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Warum ökologische Babykleidung wichtig ist + Gewinnspiel mit Engel Natur

Ökotest hat in zahlreichen Untersuchungen bis zu 8.000 chemische Stoffe in der Textilherstellung nachgewiesen, die umwelt-und gesundheitsgefährdend sind. Dazu zählen Dünger und Pestizide im Anbau, gefährliche Farbstoffe, Formaldehyd und Weichmacher…

Ökotest hat in zahlreichen Untersuchungen bis zu 8.000 chemische Stoffe in der Textilherstellung nachgewiesen, die umwelt-und gesundheitsgefährdend sind. Dazu zählen Dünger und Pestizide im Anbau, gefährliche Farbstoffe, Formaldehyd und Weichmacher in der Endverarbeitung. Da wir das nicht unterstützen wollen, gibt es einen Beitrag in Zusammenarbeit mit Engel Natur bei dem du auch etwas gewinnen kannst.

Transparenz: Wir durften uns zum Testen bei Engel Natur einen Baby-Body aus Schurwolle (kontrolliert biologische Tierhaltung) und Seide sowie eine Baby-Hose mit Nabelbund aus 100 % Biobaumwolle aussuchen. Die Farben der neuen Herbst-/Winterkollektion gefallen uns sehr gut – wir haben uns für eine modische Kombination aus den Farben Indigo und Safran entschieden.

Ein paar Fakten warum ökologische und faire (Baby-)kleidung besser ist

  • der Anbau von Biobaumwolle spart Wasser (auch bessere Wasserspeicherung aufgrund natürlicher Dünger, z. B. Humus)
  • keine Schadstoffe auf der Haut, da problematische Zusätze verboten sind (u. a. Schwermetalle, Formaldehyd)
  • Schutz der Gesundheit der Kleinbauern, da keine Pestizide und andere schädliche Substanzen (z. B. Azofarbstoffe, die karzinogene Aminverbindungen freisetzen) eingesetzt werden
  • Schutz des Grundwassers, u. a. weil kein Einsatz chemischer Entlaubungsmittel bei der Baumwollernte
  • keine Kinderarbeit, keine Zwangsarbeit
  • Zertifikate garantieren Mindestlohn
  • faire Arbeitsbedingungen

Babykleidung von Engel Natur ist schadstoffrei © Umweltgedanken

 

Warum wir die Kleidung von Engel Natur so lieben

Wir lieben die Baby-Kleidung von Engel Natur, weil diese qualitativ hochwertig ist und sich wunderbar weich anfühlt – nichts drückt oder zwickt. Das Familienunternehmen, das in Deutschland produziert, gibt es schon seit 85 Jahren. Bereits 1982 begann das Unternehmen Naturtextilien zu produzieren. Engel Natur setzt nachwachsende Rohstoffe ein und vermeidet während des gesamten Entstehungsprozesses umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe.

Außerdem sind dem Unternehmen weitere Nachhaltigkeitsaspekte wichtig: Engel Natur achtet auf Abfallvermeidung, faire Produktionsbedingungen und kurze Transportwege. Den Strombedarf für die Produktion bezieht Engel Natur aus erneuerbaren Quellen (Solarenergie, Wasserkraft).

Die meisten Produkte sind mit dem Qualitätszeichen Naturtextil – IVN zertifiziert BEST oder mit dem Global Organic Textile Standard ausgezeichnet. Hier findest du noch mehr Informationen zu den bei Engel Natur verwendeten Materialien und deren Zertifizierung.

In einem älteren Beitrag von mir kannst du mehr über die ökologischen und sozialen Folgen des Baumwollanbaus nachlesen.

Gewinnspiel – Wir verlosen zusammen mit Engel Natur 1 x 1 Set Baby-Body und Baby-Hose mit Nabelbund

Wir verlosen gemeinsam mit Engel Natur ein Set bestehend aus Baby-Body (mit langem Arm) und Baby-Hose mit Nabelbund (lang). Du kannst dir das Set individuell zusammenstellen. Das Gewinnspiel startet am 12. Dezember 2019 und endet am 22. Dezember 2019. Wenn du mitmachen möchtest, schau auf der Umweltgedanken Facebook-Seite oder auf der Umweltgedanken Instagram Seite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Gewinnspiel. Hier geht es zu den Teilnahme- und Datenschutzbedingungen.

Nachfolgend siehst du eine Übersicht der Farben und Größen aus denen du wählen kannst. Im aktuellen Katalog auf den Seiten 2 bis 5 kannst du dir auch nochmal die Produkte mit den wunderschönen Farben ansehen.

Nachhaltige Babykleidung ohne Schadstoffe von Engel Natur

 

Baby-Body, langarm (Wolle/Seide, IVN zertifiziert)

Farben: uni Himbeere, uni Marine, uni Safran, geringelt Himbeer/Orchidee, geringelt Eisvogel/Marine, geringelt Safran/Walnuss
Größen: 50/56, 62/68, 74/80, 86/92, 98/104, 110/116

Baby-Hose mit Nabelbund, lang (Baumwolle, GOTS zertifiziert)

Farben: Natur, Silber, Indigo
Größen: 50/56, 62/68, 74/80, 86/92

Lass mir auch einen Kommentar da, wie dir die neue Herbst-/Winterkollektion von Engel Natur gefällt.

Titelbild: © Umweltgedanken

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Saisonkalender November: Heimisches Obst und Gemüse

Die Erntezeit geht zu Ende und der Winter kündigt sich an. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im November aus heimischen Anbau erhältlich sind. Endlich gibt es wieder Pastinaken und Petersilienwurzeln.

Die Erntezeit geht zu Ende und der Winter kündigt sich an. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im November aus heimischen Anbau erhältlich sind. Endlich gibt es wieder Grünkohl, Pastinaken und Petersilienwurzeln.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben. Klammern bedeuten in der Regel Lagerware. Die mit einem * gekennzeichneten Gemüse- und Salatsorten gab es in der Ökokiste bei uns noch Anfang bis Mitte November aus regionalem Anbau.

