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Fünf einfache Tipps, wie du deinen Papierverbrauch senken kannst

Trotz vielfältiger Dokumentenablagesystemen ist an ein papierloses Büro in der heutigen Zeit fast kaum mehr zu denken. Warum steigen die Papierverbräuche in den letzten Jahren kontinuierlich an?

Trotz vielfältiger Dokumentenablagesystemen ist an ein papierloses Büro in der heutigen Zeit fast kaum mehr zu denken. Warum steigen die Papierverbräuche in den letzten Jahren kontinuierlich an?

Das hat sicher etwas mit dem erhöhten Internetkonsum und der E-Mail-Flut zu tun, die uns täglich an unserem Arbeitsplatz erreicht.

Recyclingpapier wäre doch eine umweltfreundliche Alternative, aber vieles sagen: „Das ist doch so grau und nicht schön. Das macht den Kopierer kaputt. Da kann man nicht mit dem Füller drauf schreiben.“ Hast du auch schon oft diese Argumente gehört? Ich habe jetzt beschlossen für unsere Abteilung Recyclingpapier zu kaufen und den Papierverbrauch zu verringern.

Für die meisten ist Papier in Deutschland ein Billig- und Wegwerfprodukt. Dabei haben manche Menschen auf der Welt nicht einmal Zugang zu Papier. Weltweit zählt Deutschland zu den Spitzenreitern im Pro-Kopf-Verbrauch. Durchschnittlich 250 Kilogramm Papier verbraucht jeder Bundesbürger pro Jahr. Ein interessanter Vergleich der Initiative Pro Recyclingpapier: Das jährlich in Deutschland verbrauchte Kopierpapier würde einen Turm von 16.000 Kilometern Höhe ergeben. Die Flughöhe der Raumstation ISS beträgt 400 Kilometer.

Recyclingpapier ist nicht öde

Recyclingpapier will nicht so richtig hip werden. Dabei spart jedes Kilogramm Recyclingpapier wertvolle Rohstoffe. Bis zu 60 % Wasser und Energie weniger braucht die Herstellung aus Altpapier. Auch die Abwasserbelastung ist geringer.

Seit den 80er Jahren hat sich auch viel getan. Recyclingpapier steht Frischfaserpapieren in nichts mehr nach. Es fühlt sich nicht rau an, die Tinte verläuft nicht und auch im Drucker bereitet es keine Probleme. Hochweiße Papiere sind ebenfalls erhältlich. Wird die Druckerfarbe entfernt und das Papier mit Kalk und Kreide gestrichen, ist kein Unterschied zum herkömmlichen Frischfaserpapier festzustellen.

Beim Kauf von Recyclingpapier nimmst du am besten zertifiziertes Papier mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“. Dann handelst du umweltfreundlich und schonst unsere Regenwälder.

Ich nutze im Büro das zu 100 % aus Altpapier hergestellte Recyclingpapier von dem Unternehmen Steinbeis in zwei unterschiedlichen Qualitäten – Trend White (ISO 80) und Evolution White (ISO 100).

Weniger drucken, weniger Papierverbrauch

#Tipp 1: Noch besser als Recyclingpapier zu nutzen, ist gar kein oder weniger Papier zu verbrauchen. In unserer Abteilung haben wir unsere Gemeinschaftsdrucker so eingestellt, dass beidseitiges Drucken Standard ist.

#Tipp 2: Power Point Folien – auch so ein leidiges Thema. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt? In einigen Unternehmen werden doch tatsächlich Folien in A4 ausgedruckt. Eigentlich nicht notwendig. Besser zwei Folien auf eine Seite drucken.

#Tipp 3: Tagesordnungen nicht ausdrucken, statt dessen am Anfang des Meetings an die Leinwand werfen. Du hast jedem die Tagesordnung geschickt oder im Projektordner abgelegt und gehst davon aus, dass alle wissen worum es geht. Da gleiche gilt für Offene-Punkte-Listen, Projektunterlagen, Manuskripte.

#Tipp 4: Nicht auf Flipchart-Papier schreiben. Investiere in ein White Board. Wir haben ein interaktives, das heißt wir können auch direkt das Geschriebene als PDF-Dokument speichern und direkt an alle Teilnehmer des Meetings versenden.

#Tipp 5: Viele Unternehmen haben unter ihrer E-Mail Signatur den schönen Hinweis: Bitte denken Sie an die Umwelt, bevor Sie diese E-Mail drucken. Erst denken, dann drucken. E-Mails werden gefühlt auch immer länger. Würden wir eine kürzere E-Mail-Korrespondenz in unserer Unternehmenskultur fördern und öfter zum Telefonhörer greifen, müssten wir nicht seitenweise E-Mails drucken und hätten auch eine Kommunikation mit weniger Missverständnissen und mehr Klarheit.

