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Saisonkalender September: Heimisches Obst und Gemüse

Kaum ein Monat ist im Angebot so vielfältig wie der September. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im September aus heimischen Anbau erhältlich sind. Wir lieben im September besonders Zuckermais und Weintrauben. Außerdem gibt es die ersten Kürbisse und Nüsse als Vorboten des Herbstes.

Kaum ein Monat ist im Angebot so vielfältig wie der September. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im September aus heimischen Anbau erhältlich sind. Wir lieben im September besonders Zuckermais und Weintrauben. Außerdem gibt es die ersten Kürbisse und Nüsse als Vorboten des Herbstes.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben.

Folgende Gemüse- und Salatsorten sind im September frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Blumenkohl
  • Auberginen (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Bohnen, grüne (Freilandware geringes Angebot)
  • Brokkoli
  • Fenchel
  • Gurke (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Kartoffeln
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Lauch (Porree)
  • Zuckermais
  • Knollensellerie (Freilandware geringes Angebot)
  • Mangold
  • Möhren
  • Spinat (Freilandware geringes Angebot)
  • Pastinake (Freilandware geringes Angebot)
  • Paprika (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Radieschen
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Rettich
  • Staudensellerie
  • Spitzkohl
  • Tomaten (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Zucchini (Freilandware geringes Angebot)
  • Zwiebeln (Freilandware geringes Angebot)
  • Feldsalat (Freilandware geringes Angebot)
  • Batavia
  • Eisbergsalat
  • Eichblattsalat
  • Radicchio
  • Ruccola
  • Lollo Rosso
  • Kopfsalat
  • Endiviensalat
  • Romanasalat
  • Chinakohl
  • Rosenkohl (Freilandware geringes Angebot)
  • Waldpilze
  • Champignons
  • Portulak

Folgende Obstsorten sind im September frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Apfel
  • Birne
  • Heidelbeeren
  • Brombeeren
  • Mirabellen/Reneklauden
  • Pflaumen/Zwetschgen (Freilandware geringes Angebot)
  • Quitten (Freilandware geringes Angebot)
  • Wassermelonen
  • Weintrauben
  • Holunderbeeren

Folgende Nüsse sind im September frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Haselnüsse (Freilandware geringes Angebot)
  • Walnüsse (Freilandware geringes Angebot)

Folgende Obst- und Gemüsesorten sind im September als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Chicorée
  • Kartoffeln

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im September besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

REGIONAL-SAISONALE REZEPTE

 

Titelbild: © Umweltgedanken

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Mikroplastik: Wo es enthalten ist und wie du es vermeiden kannst

In diesem Beitrag geht es um das Thema Mikroplastik. Du erfährst wo Mikroplastik enthalten ist und warum es so gefährlich ist. Außerdem bekommst du Tipps, was du im Alltag tun kannst, um es zu vermeiden.

In diesem Beitrag geht es um das Thema Mikroplastik. Du erfährst wo Mikroplastik enthalten ist und warum es so gefährlich ist. Außerdem bekommst du Tipps, was du im Alltag tun kannst, um es zu vermeiden.

Im Rahmen eines Projektes haben wir, eine Gruppe von Studenten (Studiengang Informationswissenschaft, Hochschule Darmstadt), das Thema Mikroplastik aufgegriffen und dazu die Webseite Mikroplastik-info.de aufgebaut. Unser Ziel ist es, die Informationen zu dem Thema so aufzubereiten, dass diese für potentielle Leser/-innen leichter auffindbar sind. Dadurch wollen wir eine möglichst breite Masse der Gesellschaft erreichen und zu einem verantwortungsbewussteren Umgang mit Plastik beitragen.

Ausschnitt von der Webseite mikroplastik-info.de

 

Was ist Mikroplastik?

Als Mikroplastik werden sehr kleine Plastikpartikel (unter fünf Millimeter) bezeichnet. Allgemein wird zwischen dem primären und dem sekundären Mikroplastik unterschieden. Zum primären Mikroplastik zählen Kunststoffteilchen, die von der Industrie gezielt für einen bestimmten Zweck hergestellt werden. Dazu gehört der Einsatz in Kosmetikprodukten, aber auch die Verwendung als Erdersatz für Kunststoffrasenplätze. Das sekundäre Mikroplastik entsteht zum einen durch Abrieb von Alltagsprodukten, wie Autoreifen oder synthetischer Kleidung und zum anderen durch den Zerfall von Einwegplastik, das im Meer durch die Sonne und die Wellen zersetzt wird.

Das Problem ist,  dass Mikroplastik – egal ob primär oder sekundär – früher oder später in den natürlichen Wasserkreislauf und so auch in das Trinkwasser, in die Nahrung und schließlich in den menschlichen Körper gelangt.

Die EU plant eine Beschränkung der Verwendung von absichtlich zugesetztem Mikroplastik ab 2022.

 

Mikroplastik im Trinkwasser

Bei einer in den USA durchgeführten Studie wurden in 83 Prozent der weltweit entnommenen Wasserproben Mikroplastikrückstände entdeckt. Auch wenn die Proben aus Deutschland bei den Untersuchungen im Vergleich mit anderen Proben ein gutes Ergebnis erzielten, wiesen sie dennoch eine beunruhigende Belastung von 72 Prozent auf. Forscher des Verbundprojektes MiWa – Mikroplastik im Wasserkreislauf kamen bei Vergleichsuntersuchungen zu einem völlig anderen Ergebnis. Es wurden zwar immer noch Plastikpartikel gefunden, jedoch war die Konzentration geringer, als bei der Studie aus den USA.

Auf die Frage, wie sich der regelmäßige Konsum von mit Mikroplastik verunreinigtem Trinkwasser auf den menschlichen Organismus auswirkt, gibt es bisher keine zufriedenstellende Antwort. Eine permanente Mikroplastikbelastung bei Fischen und anderen Meerestieren hat gemäß des Current Environmental Health Reports erschreckende Auswirkungen: Entzündungsreaktionen, physiologische Störungen, Tumorbildungen und eine erhöhte Sterberate.