Folgende Gemüse- und Salatsorten sind im November frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Pastinake
  • Petersilienwurzel
  • Kürbis
  • Fenchel
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Schwarzwurzeln
  • (Kartoffeln)
  • (Möhren)
  • Spitzkohl
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Spinat
  • Feldsalat (z. T. geschützter Anbau und unbeheiztes Gewächshaus)
  • Portulak
  • Chinakohl
  • Rosenkohl
  • Grünkohl
  • Schwarzkohl (Federkohl)
  • Chicorée
  • Steckrüben
  • Meerrettich
  • Lauch (Porree)
  • Knollensellerie
  • (Zwiebeln)
  • Staudensellerie
  • Kohlrabi*
  • Mangold*
  • Blumenkohl*
  • Brokkoli*
  • Radieschen*
  • Radicchio*
  • Endiviensalat*
  • Champignons (nicht so nachhaltig, außer ggf. in Heimfertigkultur, ansonsten vollklimatisierter Fruchtraum, Kellergewölbe, Stollen, meist beheizt)

Folgende Obstsorten sind im November frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Äpfel
  • Quitten (Freilandware geringes Angebot)

Folgende Nüsse sind im November frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Haselnüsse (Freilandware geringes Angebot)
  • Walnüsse (Freilandware geringes Angebot)

Folgendes Obst und Gemüse ist im November als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Birnen
  • Kartoffeln
  • Möhren
  • Zwiebeln

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im November besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

REGIONAL-SAISONALE REZEPTE

 

Titelbild: © Umweltgedanken

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Die 15 besten ökologischen Tragetücher und Babytragen

Du möchtest dein Baby tragen und bist auf der Suche nach einer ökologisch und fair produzierten Tragehilfe? Dann sieh dir jetzt meine umfangreiche Liste an. Du erfährst in diesem Beitrag auch, welche Babytrage wir benutzen.

Du möchtest dein Baby tragen und bist auf der Suche nach einer ökologisch und fair produzierten Tragehilfe? Dann sieh dir jetzt meine umfangreiche Liste an. Du erfährst in diesem Beitrag auch, welche Babytrage wir benutzen.

Transparenz: Ich wurde von keinem Hersteller für diesen Beitrag bezahlt. Die Reihenfolge stellt auch keine Wertung da. Ich würde bei jedem Hersteller kaufen, es ist Geschmackssache für wen du dich entscheidest und auch eine Frage des Preises, den du zu zahlen bereit bist.

Es ist wichtig, dass die Tragetücher und Babytragen die natürliche ergonomische Spreiz-Anhock-Haltung fördern. Außerdem sollte gerade zu Beginn wegen Reizüberflutung des Neugeborenen und für die Geborgenheit auch Blickkontakt mit dem Baby gehalten werden. Später ist ein Tragen auf dem Rücken möglich. Diese Aspekte habe ich bei der Auswahl der Hersteller berücksichtigt.

Eine Babytrage bietet gegenüber dem Tragetuch den Vorteil, dass diese nicht jedes Mal wieder neu gebunden werden muss. Das ist besonders für Trage-Anfänger unkomplizierter. Um die verschiedenen Tragemöglichkeiten kennenzulernen, kannst du dich an eine Trageberatung in deiner Umgebung wenden.

Bevor ich gleich die besten Hersteller aufliste, möchte ich dir noch ein paar allgemeine Vorteile von Tragetüchern oder Tragehilfen nennen.

Allgemeine Vorteile von Tragetüchern oder Tragehilfen

  • Stärkung der Eltern-Kind-Bindung
  • Mehr Mobilität
  • Hände frei für das Geschwisterkind
  • Tragen reduziert das Weinen von Babys
  • Geborgenheit und Nähe ist wichtig für das Urvertrauen

Babys wollen getragen werden, Bild von Omar Lopez auf Unsplash

 

Limas

Limas bietet drei verschiedene Babytragen aus Biobaumwolle an. Diese werden nach Global Organic Textile Standard (GOTS) und Öko-Tex Standard 100 auf Schadstofffreiheit geprüft. Die Halfbuckle-Trage, d. h. eine Trage mit Schnallenhüftgurt, und der Ring Sling (für kürzere Tragewege) sind ab Geburt verwendbar. Die Flex ist auch als Onbuhimo (Rückentrage) nutzbar. Es gibt auch Puppentragen.

limasbaby.de*

Didymos

Didymos gibt es seit 1972 und an die Produkte werden höchste ökologische Ansprüche gestellt. Tragetücher und Babytragen von Didymos bestehen aus reiner Biobaumwolle. Die Garne sind GOTS zertifiziert und die Farben und Naturfasern enthalten keine gefährlichen Giftstoffe. Die verwendete Schafwolle stammt aus kontrolliert biologischer Tierhaltung – ohne Mulesing. Das Mulesing ist eine grausame und schmerzhafte Verstümmelung der Tiere und aus Tierschutzgründen entschieden abzulehnen.

Die Produktion findet im Umkreis von nicht mehr als 400 km vom Firmensitz in Ludwigsburg statt. Es gibt auch einen Laden in Ludwigsburg. Firmen, die für Didymos produzieren, sind häufig nach IVN Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft e. V. zertifiziert. Das ist derzeit der Standard mit den höchsten Ansprüchen an textile Nachhaltigkeit.

Das Babytragetuch von Didymos ist ab Geburt verwendbar und hat wunderschöne natürliche ökologisch und gesundheitlich unbedenkliche Farben. Die Tragetücher sind in bezaubernden Motiven und Mustern erhältlich. Es gibt noch die Didytai, den Didysling (für kurze Strecken zu Hause oder im Garten, Kind sitzt auf der Hüfte, ab Geburt), die Half-Buckle-Trage DidyKlick (vereint Eigenschaften von Fertigtrage und Tragetuch) und die DidyGo Onbuhimo (Rückentrage, ab 7 kg bzw. für Kinder, die selbst sitzen können). Bei Didymos gibt es auch Puppentragetücher.

Didymos garantiert bei den Stoffen Speichel- und Reibechtheit, die Färbemittel sind schwermetallfrei und es wird auf webtechnische Hilfsstoffe wie Schlicht- oder Gleitmittel verzichtet.

Der Verzicht von Schlichtmitteln wie z. B. Polyvinylalkohol ist deshalb gut, da diese Schlichtmittel in hohem Maße zur CSB-Belastung (Chemischer Sauerstoffbedarf) des Abwassers beitragen.

didymos.de

Girasol

Girasol bietet seit 1983 in Guatemala produzierte und fair gehandelte schadstoffreie Tragetücher und Tragehilfen aus 100 % Handarbeit an. Es gibt auch einen Laden in Berlin.