Noch ein Tipp zum Schluss: Unterlagen, die digital vorhanden sind, müssen nicht immer noch in einem Ordner im Aktenschrank archiviert werden.

Nun interessiert mich: Wie ist das bei dir auf der Arbeit? Druckst du einfach drauflos oder denkst du auch an die Umwelt? Ich freue mich über deine Tipps zum Thema weniger Papier im Büroalltag. Verrate es mir in deinem Kommentar.

Bitte teile den Beitrag, um viele Menschen davon zu überzeugen ihren Papierverbrauch zu senken und Recyclingpapier toll zu finden. Und damit jeder erfährt, was wir persönlich beitragen können, um weniger Ressourcen zu verbrauchen.

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Wie du auf Reisen Menschen, Kultur und Natur schätzen kannst

Viele von uns reisen gerne in andere Länder. Wir wollen andere Kulturen kennenlernen. Was heißt das eigentlich? Nachhaltig reisen? Reiseveranstalter werben oft mit sanftem oder grünem Tourismus. Aber woran erkennst du, ob dein Reiseverhalten ökologisch und für die einheimische Bevölkerung nachhaltig ist?

Viele von uns reisen gerne in andere Länder. Wir wollen andere Kulturen kennenlernen. Was heißt das eigentlich? Nachhaltig reisen? Reiseveranstalter werben oft mit sanftem oder grünem Tourismus. Aber woran erkennst du, ob dein Reiseverhalten ökologisch und für die einheimische Bevölkerung nachhaltig ist?

Stell dir eine Insel oder an einen Ort deiner Wahl vor, wo du schon immer mal hinreisen wolltest. Du bist dort Einheimischer. Was würdest du dir von den Touristen wünschen? Du würdest dir bestimmt vorstellen, dass die Touristen deine Kultur kennenlernen, in deinem Geschäft deine Souvenirs kaufen, in deinem Restaurant lecker essen oder in deiner Unterkunft übernachten.

Nehmen wir einmal die Insel Bali in Indonesien. Kuta Beach ist vergleichbar mit dem Ballermann auf Mallorca. Jedes Jahr kommen auf Bali unzählige Hotelkomplexe hinzu. Manche Menschen kommen nach Kuta Beach, um ausgelassen Party zu machen und hinterlassen eine Menge Müll am Strand.

Würden diese Menschen das auch in ihrem Heimatort machen? Sicher nicht. Die Balinesen kommen nicht hinterher diesen Müll zu beseitigen. Dadurch wird der Strand und das Meer an manchen Stellen in Bali über kurz oder lang für bestimmte Menschen unattraktiv. Das wiederum führt zu weniger Touristen, denn nicht jeder mag im Abfall schwimmen.

Anderes Beispiel aus Thailand: Die Insel Tachai im Similan Nationalpark nordwestlich von Phuket war ein Paradies für Taucher. Einst gab es auf der nur zwölf Quadratkilometer großen Insel makellose Strände und unberührte Natur. Nun ist Tachai für Besucher gesperrt.

Von Mai bis Oktober schließt der Nationalpark sowieso wegen der Monsun-Saison. Aber 2016 durfte auch im Oktober kein Tourist mehr auf die Insel. Die Natur wurde massiv zerstört von den Touristen. Die Strände sind nur für ein paar Hundert Menschen ausgelegt. Es kamen in den letzten Jahren aber Tausende auf die Insel. Nun muss sich die Natur vom Menschen erholen.

Und so könnte ich weitere verheerende Beispiele über Zerstörung von Natur durch Tourismus aufzählen. Doch das bringt uns nicht weiter. Was will ich dir damit sagen? Bei deinen nächsten Reiseplanungen beziehe die Bevölkerung des Landes, die Kultur und die Natur stärker mit ein. Wir sollten uns in einem anderen Land genauso verhalten wie wir es uns zum Beispiel von Gästen auf unserem eigenen Gartengrundstück wünschen.

Der ethnisch korrekt und bewusst reisende Tourist möchte Land und Leute so natürlich wie möglich erfahren. Deine Unterkunft sollte keine Belastung für die Umwelt darstellen. Spüre die Natur und handle ausnahmslos umweltfreundlich. Nutze einheimische Transportmittel- und Wege. Auch zukünftig sollte an bisher wenig touristisch erschlossenen Orten keine extra Infrastruktur geschaffen werden. Denn gerade diese Unberührtheit macht doch Ökotourismus aus, oder?

Noch ein Tipp: Klar kannst du auf deiner Reise auch ein paar schöne und wertvolle Souvenirs kaufen, aber zahle auch einen angemessenen Preis an die Einheimischen.

Hat dir der Beitrag gefallen? Schreib mir doch was Ökotourismus für dich bedeutet? Welche Erfahrungen hast du auf deinen Reisen gemacht? Wo gibt es sanften Tourismus noch?