In einem weiteren Beitrag auf diesem Blog zum Thema Kunststoffverpackungen vermeiden findest du Informationen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Plastik (u. a. über Bisphenol A).

 

Mikroplastik in der Nahrung

Mikroplastik wurde auch in einigen Lebensmitteln gefunden. Neben Honig, Zucker und Bier, wiesen vor allem Nahrungsmittel, deren Ursprung der Ozean ist, eine eindeutige Belastung auf. In einer Studie untersuchten Van Cauwenberghe und Janssen (2014) das Fleisch von kommerziell gezüchteten Muscheln. Pro Gramm des untersuchten Gewebes fanden die Forscher weniger als einen Kunststoffpartikel.

Auch Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) zeigten in zwei Studien Plastikspuren im Verdauungstrakt bestimmter Fischarten aus Nord- und Ostsee. Eine Erkenntnis darüber, ob die Partikel auch bis in das Muskelgewebe der Tiere gelangen, gibt es aktuell noch nicht.

Die mangelhafte Datengrundlage zu den Gesundheitsrisiken durch Mikroplastik in Lebensmitteln wird sowohl vom Bundesinstitut für Risikobewertung als auch von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit kritisiert und ist der Grund dafür, weshalb eine aussagekräftige Risikobewertung nicht möglich ist.

 

Mikroplastik in der Atmosphäre

Die Atmosphäre nimmt bei der Verteilung von Plastik eine wichtige Rolle ein. Zu dieser Erkenntnis kam eine Gruppe von Wissenschaftlern vom Forschungsinstitut Ecolab in Castanet-Tolosan, die über fünf Monate lang ein Gebiet in den französischen Pyrenäen untersuchte. Ihre Messungen ergaben eine durchschnittliche Ablagerung von 365 Mikropartikel pro Quadratmeter am Tag. Der Ursprung dieser Teilchen liegt ihren Berechnungen nach in den 95 Kilometer entfernten Kleinstädten. Neben den Plastikpartikeln fanden die Forscher auch Sandkörner aus der Sahara. Daher wird von einigen Forschern die Annahme vertreten, dass die Kunststoffpartikel eine weitaus größere Entfernung zurückgelegt haben müssen.

Leider sind derzeit die gesundheitlichen Folgen, die das Einatmen von Mikroplastik nach sich zieht, nur wenig erforscht. Laut eines Artikels von Wissenschaftlern des King’s College London, können  Plastikpartikel unter 0,005 Millimeter  eingeatmet werden und bis in das Lungengewebe gelangen.

 

Tipps wie du Mikroplastik vermeiden kannst

Das Thema Mikroplastik interessiert immer mehr Menschen. Das verdanken wir, neben den vielen Untersuchungen, die in den vergangenen Jahren durchgeführt wurden, auch den Medien. Dabei spielen sowohl die klassischen, aber auch die sozialen Medien eine große Rolle.

Das Internet bietet für jeden von uns die Möglichkeit auf Missstände aufmerksam zu machen. Wenn du z. B. diesen Artikel teilst, kannst du deinen Teil dazu beitragen, dass das Thema noch bekannter wird.

Bild von SandraAltherr auf Pixabay

 

Damit die Welt ein Stückchen sauberer wird, kannst du deinen Kunststoffverbrauch reduzieren, indem du z. B. beim nächsten Einkauf einen Rucksack oder einen Stoffbeutel mitnimmst, anstatt dir im Supermarkt eine Plastiktüte zu kaufen.

Informiere dich auch darüber, aus welchen Inhaltsstoffen deine Kosmetikprodukte bestehen. Enden sie mit den Buchstaben „ylat“ oder „ylen“, könnte dies ein Hinweis auf eine Kunststoffverbindung sein. Auf Nummer sicher gehst du, wenn du auf Naturkosmetikprodukte zurückgreifst, die inzwischen in jedem größeren Drogeriemarkt erhältlich sind.

Die genannten Punkte sind aber nur ein Bruchteil der Maßnahmen, mit denen du deinen Plastikverbrauch verringern kannst. Wenn du mehr über das Thema „Mikroplastik“ und „Plastikfreie Alternativen“ erfahren möchtest, dann freuen wir uns über einen Besuch auf unserer Webseite.

Versuchst du bereits aktiv Mikroplastik und Plastik zu vermeiden? Wir freuen uns auf deine Tipps in den Kommentaren.

Titelbild: © zatevakhin – stock.adobe.com

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Saisonkalender August: Heimisches Obst und Gemüse

Die Auswahl an regionalen Obst- und Gemüsesorten ist im August sehr vielseitig. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welches Obst und Gemüse im August aus heimischen Anbau erhältlich ist. Es gibt weiterhin ein großes Beerenangebot.

Die Auswahl an regionalen Obst- und Gemüsesorten ist im August sehr vielseitig. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im August aus heimischen Anbau erhältlich sind.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben.

Folgende Gemüse- und Salatsorten sind im August frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Zuckermais (ab Mitte August)
  • Blumenkohl
  • Bohnen
  • Brokkoli
  • Fenchel (geringes Angebot an Freilandware)
  • Karotten
  • Kohlrabi
  • Kartoffeln
  • Gurken (überwiegend geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Zucchini
  • Radieschen
  • Zuckerschoten
  • Rettich
  • Rote Beete (geringes Angebot an Freilandware)
  • Knollensellerie (geringes Angebot an Freilandware)
  • Stangensellerie
  • Lauch (Porree)
  • Spinat (geringes Angebot an Freilandware)
  • Mangold
  • Zwiebeln (geringes Angebot an Freilandware)
  • Rotkohl
  • Weißkohl (geringes Angebot an Freilandware)
  • Spitzkohl (geringes Angebot an Freilandware)
  • Chinakohl
  • Wirsing
  • Eisbergsalat
  • Kopfsalat
  • Romanasalat
  • Radicchio
  • Rucola
  • Frühlingszwiebeln
  • Tomaten (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Paprika (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Auberginen (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Kürbis (geringes Angebot an Freilandware)

Folgende Obstsorten sind im August frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Äpfel (geringes Angebot an Sommersorten)
  • Birnen
  • Kirschen
  • Pflaumen
  • Mirabellen
  • Weintrauben (geringes heimisches Angebot)
  • Himbeeren
  • Johannisbeeren
  • Stachelbeeren
  • Heidelbeeren
  • Brombeeren
  • Pfirsiche (wachsen meist in südlicheren Ländern, heimisches Angebot gering)
  • Aprikosen (wachsen meist in südlichen Ländern, heimisches Angebot gering)

Folgende Obst- und Gemüsesorten sind im August als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Kartoffeln
  • Chicoreé

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im August besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Hier findest du eine Übersicht erprobter regional-saisonaler Rezepte, die regelmäßig aktualisiert wird. Schau auch bei den Rezepten vom Juli, denn die sind auch im August noch aktuell.

