbaugebieten leiden über 30 % der unter 5 Jahre alten Kinder an Unterentwicklung, stellte das Katholische Hilfswerk Misereor fest.

Selbst fairer Handel kann in Indien laut Umwelt-Ethnologin Sarah Besky kaum etwas am Lohn auf den Plantagen ändern. Sie lebte einige Zeit im Nordosten Indiens und erforschte die Auswirkungen von fairem Handel. Alle Arbeiterinnen und Arbeiter auf Indiens Teeplantagen verdienen laut Besky gleich, da der Lohn gesetzlich festgelegt ist.

 

Warum Fair Trade trotzdem wichtig ist?

Fairer Handel ermöglicht soziale, ökologische und ökonomische Projekte (zum Beispiel Gewährung von Kleinkrediten, Lehrgänge in ökologischer Landwirtschaft), regelt die Arbeitsbedingungen der Teepflückerinnen und Teepflücker (Mutterschutz, Arbeitszeiten, Schutzkleidung, Sanitäranlagen, Trinkwasserverfügbarkeit und Erste-Hilfe-Ausstattung) und schützt durch Umweltstandards Mensch, Tier und Natur. Außerdem wird Kinderarbeit unterbunden und dafür gesorgt, dass Kinder von Produzentenfamilien die Schule besuchen können.

 

Was kannst du tun?

Kaufe am besten losen fair gehandelten Tee aus kontrolliert biologischem Anbau. Damit verringerst du das Risiko einer Pestizidbelastung, unterstützt faire Handelsstrukturen und einen umweltverträglichen Teeanbau. Weiterhin förderst du damit bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für Teepflückerinnen und Teepflücker.

Fair gehandelte Produkte sind nicht immer teurer als konventionelle Produkte. Die meisten großen Supermarktketten haben mittlerweile fair gehandelten Tee in ihrem Hausmarken-Sortiment.

 

Woran erkennst du Fair Trade? Durchblick im Siegel-Dschungel

Das Naturland Fair Siegel, das Fairtrade-Siegel vom TransFair e.V. und die Fairhandels-Häuser GEPA, dwp – Die Weltpartner und El Puente sind gute Anhaltspunkte, wenn du fairen Tee kaufen möchtest. Zudem gibt es noch das eigenständige Gütesiegel Hand in Hand der Rapunzel Naturkost AG sowie das Pro Planet Siegel der Rewe Group (zertifiziert konventionelle Produkte), die beide auch vertrauenswürdig sind.

Es gibt außerdem das Siegel mit dem grünen Frosch – Rainforest Alliance. Dieses geht aber von geringeren Standards aus und legt den Schwerpunkt vor allem auf effizientere Anbaupraktiken. Faire Arbeitsbedingungen und Mindestpreise für das Produkt stehen nicht im Vordergrund. So sind nur nationale Mindestlöhne Standard, die teilweise nicht existenzsichernd sind. Außerdem wird bemängelt, dass Kontrollen unzureichend sind.

Manche Händler wählen auch den Direct Trade Ansatz und kaufen Produkte ohne Zwischenhändler von Kleinbauern ein und sorgen vor Ort durch eigene Projekte für bessere Lebensbedingungen für sie und ihre Familien. So kann eine höhere Transparenz in der gesamten Produktionskette gewährleistet und auf die Qualität gut Einfluss genommen werden.

Mit dem Thema Teeanbau habe ich mich (leider, da sehr interessant) erst so richtig im Rahmen einer Kooperation mit dem Online-Teehändler Dear Mr. Nice Guy auseinandergesetzt.

Die sympathischen Gründer von Dear Mr. Nice Guy haben mir leckeren Tee aus kontrolliert biologischem Anbau und eine Teebereiterflasche zum Testen zur Verfügung gestellt. Auf der Teeverpackung steht, dass der Biotee ausschließlich von Partnern der Ethical Tea Partnership (ETP) Organisation bezogen wird, um faire Verhältnisse vom Anbau bis zum Handel zu garantieren.

 

Bio und lecker: Dear Mr. Oorange – Oolong Tee mit Orangenschalen von Dear Mr. Nice Guy (Oolong Tee ist halbfermentierter Tee und verbindet somit die Eigenschaften von Grün- und Schwarztee)
© Umweltgedanken

 

Da ich die Ethical Tea Partnership Organisation bisher nicht kannte, habe ich nach weiterführenden Informationen gesucht. Die 1997 gegründete Zertifizierungs-organisation sagt von sich selbst, dass sie sich für Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen im Teeanbau und Teehandel einsetzt. Das Non-Profit-Magazin Ethical Consumer jedoch beschreibt die ETP als Initiative der Mainstream Teeindustrie und die Zertifizierung gilt verglichen mit einer Fairtrade-Zertifizierung als einfacher erreichbar. Auch das niederländische Centre for Research on Multinational Corporations (SOMO) kritisiert in einem Bericht aus dem Jahr 2006, dass wichtige Grundsätze wie ein existenzsichernder Lohn oder die Festlegung der maximalen Arbeitszeit fehlen; Kontrollen würden zuvor angekündigt.

 

Fair Trade Tee

Die Teebereiterflasche Dear Mr. Bamboottle eignet sich auch super, um aufgebrühten Tee umweltfreundlich mitzunehmen
© Umweltgedanken

 

Die ETP hat zwar nicht die höchsten Standards bezogen auf fairen Teeanbau und Teehandel, aber eine solche Zertifizierung ist besser als gar keine. Auch wenn mich die ETP als Zertifizierungsorganisation (ähnlich wie bei der Rainforest Alliance) nicht 100 % überzeugt, hat mich das ökologische Engagement und das Teesortiment von Dear Mr. Nice Guy dennoch sehr angesprochen.

Der Tee stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und ist nach EU-Bio-Richtlinien zertifiziert. Für einen noch besseren ökologischen Fußabdruck spendet Dear Mr. Nice Guy 2 % des Warenkorbwertes für Aufforstungsprojekte an die Tropenwaldstiftung Oro Verde – 1 Euro steht dabei für einen gepflanzten Baum. Die Stiftung begleitet und betreut seit 1989 Regenwaldschutzprojekte in Lateinamerika und Asien. Auch beim Versand der Biotees achtet Dear Mr. Nice Guy auf Klimaschutz und versendet klimaneutral mit DHL Go Green.