Das Girasol Tragetuch, die Tragehilfe MySol mit Bindehüftgurt und Schnallenhüftgurt (ab Geburt) und die Tragehilfe Wrap MySol mit auffächerbaren Tragegurte (ähnelt sonst einer Mei Tai) bestehen aus Tragetuchstoff und sind ab Geburt verwendbar. Eine Mei Tai ist übrigens die Kombination aus einem Tragetuch und einer Babytrage. Wir haben das Modell MySol Colorado 🙂

Außerdem gibt es noch den Girasol Ringsling und auch Puppentragen in Naturfarbe, die sogar mit Wachsmalstiften bemalt werden können.

girasol.de


Hoppediz

Die Modelle von Hoppediz werden in Indien ohne Kinderarbeit produziert. Es werden nur schwermetallfreie Farbstoffe verwendet. Allerdings sind nicht alle Design aus Biobaumwolle. Das BONDOLINO Tragetuch gibt es in verschiedenen Ausführungen (keine Biobaumwolle) mit Neugeboreneneinsatz. Die NABACA besteht aus Tragetuchstoff (keine Biobaumwolle). Der HOP-TYE ist eine Kombination aus Tragetuch und Babytrage und es gibt Designs mit Biobaumwolle. Außerdem bietet Hoppediz Ringslings und auch Puppentragetücher an.

hoppediz.de

Ruckeli Babytrage

Die in Tschechien und Bulgarien fair produzierte Babytrage aus 100 % Biobaumwolle ist ab Geburt geeignet. Es gibt sie in zwei Ausführungen: Slim und Regular. Praktisch finde ich, dass der Windelbereich separat waschbar ist.

ruckeli.de

Kokadi

Kokadi bietet fair in der Europäischen Union produzierte Tragetücher, Babytragen und Onbuhimo Rückentragen aus GOTS zertifizierter Biobaumwolle an. Die Tragetücher und Babytragen eignen sich ab Geburt und es gibt sehr schöne Designs.

kokadi.de

Fräulein Hübsch

Fräulein Hübsch bietet Tragetücher, Mei Tai, WrapCon aus 100 % Biobaumwolle an, die ab Geburt verwendbar sind. Diese werden in Österreich gewebt und konfektioniert. Die Ringslings sind GOTS zertifiziert. Es gibt auch Zweite-Wahl-Tragetücher mit kleinen Schönheitsfehlern zu einem geringeren Preis. Bei der Mei Tai und der WrapCon besteht der Dekostoff aus konventioneller Baumwolle. Die Herstellung erfolgt in der Tschechischen Republik.

fraeuleinhuebschmeitai.com

MaMo Babytrage

Es gibt Ladengeschäfte in Berlin, Hamburg und Hannover. Bei der Half Buckle Trage werden die Träger geknotet. Das Grundmaterial besteht zu 100 % aus der Naturfaser Ramie. Ramie ist ähnlich wie Leinen, eine anspruchslose Nesselpflanze aus China, die ohne Pestizideinsatz auskommt. MaMo bietet verschiedene Beutelgrößen im Baukastenprinzip an. Auch ein Frühchenbeutel ist in Planung.

mamo-trage.de

Madame Jordan

Die Produktion findet in Berlin statt, wo es auch ein Ladengeschäft gibt, in der die ab Geburt geeigneten Tragehilfen aus Baumwolle angeboten werden. Ein Versand ist ebenfalls möglich. Zur Auswahl stehen Mini Mei Tai (zum Ausleihen), Mr X (Fullbuckle, Tragehilfe mit Schnallen), Onbuhimo und Wrap Conversion Mei Tai.

madamejordan.com

emeibaby

Emeibaby besticht durch hübsche Designs. Das Obermaterial besteht zu 100 % aus Biobaumwolle. Es sind drei Modelle verfügbar: Baby Size, Toddler Size, Emeitai. Auch eine Puppentrage bietet dieser Hersteller an. Die emeibaby Trage grau – baby size hat z. B. in der ÖKO-TEST Ausgabe 08/2016 mit sehr gut abgschnitten.

emeibaby.com

Tragebaby (sehr teuer, aber auch sehr gut)

Die Tragehilfen von Tragebaby (LueMai und MilaMai) bestehen aus Tragetuchstoff und Baumwollcord (Träger, Hüftgurt) und werden in der Schweiz genäht. Sie sind ab Geburt verwendbar. Für die Beutel wird Tragetuchstoff der Firma Didymos, Girasol und Hoppediz verwendet. Es sind sehr individuelle Designs möglich. Auch Puppentragen bietet Tragebaby an.

tragebaby.ch

Storchenwiege

Die Produktion erfolgt in Deutschland in der Oberlausitz. Storchenwiege hat drei Modelle, die alle ökologisch hergestellt werden: Babytragetuch, Ringsling und BabyCarrier. Seit 2014 unterstützt das Familienunternehmen die gemeinnützige Stiftung Wilderness International, die sich u. a. für den Schutz des kanadischen Regenwaldes an der Westküste Kanadas einsetzt. Seit 2005 unterstützen sie auch die Rehabilitations- und Begegnungsstätten Gut Gamig e.V. mit Stoffresten aus denen Patchwork-Decken, Körnerkissen und Kissenhüllen hergestellt werden.
Die Modelle bestehen teilweise aus Biobaumwolle, es wird beim Weben auf Schlichten verzichtet und die eingesetzten Farben sind nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert.

storchenwiege.de

Fidella

Fidella produziert in der Türkei Tragetücher, Mei Tai, Half-Buckle, Full-Buckle und Onbuhimo aus 100 % Biobaumwolle. Die Tragetücher und Tragehilfen sind ab Geburt verwendbar. Das Fidella Tragetuch Persian Paisley hat z. B. in der ÖKO-TEST Ausgabe 08/2016 mit sehr gut abgeschnitten.

fidella.org


Afrikanische Kanga-Tragetücher

Dies ist eine für uns ungewöhnliche Art des Tragens, die in afrikanischen Ländern aber üblich ist. Schau es dir mal an.

Kedu

Das Kanga-Tragetuch von Kedu wird in Nigeria fair produziert. Du kannst es zum Tragen deines Babys und auch als Kuscheldecke, Wickelunterlage, Picknickdecke, Strandtuch, Rock oder Kleid nutzen.

jolimont.ch/kedushop/

Safrika Tragetuch

Safrika produziert Kanga-Tragetücher in Kumasi (Westafrika), bedruckt mit einer Technik, die man Wachsen nennt.

safrikatragetuch.de

So werden in Afrika Babys häufig getragen, Bild von Annie Spratt auf Unsplash

 

Ich freue mich, wenn dir mein Überblick über ökologisch und fair produzierte Tragetücher und Tragehilfen gefallen hat und du nun etwas mehr im Dschungel der Babytragehilfen durchblickst.