REGIONAL-SAISONALE REZEPTE

 

Titelbild: © Umweltgedanken

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Gemeinwohl-Ökonomie: Woran du wirklich nachhaltige Unternehmen erkennst

Die Fridays for Future (auch Klimastreik-)Bewegung führt uns vor Augen, dass es höchste Zeit ist, umzuschalten – auch bei unserem eigenen Konsum. Und hier kann jeder von uns einen viel größeren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten als ihm/ihr meist bewusst ist. Denn als Konsument nehmen wir auch die Unternehmen direkt in die Verantwortung. Schließlich entscheiden wir, was wir von wem kaufen.

Die Fridays for Future (auch Klimastreik-)Bewegung führt uns vor Augen, dass es höchste Zeit ist, umzuschalten – auch bei unserem eigenen Konsum. Und hier kann jeder von uns einen viel größeren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten als ihm/ihr meist bewusst ist. Denn als Konsument nehmen wir auch die Unternehmen direkt in die Verantwortung. Schließlich entscheiden wir, was wir von wem kaufen.

Unternehmen, die besonders verantwortungsvoll handeln, nennt man Sozialunternehmen oder Social Business. Ein Spezialfall sind Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), wie der Öko-Energieversorger Polarstern. Bei ihnen haben ökologische und soziale Ziele die gleiche Bedeutung wie die wirtschaftliche Rendite.

Das mehrfach ausgezeichnete und 2019 wiederholt zum „Innovator des Jahres“ gekürte Unternehmen Polarstern bietet Ökostrom und Ökogas aus 100 % erneuerbaren Energien an und unterstützt weltweit dezentrale Lösungen zur Energiegewinnung.

Mehr als ein Ökoprodukt – Was ist wirklich nachhaltig?

In letzter Zeit fällt mir immer häufiger auf, dass Unternehmen sich bereits als nachhaltig bezeichnen, wenn ein einziges Produkt aus dem Sortiment umwelt- und sozialverträglich produziert wurde oder eine auf den ersten Blick nachhaltige (Einmal-)Aktion (zum Beispiel Bäume pflanzen, an soziale Einrichtungen spenden, Clean Ups usw.) durchgeführt wird. Aber nur wer rundum und nicht einmalig nachhaltig handelt, ist wirklich glaubwürdig in seinem Tun.

Beispiel: die Gemeinwohl-Ökonomie

Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten basiert und als ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene fungiert. Nicht das Gewinnstreben, sondern das Gemeinwohlstreben steht bei ihren Mitgliedern an erster Stelle.

Bei Gemeinwohl-Unternehmen ist im Gegensatz zu Non-Profit-Organisationen oder anderen gemeinnützigen Institutionen nicht nur die soziale und/oder ökologische Dimension bedeutend, sondern es darf auch Gewinn erwirtschaftet werden – mit dem Unterschied, dass das Geld ohne Gier und mit Sinn erwirtschaftet wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Lösung einer gesellschaftlichen Herausforderung.

Bei Polarstern wird ein Teil der Erlöse für Gemeinwohlzwecke investiert, zum Beispiel in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und Europa, aber auch in den Bau von Mikro-Biogasanlagen in Kambodscha und Mali. Die regenerative Energie wird für den Betrieb von Gaslampen und Gasherden eingesetzt, aber auch um Wasserpumpen (für die Bewässerung der Felder) und Reismühlen zum Laufen zu bringen.

Auch im Umgang mit Geldmitteln soll eine ethische Haltung vertreten und nur mit Banken zusammengearbeitet werden, die nachhaltig und mitarbeiterorientiert handeln.

Bau einer Biogasanlage in Kambodscha

Bau einer Mikro-Biogasanlage in Kambodscha, © Polarstern

 

Auch andere Sozialunternehmen wie zum Beispiel Dialog im Dunkeln, wo Blinde Sehenden Drinks oder ein Dinner im Dunkelrestaurant servieren, arbeiten nicht in erster Linie profitorientiert, sondern kostendeckend.

Die Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung ist auf gesellschaftlicher Ebene von einem gemeinsamen wertschätzenden Tun geprägt und möchte ein Bewusstsein für den Systemwandel schaffen.

Transparenz durch die Gemeinwohl-Bilanz

Als Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie informiert Polarstern ausführlich über sein Handeln in einer Gemeinwohl-Bilanz. Sie wird alle zwei Jahre nach Kriterien der Gemeinwohl-Ökonomie erstellt.

Grundlage für die Erstellung der Gemeinwohl-Bilanz ist die Gemeinwohl-Matrix. Als Gegenmodell zur üblichen Bilanz bewertet die Gemeinwohl-Bilanz auch ökologische und soziale Werte wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung. Bezogen auf verschiedene Anspruchsgruppen wie Mitarbeiter*innen, Partner/Lieferanten und die Gesellschaft wird aufgezeigt, wie hier diese Werte gelebt werden.