Wenn du die leckeren Teesorten, wie beispielsweise Dear Mr. Apple Crumple oder Dear Mr. Cookie Monster auch mal ausprobieren möchtest, schau doch mal im Onlineshop von Dear Mr. Nice Guy vorbei. Es lohnt sich, denn das Angebot ist vielfältig und macht Lust auf einen gemütlichen Abend mit einer Tasse Tee. #qualitytime # teatime

 

Weiterführende Informationen zum Thema fairer Handel

Mit dem Produkt- und Einkaufsfinder von Fairtrade Deutschland kannst du fair gehandelte Produkte oder Verkaufsstellen in deiner Umgebung recherchieren.

Die fair gehandelten Produkte von El Puente gibt es in Weltläden und im eigenen Onlineshop. Auf der Webseite des Fairhandels-Unternehmens findest du einen Weltladen-Finder.

Fairtrade-Mythen: Die 10 bekanntesten Irrtümer über Fairtrade im Fakten-Check

Sustainabilitea – The Dutch Tea Market and Corporate Social Responsibility, SOMO, ProFound & India Committee of the Netherlands, 2006

 

Biotee von Dear Mr. Nice Guy

Der leckere Biotee von Dear Mr. Nice Guy hat mich überzeugt
© Umweltgedanken

 

Mit dem Kauf von fair gehandeltem Tee aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft unterstützt du einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit den Teepflückerinnen und Teepflückern auf den Plantagen. Außerdem schützt du dich als Verbraucher selbst vor Schadstoffen.

Waren dir die 5 Fakten über Tee bekannt? Ist dir fairer Handel und Bioqualität beim Teekauf wichtig? Ich freue mich auf deinen wertvollen Kommentar.

Titelbild: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Keine Kommentare zu Warum Bio-Tee aus fairem Handel besser ist – 5 Fakten, die mich zum Umdenken gebracht haben

Spülmittel selber machen – 2 einfache Rezepte zum Nachmachen

Konventionelles Spülmittel enthält umweltschädliche Tenside auf Erdölbasis. Auch Bio-Spülmittel enthält Tenside, meist auf Pflanzenölbasis, die zwar besser abbaubar sind, aber oft aus Palmöl oder Kokosöl bestehen. Und das ist auch nicht umweltfreundlicher. Wenn du auf ein herkömmliches Spülmittel aus dem Supermarkt verzichtest, tust du etwas für die Umwelt und sparst auch noch Plastik. Mit nur wenigen Zutaten kannst du dir ein ökologisches Spülmittel selber machen.

Konventionelles Spülmittel enthält umweltschädliche Tenside auf Erdölbasis. Auch Bio-Spülmittel enthält Tenside, meist auf Pflanzenölbasis, die zwar besser abbaubar sind, aber oft aus Palmöl oder Kokosöl bestehen. Und das ist auch nicht umweltfreundlicher.

Wenn du auf ein herkömmliches Spülmittel aus dem Supermarkt verzichtest, tust du etwas für die Umwelt und sparst auch noch Plastik. Mit nur wenigen Zutaten kannst du dir ein ökologisches Spülmittel selber machen.

Spülmittel selber machen aus Bio-Zitronen, Bio-Apfelessig, Wasser und Speisesalz

Spülmittel selber machen

Spülmittel aus Bio-Zitrone, Bio-Apfelessig, Salz und Wasser ist ökologisch und plastikfrei
© Umweltgedanken

 

Dieses Öko-Spülmittel ist auch für die Spülmaschine geeignet. Zwei Esslöffel davon enstprechen einem Geschirrspültab.

Diese Zutaten brauchst du für das selbstgemachte Spülmittel:

  • 3 Bio-Zitronen (möglichst Ernte aus Europa)
  • 100 ml Bio-Apfelessig
  • 200 g Speisesalz (ich habe grobes Meersalz genommen)
  • 400 ml Wasser

Außerdem brauchst du:

  • Pürierstab oder Mixer
  • Kochtopf
  • Küchensieb und Schüssel
  • Gläser oder Flaschen (alternativ Seifenspender, wenn du bereits hast) zum Abfüllen, ggf. einen Trichter

So stellst du das DIY-Flüssigspülmittel her:

  1. Bio-Zitronen in kleine Stücke schneiden und anschließend pürieren oder mit einem Mixer zu einem groben Brei zerkleinern.
  2. Die zerkleinerten Bio-Zitronen und alle weiteren Zutaten (Bio-Apfelessig, Speisesalz und Wasser) in einen Kochtopf geben.
  3. Den Brei etwa 10 bis 15 Minuten zugedeckt bei kleiner Hitze köcheln lassen.
  4. Spülmittel durch ein Küchensieb passieren.
  5. Wenn die aufgefangene Flüssigkeit etwas abgekühlt ist, kannst du diese in Gläser oder Flaschen füllen.

Das abgekühlte Spülmittel hat eine leicht dickflüssige Konsistenz. Ich entnehme das Spülmittel mit einem sauberen Teelöffel. Da es komplett schadstofffrei ist, eignet sich das Öko-Spülmittel besonders gut zum Spülen von Babyflaschen oder Geschirr, das nicht in die Spülmaschine darf, beispielsweise aus Olivenholz. Wie schon weiter oben geschrieben, eignet es sich auch als Ersatz für Geschirrspültabs. Aufgrund der Zitronensäure sparst du dir den Klarspüler. Du kannst das Spülmittel auch als Scheuermilch für verkalkte Armaturen benutzen. Funktioniert richtig gut! Welche selbstgemachten Reiniger ich noch verwende, findest du hier.

Spülmittel selber machen aus Olivenölseife, Natron und Wasser

Spüli aus Natron

Natürliches Spülmittel aus Olivenölseife, Natron und Wasser ist umweltfreundlich und hautschonend
© Umweltgedanken

 

Dieses Spülmittel ist umweltfreundlich und schnell zu machen. Aufgrund der milden Inhaltstoffe ist es sehr hautfreundlich. Außerdem ist es günstiger als herkömmliches Spülmittel. Ich benutze für das selbstgemachte Spülmittel reine Pflanzenölseife ohne Palmöl – in meinem Fall Alepposeife aus 100 % Olivenöl, die ich in einem Esoterik-Geschäft um die Ecke unverpackt (nur mit Papierbanderole) kaufen kann. Alepposeife (meist noch mit Lorbeeröl) gibt es aber in den meisten Biomärkten und eignet sich auch als Feinwaschmittel für Wolle und Seide. Kernseife geht grundsätzlich auch, enthält aber meist Zusätze und besteht fast immer aus Palmöl.