Für welchen Hersteller würdest du dich entscheiden und warum? Kennst du noch weitere ökologisch und fair produzierte Tragetücher und Tragehilfen? Dann lass mir bitte einen Kommentar da.

Titelbild: Tragetuch aus Reinleinen, © DIDYMOS

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Saisonkalender Oktober: Heimisches Obst und Gemüse

Im Oktober haben Kohl und Kürbis Hochsaison und es beginnt jetzt auch die Feldsalat- und Chicorée-Saison. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im Oktober aus heimischen Anbau erhältlich sind. Wir mögen im Oktober übrigens gerne Spaghetti mit Radicchio und als Dessert gebackene Quitten.

Im Oktober haben Kohl und Kürbis Hochsaison und es beginnt jetzt auch die Feldsalat- und Chicorée-Saison. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im Oktober aus heimischen Anbau erhältlich sind. Wir mögen im Oktober übrigens gerne Spaghetti mit Radicchio und als Dessert gebackene Quitten.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben.

Folgende Gemüse- und Salatsorten sind im Oktober frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Kürbis
  • Blumenkohl (Freilandware geringes Angebot)
  • Auberginen (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Bohnen, grüne (Freilandware geringes Angebot)
  • Brokkoli (Freilandware geringes Angebot)
  • Fenchel
  • Gurke (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Kartoffeln
  • Kohlrabi (Freilandware geringes Angebot)
  • Lauch (Porree)
  • Zuckermais (Freilandware geringes Angebot)
  • Knollensellerie
  • Mangold
  • Möhren
  • Spinat
  • Pastinake
  • Paprika (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Radieschen
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Rettich (Freilandware geringes Angebot)
  • Schwarzwurzeln
  • Staudensellerie (Freilandware geringes Angebot)
  • Spitzkohl
  • Tomaten (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Zucchini (Freilandware geringes Angebot)
  • Zwiebeln (Freilandware geringes Angebot)
  • Feldsalat
  • Eisbergsalat (Freilandware geringes Angebot)
  • Eichblattsalat (Freilandware geringes Angebot)
  • Radicchio
  • Lollo Rosso (Freilandware geringes Angebot)
  • Kopfsalat (Freilandware geringes Angebot)
  • Endiviensalat
  • Chinakohl
  • Rosenkohl
  • Waldpilze
  • Champignons
  • Portulak (Freilandware geringes Angebot)
  • Grünkohl (Saison beginnt, Freilandware geringes Angebot)
  • Chicorée (Saison beginnt, Freilandware geringes Angebot)
  • Steckrüben

Folgende Obstsorten sind im Oktober frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Apfel
  • Birne
  • Pflaumen/Zwetschgen (Freilandware geringes Angebot)
  • Quitten
  • Weintrauben (Freilandware geringes Angebot)
  • Holunderbeeren
  • Hagebutten

Folgende Nüsse sind im Oktober frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Haselnüsse
  • Walnüsse
  • Esskastanien

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im Oktober besonders?

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REGIONAL-SAISONALE REZEPTE

 

Titelbild: © Umweltgedanken

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Saisonkalender September: Heimisches Obst und Gemüse

Kaum ein Monat ist im Angebot so vielfältig wie der September. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im September aus heimischen Anbau erhältlich sind. Wir lieben im September besonders Zuckermais und Weintrauben. Außerdem gibt es die ersten Kürbisse und Nüsse als Vorboten des Herbstes.

Kaum ein Monat ist im Angebot so vielfältig wie der September. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im September aus heimischen Anbau erhältlich sind. Wir lieben im September besonders Zuckermais und Weintrauben. Außerdem gibt es die ersten Kürbisse und Nüsse als Vorboten des Herbstes.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben.

Folgende Gemüse- und Salatsorten sind im September frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Blumenkohl
  • Auberginen (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Bohnen, grüne (Freilandware geringes Angebot)
  • Brokkoli
  • Fenchel
  • Gurke (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Kartoffeln
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Lauch (Porree)
  • Zuckermais
  • Knollensellerie (Freilandware geringes Angebot)
  • Mangold
  • Möhren
  • Spinat (Freilandware geringes Angebot)
  • Pastinake (Freilandware geringes Angebot)
  • Paprika (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Radieschen
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Rettich
  • Staudensellerie
  • Spitzkohl
  • Tomaten (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Zucchini (Freilandware geringes Angebot)
  • Zwiebeln (Freilandware geringes Angebot)
  • Feldsalat (Freilandware geringes Angebot)
  • Batavia
  • Eisbergsalat
  • Eichblattsalat
  • Radicchio
  • Rucola
  • Lollo Rosso
  • Kopfsalat
  • Endiviensalat
  • Romanasalat
  • Chinakohl
  • Rosenkohl (Freilandware geringes Angebot)
  • Waldpilze
  • Champignons
  • Portulak

Folgende Obstsorten sind im September frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Apfel
  • Birne
  • Heidelbeeren
  • Brombeeren
  • Mirabellen/Reneklauden
  • Pflaumen/Zwetschgen (Freilandware geringes Angebot)
  • Quitten (Freilandware geringes Angebot)
  • Wassermelonen
  • Weintrauben
  • Holunderbeeren

Folgende Nüsse sind im September frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Haselnüsse (Freilandware geringes Angebot)
  • Walnüsse (Freilandware geringes Angebot)

Folgende Obst- und Gemüsesorten sind im September als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Chicorée
  • Kartoffeln

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im September besonders?

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REGIONAL-SAISONALE REZEPTE

 

Titelbild: © Umweltgedanken

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Mikroplastik: Wo es enthalten ist und wie du es vermeiden kannst

In diesem Beitrag geht es um das Thema Mikroplastik. Du erfährst wo Mikroplastik enthalten ist und warum es so gefährlich ist. Außerdem bekommst du Tipps, was du im Alltag tun kannst, um es zu vermeiden.

In diesem Beitrag geht es um das Thema Mikroplastik. Du erfährst wo Mikroplastik enthalten ist und warum es so gefährlich ist. Außerdem bekommst du Tipps, was du im Alltag tun kannst, um es zu vermeiden.