Bei Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie ist Kooperation wichtiger als Konkurrenz, © Polarstern

 

Bei gemeinwohl-orientierten Unternehmen geht es um Kooperation, Respekt, Wertschätzung und Vertrauen statt um Konkurrenz, Wachstum und Gewinn. Aber Achtung, bei Achtsamkeit am Arbeitsplatz geht es um viel mehr als um ein „Wellnessprogramm“ für die Mitarbeiter*innen. Es geht darum, sie an der Zielsetzung und Zielerreichung des Unternehmens transparent und aktiv zu beteiligen. Das schafft Vertrauen und wirkt sich im Gegensatz zu konkurrenzfördernden Methoden positiv auf die Produktivität und Motivation der Mitarbeiter*innen aus. In einem älteren Beitrag habe ich bereits über die soziale Dimension von Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz und die Auswirkungen von Negativbeispielen geschrieben.

Polarstern handelt zeitgemäß und zeigt auf eine wie ich finde eindrucksvolle Art und Weise, dass eine werteorientierte Wirtschaft möglich ist und damit wirklich etwas verändert werden kann. Mit dem Stromwechsel zu Polarstern kannst du nicht nur ein gemeinwohl-orientiertes Unternehmen, sondern die weltweite Energiewende unterstützen, so dass auch Familien in Kambodscha und Mali saubere Energie bekommen. Das klingt doch gut, oder?

Mit einem Wechsel des Energieversorgers unterstützt du gleichzeitig Biogas-Initiativen in Kambodscha und Mali, © Polarstern

 

Sei du selbst die Veränderung, die du in dieser Welt sehen willst. Mahatma Gandhi

Was denkst darüber, wenn Unternehmen PR-Maßnahmen wie Geldspenden für ökologische Projekte oder ähnliches nur machen, um sich besonders umweltbewusst und verantwortungsbewusst darzustellen, ohne eine echte Grundlage dafür zu haben? Schreib mir gerne einen Kommentar.

Kennst du weitere gemeinwohl-orientierte Unternehmen wie Polarstern, die mit gutem Beispiel ein neues zukunftsgerichtetes Wirtschaftssystem leben und damit wichtige politische Maßstäbe setzen? Ich freue mich auf deine Hinweise.

Titelbild: © Polarstern

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Saisonkalender Juli: Heimisches Obst und Gemüse

Im Juli ist das Angebot an frischem Freilandgemüse sehr vielfältig. Außerdem kannst du jetzt nach Lust und Laune Beeren naschen. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welches Obst und Gemüse im Juli aus heimischen Anbau erhältlich ist. Da wir gerne Tomatensoße essen, freuen wir uns auch ganz besonders auf die ersten Tomaten.

Im Juli ist das Angebot an frischem Freilandgemüse sehr vielfältig. Außerdem kannst du jetzt nach Lust und Laune Beeren naschen. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welches Obst und Gemüse im Juli aus heimischen Anbau erhältlich ist. Da wir gerne Tomatensoße essen, freuen wir uns auch ganz besonders auf die ersten Tomaten.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben.

Folgendes Gemüse und Salat ist im Juli frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Blumenkohl
  • Karotten
  • Kohlrabi
  • Fenchel (geringes Angebot im Freiland)
  • Zucchini
  • Bohnen
  • Brokkoli
  • Radieschen
  • Zwiebeln
  • Rotkohl
  • Weißkohl
  • Spitzkohl
  • Zuckerschoten
  • Mangold
  • Bataviasalat
  • Eichblattsalat
  • Eisbergsalat
  • Kopfsalat
  • Pflücksalat
  • Lollo biondo
  • Lollo rosso
  • Radicchio
  • Frühlingszwiebeln
  • Gurken (überwiegend geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Frühkartoffeln
  • Knollensellerie
  • Lauch (Porree)
  • Rucola
  • Tomaten (frühe Sorten ab Anfang/Mitte Juli, geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Rettich
  • Paprika (ab Mitte/Ende Juli, geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Auberginen (je nach Sorte ab Ende Juli, geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)

Folgendes Obst ist im Juli frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Johannisbeeren
  • Himbeeren
  • Stachelbeeren
  • Kirschen
  • Pflaumen
  • Mirabellen
  • Heidelbeeren
  • Erdbeeren (späte Sorten)
  • Brombeeren
  • Weintrauben (geringes heimisches Angebot)
  • Pfirsiche (Erntezeit beginnt Ende Juli, wachsen meist in südlicheren Ländern, heimisches Angebot gering)

Folgendes Obst und Gemüse ist im Juli als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Kartoffeln
  • Chicoreé

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im Juli ganz besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/ oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Hier findest du eine Übersicht erprobter regional-saisonaler Rezepte, die regelmäßig aktualisiert wird.

REGIONAL-SAISONALE REZEPTE

 

Titelbild: © vit_kamin – stock.adobe.com

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Vorbereitung ist alles – mein verpackungsfreier Einkauf auf dem Wochenmarkt

Ich bin Nicole und gehöre nicht zu den Vorzeige-Zero-Wastlern, die nur ein Schraubglas Müll im Jahr produzieren. Auch wenn dies erstrebenswert ist, sieht der Alltag für mich anders aus. Ich habe keinen Unverpackt-Laden in der Nähe oder die Zeit die Dinge des täglichen Bedarfs selbst herzustellen. Auf meinem Blog noeko.de verbinde ich die Themen alltagsfreundliche Nachhaltigkeit mit meiner großen Leidenschaft zum Nähen. Dazu gehören zum Beispiel selbstgenähte Beutel für den Obst- und Gemüseeinkauf, an die sich auch ein Nähanfänger herantrauen kann.

Ich bin Nicole und gehöre nicht zu den Vorzeige-Zero-Wastlern, die nur ein Schraubglas Müll im Jahr produzieren. Auch wenn dies erstrebenswert ist, sieht der Alltag für mich anders aus. Ich habe keinen Unverpackt-Laden in der Nähe oder die Zeit die Dinge des täglichen Bedarfs selbst herzustellen. Auf meinem Blog noeko.de verbinde ich die Themen alltagsfreundliche Nachhaltigkeit mit meiner großen Leidenschaft zum Nähen. Dazu gehören zum Beispiel selbstgenähte Beutel für den Obst- und Gemüseeinkauf, an die sich auch ein Nähanfänger herantrauen kann.

© Nicole Thörmer

 

Der wöchentliche Samstagseinkauf auf dem Wochenmarkt ist für meinen Mann und mich mittlerweile zur Routine geworden.