Diese Zutaten brauchst du für das selbstgemachte Spülmittel:

  • 1 TL Natron (Natron bzw. Backsoda in Papierverpackung gibt es hier)
  • 20 g Olivenölseife (z. B. Alepposeife ist palmölfrei und gibt es
    hier*) oder Kernseife (ohne Palmöl) – bei Verwendung von Kernseife hat das Spülmittel eine dickflüssige Konsistenz wie Pudding (liegt am Glyzerin)
  • 450 ml Wasser
  • optional: etwas abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale

Außerdem brauchst du:

  • eine Küchenreibe
  • einen Topf
  • einen Schneebesen
  • einen Teelöffel
  • eine Flasche oder einen Seifenspender (wenn du bereits einen hast) zum Abfüllen, ggf. einen Trichter

So stellst du das DIY-Flüssigspülmittel her:

  1. Olivenölseife kleinraspeln. Du kannst auch direkt das ganze Stück raspeln und die Seifenflocken in einem Schraubglas aufbewahren. So hast du immer Nachschub, wenn du neues Spülmittel selber machen willst.
  2. Wasser in einem Topf erhitzen. Die Seifenflocken in das Wasser schütten und solange mit dem Schneebesen rühren bis sich die gesamte Seife aufgelöst hat.
  3. Natron dazugeben und umrühren.
  4. Alles abkühlen lassen und in die Flasche füllen (ggf. Trichter verwenden).

In manchen Rezepten wird noch ätherisches Öl als Zutat angegeben. Ich verzichte darauf, da auch ätherische Öle wassergefährdend und allergieauslösend sein können. Wer etwas Duft braucht, kann optional abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale verwenden.

Wenn du naturreine Alepposeife benutzt, sollte das DIY Spülmittel flüssig bleiben, lediglich die ölhaltige Phase setzt sich unten ab. Bei Verwendung von Kernseife kann es passieren, dass das Spülmittel aufgrund der Zusätze (Glyzerin) stark eindickt. Dann musst du dein Spülmittel vor Gebrauch gut schütteln.

Tipps für nachhaltiges Spülen

Selbstgemachtes Spülmittel

Plastikfreie Spüle mit natürlichem Spülmittel und waschbarem Baumwolllappen (alter Waschlappen)
© Umweltgedanken

 

  • Verwende zum Spülen keine Spülschwämme oder Spüllappen aus Kunststoff, denn diese geben Mikroplastikpartikel an das Abwasser ab. Verwende stattdessen auswaschbare Spüllappen aus Baumwolle (auch Weiterverwendung von alten Waschlappen oder Handtüchern denkbar).
  • Benutze Spülbürsten (wenn überhaupt, ich habe gar keine) mit auswechselbaren Köpfen (aus Naturborsten – kompostierbar) und möglichst mit einem Stiel aus Metall. Holzstiele eignen sich nur, wenn du die Bürste aufhängen kannst, sonst schimmelt der Stiel sehr schnell (Spülbürsten mit Wechselkopf und Metallstiel bekommst du
    hier* oder hier)
  • Entferne Essensreste vom Geschirr, bevor sie angetrocknet sind.
  • Spüle mit lauwarmen Wasser und lasse das Geschirr etwas im Wasser einweichen.
  • Vermeide es unter fließendem Wasser zu spülen.
  • Gereinigtes Geschirr kannst du anschließend in eine Schüssel mit klarem Wasser und einem Schuss Essig (wirkt wie Klarspüler) abspülen.
  • Spüle ohne Plastikhandschuhe (das selbstgemachte Spülmittel greift die Hände nicht so stark an wie herkömmliches Spülmittel).
  • Verwende nur so viel Spülmittel wie nötig.

Ich komme mit beiden Spülmitteln gut zurecht, nutze sie in Kombination (das mit Zitrone ist für Glas besser) und werde in Zukunft auf das gekaufte verzichten. Am Anfang ist es etwas gewöhnungsbedürftig, da das selbstgemachte Spülmittel nicht schäumt. Außerdem musst du bei starker Fettverschmutzung das Spülmittel konzentrierter anwenden.

Wieder einen Schritt in die richtige Richtung geschafft. Jetzt ist unsere Spüle auch endlich plastikfrei! Noch mehr Tipps wie du in der Küche Plastik einsparst findest du in meinem Beitrag Das schafft jeder! In 10 Schritten zur plastikfreien Küche – die ultimative Anleitung

Und nun wünsche ich dir viel Spaß beim Nachmachen.

Welches Geschirrspülmittel gefällt dir besser? Benutzt du schon selbstgemachtes Spülmittel? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Titelbild: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

DIY Spülmittel

Affiliatelinks/Werbelinks
Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

2 Kommentare zu Spülmittel selber machen – 2 einfache Rezepte zum Nachmachen

Plastikfreie Küche in 10 Schritten – das schafft jeder

Du möchtest in der Küche auf Plastik verzichten und weißt nicht wie du anfangen sollst? Weniger Plastik in der Küche zu haben, ist gar nicht schwer. In diesem Beitrag zeige ich dir wie du Schritt für Schritt eine plastikfreie Küche bekommst. Ich stelle dir mein gesammeltes Wissen zur Verfügung, welches ich in den letzten Jahren gelernt habe.

Du möchtest eine plastikfreie Küche und weißt nicht wie du anfangen sollst? Eine Küche ohne Plastik zu haben, ist gar nicht schwer. In diesem Beitrag zeige ich dir wie du Schritt für Schritt eine plastikfreie Küche bekommst. Ich stelle dir mein gesammeltes Wissen zur Verfügung, welches ich in den letzten Jahren gelernt habe.

Schritt 1

Obst, Gemüse, Kräuter, Nüsse, Brot und Brötchen unverpackt kaufen

In vielen Supermärkten werden Obst, Gemüse und Kräuter lose angeboten. Du verzichtest am besten auf die kostenlosen Hemdchentragetüten aus Plastik und legst dein Obst und Gemüse direkt in deinen Korb oder in einen Baumwollbeutel. Für Nüsse, Pilze, Feldsalat und Kartoffeln sind Stoffbeutel praktisch. Ich habe welche aus Biobaumwolle, Leinen und aus Baumwollgardine (Upcycling). Du kannst dir auch selbst welche nähen, zum Beispiel mit Tüllstoff aus Biobaumwolle.

plastikfreier Einkauf

Mit Stoffbeuteln plastikfrei einkaufen
© Umweltgedanken

 

In vielen Städten gibt es türkische Lebensmittelläden. Hier habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass vieles unverpackt angeboten wird (leider meist nicht in Bioqualität). Auch auf dem Wochenmarkt, in Markthallen oder in Bio- und Hofläden findest du ein gutes Angebot. Kräuter kannst du auch im Garten, auf dem Balkon oder auf der Fensterbank kultivieren und hast damit immer frische Petersilie, Minze und andere Küchenkräuter wie Salbei, Thymian und Rosmarin zur Hand.