Im Rahmen eines Projektes haben wir, eine Gruppe von Studenten (Studiengang Informationswissenschaft, Hochschule Darmstadt), das Thema Mikroplastik aufgegriffen und dazu die Webseite Mikroplastik-info.de aufgebaut. Unser Ziel ist es, die Informationen zu dem Thema so aufzubereiten, dass diese für potentielle Leser/-innen leichter auffindbar sind. Dadurch wollen wir eine möglichst breite Masse der Gesellschaft erreichen und zu einem verantwortungsbewussteren Umgang mit Plastik beitragen.

Ausschnitt von der Webseite mikroplastik-info.de

 

Was ist Mikroplastik?

Als Mikroplastik werden sehr kleine Plastikpartikel (unter fünf Millimeter) bezeichnet. Allgemein wird zwischen dem primären und dem sekundären Mikroplastik unterschieden. Zum primären Mikroplastik zählen Kunststoffteilchen, die von der Industrie gezielt für einen bestimmten Zweck hergestellt werden. Dazu gehört der Einsatz in Kosmetikprodukten, aber auch die Verwendung als Erdersatz für Kunststoffrasenplätze. Das sekundäre Mikroplastik entsteht zum einen durch Abrieb von Alltagsprodukten, wie Autoreifen oder synthetischer Kleidung und zum anderen durch den Zerfall von Einwegplastik, das im Meer durch die Sonne und die Wellen zersetzt wird.

Das Problem ist,  dass Mikroplastik – egal ob primär oder sekundär – früher oder später in den natürlichen Wasserkreislauf und so auch in das Trinkwasser, in die Nahrung und schließlich in den menschlichen Körper gelangt.

Die EU plant eine Beschränkung der Verwendung von absichtlich zugesetztem Mikroplastik ab 2022.

 

Mikroplastik im Trinkwasser

Bei einer in den USA durchgeführten Studie wurden in 83 Prozent der weltweit entnommenen Wasserproben Mikroplastikrückstände entdeckt. Auch wenn die Proben aus Deutschland bei den Untersuchungen im Vergleich mit anderen Proben ein gutes Ergebnis erzielten, wiesen sie dennoch eine beunruhigende Belastung von 72 Prozent auf. Forscher des Verbundprojektes MiWa – Mikroplastik im Wasserkreislauf kamen bei Vergleichsuntersuchungen zu einem völlig anderen Ergebnis. Es wurden zwar immer noch Plastikpartikel gefunden, jedoch war die Konzentration geringer, als bei der Studie aus den USA.

Auf die Frage, wie sich der regelmäßige Konsum von mit Mikroplastik verunreinigtem Trinkwasser auf den menschlichen Organismus auswirkt, gibt es bisher keine zufriedenstellende Antwort. Eine permanente Mikroplastikbelastung bei Fischen und anderen Meerestieren hat gemäß des Current Environmental Health Reports erschreckende Auswirkungen: Entzündungsreaktionen, physiologische Störungen, Tumorbildungen und eine erhöhte Sterberate.

In einem weiteren Beitrag auf diesem Blog zum Thema Kunststoffverpackungen vermeiden findest du Informationen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Plastik (u. a. über Bisphenol A).

 

Mikroplastik in der Nahrung

Mikroplastik wurde auch in einigen Lebensmitteln gefunden. Neben Honig, Zucker und Bier, wiesen vor allem Nahrungsmittel, deren Ursprung der Ozean ist, eine eindeutige Belastung auf. In einer Studie untersuchten Van Cauwenberghe und Janssen (2014) das Fleisch von kommerziell gezüchteten Muscheln. Pro Gramm des untersuchten Gewebes fanden die Forscher weniger als einen Kunststoffpartikel.

Auch Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) zeigten in zwei Studien Plastikspuren im Verdauungstrakt bestimmter Fischarten aus Nord- und Ostsee. Eine Erkenntnis darüber, ob die Partikel auch bis in das Muskelgewebe der Tiere gelangen, gibt es aktuell noch nicht.

Die mangelhafte Datengrundlage zu den Gesundheitsrisiken durch Mikroplastik in Lebensmitteln wird sowohl vom Bundesinstitut für Risikobewertung als auch von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit kritisiert und ist der Grund dafür, weshalb eine aussagekräftige Risikobewertung nicht möglich ist.

 

Mikroplastik in der Atmosphäre

Die Atmosphäre nimmt bei der Verteilung von Plastik eine wichtige Rolle ein. Zu dieser Erkenntnis kam eine Gruppe von Wissenschaftlern vom Forschungsinstitut Ecolab in Castanet-Tolosan, die über fünf Monate lang ein Gebiet in den französischen Pyrenäen untersuchte. Ihre Messungen ergaben eine durchschnittliche Ablagerung von 365 Mikropartikel pro Quadratmeter am Tag. Der Ursprung dieser Teilchen liegt ihren Berechnungen nach in den 95 Kilometer entfernten Kleinstädten. Neben den Plastikpartikeln fanden die Forscher auch Sandkörner aus der Sahara. Daher wird von einigen Forschern die Annahme vertreten, dass die Kunststoffpartikel eine weitaus größere Entfernung zurückgelegt haben müssen.

Leider sind derzeit die gesundheitlichen Folgen, die das Einatmen von Mikroplastik nach sich zieht, nur wenig erforscht. Laut eines Artikels von Wissenschaftlern des King’s College London, können  Plastikpartikel unter 0,005 Millimeter  eingeatmet werden und bis in das Lungengewebe gelangen.

 

Tipps wie du Mikroplastik vermeiden kannst

Das Thema Mikroplastik interessiert immer mehr Menschen. Das verdanken wir, neben den vielen Untersuchungen, die in den vergangenen Jahren durchgeführt wurden, auch den Medien. Dabei spielen sowohl die klassischen, aber auch die sozialen Medien eine große Rolle.

Das Internet bietet für jeden von uns die Möglichkeit auf Missstände aufmerksam zu machen. Wenn du z. B. diesen Artikel teilst, kannst du deinen Teil dazu beitragen, dass das Thema noch bekannter wird.

Bild von SandraAltherr auf Pixabay

 

Damit die Welt ein Stückchen sauberer wird, kannst du deinen Kunststoffverbrauch reduzieren, indem du z. B. beim nächsten Einkauf einen Rucksack oder einen Stoffbeutel mitnimmst, anstatt dir im Supermarkt eine Plastiktüte zu kaufen.

Informiere dich auch darüber, aus welchen Inhaltsstoffen deine Kosmetikprodukte bestehen. Enden sie mit den Buchstaben „ylat“ oder „ylen“, könnte dies ein Hinweis auf eine Kunststoffverbindung sein. Auf Nummer sicher gehst du, wenn du auf Naturkosmetikprodukte zurückgreifst, die inzwischen in jedem größeren Drogeriemarkt erhältlich sind.