Auf dem Wochenmarkt einzukaufen bedeutet aber nicht unbedingt verpackungsfrei einzukaufen. Darum heißt es vor dem Einkaufen erstmal unseren Einkaufskorb packen.

Das mag etwas aufwendig wirken, ist aber eine Sache von fünf Minuten und spart beim Einkaufen eine Menge Plastikbeutel und andere unnötige Verpackungen.

Bevor wir uns auf den Weg machen, überlegen wir, was wir einkaufen wollen. Brauchen wir beispielsweise Käse oder wollen wir etwas beim Fischhändler kaufen? Was wollen wir am Wochenende kochen und was benötigen wir noch für Zutaten?

Dementsprechend suchen wir uns dann passende Transportbehältnisse heraus. Bei uns ist es unsere seit Jahren benutzte Tupperware. Auf Glas oder Edelstahl wird erst umgestiegen, wenn mal etwas kaputt geht.
Da wir unsere Frühstücksbrötchen auf dem Markt kaufen, packen wir dafür auch einen Beutel ein. Den habe ich selbstgenäht. Zudem packen wir noch die leeren Eierverpackungen und leere Marmeladengläser mit in den Korb, die wir den Händlern wieder zurückgeben, bei denen wir sie gekauft haben.

Bevor du dich auf den Weg zum Wochenmarkt machst:

  • Überlege dir was du einkaufen möchtest und welche Gefäße du dafür brauchst.
  • Denke daran, wenn möglich, leere Verpackungen wieder mit zurückzunehmen.

Mit unserem Korb geht es dann von Stand zu Stand. Die leeren Eierverpackungen werden wieder mit frischen Eiern befüllt. Dann geht’s weiter Äpfel kaufen. Auch dafür habe ich ein paar Beutel dabei, die ich mir aus altem Baumwollstoff genäht habe.
Beim Käsestand geben wir der Verkäuferin ein passendes Behältnis und sie schneidet dann den Käse gleich direkt hinein. Das Umwickeln mit Plastikfolie und ein zusätzliches Einpacken mit Papier ist dadurch nicht notwendig. Das gleiche machen wir beim Fischhändler.

Während des Einkaufs:

  • Habe immer deinen Beutel oder ein Transportbehältnis für deine Lebensmittel griffbereit. Die Händler sind aus Gewohnheit immer noch super schnell mit der Plastiktüte.
  • Frage deinen Händler, ob es möglich ist, das Gekaufte direkt in deine mitgebrachten Gefäße oder Beutel zu packen. Ich hatte damit bis jetzt noch keine Probleme.

© Nicole Thörmer

 

Zu Hause angekommen, werden die Lebensmittel verstaut und ohne erstmal alles aus seinen Plastikverpackungen rauszuholen zu müssen. Der Fisch oder der Käse ist bereits in der Tupperware, in den wir ihn sowieso gepackt hätten. Die Brötchen lege ich dann in den Brotkorb. Der Brötchenbeutel wird dann ordentlich ausgeschüttelt und geht dann gleich wieder zurück in den Einkaufskorb.

Nach dem Einkauf:

  • Schüttle Beutel, die du zum Einkaufen von Obst- und/ oder Gemüse genutzt hast, kurz aus und lege diese dann gleich wieder zurück in den Einkaufskorb. So vergisst du sie beim nächsten Einkauf nicht.
  • Sobald du Verpackungen hast, die du wieder auf dem Markt zurückgeben kannst, packe sie gleich in deinen Einkaufskorb. Dadurch hast du alles zusammen und bist perfekt vorbereitet für den nächsten Wochenmarktbesuch.

© Nicole Thörmer

Zum Abschluss ist es mir diese Botschaft am wichtigsten:

Lass Dich nicht entmutigen, wenn das mit dem verpackungsfreien Einkauf nicht immer funktioniert. Auch ich bin manchmal nicht schnell genug mit meinen Baumwollbeuteln und schon landen die Kartoffeln in der Plastiktüte. Oder beim Käsestand habe ich Käse gekauft, der von der Menge her gepasst hat, jedoch bereits in Plastik verpackt war. Trotz meiner guten Vorsätze passiert es mir auch mal, dass ich meinen Brötchenbeutel vergesse und dann doch wieder auf eine Papiertüte zurückgreifen muss.

Niemand ist perfekt und denkt immer an alles. Wichtig ist, dass du es versuchst und mit jedem Mal wird diese Art einzukaufen zur Routine zur Routine. Jede Verpackung, die wir einsparen, zählt.

Wie du siehst – Vorbereitung ist alles!

Was sind deine Erfahrungen beim verpackungsfreien Einkaufen? Hast du vielleicht noch weitere Vorschläge, die du gern teilen möchtest?

Titelbild: © Nicole Thörmer

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2 Kommentare zu Vorbereitung ist alles – mein verpackungsfreier Einkauf auf dem Wochenmarkt

Saisonkalender Juni: Heimisches Obst und Gemüse

Der Juni wird bunt! In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welches Obst und Gemüse im Juni aus heimischen Anbau erhältlich ist. Mittlerweile ist die Auswahl an regionalem Freilandgemüse und -obst auch schon recht groß. Es freut mich besonders, dass jetzt die Beerensaison beginnt.

Der Juni wird bunt! In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welches Obst und Gemüse im Juni aus heimischen Anbau erhältlich ist. Mittlerweile ist die Auswahl an regionalem Freilandgemüse und -obst auch schon recht groß. Es freut mich besonders, dass jetzt die Beerensaison beginnt.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Folgendes Gemüse und Salat ist im Juni frisch aus heimischen Anbau verfügbar

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben.