Ich würde mich auch sehr freuen, wenn du meinen Beitrag mit deinen Freunden teilst.

Titelbild: © Alena Ozerova – Fotolia.com

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10 Wege, die deinen ökologischen Fußabdruck verringern

Unsere täglichen Konsum-, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten beeinflussen unseren ökologischen Fußabdruck. Die Frage, die ich mir stelle: Gibt es eine einzig wahre Lebensweise, die als nachhaltig betrachtet werden kann? Wie kann jeder Einzelne der Gesellschaft dazu beitragen, dass wir nachhaltiger mit den Ressourcen auf der Welt umgehen?

Unsere täglichen Konsum-, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten beeinflussen unseren ökologischen Fußabdruck. Die Frage, die ich mir stelle: Gibt es eine einzig wahre Lebensweise, die als nachhaltig betrachtet werden kann? Wie kann jeder Einzelne der Gesellschaft dazu beitragen, dass wir nachhaltiger mit den Ressourcen auf der Welt umgehen?

Ich will in diesem Beitrag nicht darüber schreiben, ob Veganer und Vegetarier besser und nachhaltiger leben als Menschen mit anderen Ernährungsgewohnheiten, auch wenn das in den ersten Absätzen vielleicht so verstanden wird. Der virtuelle Wasserverbrauch wird bei Menschen, die Vegetarier sind oder vegan leben, auf jeden Fall geringer sein. Menschen essen aus verschiedenen Gründen kein Fleisch. Bei meinen Recherchen sind mir viele Vorurteile und oft auch extreme Einstellungen und Dogmatisierungen aufgefallen sowohl bei Fleischessern als auch bei Nicht-Fleischessern.

Mir geht es hier aber gar nicht darum zu sagen welche Ernährungsform nachhaltiger und tierschutzrechtlich besser ist, sondern ich möchte das Thema Alltags-Nachhaltigkeit im Ganzen betrachten, sozusagen den Mix an Maßnahmen, um den ökologischen Fußabdruck nachhaltig zu beeinflussen. Am besten lässt sich die eigene Nachhaltigkeit über den CO2- Fußabdruck und den Wasser-Fußabdruck abbilden.

Hohe Virtuelle Wasserverbräuche bei der Produktion von tierischen Produkten

In Deutschland gibt es rund 7,8 Millionen Vegetarier und 900.000 Veganer (VEBU, 2015). Das entspricht insgesamt einem prozentualen Anteil von zusammen 11,1 %. 1983 lebten nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg nur 0,6 % der Bevölkerung vegetarisch. Der Trend zum Vegetarismus und Veganismus steigt seit den letzten 20 Jahren an.

Dennoch sind laut einer Studie der Universitäten Göttingen und Hohenheim 75,1 % der Deutschen „unbekümmerte Fleischesser“, die nicht vorhaben ihren Konsum einzuschränken. Der durchschnittliche Fleischkonsum beträgt etwa 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr, das sind mehr als 1 Kilogramm pro Woche. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt allerdings nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche zu essen.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Wasserverbrauch für die Fleischproduktion viel höher liegt als bei pflanzlichen Nahrungsmitteln. So beträgt laut dem Water Footprint Network der weltweite durchschnittliche Wasserfußabdruck für ein Kilogramm Schweinefleisch 5.988 Liter. Bei Rindfleisch sind es unglaubliche 15.400 Liter Wasser pro Kilogramm, dass für die Produktion benötigt wird, darin ist auch der Wasserverbrauch, der für den Anbau des Futters benötigt wird, eingerechnet. Daher sprechen Fachleute vom virtuellen Wasserverbrauch, der indirekt für die Herstellung eines Produkts anfällt.

Im Vergleich zu tierischen Produkten werden für ein Kilogramm Kartoffeln nur 287 Liter Wasser verbraucht. Bei der Reisproduktion werden 2.497 Liter pro Kilogramm benötigt und für ein Kilogramm getrocknete Nudeln fallen 1.849 Liter virtuelles Wasser an.

Für eine Tasse Kaffee werden durchschnittlich 132 Liter Wasser verbraucht und ein T-Shirt aus Baumwolle (Gewicht 250 Gramm) schlägt mit 2.495 Liter zu Buche. Die Herstellung eines Autos verbraucht gemäß Vereinigung Deutscher Gewässerschutz e.V. unglaubliche 400.000 Liter Wasser.

Jetzt kann jeder sich selbst überlegen, ob sein virtueller Wasserverbrauch nachhaltig ist oder nicht.