Die genannten Punkte sind aber nur ein Bruchteil der Maßnahmen, mit denen du deinen Plastikverbrauch verringern kannst. Wenn du mehr über das Thema „Mikroplastik“ und „Plastikfreie Alternativen“ erfahren möchtest, dann freuen wir uns über einen Besuch auf unserer Webseite.

Versuchst du bereits aktiv Mikroplastik und Plastik zu vermeiden? Wir freuen uns auf deine Tipps in den Kommentaren.

Titelbild: © zatevakhin – stock.adobe.com

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Saisonkalender August: Heimisches Obst und Gemüse

Die Auswahl an regionalen Obst- und Gemüsesorten ist im August sehr vielseitig. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welches Obst und Gemüse im August aus heimischen Anbau erhältlich ist. Es gibt weiterhin ein großes Beerenangebot.

Die Auswahl an regionalen Obst- und Gemüsesorten ist im August sehr vielseitig. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im August aus heimischen Anbau erhältlich sind.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben.

Folgende Gemüse- und Salatsorten sind im August frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Zuckermais (ab Mitte August)
  • Blumenkohl
  • Bohnen
  • Brokkoli
  • Fenchel (geringes Angebot an Freilandware)
  • Karotten
  • Kohlrabi
  • Kartoffeln
  • Gurken (überwiegend geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Zucchini
  • Radieschen
  • Zuckerschoten
  • Rettich
  • Rote Beete (geringes Angebot an Freilandware)
  • Knollensellerie (geringes Angebot an Freilandware)
  • Stangensellerie
  • Lauch (Porree)
  • Spinat (geringes Angebot an Freilandware)
  • Mangold
  • Zwiebeln (geringes Angebot an Freilandware)
  • Rotkohl
  • Weißkohl (geringes Angebot an Freilandware)
  • Spitzkohl (geringes Angebot an Freilandware)
  • Chinakohl
  • Wirsing
  • Eisbergsalat
  • Kopfsalat
  • Romanasalat
  • Radicchio
  • Rucola
  • Frühlingszwiebeln
  • Tomaten (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Paprika (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Auberginen (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Kürbis (geringes Angebot an Freilandware)

Folgende Obstsorten sind im August frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Äpfel (geringes Angebot an Sommersorten)
  • Birnen
  • Kirschen
  • Pflaumen
  • Mirabellen
  • Weintrauben (geringes heimisches Angebot)
  • Himbeeren
  • Johannisbeeren
  • Stachelbeeren
  • Heidelbeeren
  • Brombeeren
  • Pfirsiche (wachsen meist in südlicheren Ländern, heimisches Angebot gering)
  • Aprikosen (wachsen meist in südlichen Ländern, heimisches Angebot gering)

Folgende Obst- und Gemüsesorten sind im August als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Kartoffeln
  • Chicoreé

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im August besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Hier findest du eine Übersicht erprobter regional-saisonaler Rezepte, die regelmäßig aktualisiert wird. Schau auch bei den Rezepten vom Juli, denn die sind auch im August noch aktuell.

REGIONAL-SAISONALE REZEPTE

 

Titelbild: © Umweltgedanken

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Gemeinwohl-Ökonomie: Woran du wirklich nachhaltige Unternehmen erkennst

Die Fridays for Future (auch Klimastreik-)Bewegung führt uns vor Augen, dass es höchste Zeit ist, umzuschalten – auch bei unserem eigenen Konsum. Und hier kann jeder von uns einen viel größeren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten als ihm/ihr meist bewusst ist. Denn als Konsument nehmen wir auch die Unternehmen direkt in die Verantwortung. Schließlich entscheiden wir, was wir von wem kaufen.

Die Fridays for Future (auch Klimastreik-)Bewegung führt uns vor Augen, dass es höchste Zeit ist, umzuschalten – auch bei unserem eigenen Konsum. Und hier kann jeder von uns einen viel größeren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten als ihm/ihr meist bewusst ist. Denn als Konsument nehmen wir auch die Unternehmen direkt in die Verantwortung. Schließlich entscheiden wir, was wir von wem kaufen.

Unternehmen, die besonders verantwortungsvoll handeln, nennt man Sozialunternehmen oder Social Business. Ein Spezialfall sind Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), wie der Öko-Energieversorger Polarstern. Bei ihnen haben ökologische und soziale Ziele die gleiche Bedeutung wie die wirtschaftliche Rendite.

Das mehrfach ausgezeichnete und 2019 wiederholt zum „Innovator des Jahres“ gekürte Unternehmen Polarstern bietet Ökostrom und Ökogas aus 100 % erneuerbaren Energien an und unterstützt weltweit dezentrale Lösungen zur Energiegewinnung.

Mehr als ein Ökoprodukt – Was ist wirklich nachhaltig?

In letzter Zeit fällt mir immer häufiger auf, dass Unternehmen sich bereits als nachhaltig bezeichnen, wenn ein einziges Produkt aus dem Sortiment umwelt- und sozialverträglich produziert wurde oder eine auf den ersten Blick nachhaltige (Einmal-)Aktion (zum Beispiel Bäume pflanzen, an soziale Einrichtungen spenden, Clean Ups usw.) durchgeführt wird. Aber nur wer rundum und nicht einmalig nachhaltig handelt, ist wirklich glaubwürdig in seinem Tun.

Beispiel: die Gemeinwohl-Ökonomie

Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten basiert und als ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene fungiert. Nicht das Gewinnstreben, sondern das Gemeinwohlstreben steht bei ihren Mitgliedern an erster Stelle.

Bei Gemeinwohl-Unternehmen ist im Gegensatz zu Non-Profit-Organisationen oder anderen gemeinnützigen Institutionen nicht nur die soziale und/oder ökologische Dimension bedeutend, sondern es darf auch Gewinn erwirtschaftet werden – mit dem Unterschied, dass das Geld ohne Gier und mit Sinn erwirtschaftet wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Lösung einer gesellschaftlichen Herausforderung.

Bei Polarstern wird ein Teil der Erlöse für Gemeinwohlzwecke investiert, zum Beispiel in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und Europa, aber auch in den Bau von Mikro-Biogasanlagen in Kambodscha und Mali. Die regenerative Energie wird für den Betrieb von Gaslampen und Gasherden eingesetzt, aber auch um Wasserpumpen (für die Bewässerung der Felder) und Reismühlen zum Laufen zu bringen.