  • Spargel (nur noch im Juni!)
  • Frühlingszwiebeln
  • Kohlrabi
  • Radieschen
  • Mangold
  • Spinat (Freilandware geringes Angebot)
  • Rucola
  • Speisefrühkartoffeln (ab Mitte Juni im Freiland)
  • Karotten (ab Mitte Juni im Freiland)
  • Dicke Bohnen
  • Erbsen
  • Kopfsalat
  • Lollo Rosso
  • Lollo Biondo
  • Eisbergsalat
  • Eichblattsalat
  • Rhabarber (nur noch im Juni!)
  • Zucchini (Mitte Juni, z. T. geschützter Anbau)
  • Gurke (ab Mitte Juni im Freiland, vorher geschützter Anbau)
  • Wirsing (geschützter Anbau?)
  • Mairübe
  • Brokkoli (Freilandware geringes Angebot)
  • Blumenkohl (Freilandware geringes Angebot)
  • Tomaten (Gewächshaus)
  • Paprika (Gewächshaus)
  • Auberginen (Gewächshaus)

Folgendes Obst ist im Juni frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Erdbeeren
  • Süßkirschen
  • Stachelbeeren
  • Johannisbeeren (Mitte Juni)
  • Heidelbeeren (Ende Juni)
  • Himbeeren (Ende Juni, vorher geschützter Anbau)

Folgendes Obst und Gemüse ist im Juni als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • (Äpfel)
  • Knollensellerie
  • Kartoffeln
  • Rotkohl
  • Weißkohl
  • Rote Beete
  • Zwiebeln

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im Juni ganz besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/ oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Hier findest du eine Übersicht erprobter regional-saisonaler Rezepte, die regelmäßig aktualisiert wird.

REGIONAL-SAISONALE REZEPTE

 

Titelbild: © mirkogaul – stock.adobe.com

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Saisonkalender Mai: Heimisches Obst und Gemüse

Unsere Challenge 30 Tage nur regional-saisonal einzukaufen ist vorbei, aber wir machen weiter und haben regional-saisonal einkaufen jetzt fest in unseren Alltag integriert. Im Mai wird der Speiseplan abwechslungsreicher und es gibt noch mehr frische Lebensmittel aus dem heimischen Freiland. Jetzt beginnt auch langsam die Salatsaison. Nachfolgend findest du eine Übersicht welches Obst und Gemüse im Mai aus heimischen Anbau erhältlich ist.

Unsere Challenge 30 Tage nur regional-saisonal einzukaufen ist vorbei, aber wir machen weiter und haben regional-saisonal einkaufen jetzt fest in unseren Alltag integriert. Im Mai wird der Speiseplan abwechslungsreicher und es gibt noch mehr frische Lebensmittel aus dem heimischen Freiland. Jetzt beginnt auch langsam die Salatsaison. Nachfolgend findest du eine Übersicht welches Obst und Gemüse im Mai aus heimischen Anbau erhältlich ist.

Bewusst verzichtet habe ich auf Gemüse, das jetzt bereits aus dem ungeheizten Treibhaus verfügbar ist, wie beispielsweise Blumenkohl, da die Pflanzen in den Monaten zuvor in beheizten Gewächshäusern vorgezogen werden müssen. Blumenkohl aus Freilandernte gibt es frühestens ab Juli. Wobei es auch nachhaltige Wärmekonzepte, zum Beispiel durch Kombination von Biogasanlage und Gewächshaus, gibt.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Hier kommst du zu vorwiegend vegetarischen Rezepten, die du im Mai kochen kannst.

REGIONAL-SAISONALE REZEPTE

Sieh dir auch die Rezepte aus dem Monat April an, denn Spinat, Bärlauch und Lauch hatten schon im vergangenen Monat Saison. Die Rezepte für den jeweiligen Monat werden wöchentlich aktualisiert. Als Alternative zu Pfeffer verwenden wir häufig getrocknetes Bohnenkraut.

Saisonkalender Mai – Was wächst im Freiland?

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um Folienanbau etc. handelt, ist dies angegeben. Teilweise sind Anfang Mai einige Salate noch unter Folie und das ist nicht besonders nachhaltig, da zur Herstellung der Kunststofffolien wertvolle Ressourcen verbraucht werden.

Folgendes Obst, Gemüse und Salat ist im Mai frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Erdbeeren (Mitte/Ende Mai, vorher aus geschütztem Anbau unter Folie oder Vlies)
  • Rhabarber
  • Spargel
  • Spinat
  • Radieschen
  • Frühlingszwiebeln
  • Lauch (Porree)
  • Mairübe (unter Folie, Vlies)
  • Mangold
  • Kohlrabi (Ende Mai)
  • Rucola (auch Rauke genannt im deutschsprachigen Raum)
  • Kopfsalat (teils unter Folie, Vlies)
  • Eissalat (teils unter Folie, Vlies)
  • Lollo Rosso / Lollo Bionda (teils unter Folie, Vlies)
  • Batavia (teils unter Folie, Vlies)
  • Eichblattsalat (teils unter Folie, Vlies)
  • Pilze – Champignons (nicht so nachhaltig, außer ggf. in Heimfertigkultur, ansonsten vollklimatisierter Fruchtraum, Kellergewölbe, Stollen, meist beheizt)

Folgende Kräuter sind im Mai frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Schnittlauch
  • Kresse
  • Bärlauch
  • Löwenzahn (in türkischen Supermärkten gesehen)
  • Petersilie (ganzjährig?)
  • Rosmarin (ganzjährig)
  • Salbei (ganzjährig)
  • Thymian (ganzjährig)
  • Lorbeer (ganzjährig)
  • Dill
  • Oregano
  • Kerbel
  • Basilikum

Folgendes Obst und Gemüse ist im Mai als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Äpfel (Lagerware, ab Juni/Juli meist keine Lagerware mehr)
  • Kartoffeln
  • Möhren
  • Spitzkohl
  • Rotkohl
  • Zwiebeln

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im Mai ganz besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/ oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Titelbild: Unverpacktes regionales Gemüse in der Ökokiste © Umweltgedanken

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Buchtipp und Gewinnspiel: Seltene Tiere – Ein Atlas der bedrohten Arten

Überall auf der Welt leben vom Aussterben bedrohte oder stark gefährdete Tierarten. Fast immer ist menschliches Eingreifen Schuld an der Gefährdung. Die Tiere werden beispielsweise durch Abholzung von Wäldern, Meeresverschmutzung oder illegale Jagd in ihrem Bestand bedroht. In einem aufwendig gestalteten Bildatlas erfahren Kinder Wissenswertes über die Lebenswelten von 30 gefährdeten Tierarten und wie wir sie schützen können.