CO2-Fußabdruck durch Verhaltensänderungen beeinflussen

Der CO2-Fußabdruck stellt die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Produkten und Aktivitäten dar. Am besten lassen sich CO2-Emissionen durch Verhaltensänderungen verringern. Wer aber zum Beispiel sein Auto nicht abschaffen kann oder viele Flugreisen machen will oder muss, der kann seinen CO2-Ausstoß auf den Webseiten von Greenmiles oder myclimate Deutschland berechnen. Mit einem den Emissionen entsprechenden finanziellen Beitrag kann man dann weltweit Klimaschutzprojekte mit unterstützen.

Da ich Plastik vermeide, habe ich mir die Klimabilanz genauer angeschaut. Kunststoffverpackungen haben überraschenderweise nur einen Anteil von 0,6 % des durchschnittlichen ökologischen Fußabdruckes eines europäischen Konsumenten. Das Ergebnis wurde in einer von denkstatt im Jahr 2011 publizierten Studie „Die Auswirkungen von Kunststoffen auf Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen in Europa“ veröffentlicht. Die höchsten Anteile haben der Studie nach Konsum (24 %) gefolgt von Heizung (18 %), Ernährung (15 %) und Pkw (14 %).

Die Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) hat in einer Untersuchung den ökologischen Fußabdruck verschiedener Urlaubszielorte pro Person ermittelt und 2009 den Bericht „Der touristische Klima-Fußabdruck“ herausgegeben. Bei einem All-Inclusive-Urlaub in Mexiko (Flugzeug, 14 Tage, 2 Personen) werden pro Person und Tag 515,6 kg CO2 emittiert, während bei einem Familienurlaub auf Rügen (Pkw, 14 Tage, 4 Personen) pro Person und Tag nur 18,4 kg CO2 anfallen.

Mein Wunsch ist, dass du dich bewusster damit auseinandersetzt wie dein eigenes Verhalten die Umwelt beeinflusst. Ich bin der Auffassung, dass von allem etwas weniger zu einer nachhaltigeren Lebensweise führt.

Ich möchte dir nun meine 10 Wege oder meine Ziele zu mehr Nachhaltigkeit mit auf den Weg geben. Es sind Wege und keine Regeln. Wege müssen nicht gegangen werden. Wenn du aber diese Wege gehst, dann trägst du zum nachhaltigen Erhalt unserer Erde bei.

10 Wege wie du deinen ökologischen Fußabdruck verringern kannst

  1. Öfter regio-saisonale frische Produkte kaufen, weniger Convenience Food und Tiefkühlprodukte konsumieren
  2. Bewusst für Bio-Qualität entscheiden
  3. Wenig oder gar keine tierischen Produkte essen
  4. Lebensmittel nicht wegwerfen und am besten nur die Mengen kaufen, die auch verzehrt werden können, mache auch den Lebensmittelhandel darauf aufmerksam, Verschwendung zu vermeiden
  5. Weniger Konsum ist oft mehr, kaufe anstatt neuer Produkte auch ab und zu Second-Hand-Produkte, kaufe Fair Trade
  6. Nehme öfter mal den Bus, die Bahn oder das Fahrrad anstatt dein Auto
  7. Wähle auch mal Reiseziele in deiner Nähe und informiere dich über die Umweltkriterien für Hotels und Verkehrsmittel
  8. Kurzstreckenflüge belasten die Umwelt
  9. Konsumfreie Hobbys wie zum Beispiel Wandern oder Fahrradfahren sind nachhaltig und machen Spaß
  10. Unverpackte Lebensmittel kaufen spart viel Müll, vermeide auch Kleinportionspackungen
Mein Mini-Nutzgarten auf dem Balkon ist auch nachhaltig Urheber: Anja Blumschein

Mein Mini-Nutzgarten auf dem Balkon ist auch nachhaltig
Urheber: Anja Blumschein

Es gibt sicher noch viel mehr, womit du deinen ökologischen Fußabdruck verringern kannst. Was fällt dir noch ein? Verrate es mir bitte in deinem Kommentar.

Weiterführende Informationen:
Informiere dich über die Umweltauswirkungen von Urlaub und Reisen im WWF-Bericht „Der touristische Klima-Fußabdruck“.

Berechne doch mal deinen persönlichen CO2-Ausstoß. Du kannst das auf der Webseite von KlimAktiv machen. Zum Vergleich wird dir immer der deutsche Durchschnitt angezeigt.

Auf der Webseite des Water Footprint Networks kannst du deinen persönlichen Wasser-Fußabdruck berechnen.

Möchtest du mehr über den virtuellen Wasserverbrauch erfahren? Dann gefällt dir vielleicht die Broschüre „Der Wasser-Fußabdruck Deutschlands“ vom WWF.

Wie hoch ist dein CO2-Fußabdruck und dein Wasser-Fußabdruck? Wie möchtest du deinen persönlichen Fußabdruck verringern oder ist deiner schon niedriger als der Durchschnitt? Lass es mich wissen. Ich freue mich auf deine Kommentare.