Die Papiertüten beim Bäcker sind genauso umweltschädlich wie Einweg-Coffee-To-Go Becher! Für die Herstellung sind wertvolle Ressourcen verbraucht worden und sie landen viel zu schnell wieder im Müll.

Brot, Brötchen und andere Teilchen vom Bäcker kannst du ebenfalls in deinen Stoffbeutel packen lassen. Frag mal bei deinem Bäcker nach, ob das geht und schau beispielsweise bei Etsy – da gibt es jede Menge Brötchenbeutel für jeden Geschmack – auch für Baguettes 😲 oder bei Waschbär – Der Umweltversand – DE.

Ich habe außerdem tolle wiederverwendbare Stoffbeutel mit eingenähtem Sichtfenster bei Pinterest entdeckt. Die wären besonders in Supermärkten oder Discountern sinnvoll, da das Personal an der Kasse so direkt den Inhalt erkennen kann.

Schritt 2

Kaufe möglichst keine in Plastik verpackten Lebensmittel mehr

Das hört sich im ersten Moment schwer an, ist es aber nicht. Milch, Sahne und Joghurt kaufe ich im Glasgefäß (Pfandsystem). Das ist zwar nicht besonders ökologisch, da die Produkte meistens nicht aus der Region sind, aber ich mache das eher aus gesundheitlichen Gründen, denn in fetthaltigen Lebensmitteln wurden Weichmacher in höheren Konzentrationen nachgewiesen. Möchtest du mehr über die gesundheitlichen Auswirkungen von Plastik erfahren? Dann lies auch meinen Beitrag über die Auswirkungen von Weichmachern auf deine Gesundheit. Käse kaufe ich nur noch an der Frischetheke. In einigen Unverpackt-Läden gibt es auch Quark im Glas. Leckere Kekse und Fladenbrot kaufe ich beim türkischen Bäcker.

Plastikfrei einkaufen heißt für mich einkaufen ohne Dogma: Lass dich nicht entmutigen, wenn du doch einmal das eine oder andere in Plastik kaufst. Das mache ich auch, aber sehr selten. Ich versuche es immer entweder durch Verzicht oder andere Alternativen zu umgehen. Viele heißgeliebte Dinge kannst du selbst machen wie Pommes (besonders lecker aus Süßkartoffeln), Chips, Eis, Apfelmus etc.

Deine Kochkünste werden sich sogar verbessern, wenn du weniger Fertigprodukte einkaufst.

Besonders einfach ist es, wenn du einen Unverpackt-Laden in deiner Nähe hast. Meist werden die Lebensmittel dort auch in Bioqualität angeboten. Für mich hat sich der Einkauf in einem Unverpackt-Laden für den Alltag leider noch nicht bewährt 🙁 und ich fand es auch immer recht teuer. Ich werde aber in diesem Jahr einen neuen Versuch starten und einmal im Monat einen geplanten Einkauf von bestimmten Lebensmitteln dort machen. Vor allem möchte ich Reis, Gummibärchen (für den Kleinen), Frühstückscerealien, Gewürze, Kaffee und Kakao regelmäßig im Unverpackt-Laden kaufen, da ich bisher keine geeigneten plastikfreien Alternativen gefunden habe. Ich denke mit etwas mehr Organisation im Vorfeld lässt es sich gut im Unverpackt-Laden einkaufen.

Schritt 3

Leitungswasser trinken statt Wasser aus Plastikflaschen

Leitungswasser trinken

Trinke Leitungswasser und vermeide Wasser aus Plastikflaschen
© Umweltgedanken

Ich trinke seit vielen Jahren Leitungswasser – manchmal lege ich Wassersteine mit in den Glaskrug. Meine Wasserstein-Grundmischung besteht aus Amethyst (harmonisierend, vermittelt Ruhe und Gelassenheit), Bergkristall (für mehr Vitalität und Kraft) und Rosenquarz (reinigt und entspannt). Aber vielleicht ist das auch zu spirituell für dich? Vielleicht magst du lieber Zitronen-, Ingwer- oder Gurkenscheiben und frische Minze in dein Wasser geben? Das gibt einen tollen Geschmack. #infusedwater

Auch pur ist Leitungswasser ein günstiges Getränk, das zumindest in Industrieländern in sehr guter Qualität verfügbar ist. Für unterwegs fülle ich Wasser in eine bruchsichere Glasflasche. Ich benutze schon lange die Emil®-Trinkflasche mit einer Hülle aus Bio-Baumwolle.

Schritt 4

French Press Kaffeekanne statt Kaffeepads und Kaffeekapseln

Vollautomatische Kaffemaschinen sind praktisch, doch es geht auch ohne und vor allem günstiger. Ich brühe meinen Kaffee direkt in der Tasse oder in meiner doppelwandigen French Press Kaffeekanne aus Edelstahl auf. Tipp: Für unterwegs kannst du deinen Kaffee in einem Mehrwegbecher mitnehmen. Mittlerweile bekommst du bei vielen Bäckereien und Läden einen Preisnachlass, wenn du deinen eigenen Kaffeebecher mitbringst und auf den umweltschädlichen To-Go-Becher verzichtest.

Schritt 5

Aufbewahren, Transportieren, Einfrieren und Einkaufen mit Schraub- und Einweckgläsern sowie Stoffbeuteln

Ich benutze für fast alles Einweckgläser (einige besonders große habe ich noch von meiner Mama). Vielleicht findest du auch geeignete Gefäße auf dem Flohmarkt. Ansonsten gehen auch Marmeladen- oder Honiggläser sehr gut. Für Flüssigkeiten, die du dir abfüllen möchtest (in Unverpackt-Läden meist Öl, Essig, Reiniger, Waschmittel, Spülmittel) sind ein paar Glasflaschen (am besten mit Bügelverschluss) von Vorteil.

Falls du damit im Unverpackt-Laden oder auch woanders einkaufst, klebe nicht die Wiegezettel darauf. Die gehen meist schwer wieder ab.

