Neueste Artikel

Warum ökologische Babykleidung wichtig ist + Gewinnspiel mit Engel Natur

Ökotest hat in zahlreichen Untersuchungen bis zu 8.000 chemische Stoffe in der Textilherstellung nachgewiesen, die umwelt-und gesundheitsgefährdend sind. Dazu zählen Dünger und Pestizide im Anbau, gefährliche Farbstoffe, Formaldehyd und Weichmacher in der Endverarbeitung. Da wir das nicht unterstützen wollen, gibt es einen Beitrag in Zusammenarbeit mit Engel Natur bei dem du auch etwas gewinnen kannst.

Transparenz: Wir durften uns zum Testen bei Engel Natur einen Baby-Body aus Schurwolle (kontrolliert biologische Tierhaltung) und Seide sowie eine Baby-Hose mit Nabelbund aus 100 % Biobaumwolle aussuchen. Die Farben der neuen Herbst-/Winterkollektion gefallen uns sehr gut – wir haben uns für eine modische Kombination aus den Farben Indigo und Safran entschieden.

Ein paar Fakten warum ökologische und faire (Baby-)kleidung besser ist

  • der Anbau von Biobaumwolle spart Wasser (auch bessere Wasserspeicherung aufgrund natürlicher Dünger, z. B. Humus)
  • keine Schadstoffe auf der Haut, da problematische Zusätze verboten sind (u. a. Schwermetalle, Formaldehyd)
  • Schutz der Gesundheit der Kleinbauern, da keine Pestizide und andere schädliche Substanzen (z. B. Azofarbstoffe, die karzinogene Aminverbindungen freisetzen) eingesetzt werden
  • Schutz des Grundwassers, u. a. weil kein Einsatz chemischer Entlaubungsmittel bei der Baumwollernte
  • keine Kinderarbeit, keine Zwangsarbeit
  • Zertifikate garantieren Mindestlohn
  • faire Arbeitsbedingungen

Babykleidung von Engel Natur ist schadstoffrei © Umweltgedanken

 

Warum wir die Kleidung von Engel Natur so lieben

Wir lieben die Baby-Kleidung von Engel Natur, weil diese qualitativ hochwertig ist und sich wunderbar weich anfühlt – nichts drückt oder zwickt. Das Familienunternehmen, das in Deutschland produziert, gibt es schon seit 85 Jahren. Bereits 1982 begann das Unternehmen Naturtextilien zu produzieren. Engel Natur setzt nachwachsende Rohstoffe ein und vermeidet während des gesamten Entstehungsprozesses umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe.

Außerdem sind dem Unternehmen weitere Nachhaltigkeitsaspekte wichtig: Engel Natur achtet auf Abfallvermeidung, faire Produktionsbedingungen und kurze Transportwege. Den Strombedarf für die Produktion bezieht Engel Natur aus erneuerbaren Quellen (Solarenergie, Wasserkraft).

Die meisten Produkte sind mit dem Qualitätszeichen Naturtextil – IVN zertifiziert BEST oder mit dem Global Organic Textile Standard ausgezeichnet. Hier findest du noch mehr Informationen zu den bei Engel Natur verwendeten Materialien und deren Zertifizierung.

In einem älteren Beitrag von mir kannst du mehr über die ökologischen und sozialen Folgen des Baumwollanbaus nachlesen.

Gewinnspiel – Wir verlosen zusammen mit Engel Natur 1 x 1 Set Baby-Body und Baby-Hose mit Nabelbund

Wir verlosen gemeinsam mit Engel Natur ein Set bestehend aus Baby-Body (mit langem Arm) und Baby-Hose mit Nabelbund (lang). Du kannst dir das Set individuell zusammenstellen. Das Gewinnspiel startet am 12. Dezember 2019 und endet am 22. Dezember 2019. Wenn du mitmachen möchtest, schau auf der Umweltgedanken Facebook-Seite oder auf der Umweltgedanken Instagram Seite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Gewinnspiel. Hier geht es zu den Teilnahme- und Datenschutzbedingungen.