Überall auf der Welt leben vom Aussterben bedrohte oder stark gefährdete Tierarten. Fast immer ist menschliches Eingreifen Schuld an der Gefährdung. Die Tiere werden beispielsweise durch Abholzung von Wäldern, Meeresverschmutzung oder illegale Jagd in ihrem Bestand bedroht. In einem aufwendig gestalteten Bildatlas erfahren Kinder Wissenswertes über die Lebenswelten von 30 gefährdeten Tierarten und wie wir sie schützen können.

Der englische Umweltschützer und Biologe Martin Jenkins hat zusammen mit dem Illustrator Tom Frost 30 bedrohte Tierarten in einem großformatigen und aufwendig gestalteten Bildatlas porträtiert, darunter Tapanuli-Orang-Utan, Blauwal, Malaiisches Schuppentier und Riesenpanda.

Eine überaus empfehlenswerte Lektüre für Kinder ab 5 Jahre. Aber auch als Erwachsener lohnt es sich darin zu schmökern. Bei sehr jungen Kindern ist es empfehlenswert Fachbegriffe oder geografische Verortungen zu besprechen.

 

Der Fortbestand des Riesenpandas ist immer noch nicht gesichert. © Thienemann 2019 / Illustration von Tom Frost

 

Ich bin beeindruckt von der hochwertigen Ausführung des Sachbilderbuches. Auf der rechten Seite befindet sich jeweils eine wunderschöne Illustration der bedrohten Tierart in Form einer Briefmarke. Seltene Briefmarken gelten als besonders wertvoll. Der Illustrator ist selbst begeisterter Briefmarkensammler und möchte mit seiner künstlerischen Darstellung auf die hohe Bedeutung des Schutzes seltener Tiere aufmerksam machen. Auf der linken Seite steht in einem gut verständlichen Sachtext warum das Tier in seiner Lebenswelt bedroht ist und wie wir es schützen können. Zusätzlich liefert ein Steckbrief in Form einer kleinen Infobox die wichtigsten biologischen Fakten wie Bestand, Gefährdungsstufe und Vorkommen (inklusive einer Landkarte).

 

Der Blauwal ist immer noch stark gefährdet und die aktuelle Population macht nur einen Bruchteil des Bestands von vor Hundert Jahren aus. © Thienemann 2019 / Illustration von Tom Frost

 

Achtsames (Kinder-)sachbuch regt zum Nachdenken an

Dieses Kindersachbuch mit viel Liebe zum Detail, welches sich auch als Klassenexemplar für den Schulunterricht eignet, regt zum Nachdenken an und macht auf herausragende Art und Weise auf das weltweite Artensterben aufmerksam. Der Experte Jenkin überzeugt dabei durch sein fundiertes Fachwissen und seine Begeisterung für den Schutz bedrohter Tierarten.

Am Anfang wendet sich Jenkins in Form eines Briefes an seine LeserInnen und ruft zum gemeinsamen Artenschutz auf. Seinen Appell beendet er mit folgenden Fragen: „Und wenn das Artensterben so weitergeht, wie bisher, wer weiß, was das für Folgen hat? Und was das für eine Welt sein wird, in der wir dann leben?“

 

Der Tiger ist stark gefährdet und aus den meisten Regionen in Asien verschwunden. © Thienemann 2019 / Illustration von Tom Frost

 

In diesem Sinne möchte ich dir diesen einmaligen und superwichtigen Bildatlas mit der klaren Botschaft ans Herz legen. Dieses (Kinder-)sachbuch ist ein Appell an uns Menschen, das Überleben bedrohter Arten zu sichern. Es ermuntert die Leser*Innen achtsam und verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen und die Umwelt zu schützen. Jenkins und Frost haben mit ihrem wunderschönen Werk einen besonderen Beitrag zur Bewusstseinsbildung geschaffen. Ich kannte viele der vom Aussterben bedrohten Tierarten noch gar nicht. Es handelt sich definitiv um ein Buch, das ich immer wieder gerne in die Hände nehme.

Gewinnspiel – Wir verlosen 3 x 1 Exemplar

 

Wir verlosen gemeinsam mit dem Thienemann-Esslinger Verlag 3 Exemplare. Wenn du mitmachen möchtest, schau auf der Umweltgedanken Facebook-Seite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Gewinnspiel. Hier geht es zu den Teilnahme- und Datenschutzbedingungen.

Welche Kindersachbücher kannst du noch zu den Themen Artenschutz, Naturschutz, Umweltschutz empfehlen? Ich freue mich auf deinen wertvollen Kommentar.

Titelbild: © Thienemann 2019 / Illustration von Tom Frost

Transparenz: Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Thienemann-Esslinger Verlag entstanden. Ich wurde für den Beitrag nicht bezahlt.

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6 regionale Alternativen zu Reis: Dinkel, Hirse, Buchweizen & Co

Reis muss nach Deutschland importiert werden und ist oft mit Arsen, Pestiziden oder Mineralölen belastet. Aufgrund der hohen Schadstoffgehalte rät das Bundesinstitut für Risikoforschung Reis öfter mal durch anderes Getreide zu ersetzen. Wenn du dich außerdem klimabewusst ernähren möchtest, findest du hier regionale Alternativen zu Reis inklusive Bezugsquellen in Bioqualität.

Reis muss nach Deutschland importiert werden und ist oft mit Arsen, Pestiziden oder Mineralölen belastet. Aufgrund der hohen Schadstoffgehalte rät das Bundesinstitut für Risikoforschung Reis öfter mal durch anderes Getreide zu ersetzen. Wenn du dich außerdem klimabewusst ernähren möchtest, findest du hier regionale Alternativen zu Reis inklusive Bezugsquellen in Bioqualität.