Stoffbeutel sind besonders für trockene, lose Lebensmittel wie Getreide, Trockenfrüchte, Nüsse oder Hülsenfrüchte sowie für Pilze, Salate, Kartoffeln und Rosenkohl geeignet. Stoffbeutel haben beim Transport den Vorteil, dass sie leichter sind und nicht zerbrechen können. Brot und Brötchen kannst du auch gut in Stoffbeuteln einfrieren. Glas eignet sich ebenfalls zum Einfrieren. Wie du plastikfrei einfrierst, erfährst du in diesem Beitrag von mir: Plastikfrei einfrieren: Tipps und Tricks

Mit Stoffbeuteln einkaufen

Obst plastikfrei mit Stoffbeuteln einkaufen, Anmerkung: Äpfel nicht gekauft 🙂 – Fallobst von einer öffentlichen Streuobstwiese
© Umweltgedanken

 

Schritt 6

Abdecken und einwickeln: Frischhaltefolie durch Wachstücher oder Teller ersetzen

Lebensmittel in Schüsseln kannst du entweder mit Tellern (so mache ich es) oder mit Wachstüchern (Bienen- oder vegan mit Carnaubawachs) abdecken. Wachstücher eignen sich auch super zum Einschlagen von angeschnittenem Gemüse und Obst. Äpfel und Bananen kannst du auch einfach mit der Schnittfläche nach unten im Obstkorb liegen lassen – es bildet sich eine natürliche Haut.

Schritt 7

An der Frischetheke mit mitgebrachten Edelstahl(brot)dosen einkaufen

Das Mitbringen von eigenen Behältern an der Frischetheke ist meistens in kleinen inhabergeführten Geschäften, in Unverpackt-Läden sowie in den meisten Edeka- und Tegut-Filialen und auf dem Wochenmarkt möglich. Ich nehme immer zwei Edelstahl(brot)dosen in unterschiedlichen Größen mit. Diese Dosen stelle ich nach dem Einkauf dann direkt in den Kühlschrank und habe dadurch eine Frischhaltedose, die auch auf dem Esstisch ansprechend aussieht. Ich habe mich für Edelstahl entschieden, da es hygienischer ist als Plastik und so wahrscheinlich auch besser von den Verkäufern akzeptiert wird. Glas ginge sicher auch, würde aber vielleicht schneller kaputt gehen.

Auf Fleisch und Wurst wollen wir ab jetzt weitestgehend verzichten, denn der Fleischkonsum, insbesondere von Rindfleisch, ist maßgeblich an den Treibhausgasemissionen im Nahrungsbereich verantwortlich. So lässt sich auch nochmal sehr viel Plastik einsparen. Ganz auf tierische Produkte, also auch auf Milchprodukte und Eier zu verzichten, fällt uns aber noch schwer. Wem geht es noch so?

Schritt 8

Trinkhalme ohne Plastik verwenden

Verwende für Smoothies und Milchshakes Glas-, Bambus- oder Edelstahltrinkhalme statt welche aus Einweg-Plastik (falls du überhaupt einen Trinkhalm brauchst). Für unterwegs kannst du die Trinkhalme einfach in einen Waschlappen oder in ein Geschirrtuch wickeln und mit einem Band oder einem Gummi fixieren. #StopSucking

Schritt 9

Auf Plastikmüllbeutel verzichten

Wenn du Toilettenpapier (am besten aus Recyclingpapier) oder Küchenrolle (brauche ich nicht; manche nähen sich die selbst) kaufst, kannst du beispielsweise die Plastikverpackung als Mülltüte weiterverwenden. Biomüllbeutel kannst du aus alten Tageszeitungen falten. Ich mache das nicht, da ich keine Tageszeitungen erhalte, finde den Tipp aber sehr gut. Nachfolgend findest du eine kinderleichtes Youtube Tutorial der AWR Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde GmbH

 

Schritt 10

Snacks und Essen-To-Go in Mehrwegbehältern mitnehmen

Wenn einmal eine längere Fahrt mit dem Zug oder dem Auto ansteht, bereite ich Mittagessen und kleine Snacks immer vor. Dafür eignen sich die Edelstahl(brot)boxen auch sehr gut. Auch für Essen-To-Go (vom Asiaten etc.) ist es praktisch ein auslaufsicheres Gefäß dabei zu haben, im besten Fall eines, das warmhält (schau mal im Internet nach Thermo- oder Isolier-Essensbehälter). Es erfordert ein wenig mehr Planung und Aufwand, funktioniert aber echt gut.

Du brauchst noch mehr Motivation? In meinem 6-Schritte-Plan für ein bewusstes Leben zeige ich dir wie du es auch schaffen kannst.

Es wird dir leichter fallen immer einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Ich habe auch nicht alles sofort umgesetzt. Das war ein Prozess von mehreren Jahren und dieser Prozess dauert immer noch an. Als nächstes will ich mein eigenes Spülmittel für die Küche herstellen, das hoffentlich auch die Spülmaschinentabs (gibt es mittlerweile auch mit selbstauflösender Folie) ersetzt.

Update 4.02.2019: Das selbstgemachte Spülmittel ist fertig 😍 Zum Beitrag hier entlang

Selbstgemachtes Spülmittel

Plastikfreie Spüle mit natürlichem Spülmittel und waschbarem Baumwolllappen (alter Waschlappen)
© Umweltgedanken

 

Wichtige Hinweise für die Umsetzung:

#Hinweis Nr. 1: In Kategorien denken! Die Reihenfolge der Schritte ist für die Umsetzung nicht entscheidend. Mir war mit diesem Beitrag wichtig, dass du lernst bei der Umstellung in Kategorien zu denken.

#Hinweis Nr. 2: Nicht mehr konsumieren als nötig! Ich habe dir bewusst kaum spezielle Produkte zum Kauf verlinkt, weil ich dich nicht zu mehr Konsum anregen möchte, außer da wo ich denke, dass die Umstellung ohne schwierig ist. Vieles von dem was du zu Hause hast, kannst du für den Anfang verwenden, grundsätzlich sogar deine Gefäße aus Plastik. Ich habe zum Beispiel auch noch keine Wachstücher und verzichte trotzdem schon lange auf Frischhaltefolie. Falls du aber einen Kauftipp brauchst, schreib mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular oder in die Kommentare.

#Hinweis Nr. 3: Gerichte vorplanen! Ich empfehle dir einen Essensplan für eine Woche zu machen und darauf aufbauend eine Einkaufsliste zu erstellen. Ich benutze dafür seit mehreren Jahren die App denkst-du-daran.de. Diese Vorgehensweise hat mir beim plastikfreien Einkauf sehr geholfen.