Auch im Umgang mit Geldmitteln soll eine ethische Haltung vertreten und nur mit Banken zusammengearbeitet werden, die nachhaltig und mitarbeiterorientiert handeln.

Bau einer Biogasanlage in Kambodscha

Bau einer Mikro-Biogasanlage in Kambodscha, © Polarstern

 

Auch andere Sozialunternehmen wie zum Beispiel Dialog im Dunkeln, wo Blinde Sehenden Drinks oder ein Dinner im Dunkelrestaurant servieren, arbeiten nicht in erster Linie profitorientiert, sondern kostendeckend.

Die Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung ist auf gesellschaftlicher Ebene von einem gemeinsamen wertschätzenden Tun geprägt und möchte ein Bewusstsein für den Systemwandel schaffen.

Transparenz durch die Gemeinwohl-Bilanz

Als Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie informiert Polarstern ausführlich über sein Handeln in einer Gemeinwohl-Bilanz. Sie wird alle zwei Jahre nach Kriterien der Gemeinwohl-Ökonomie erstellt.

Grundlage für die Erstellung der Gemeinwohl-Bilanz ist die Gemeinwohl-Matrix. Als Gegenmodell zur üblichen Bilanz bewertet die Gemeinwohl-Bilanz auch ökologische und soziale Werte wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung. Bezogen auf verschiedene Anspruchsgruppen wie Mitarbeiter*innen, Partner/Lieferanten und die Gesellschaft wird aufgezeigt, wie hier diese Werte gelebt werden.

Bei Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie ist Kooperation wichtiger als Konkurrenz, © Polarstern

 

Bei gemeinwohl-orientierten Unternehmen geht es um Kooperation, Respekt, Wertschätzung und Vertrauen statt um Konkurrenz, Wachstum und Gewinn. Aber Achtung, bei Achtsamkeit am Arbeitsplatz geht es um viel mehr als um ein „Wellnessprogramm“ für die Mitarbeiter*innen. Es geht darum, sie an der Zielsetzung und Zielerreichung des Unternehmens transparent und aktiv zu beteiligen. Das schafft Vertrauen und wirkt sich im Gegensatz zu konkurrenzfördernden Methoden positiv auf die Produktivität und Motivation der Mitarbeiter*innen aus. In einem älteren Beitrag habe ich bereits über die soziale Dimension von Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz und die Auswirkungen von Negativbeispielen geschrieben.

Polarstern handelt zeitgemäß und zeigt auf eine wie ich finde eindrucksvolle Art und Weise, dass eine werteorientierte Wirtschaft möglich ist und damit wirklich etwas verändert werden kann. Mit dem Stromwechsel zu Polarstern kannst du nicht nur ein gemeinwohl-orientiertes Unternehmen, sondern die weltweite Energiewende unterstützen, so dass auch Familien in Kambodscha und Mali saubere Energie bekommen. Das klingt doch gut, oder?

Mit einem Wechsel des Energieversorgers unterstützt du gleichzeitig Biogas-Initiativen in Kambodscha und Mali, © Polarstern

 

Sei du selbst die Veränderung, die du in dieser Welt sehen willst. Mahatma Gandhi

Was denkst darüber, wenn Unternehmen PR-Maßnahmen wie Geldspenden für ökologische Projekte oder ähnliches nur machen, um sich besonders umweltbewusst und verantwortungsbewusst darzustellen, ohne eine echte Grundlage dafür zu haben? Schreib mir gerne einen Kommentar.

Kennst du weitere gemeinwohl-orientierte Unternehmen wie Polarstern, die mit gutem Beispiel ein neues zukunftsgerichtetes Wirtschaftssystem leben und damit wichtige politische Maßstäbe setzen? Ich freue mich auf deine Hinweise.

Titelbild: © Polarstern

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Saisonkalender Juli: Heimisches Obst und Gemüse

Im Juli ist das Angebot an frischem Freilandgemüse sehr vielfältig. Außerdem kannst du jetzt nach Lust und Laune Beeren naschen. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welches Obst und Gemüse im Juli aus heimischen Anbau erhältlich ist. Da wir gerne Tomatensoße essen, freuen wir uns auch ganz besonders auf die ersten Tomaten.

Im Juli ist das Angebot an frischem Freilandgemüse sehr vielfältig. Außerdem kannst du jetzt nach Lust und Laune Beeren naschen. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welches Obst und Gemüse im Juli aus heimischen Anbau erhältlich ist. Da wir gerne Tomatensoße essen, freuen wir uns auch ganz besonders auf die ersten Tomaten.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben.

Folgendes Gemüse und Salat ist im Juli frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Blumenkohl
  • Karotten
  • Kohlrabi
  • Fenchel (geringes Angebot im Freiland)
  • Zucchini
  • Bohnen
  • Brokkoli
  • Radieschen
  • Zwiebeln
  • Rotkohl
  • Weißkohl
  • Spitzkohl
  • Zuckerschoten
  • Mangold
  • Bataviasalat
  • Eichblattsalat
  • Eisbergsalat
  • Kopfsalat
  • Pflücksalat
  • Lollo biondo
  • Lollo rosso
  • Radicchio
  • Frühlingszwiebeln
  • Gurken (überwiegend geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Frühkartoffeln
  • Knollensellerie
  • Lauch (Porree)
  • Rucola
  • Tomaten (frühe Sorten ab Anfang/Mitte Juli, geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Rettich
  • Paprika (ab Mitte/Ende Juli, geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Auberginen (je nach Sorte ab Ende Juli, geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)

Folgendes Obst ist im Juli frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Johannisbeeren
  • Himbeeren
  • Stachelbeeren
  • Kirschen
  • Pflaumen
  • Mirabellen
  • Heidelbeeren
  • Erdbeeren (späte Sorten)
  • Brombeeren
  • Weintrauben (geringes heimisches Angebot)
  • Pfirsiche (Erntezeit beginnt Ende Juli, wachsen meist in südlicheren Ländern, heimisches Angebot gering)

Folgendes Obst und Gemüse ist im Juli als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Kartoffeln
  • Chicoreé

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im Juli ganz besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/ oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Hier findest du eine Übersicht erprobter regional-saisonaler Rezepte, die regelmäßig aktualisiert wird.