Nachfolgend siehst du eine Übersicht der Farben und Größen aus denen du wählen kannst. Im aktuellen Katalog auf den Seiten 2 bis 5 kannst du dir auch nochmal die Produkte mit den wunderschönen Farben ansehen.

Nachhaltige Babykleidung ohne Schadstoffe von Engel Natur

 

Baby-Body, langarm (Wolle/Seide, IVN zertifiziert)

Farben: uni Himbeere, uni Marine, uni Safran, geringelt Himbeer/Orchidee, geringelt Eisvogel/Marine, geringelt Safran/Walnuss
Größen: 50/56, 62/68, 74/80, 86/92, 98/104, 110/116

Baby-Hose mit Nabelbund, lang (Baumwolle, GOTS zertifiziert)

Farben: Natur, Silber, Indigo
Größen: 50/56, 62/68, 74/80, 86/92

Lass mir auch einen Kommentar da, wie dir die neue Herbst-/Winterkollektion von Engel Natur gefällt.

Titelbild: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Saisonkalender November

Saisonkalender November: Heimisches Obst und Gemüse

Die Erntezeit geht zu Ende und der Winter kündigt sich an. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im November aus heimischen Anbau erhältlich sind. Endlich gibt es wieder Grünkohl, Pastinaken und Petersilienwurzeln.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben. Klammern bedeuten in der Regel Lagerware. Die mit einem * gekennzeichneten Gemüse- und Salatsorten gab es in der Ökokiste bei uns noch Anfang bis Mitte November aus regionalem Anbau.

Folgende Gemüse- und Salatsorten sind im November frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Pastinake
  • Petersilienwurzel
  • Kürbis
  • Fenchel
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Schwarzwurzeln
  • (Kartoffeln)
  • (Möhren)
  • Spitzkohl
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Spinat
  • Feldsalat (z. T. geschützter Anbau und unbeheiztes Gewächshaus)
  • Portulak
  • Chinakohl
  • Rosenkohl
  • Grünkohl
  • Schwarzkohl (Federkohl)
  • Chicorée
  • Steckrüben
  • Meerrettich
  • Lauch (Porree)
  • Knollensellerie
  • (Zwiebeln)
  • Staudensellerie
  • Kohlrabi*
  • Mangold*
  • Blumenkohl*
  • Brokkoli*
  • Radieschen*
  • Radicchio*
  • Endiviensalat*
  • Champignons (nicht so nachhaltig, außer ggf. in Heimfertigkultur, ansonsten vollklimatisierter Fruchtraum, Kellergewölbe, Stollen, meist beheizt)

Folgende Obstsorten sind im November frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Äpfel
  • Quitten (Freilandware geringes Angebot)

Folgende Nüsse sind im November frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Haselnüsse (Freilandware geringes Angebot)
  • Walnüsse (Freilandware geringes Angebot)

Folgendes Obst und Gemüse ist im November als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Birnen
  • Kartoffeln
  • Möhren
  • Zwiebeln

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im November besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Regional-saisonale Rezepte

 

Titelbild: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Die 15 besten ökologischen Tragetücher und Babytragen

Du möchtest dein Baby tragen und bist auf der Suche nach einer ökologisch und fair produzierten Tragehilfe? Dann sieh dir jetzt meine umfangreiche Liste an. Du erfährst in diesem Beitrag auch, welche Babytrage wir benutzen.

Transparenz: Ich wurde von keinem Hersteller für diesen Beitrag bezahlt. Die Reihenfolge stellt auch keine Wertung da. Ich würde bei jedem Hersteller kaufen, es ist Geschmackssache für wen du dich entscheidest und auch eine Frage des Preises, den du zu zahlen bereit bist.