Ich hoffe, das diese Anleitung hilfreich für dich war und du damit maximale Erfolge erzielst 🙌

Jetzt interessiert mich aber noch: Welche Dinge hast du schon durch plastikfreie Alternativen in deiner Küche ersetzt? Was nimmst du dir als nächstes vor? Ich bin gespannt auf deinen wertvollen Kommentar und freue mich über viele weiterführende Tipps.

Titelbild: © anaumenko – stock.adobe.com

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

2 Kommentare zu Plastikfreie Küche in 10 Schritten – das schafft jeder

DIY Aloe Vera Leave-In Conditioner – Natürliche Zero-Waste-Haarpflege

Aloe Vera ist ein Allrounder in Sachen Gesundheit und Pflege und versorgt die Haare mit viel Feuchtigkeit. In diesem Beitrag zeige ich dir wie du einen natürlichen Aloe Vera Leave-In Conditioner selbst herstellen kannst.

Aloe Vera ist ein Allrounder in Sachen Gesundheit und Pflege und versorgt die Haare mit viel Feuchtigkeit. In diesem Beitrag zeige ich dir wie du einen natürlichen Aloe Vera Leave-In Conditioner selbst herstellen kannst.

Du brauchst dafür eine Aloe Vera Pflanze oder ein einzelnes Blatt (zum Beispiel aus dem Biosupermarkt) und Wasser. Wer mag kann noch ein beliebiges Öl dazugeben wie Kokosöl, Mandelöl oder Arganöl.

© juefraphoto – stock.adobe.com

 

Ich habe seit 1,5 Jahren eine Aloe Vera Pflanze (damals als Ableger bekommen) und möchte sie nun verwenden. Besser ist es sogar 3 Jahre zu warten bevor die Blätter geerntet werden.

So geht’s – Aloe Vera Leave-In Conditioner herstellen

Als erstes schneidest du ein äußeres Blatt von deiner Aloe-Pflanze ab. Nun stellst du das Blatt aufrecht in ein Gefäß und wartest bis die gelbliche Flüssigkeit vollständig abgelaufen ist (am besten über Nacht stehen lassen). Diese könnte sonst deine Haut reizen. Bei einem großen Blatt ist es sinnvoll dieses vorher in kleinere Abschnitte zu zerteilen.

© xjbxjhxm – stock.adobe.com

 

Anschließend wird das Mark, das Innere des Blattes, mit einem Messer oder einem Löffel aus der Schale gekratzt und mit einem Pürierstab oder Mixer zerkleinert (es geht auch mit einer Gabel, dauert nur länger). Das schäumt dann ein bisschen. Danach füllst du die gleiche Menge Wasser auf und schüttest alles durch ein Sieb in eine Sprühflasche (meine ist aus Plastik, weil ich die noch von damals aufgehoben hatte). Nun kannst du nach Belieben noch einige Tropfen eines pflegenden Öls hinzugeben (ich mache es ohne). Auch Honig oder Zitrone sind als Beigaben denkbar. Alles gut durchschütteln. Jetzt kannst du deinen Zero-Waste-Conditioner anwenden: Den Leave-In Conditioner auf das noch feuchte Haar aufsprühen und leicht einmassieren.

Aloe Vera Gel kann in Eiswürfelbehälter eingefroren werden

Mindestens eine Woche kannst du den Zero-Waste-Conditioner im Kühlschrank aufbewahren.

Es ist ratsam immer nur eine kleine Menge zu machen, je nachdem wie oft du deine Haare wäschst. Das Aloe Vera Gel lässt sich sehr gut in Eiswürfelbehältern einfrieren und dann immer nach Bedarf auftauen.

Ich würde mich freuen, wenn du den Aloe Vera Leave-In Conditioner auch mal ausprobierst. Jedenfalls bin ich jetzt begeistert von dieser Pflanze! Für mich die beste plastikfreie Lösung, da reines Öl nicht in Frage kommt.

Die Vorteile des Leave-In Conditioners lassen sich wie folgt beschreiben:

  • deine Haare werden mit Feuchtigkeit versorgt
  • die Kämmbarkeit deiner Haare wird verbessert
  • ökologisch, da kein Plastikabfall anfällt
  • ein Produkt mit natürlichen Inhaltsstoffen ohne Konservierungsstoffe und Silikone
  • einfach herzustellen

Was benutzt du als Leave-in Conditioner oder kommst du ohne aus? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Titelbilder: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Zero Waste Leave-In Conditioner
Keine Kommentare zu DIY Aloe Vera Leave-In Conditioner – Natürliche Zero-Waste-Haarpflege

Wie du dir in 5 Minuten ein transparentes Puder herstellst – plastikfrei und mit nur drei Zutaten

Seit einem Jahr benutze ich mein selbstgemachtes Puder und spare mir dadurch den Kauf von teurer Kosmetik. Außerdem kann ich damit auf unnötiges Plastik in meinem Leben verzichten und tue damit etwas für die Umwelt. Ich möchte dir heute zeigen wie du ein gut mattierendes plastikfreies Puder aus nur drei Zutaten – zwei davon befinden sich in jeder Küche – ganz einfach selbst mischen kannst.

Seit einem Jahr benutze ich mein selbstgemachtes Puder und spare mir dadurch den Kauf von teurer Kosmetik. Außerdem kann ich damit auf unnötiges Plastik in meinem Leben verzichten und tue damit etwas für die Umwelt. Ich möchte dir heute zeigen wie du ein gut mattierendes plastikfreies Puder aus nur drei Zutaten – zwei davon befinden sich in jeder Küche – ganz einfach selbst mischen kannst.

Mein erster Blogbeitrag im neuen Jahr soll dich motivieren etwas für die Umwelt zu tun. Wenn du bisher dachtest beim Schminken kannst du nicht auf Plastik verzichten, dann kann ich dich mit diesem Beitrag bestimmt vom Gegenteil überzeugen.

Das plastikfreie Puder besteht aus Maisstärke, Heilerde für die Haut und Zimtpulver. Maisstärke und Heilerde für die Haut bekommst du in Papierverpackungen und wenn du einen Unverpackt-Laden in deiner Nähe hast, kannst du dort auch Zimt lose kaufen. Achte noch darauf, dass du Cylon-Zimt nimmst und nicht den billigen Cassia-Zimt (musste eben auch erstmal auf mein Zimtdöschen schauen ;-)). Warum Cylon-Zimt besser ist, erfährst du unter der Anleitung im Infokasten.