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1 Kommentar zu 10 Wege, die deinen ökologischen Fußabdruck verringern

Foodwatch warnt vor Mineralölen in Lebensmitteln

Insbesondere Produkte in Verpackungen aus Recyclingfasern sind betroffen, aber auch von Pappkartons aus Frischfasern gelangen Mineralöle in Lebensmittel. Darunter sind viele als Bio deklarierte Produkte.

Insbesondere Produkte in Verpackungen aus Recyclingfasern sind betroffen, aber auch von Pappkartons aus Frischfasern gelangen Mineralöle in Lebensmittel. Darunter sind viele als Bio deklarierte Produkte. Menschen, wie ich, die plastikfrei leben möchten, stoßen oft an ihre Grenzen. Was soll ich kaufen? Ganz auf Verpackungen verzichten – das ist im Alltag doch gar nicht möglich, oder?

Ich versuche nur frische Produkte zu kaufen, aber Reis, Nudeln, Kakao & Co kaufe ich in Pappkartons ohne Plastikinnenverpackung. Ich kaufe keine Produkte in Plastik, da ich nicht möchte, dass schädliche Substanzen in meinem Essen sind, aber was ist mit den zum Teil von der EU-Lebensmittelbehörde EFSA eingestuften potentiell krebserregenden Mineralölen in Papierverpackungen? Die will ich auch nicht!

Mineralöle werden über die Nahrung aufgenommen

Jeder Mensch enthält Experten nach durchschnittlich 1 Gramm Mineralöl im Körper. Der mengenmäßig größte Anteil der Verunreinigungen wird über die Nahrung aufgenommen. Wir unterscheiden in gesättigte und aromatische Mineralöle. Erstere reichern sich im Körper an. Aromatische Mineralöle stehen besonders im Verdacht krebserregend zu sein und gehören daher auf keinen Fall in Lebensmittel! Die Mineralöle stammen bei Altpapier-Verpackungen hauptsächlich aus den Druckfarben. Auch hormonwirksame Weichmacher und Lösungsmittel sind enthalten. In einem anderen Beitrag von mir, in dem ich über schädliche Substanzen in Plastikverpackungen aufgeklärt habe, kannst du Hinweise zur Gefährlichkeit von Weichmachern nachlesen.

In Deutschland enthält jedes fünfte Lebensmittel Mineralöle

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat die Testergebnisse Ende Oktober 2015 in Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden veröffentlicht. Von den von Foodwatch getesteten 120 Produkten aus Deutschland und Frankreich enthielten 43 % aromatische Mineralöle. Jedes fünfte Produkt (9 von 43 Lebensmitteln) enthält demnach in Deutschland Mineralöle, die unter Verdacht stehen krebserregend und erbgutschädigend zu sein. Die umfangreiche Analyse von Foodwatch klärt auf und zeigt auf verständliche Art und Weise mit einem Ampelsystem wo Mineralöle in Lebensmitteln enthalten sind und welche Produkte du besser meiden solltest. Real zum Beispiel hat schnell auf die Studie von Foodwatch reagiert und ein belastetes Produkt aus dem Sortiment genommen, den Spitzenlangkornreis der Marke „reisfit“ und forderte vom Hersteller Maßnahmen.

Für mich war es sehr überraschend, dass in den Produkten von Uncle Bens die schädlichen aromatischen Mineralöle nachgewiesen wurden. War ich doch froh, dass ich einen Naturreis ganz ohne Plastikinnenverpackung gefunden hatte. Dieses spezielle Produkt war in der Studie zwar nicht ausgewiesen, aber ich gehe davon aus, dass Mineralöle in allen Pappkartons von Uncle Bens enthalten sind, aber laut der Studie von Foodwatch nicht in allen Produkten nachgewiesen werden. Ich bin also unsicher, ob ich den Naturreis weiter kaufen soll. Auch der Sweet Family Puderzucker von Nordzucker ist nicht mineralölfrei. Dieser enthält sowohl gesättigte Mineralöle als auch die bedenklichen aromatischen Mineralöle. Erschreckend, den habe ich auch immer gekauft.

Wer zum Beispiel Original Puddingpulver von Dr. Oetker kauft, sollte das lieber nicht mehr tun, denn im Pulver wurden gesättigte Mineralöle in einer Konzentration von 3,1 mg/kg nachgewiesen. Aufgrund der Plastikumverpackung kaufe ich diese Fertigpuddingmischungen schon lange nicht mehr.

Einen leckeren Vanillepudding kannst du leicht selbst zubereiten. Der schmeckt auch viel besser und so richtig nach Vanille. Alles was du dafür brauchst sind Milch, Eier, Puderzucker, Vanilleschote und Speisestärke. Die Speisestärke von Mondamin kannst du zum Beispiel bedenkenlos kaufen, denn da sind laut foodwatch keine Mineralölrückstände im Produkt enthalten. Die Zubereitungszeit ist nicht wesentlich länger als bei den Fertigmischungen. Probiere es aus. Du wirst den selbstgemachten Pudding lieben.