Es ist wichtig, dass die Tragetücher und Babytragen die natürliche ergonomische Spreiz-Anhock-Haltung fördern. Außerdem sollte gerade zu Beginn wegen Reizüberflutung des Neugeborenen und für die Geborgenheit auch Blickkontakt mit dem Baby gehalten werden. Später ist ein Tragen auf dem Rücken möglich. Diese Aspekte habe ich bei der Auswahl der Hersteller berücksichtigt.

Eine Babytrage bietet gegenüber dem Tragetuch den Vorteil, dass diese nicht jedes Mal wieder neu gebunden werden muss. Das ist besonders für Trage-Anfänger unkomplizierter. Um die verschiedenen Tragemöglichkeiten kennenzulernen, kannst du dich an eine Trageberatung in deiner Umgebung wenden.

Bevor ich gleich die besten Hersteller aufliste, möchte ich dir noch ein paar allgemeine Vorteile von Tragetüchern oder Tragehilfen nennen.

Allgemeine Vorteile von Tragetüchern oder Tragehilfen

  • Stärkung der Eltern-Kind-Bindung
  • Mehr Mobilität
  • Hände frei für das Geschwisterkind
  • Tragen reduziert das Weinen von Babys
  • Geborgenheit und Nähe ist wichtig für das Urvertrauen

Babys wollen getragen werden, Bild von Omar Lopez auf Unsplash

 

Limas

Limas bietet drei verschiedene Babytragen aus Biobaumwolle an. Diese werden nach Global Organic Textile Standard (GOTS) und Öko-Tex Standard 100 auf Schadstofffreiheit geprüft. Die Halfbuckle-Trage, d. h. eine Trage mit Schnallenhüftgurt, und der Ring Sling (für kürzere Tragewege) sind ab Geburt verwendbar. Die Flex ist auch als Onbuhimo (Rückentrage) nutzbar. Es gibt auch Puppentragen.

limasbaby.de*

Didymos

Didymos gibt es seit 1972 und an die Produkte werden höchste ökologische Ansprüche gestellt. Tragetücher und Babytragen von Didymos bestehen aus reiner Biobaumwolle. Die Garne sind GOTS zertifiziert und die Farben und Naturfasern enthalten keine gefährlichen Giftstoffe. Die verwendete Schafwolle stammt aus kontrolliert biologischer Tierhaltung – ohne Mulesing. Das Mulesing ist eine grausame und schmerzhafte Verstümmelung der Tiere und aus Tierschutzgründen entschieden abzulehnen.

Die Produktion findet im Umkreis von nicht mehr als 400 km vom Firmensitz in Ludwigsburg statt. Es gibt auch einen Laden in Ludwigsburg. Firmen, die für Didymos produzieren, sind häufig nach IVN Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft e. V. zertifiziert. Das ist derzeit der Standard mit den höchsten Ansprüchen an textile Nachhaltigkeit.

Das Babytragetuch von Didymos ist ab Geburt verwendbar und hat wunderschöne natürliche ökologisch und gesundheitlich unbedenkliche Farben. Die Tragetücher sind in bezaubernden Motiven und Mustern erhältlich. Es gibt noch die Didytai, den Didysling (für kurze Strecken zu Hause oder im Garten, Kind sitzt auf der Hüfte, ab Geburt), die Half-Buckle-Trage DidyKlick (vereint Eigenschaften von Fertigtrage und Tragetuch) und die DidyGo Onbuhimo (Rückentrage, ab 7 kg bzw. für Kinder, die selbst sitzen können). Bei Didymos gibt es auch Puppentragetücher.

Didymos garantiert bei den Stoffen Speichel- und Reibechtheit, die Färbemittel sind schwermetallfrei und es wird auf webtechnische Hilfsstoffe wie Schlicht- oder Gleitmittel verzichtet.