Eine vorgeschriebene Mengenangabe je Zutat gibt es nicht. Du musst einfach selbst etwas experimentieren bis du die Mischung, die deinem Hautton entspricht, gefunden hast.

Für eine Portion brauchst du (Mengen können nach eigenem Belieben angepasst werden):

  • 1 verschließbares Glas oder eine Dose
  • 2 Teelöffel Maisstärke
  • 1 bis 2 Teelöffel Heilerde (z. B. Luvos hautfein, gibt es in jeder Drogerie)
  • 0,5 bis 1 Teelöffel Zimtpulver oder Kakao-Pulver zum Backen oder beides (Menge kann erhöht werden bis die gewünschte Farbnuance erreicht ist)

Die Zutaten durch ein kleines Sieb in das Gefäß füllen und gut mischen.

Zimt wirkt aufgrund der ätherischen Öle stimulierend. Der anregende Duft ist hauptsächlich beim Öffnen des Glases zu riechen und verfliegt auf der Haut. Im Altertum war Zimt auch ein begehrtes Aphrodisiakum.

Wenn du Zimt kaufst, solltest du Cylon-Zimt nehmen. Im Gegensatz zu Cassia-Zimt enthält dieser nur Spuren des potentiell schädlichen Pflanzenstoffs Cumarin. Dieser kann auch über die Haut gut aufgenommen werden. Übrigens Tonkobohnen und Datteln enthalten auch Cumarin.

Und Achtung! Nicht jeder verträgt Zimt: Die Anwendung kann allergische Hautreaktionen hervorrufen. Besonders Pollenallergiker sollten auf Zimt verzichten, da dieser in einigen Fällen Kreuzallergien auslöst. Wer mag kann anstatt Zimt auch Back-Kakao nehmen. Der Duft von Kakao ist auch sehr angenehm.

5 Gründe, warum ich plastikfreies Puder selber mache – und warum du es mir nachmachen solltest:

  1. Du sparst Verpackungsmüll und tust damit etwas für die Umwelt.
  2. Heilerde pflegt und beugt Hautunreinheiten vor.
  3. Zimt wirkt entzündungshemmend und desinfizierend (antibakteriell).
  4. Das Puder ist sehr kostengünstig und du kommst sehr lange mit den Einzelzutaten aus.
  5. Die Herstellung geht schnell und das Puder besteht aus natürlichen Zutaten.

Ich komme gut mit losem Puder zurecht. Wenn du bisher Kompaktpuder gewöhnt bist, musst du dich etwas umstellen. Du brauchst auch noch einen großen Pinsel zum Auftragen des Puders. Vor dem Auftragen klopfe ich den Puderpinsel am Glasrand etwas ab, damit überschüssiges Puder abfällt.

Ich freue mich, wenn du das plastikfreie Puder auch mal ausprobierst und mir berichtest. Schreib mir gerne einen Kommentar wie du es findest. Ganz viel Freude beim Ausprobieren!

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

8 Kommentare zu Wie du dir in 5 Minuten ein transparentes Puder herstellst – plastikfrei und mit nur drei Zutaten

BPA-freie Trinkflaschen bei 720°DGREE + zwei Fragen an die Unternehmensgründer

Ich war im Juli zwei Wochen im Urlaub in der Normandie (Frankreich) und habe für euch drei Produkte von 720°DGREE getestet. Das Team von 720°DGREE hat es sich zur Aufgabe gemacht wiederverwendbare Produkte mit einem hohen Anspruch an Design und Funktionalität herzustellen und möchte damit gegen den täglichen Wahnsinn der Müllproduktion durch Plastikflaschen, Einweg-Kaffeebecher und Wegwerf-Essensbehälter ein Zeichen setzen.

Ich war im Juli zwei Wochen im Urlaub in der Normandie (Frankreich) und habe für euch drei Produkte von 720°DGREE getestet. Das Team von 720°DGREE hat es sich zur Aufgabe gemacht wiederverwendbare Produkte mit einem hohen Anspruch an Design und Funktionalität herzustellen und möchte damit gegen den täglichen Wahnsinn der Müllproduktion durch Plastikflaschen, Einweg-Kaffeebecher und Wegwerf-Essensbehälter ein Zeichen setzen.

Zero Waste Kaffee-To-Go-Becher

Edelstahl Kaffee-To-Go Becher von 720°DGREE mit 360 ° Trinköffnung
© Umweltgedanken

 

Statt ein eigenes dezentrales Netzwerk aufzubauen, hat sich das Unternehmen bewusst für den Vertrieb über Amazon entschieden. Ob der Vertrieb beim genannten Versandhändler nachhaltig ist – darüber will ich an dieser Stelle nicht diskutieren. Was ich zu bemängeln habe, ist das Plastikfüllmaterial im Paket. Es wäre gut, wenn Unternehmen darauf Einfluss nehmen könnten, dass zumindest nachhaltiges Füllmaterial verwendet wird.

Aber nun zu den Produkten selbst:

Neben einem 650 ml Premium Isolierbehälter für warme oder kalte Speisen habe ich noch einen Edelstahl Kaffeebecher mit 1-Klick Öffnung und eine Trinkflasche aus dem Material Tritan-Copolyester (frei von BPA, BPS und Phthalaten) getestet.

Zero Waste Essensbehälter

Isolierbehälter zum Mitnehmen von warmen und kalten Speisen
© Umweltgedanken

 

Was sind BPA und BPS?

Bisphenol A (BPA) und der alternative Weichmacher Bisphenol S (BPS) führen laut einer Studie von Forschern der University of Calgary zu Veränderungen in der Gehirnentwicklung. Nachgewiesen wurde dies bei Zebrafischen, deren Gene unseren zu 80 % ähnlich sind. Die Veränderungen der Gehirnneuronen treten insbesondere in der pränatalen (der Geburt vorausgehenden) Phase auf und führen zu neurologischen Entwicklungsstörungen wie Hyperaktivität und Autismus.

Ähnlich wie BPA greift BPS speziell männliche Hormone an. Mehr über die negativen Auswirkungen von BPA auf die Gesundheit findest du in meinem Beitrag Kunststoffverpackungen vermeiden – Gesundheit schützen.

Produkte und Verpackungen, die BPS enthalten, werden gerne als BPA-frei gekennzeichnet, um als sicher zu gelten. Möglicherweise ist BPS aber genauso giftig wie BPA.

Ich finde Unternehmen gut, die sich an Alternativen versuchen. Nur bleibt abzuwarten, ob die Ersatzstoffe wie Tritan so viel weniger schädlich sind.