REGIONAL-SAISONALE REZEPTE

 

Titelbild: © vit_kamin – stock.adobe.com

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Vorbereitung ist alles – mein verpackungsfreier Einkauf auf dem Wochenmarkt

Ich bin Nicole und gehöre nicht zu den Vorzeige-Zero-Wastlern, die nur ein Schraubglas Müll im Jahr produzieren. Auch wenn dies erstrebenswert ist, sieht der Alltag für mich anders aus. Ich habe keinen Unverpackt-Laden in der Nähe oder die Zeit die Dinge des täglichen Bedarfs selbst herzustellen. Auf meinem Blog noeko.de verbinde ich die Themen alltagsfreundliche Nachhaltigkeit mit meiner großen Leidenschaft zum Nähen. Dazu gehören zum Beispiel selbstgenähte Beutel für den Obst- und Gemüseeinkauf, an die sich auch ein Nähanfänger herantrauen kann.

Ich bin Nicole und gehöre nicht zu den Vorzeige-Zero-Wastlern, die nur ein Schraubglas Müll im Jahr produzieren. Auch wenn dies erstrebenswert ist, sieht der Alltag für mich anders aus. Ich habe keinen Unverpackt-Laden in der Nähe oder die Zeit die Dinge des täglichen Bedarfs selbst herzustellen. Auf meinem Blog noeko.de verbinde ich die Themen alltagsfreundliche Nachhaltigkeit mit meiner großen Leidenschaft zum Nähen. Dazu gehören zum Beispiel selbstgenähte Beutel für den Obst- und Gemüseeinkauf, an die sich auch ein Nähanfänger herantrauen kann.

© Nicole Thörmer

 

Der wöchentliche Samstagseinkauf auf dem Wochenmarkt ist für meinen Mann und mich mittlerweile zur Routine geworden.

Auf dem Wochenmarkt einzukaufen bedeutet aber nicht unbedingt verpackungsfrei einzukaufen. Darum heißt es vor dem Einkaufen erstmal unseren Einkaufskorb packen.

Das mag etwas aufwendig wirken, ist aber eine Sache von fünf Minuten und spart beim Einkaufen eine Menge Plastikbeutel und andere unnötige Verpackungen.

Bevor wir uns auf den Weg machen, überlegen wir, was wir einkaufen wollen. Brauchen wir beispielsweise Käse oder wollen wir etwas beim Fischhändler kaufen? Was wollen wir am Wochenende kochen und was benötigen wir noch für Zutaten?

Dementsprechend suchen wir uns dann passende Transportbehältnisse heraus. Bei uns ist es unsere seit Jahren benutzte Tupperware. Auf Glas oder Edelstahl wird erst umgestiegen, wenn mal etwas kaputt geht.
Da wir unsere Frühstücksbrötchen auf dem Markt kaufen, packen wir dafür auch einen Beutel ein. Den habe ich selbstgenäht. Zudem packen wir noch die leeren Eierverpackungen und leere Marmeladengläser mit in den Korb, die wir den Händlern wieder zurückgeben, bei denen wir sie gekauft haben.

Bevor du dich auf den Weg zum Wochenmarkt machst:

  • Überlege dir was du einkaufen möchtest und welche Gefäße du dafür brauchst.
  • Denke daran, wenn möglich, leere Verpackungen wieder mit zurückzunehmen.

Mit unserem Korb geht es dann von Stand zu Stand. Die leeren Eierverpackungen werden wieder mit frischen Eiern befüllt. Dann geht’s weiter Äpfel kaufen. Auch dafür habe ich ein paar Beutel dabei, die ich mir aus altem Baumwollstoff genäht habe.
Beim Käsestand geben wir der Verkäuferin ein passendes Behältnis und sie schneidet dann den Käse gleich direkt hinein. Das Umwickeln mit Plastikfolie und ein zusätzliches Einpacken mit Papier ist dadurch nicht notwendig. Das gleiche machen wir beim Fischhändler.

Während des Einkaufs:

  • Habe immer deinen Beutel oder ein Transportbehältnis für deine Lebensmittel griffbereit. Die Händler sind aus Gewohnheit immer noch super schnell mit der Plastiktüte.
  • Frage deinen Händler, ob es möglich ist, das Gekaufte direkt in deine mitgebrachten Gefäße oder Beutel zu packen. Ich hatte damit bis jetzt noch keine Probleme.

© Nicole Thörmer

 

Zu Hause angekommen, werden die Lebensmittel verstaut und ohne erstmal alles aus seinen Plastikverpackungen rauszuholen zu müssen. Der Fisch oder der Käse ist bereits in der Tupperware, in den wir ihn sowieso gepackt hätten. Die Brötchen lege ich dann in den Brotkorb. Der Brötchenbeutel wird dann ordentlich ausgeschüttelt und geht dann gleich wieder zurück in den Einkaufskorb.

Nach dem Einkauf:

  • Schüttle Beutel, die du zum Einkaufen von Obst- und/ oder Gemüse genutzt hast, kurz aus und lege diese dann gleich wieder zurück in den Einkaufskorb. So vergisst du sie beim nächsten Einkauf nicht.
  • Sobald du Verpackungen hast, die du wieder auf dem Markt zurückgeben kannst, packe sie gleich in deinen Einkaufskorb. Dadurch hast du alles zusammen und bist perfekt vorbereitet für den nächsten Wochenmarktbesuch.

© Nicole Thörmer

Zum Abschluss ist es mir diese Botschaft am wichtigsten:

Lass Dich nicht entmutigen, wenn das mit dem verpackungsfreien Einkauf nicht immer funktioniert. Auch ich bin manchmal nicht schnell genug mit meinen Baumwollbeuteln und schon landen die Kartoffeln in der Plastiktüte. Oder beim Käsestand habe ich Käse gekauft, der von der Menge her gepasst hat, jedoch bereits in Plastik verpackt war. Trotz meiner guten Vorsätze passiert es mir auch mal, dass ich meinen Brötchenbeutel vergesse und dann doch wieder auf eine Papiertüte zurückgreifen muss.

Niemand ist perfekt und denkt immer an alles. Wichtig ist, dass du es versuchst und mit jedem Mal wird diese Art einzukaufen zur Routine zur Routine. Jede Verpackung, die wir einsparen, zählt.

Wie du siehst – Vorbereitung ist alles!

Was sind deine Erfahrungen beim verpackungsfreien Einkaufen? Hast du vielleicht noch weitere Vorschläge, die du gern teilen möchtest?

Titelbild: © Nicole Thörmer

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3 Kommentare zu Vorbereitung ist alles – mein verpackungsfreier Einkauf auf dem Wochenmarkt

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