5 wertvolle Tipps wie du gesund, ökologisch und bewusst einkaufen und leben kannst

1. Kaufe am besten immer frische und unverpackte Lebensmittel, wenn möglich in Bioqualität
2. Vermeide Convenience Food und mache die Produkte selber
3. Verzichte auf Verpackungen, wenn du zum Beispiel die Möglichkeit hast in einem Unverpackt-Laden in deiner Nähe einzukaufen
4. Nutze die Produktcheck-App (Barcode-Scanner) von Codecheck
5. Lies Verbraucherschutzseiten wie www.foodwatch.org und informiere dich

Verbraucherschützer fordern Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln

Foodwatch fordert Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln. Für besonders kritische Mineralöle fordert die Organisation sogar eine Null-Toleranzgrenze. Auch Lösungen für Barrieren werden von Foodwatch gefordert, das heißt eine Grenzschicht zwischen Produkt und Papierverpackung. Ich hoffe darauf, dass Hersteller zukünftig bei der Verpackung besser auf gesundheitsverträgliche Alternativen setzen.

Auf der Webseite von Foodwatch kannst du diese Forderung unterstützen und eine Nachricht an den EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis senden. Unterstütze die Petition „Giftige Mineralöle – raus aus Lebensmitteln“, wenn du auch möchtest, dass wir Verbraucher besser geschützt werden. 89.604 Verbraucher haben bereits mit Ihrer Unterschrift ein Signal gesetzt.

Machst du dir Gedanken über schädliche Substanzen in deinen Lebensmitteln? Schreib mir deine Gedanken zu dem Thema in deinem wertvollen Kommentar.

Weitere Informationen zu Mineralölen in Lebensmitteln kannst du in einem Hintergrundpapier von Foodwatch nachlesen. Hier kommst du direkt zu den Testergebnissen der Foodwatch Studie über Mineralöle in Lebensmitteln.

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Papiertüten & Co – Verschiebung der Ressourcenverschwendung?

Es bewegt sich etwas in Deutschland und es ist ein Anfang. Plastiktüten sollen verschwinden. Doch löst das wirklich die Umweltprobleme? Alternativen zu Plastiktüten sind im Vergleich nicht immer ökologischer. Der Anteil der Plastiktüten macht nur einen Bruchteil der Kunststoffabfälle aus. Ist nicht generell der Plastikkonsum bei Verpackungen das Problem?

Es bewegt sich etwas in Deutschland und es ist ein Anfang. Plastiktüten sollen verschwinden. Doch löst das wirklich die Umweltprobleme? Alternativen zu Plastiktüten sind im Vergleich nicht immer ökologischer. Der Anteil der Plastiktüten macht nur einen Bruchteil der Kunststoffabfälle aus. Ist nicht generell der Plastikkonsum bei Verpackungen das Problem?

REWE nimmt ab Juli Plastiktüten aus dem Sortiment. Das klingt zunächst klasse. Dann gibt es nur noch Papiertüten, Baumwollbeutel und stabile Mehrwegtragetaschen aus Recyclingmaterial. Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und Umweltministerin Barbara Hendricks freuen sich über die Entscheidung, das REWE Plastiktüten aus dem Sortiment nehmen will. Hendricks gibt aber auch zu, dass „Papiertüten ökologisch gesehen nicht unbedingt besser dastehen“, es ginge ihr aber um das Signal. REWE wird bereits seit 2009 vom NABU in Sachen Nachhaltigkeitsmanagement beraten und begleitet.

Wichtig ist jetzt, dass die Verbraucher nicht bei jedem Einkauf einen Baumwollbeutel kaufen oder eine Papiertüte, denn damit ist ökologisch gesehen keine Besserung in Sicht. Einer Befragung der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) nach verwendeten 2014 bereits 40 % der befragten Deutschen Einkaufskörbe, Klappkisten und wiederverwendbare Taschen. 37 % tätigten die Einkäufe mit einer Plastiktüte, die schon einmal benutzt wurde. Papiertüten wurden von 3 % der Befragten genutzt und Plastiktüten im Erstgebrauch machten einen Anteil von 9 % aus.

Das bedeutet im Umkehrschluss, wenn der Verkauf von Papiertüten und Baumwollbeuteln steigen würde, wird sich auch die Ökobilanz verschlechtern, da für die Herstellung der oben genannten Alternativen viel mehr Energie und Wasser benötigt wird. Erst nach mehrmaligem Tragen schneiden Papiertüten und Baumwollbeutel besser ab als Plastiktüten.