Trinkflasche ohne BPA

Auslaufsichere Tritan Trinkflasche mit integriertem Fruchtsieb
© Umweltgedanken

 

Ist Tritan gesundheitlich unbedenklich?

Tritan wurde 2007 von der US-Firma namens Eastman Chemicals hergestellt. Das Unternehmen wollte ein Material auf den Markt bringen, welches sich auch für Babyflaschen eignet. Laut Studien, die Eastman in Auftrag gegeben hat, ist Tritan unbedenklich und gibt keine hormonell oder östrogen wirksamen Substanzen ab.

Gegen die Verwendung von Trinkflaschen aus Tritan sprechen Studien von amerikanischen Forschern der University of Texas sowie der University of Missouri-Columbia, die zu dem Ergebnis kamen, das Tritan Trinkflaschen den Hormonhaushalt stören und eine östrogene Wirkung haben. Die beiden Studien seien 200-mal sensitiver als die mit denen die Gefahrlosigkeit von Tritan gezeigt wurde. Eastman klagte gegen die Veröffentlichung der Ergebnisse und bekam recht. Möglicherweise sind andere Verbindungen, die bei der Kunststoffproduktion hinzugegeben wurden, verantwortlich für die östrogene Wirkung, vermutet Wade Welshons von der University of Missouri-Columbia.

 

Trinkflasche aus Tritan – eine Alternative zu anderen Kunststoffflaschen?

Ich habe schon eine Trinkflasche aus Glas mit der ich sehr zufrieden bin, aber für Wanderungen oder beim Joggen ist eine leichte Kunststoffflasche komfortabler. Die „uberBottle“ von 720°DGREE ist auslaufsicher und praktisch, doch bin ich mir unsicher, ob das Material Tritan angesichts der oben genannten negativen Studien wirklich so unbedenklich ist.

 

Der Premium Isolierbehälter hat mich überzeugt

Zero Waste Isolierbehälter

Praktischer Edelstahl Essensbehälter von 720°DGREE für unterwegs
© Umweltgedanken

 

Ob im Büro, beim Picknick oder auf Reisen: Mit dem auslaufsicheren Isolierbehälter bleiben deine Speisen dank Doppelwand Vakuum mit zusätzlicher Kupferschicht lange warm oder kalt. Mit dem wiederverwendbaren Essensbehälter trägst du aktiv dazu bei Verpackungsmüll zu reduzieren.

Ich habe zu einem Ausflug in ein Naturschutzgebiet bei Ouistreham einen exotischen Reissalat mit Datteln und Cashewkernen mitgenommen. Morgens in den Isolierbehälter eingefüllt, war dieser auch noch am Nachmittag richtig schön kalt. Der Hersteller verspricht, dass der Isolierbehälter aus gesundheitlich unbedenklichen 18/8 Edelstahl bis zu 24 Stunden kühlt und bis zu 12 Stunden warmhält.

18/8 Edelstahl wird gerne in der Gastronomie und in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt. Die Ziffernfolge 18/8 bedeutet, dass 18 % Chrom, 8 % Nickel und 74 % Stahl enthalten sind. Wenn eine Legierung mindestens 13 % Chrom enthält, darf der Stahl als rostfrei bezeichnet werden. Aufgrund des Nickelanteils ist der Stahl zudem widerstandsfähig gegenüber Säuren.

 

Der Isolier-Kaffeebecher hält was er verspricht

Wiederverwendbarer Kaffee-To-Go Becher

Wiederverwendbare Kaffee-To-Go Becher sind umweltfreundlicher
© Umweltgedanken

 

Auch der Kaffee-To-Go Becher von 720°DGREE hat mich überzeugt. Das Getränk, in meinem Fall Kaffee, bleibt mindestens 5 Stunden heiß. Der Becher ist auslaufsicher und durch den praktischen 1-Klick-Deckel leicht zu öffnen. Leider ist es schlecht zu erkennen, ob der Becher geöffnet oder geschlossen ist. Hilfreich wäre hier eine Markierung, an der man sehen kann, ob der Becher offen ist.

 

Zwei Fragen an die Gründer von 720°DGREE

 

720°DGREE engagiert sich für den Brunnenbau in Gebieten mit Wasserknappheit. Wie sieht euer Engagement genau aus? Arbeitet ihr vor Ort mit Partnern zusammen?

Wir arbeiten hier direkt mit der Neven Subotic Stiftung zusammen. Diese haben über ihr Netzwerk schon viel Erfahrung in Äthiopien gesammelt und somit die Expertise vor Ort. Zusätzlich zur allgemeinen Aktion, dass wir die Neven Subotic Stiftung unterstützen, haben wir nun bis Ende des Jahres die #GiveWater2All Sonderedition uberBottle aufgesetzt. Jegliche Überschüsse, die hier zusammenkommen, werden direkt gespendet, um in 2018 genug Geld für mindestens einen 720°DGREE Brunnen gesammelt zu haben.

 

Sind weitere nachhaltige Projekte geplant, die ihr in Zukunft unterstützen wollt?

Wir haben zur Weihnachtszeit einige soziale Einrichtungen wie Kinderheime, den Kinderschutzbund, etc. in Deutschland mit Produkten unterstützt, welche nicht mehr verkaufsfähig waren, da die Verpackung z. B. beschädigt war. Auf Instagram posten wir regelmäßig Stories hierzu. Weiterhin möchten wir in Zukunft sogenannte Strandsäuberungs-Aktionen unterstützen, damit angeschwemmter Müll ordentlich weggeräumt wird. Hier sind wir jedoch noch ganz am Anfang und freuen uns jederzeit über Hinweise, welche Organisationen wir am besten unterstützen sollten.

 

Wenn du mehr über 720°DGREE erfahren möchtest, besuche den Onlineshop oder die Webseite.

Mehr Informationen zur Neven Subotic Stiftung, die sich dafür einsetzt, dass Menschen Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen haben, bekommst du hier.

Haben dir die Produkte von 720°DGREE gefallen? Was denkst du über das innovative Material Tritan als Alternative zu Polycarbonat-Kunststoffen?

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

 

2 Kommentare zu BPA-freie Trinkflaschen bei 720°DGREE + zwei Fragen an die Unternehmensgründer

Das könnte dir auch gefallen...

6 regionale Alternativen zu Reis: Dinkel, Hirse, Buchweizen & Co

Osterbasteln mit Kleinkind - eine einfache Bastel-Idee

Suchbegriff in das unten stehende Feld eingeben und Enter drücken um zu suchen