1. Dinkel oder Dinkelreis (auch Dinkelgraupen)

Dinkel hat einen leicht nussigen Geschmack, der an den von Wildreis erinnert und ist aus der modernen Vollwertküche nicht mehr wegzudenken. Bei der Zubereitung solltest du etwas Zeit einplanen, da der hartschalige Dinkel über Nacht in der 2,5-fachen Menge Wasser einweichen muss. Anschließend wird der Dinkel mit der doppelten Menge Wasser etwa 40 bis 60 Minuten gekocht. Erst nach dem Garen salzen. Als „Dinkelreis“ werden entspelzte und geschliffene Dinkelkörner bezeichnet. Hier entfällt das Einweichen über Nacht und du kannst den Dinkelreis wie Reis kochen.

Bezugsquellen
  • Campo Verde (aus Süddeutschland in Papierverpackung)
  • Davert (in Plastikverpackung)
  • Spielberger (aus Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Ungarn in Papierverpackung, auch größere Gebinde über den Onlineshop)
  • Biohof Struwe über getreidemühlen.de (aus Rheinland-Pfalz in 2,5 kg Papierverpackung)
  • dm-drogerie markt (Dinkel wie Reis aus Bayern und Baden-Württemberg in Plastikverpackung)
  • Kornkreis (Kochdinkel aus Süddeutschland in Plastikverpackung)
  • Bohlsener Mühle (Kochdinkel aus Niedersachsen in Plastikverpackung)
  • Gailertsreuther Mühle (Dinkelreis aus Bayern, Oberpfalz in 5 kg Plastikverpackung)
  • REWE (vorgegarter Bio-Dinkel in Plastikverpackung)

2. Hirse

Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts galt Hirse als heimisches Grundnahrungsmittel, ist aber aufgrund der Einführung anderer landwirtschaftlicher Kulturarten in Europa etwas in Vergessenheit geraten. Erst seit 2006 wird die Rispenhirse von der Spreewälder Hirsemühle wieder in Deutschland kultiviert. Hirse ist mild im Geschmack und kann zum Beispiel für Brei, süße und herzhafte Aufläufe oder in Salaten verwendet werden. Hirse gart in 5 bis 15 Minuten und muss dann noch ausquellen.

Bezugsquellen
  • Campo Verde (aus Österreich und Ungarn in Papierverpackung)
  • Spielberger (Goldhirse aus Österreich und Ungarn in Papierverpackung)
  • Spreewälder Hirsemühle über getreidemühlen.de (aus Brandenburg in Plastikverpackung)
  • Biolandhof Knauf (Goldhirse aus Bayern in Papiersack ab 5 kg)

3. Buchweizen

Botanisch gesehen ist der in Deutschland nur in kleinen Mengen angebaute Buchweizen gar kein Getreide, sondern gehört zu den Knöterichgewächsen. Buchweizen ist ein wahres Superfood und kann in Salaten, Suppen oder im Müsli verwendet werden, auch als Keimling. Geröstet als „Kasha“ schmeckt Buchweizen ebenfalls sehr gut. Außerdem ist Buchweizen dafür geeignet glutenhaltige Getreidesorten zu ersetzen und zählt wie Hirse zu den Kurzgarern.

Bezugsquellen
  • Biohof Struwe über getreidemühlen.de (aus Rheinland-Pfalz in 2,5 kg Papiersäcke)
  • Biolandhof Knauf (aus Bayern, Franken, in Papiersack ab 5 kg)
  • Alnatura (in Papierverpackung)

4. Grünkern

Grünkern, der auch „Badischer Reis“ genannt wird, ist das noch grünliche, halbreife Korn des Dinkels. Für die Zubereitung musst du Grünkern vor dem Kochen eine Stunde einweichen und dann mit der dreifachen Menge an Wasser etwa 45 Minuten kochen.

Bezugsquellen
  • Biolandhof Knauf (aus Bayern in Papiersack ab 5 kg)
  • Spielberger (aus Baden-Württemberg in Papierverpackung)

5. Gerste oder Gerstenreis (auch Gerstengraupen)

Ähnlich wie Dinkel wird auch die hartschalige Gerste über Nacht in der 2,5 fachen Menge Wasser eingeweicht, während entspelzte Gerste vor dem Kochen nur etwa 2 Stunden in Wasser einweichen muss. Dann 30 bis 35 Minuten garen und noch mit der Restwärme etwas quellen lassen. Erst nach dem Garen salzen. Gerste bzw. Gerstengraupen können in Eintöpfen oder als Beilage verwendet werden. Auch Süßspeisen lassen sich beispielsweise mit Gerstengraupen zubereiten.

Bezugsquellen
  • Davert (Gerste, entspelzt in Plastikverpackung)
  • Sackmann Onlineshop (Gerstenreis)
  • Spielberger (Gerstengraupen in Papierverpackung)

6. Khorasan-Weizen

Khorasan-Weizen ist das deutsche Pendant zu Kamut®, der hauptsächlich in Nordamerika angebaut wird. Das Ur-Getreide ist sehr wärmebedürftig und deshalb für den Anbau in Deutschland nur bedingt geeignet. Meine intensive Recherche hat ergeben, dass der Biolandhof Knauf Khorasan-Weizen seit 2018 anbaut. Weitere Anbaugebiete in Deutschland sind mir nicht bekannt.

Bezugsquellen

Verzichte auf Nicht-EU-Produkte und wähle stattdessen regionale Alternativen zu Reis, denn damit verringerst du deinen persönlichen CO2-Fußabdruck und bereicherst zusätzlich deinen Speiseplan. Prüfe erst, ob du die Produkte in deiner Umgebung kaufen kannst, bevor du diese in einem Onlineshop bestellst. Zum Beispiel bekommst du die Produkte ohne Verlinkung in der Regel im Hofladen, Bioladen, Biomarkt, Mühlenladen oder Reformhaus.

Regionale Rezepte mit Hirse, Dinkel und Co findest du hier. #30tageregionalsaisonal

Hast du eine dieser Reis-Alternativen schon einmal ausprobiert oder kennst du noch weitere regionale Alternativen? Ich freue mich auf deinen wertvollen Kommentar.

Titelbild: Buchweizen als Alternative zu Reis © olhaafanasieva – stock.adobe.com

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