Papiertüten verbrauchen mehr Energie, Wasser und Chemikalien

Bei der Herstellung von Papiertüten wird 17 mal mehr Wasser benötigt als bei der Herstellung der gleichen Menge Plastiktüten. Auch hinsichtlich des Energieverbrauchs schneiden Papiertüten wesentlich schlechter ab. Die deutlich höhere Belastung von Luft und Wasser bei der Herstellung stellt ebenfalls ein Problem dar, da mehr Chemikalien zum Einsatz kommen, mit denen die Zellstofffasern behandelt werden. Auch die Wiederverwendbarkeit von Papiertüten ist fraglich, da diese weniger reißfest und wasserbeständig sind als andere Materialien.

Warum auch biobasierte Tüten nicht besser sind als Plastiktüten aus fossilen Rohstoffen

Zunächst erscheint die Verwendung „kompostierbarer“ Plastiktüten ökologischer. Doch so einfach ist das nicht. Die erste Gefahr bei kompostierbaren Tüten ist, dass diese die Menschen dazu verleiten könnten, die Plastiktüten in die Natur zu werfen, da sie ja verrotten.

Zudem werden in deutschen Kompostierwerken die Bioplastiktüten, die du vielleicht von Müllbeuteln kennst, genau wie anderes Plastik aussortiert und kommen in die Müllverbrennung. Das Bioplastik kann bei dem Verrottungsprozess einfach noch nicht mithalten – und einen Humus mit Plastikbestandteilen möchte niemand kaufen, denn die biobasierten Tüten bestehen meist nur zu einem Teil aus nachwachsenden Rohstoffen. Problematisch ist auch der Maisanbau, denn diese Tüten werden oft aus Maisstärke hergestellt. Aldi und REWE haben daher auch auf Drängen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ihre Biotüten aus dem Sortiment genommen.

Baumwolltasche bei der Herstellung hohe Kohlendioxidemissionen

Eine Untersuchung der Federal Laboratories Material Testing und Research der Eidgenössischen Hochschule Zürich ergab, dass bei der Produktion einer Baumwolltasche 1.700 Gramm Kohlendoxid freigesetzt werden, während bei der Produktion einer Papiertüte nur 60 Gramm Kohlendioxid und bei einer Plastiktüte aus Neugranulat 120 Gramm freigesetzt werden.

Wie man es dreht und wendet, der gute alte Einkaufskorb ist vermutlich die umweltfreundlichste Alternative. Für Spontankäufe habe ich immer einen Jutebeutel von der Marke Westford Mill dabei. Dieser Jutebeutel ist, glaube ich, kein Fair Trade Produkt, aber Westford Mill bietet auch andere Beutel mit dem Siegel Fair Trade an. Er hält schon fast zwei Jahre, tut seine Dienste und ist aufgrund der langen Einsatzzeit auch viel ökologischer als die Einwegplastiktüte.

Plastiktüten haben nur einen geringen Anteil am Kunststoffverbrauch in Deutschland

Der Anteil der Plastiktüten am gesamten Kunststoffverbrauch in Deutschland beträgt gerade einmal 0,7 %. Das Verbot von Plastiktüten ist laut Spiegel Online sozusagen eher Symbol eines Problems als Hauptverursacher. Die EU-Mitgliedsstaaten verpflichten sich den Pro-Kopf-Verbrauch auf durchschnittlich 90 Plastiktüten zu senken. Somit erfüllt Deutschland die Vorgabe für 2019 bereits heute – der Verbrauch in Deutschland liegt bei 71 Tüten pro Jahr. Bis 2026 soll der Verbrauch auf 40 Tüten pro Kopf reduziert werden. Du kannst viele Einzelheiten zum Plastiktütenverbrauch, auch in anderen Ländern, in einem vorherigen Beitrag von mir nachlesen.

Plastik ist ein Entsorgungsproblem

Fakt ist, dass wir nur mit dem Verbot von Plastiktüten und der möglicherweise drohenden Verschiebung der Ressourcenverschwendung nicht das erreichen werden was wir eigentlich wollen – die Umwelt entlasten. Es sollte über Alternativen für sämtliche Verpackungen nachgedacht werden. Viele Lösungen sind bereits einfach umzusetzen, zum Beispiel in der Obst- und Gemüseabteilung. Hier kann auch auf wiederverwendbare Beutel gesetzt werden, denn die Hemdchenbeutel werden oft weggeschmissen.

Warum nicht auch mehr Unverpackt-Lösungen mit Spendern für Grundnahrungsmittel wie Müsli, Nüsse, Reis und Nudeln? Die Händler könnten von den Produzenten die Produkte in Großmehrwegbehältern kaufen. Aber da sind sicher noch viele Hürden zu meistern. Lernen können die großen Supermärkte auf jeden Fall von den kleinen Unverpackt-Läden, die es mittlerweile fast in jeder Großstadt gibt.

Also schnapp dir zum Einkaufen ab sofort deinen Fair Trade produzierten Biobaumwollbeutel oder deine Jutetasche oder deinen Rucksack und nutze diese möglichst sehr lange. Über die dramatischen Folgen des Baumwollanbaus habe ich übrigens in einem vorherigen Beitrag berichtet.

Was denkst du über das komplette Verbot von Plastiktüten? Hast du dir schon Gedanken darüber gemacht? Denkst du, dass wir die Verantwortung abgeben können und uns ausruhen dürfen, da wir alle keine Plastiktüten mehr verwenden? Ich freue mich auf deine Meinung. Schreib sie mir in deinem Kommentar.

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Minimalismus als Lebenseinstellung?

Ich sitze vor meinem Schreibprogramm, das nur einen schwarzen Hintergrund zeigt, sonst nichts, damit ich mich besser auf das Wesentliche konzentrieren kann. Beim Öffnen des Programms steht immer das Zitat des Tages. Diesmal von Anaïs Nin (Schriftstellerin, 1903 bis 1977).

Ich sitze vor meinem Schreibprogramm, das nur einen schwarzen Hintergrund zeigt, sonst nichts, damit ich mich besser auf das Wesentliche konzentrieren kann. Beim Öffnen des Programms steht immer das Zitat des Tages. Diesmal von Anaïs Nin (Schriftstellerin, 1903 bis 1977).

„We don’t see things as they are, we see them as we are.“

Das heutige fand ich passend zum Thema, über das ich schon die ganzen letzten Tage nachdenke. Jeder sieht die Dinge immer gefiltert durch seine eigenen Vorstellungen und Erkenntnisse. Wir sind Menschen mit Emotionen, Erfahrungen, Wünschen und Zukunftsvorstellungen und können die Dinge nie wertfrei und objektiv betrachten.

Für den einen bedeutet Minimalismus bewusst nur soviel zu konsumieren wie er zum Leben braucht und für den anderen der komplette Verzicht. Es ist dennoch immer eine subjektive Entscheidung, wann für einen Menschen weniger Konsum anfängt. Der eine braucht nur eine Reisetasche voll persönlicher Dinge, der andere mehr und denkt trotzdem, dass er minimalistisch lebt.

Warum ich mir darüber Gedanken mache? Ich verzichte täglich bereits auf viele Dinge in meinem Leben, schon alleine deswegen, weil ich kaum noch in Plastik verpackte Produkte, ausgenommen ein paar Kosmetik- und Hygieneartikel, konsumiere.

So oft gehe ich im Supermarkt die Gänge entlang und wundere mich, dass ich all diese verpackten Produkte auch mal gekauft habe, wahrscheinlich oft nur, um sie zu haben. Seit über einem Jahr brauche ich diese Produkte nicht mehr und kaufe unverpackte Lebensmittel. Dort wo ich keine Alternative finde, verzichte ich.

Besonders bei den vielen Süßigkeiten habe ich dann auch darüber nachgedacht wie schädlich diese für meinen Körper sind. Ich esse jetzt viel mehr Obst. Auch das kaufe ich bewusst ein. Es müssen keine Erdbeeren aus Spanien im Winter sein. Ich freue mich auch gerade an meinen selbst angebauten Erdbeerpflanzen auf meinem Balkon. Bin schon gespannt wie die schmecken.

Was brauche ich eigentlich wirklich zum Leben, um glücklich sein? Oft stehe ich vor meinem Kleiderschrank und denke, dass es schade ist, dass ich all diese Kleidungsstücke gar nicht trage. Man sollte mal richtig aussortieren, denke ich oft. Das macht frei von all den verstaubten Gedanken. Bei jedem meiner Umzüge habe ich mir das schon vorgenommen.

Jetzt will ich es angehen und mich befreien von all den Dingen, die ich nicht brauche, um glücklich und erfüllt zu leben. Denn durch Konsumgegenstände kann man kein echtes Glück erkaufen.

Für mich ist wichtig, dass ich im Einklang mit mir und meiner Umwelt lebe. Mir ist wichtig, dass ich mich mit Menschen austauschen und Ansichten teilen kann. Meine Familie, mein Partner und meine Freunde sind mir wichtig. Ein selbstbestimmtes, sinnerfülltes Leben ist mir wichtig. Und das kann ich auch mit nur wenigen Dingen erleben.

Auf dem Blog Einfach Bewusst von Christof Herrmann, der über Minimalismus, Nachhaltigkeit und vegane Ernährung schreibt, habe ich ein interessantes Zitat von Erich Fromm (Psychoanalytiker und Philosoph, 1900 bis 1980) gefunden: „Die Gier ist immer das Ergebnis einer inneren Leere“.

Was bedeutet für dich Minimalismus? Ich freue mich auf deine Erfahrungen. Schreib es mir in deinem hilfreichen Kommentar.

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3 Kommentare zu Minimalismus als Lebenseinstellung?

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