Der Verzicht von Schlichtmitteln wie z. B. Polyvinylalkohol ist deshalb gut, da diese Schlichtmittel in hohem Maße zur CSB-Belastung (Chemischer Sauerstoffbedarf) des Abwassers beitragen.

didymos.de

Girasol

Girasol bietet seit 1983 in Guatemala produzierte und fair gehandelte schadstoffreie Tragetücher und Tragehilfen aus 100 % Handarbeit an. Es gibt auch einen Laden in Berlin.

Das Girasol Tragetuch, die Tragehilfe MySol mit Bindehüftgurt und Schnallenhüftgurt (ab Geburt) und die Tragehilfe Wrap MySol mit auffächerbaren Tragegurte (ähnelt sonst einer Mei Tai) bestehen aus Tragetuchstoff und sind ab Geburt verwendbar. Eine Mei Tai ist übrigens die Kombination aus einem Tragetuch und einer Babytrage. Wir haben das Modell MySol Colorado 🙂

Außerdem gibt es noch den Girasol Ringsling und auch Puppentragen in Naturfarbe, die sogar mit Wachsmalstiften bemalt werden können.

girasol.de


Hoppediz

Die Modelle von Hoppediz werden in Indien ohne Kinderarbeit produziert. Es werden nur schwermetallfreie Farbstoffe verwendet. Allerdings sind nicht alle Design aus Biobaumwolle. Das BONDOLINO Tragetuch gibt es in verschiedenen Ausführungen (keine Biobaumwolle) mit Neugeboreneneinsatz. Die NABACA besteht aus Tragetuchstoff (keine Biobaumwolle). Der HOP-TYE ist eine Kombination aus Tragetuch und Babytrage und es gibt Designs mit Biobaumwolle. Außerdem bietet Hoppediz Ringslings und auch Puppentragetücher an.

hoppediz.de

Ruckeli Babytrage

Die in Tschechien und Bulgarien fair produzierte Babytrage aus 100 % Biobaumwolle ist ab Geburt geeignet. Es gibt sie in zwei Ausführungen: Slim und Regular. Praktisch finde ich, dass der Windelbereich separat waschbar ist.

ruckeli.de

Kokadi

Kokadi bietet fair in der Europäischen Union produzierte Tragetücher, Babytragen und Onbuhimo Rückentragen aus GOTS zertifizierter Biobaumwolle an. Die Tragetücher und Babytragen eignen sich ab Geburt und es gibt sehr schöne Designs.

kokadi.de

Fräulein Hübsch

Fräulein Hübsch bietet Tragetücher, Mei Tai, WrapCon aus 100 % Biobaumwolle an, die ab Geburt verwendbar sind. Diese werden in Österreich gewebt und konfektioniert. Die Ringslings sind GOTS zertifiziert. Es gibt auch Zweite-Wahl-Tragetücher mit kleinen Schönheitsfehlern zu einem geringeren Preis. Bei der Mei Tai und der WrapCon besteht der Dekostoff aus konventioneller Baumwolle. Die Herstellung erfolgt in der Tschechischen Republik.

fraeuleinhuebschmeitai.com

MaMo Babytrage

Es gibt Ladengeschäfte in Berlin, Hamburg und Hannover. Bei der Half Buckle Trage werden die Träger geknotet. Das Grundmaterial besteht zu 100 % aus der Naturfaser Ramie. Ramie ist ähnlich wie Leinen, eine anspruchslose Nesselpflanze aus China, die ohne Pestizideinsatz auskommt. MaMo bietet verschiedene Beutelgrößen im Baukastenprinzip an. Auch ein Frühchenbeutel ist in Planung.

mamo-trage.de

Madame Jordan

Die Produktion findet in Berlin statt, wo es auch ein Ladengeschäft gibt, in der die ab Geburt geeigneten Tragehilfen aus Baumwolle angeboten werden. Ein Versand ist ebenfalls möglich. Zur Auswahl stehen Mini Mei Tai (zum Ausleihen), Mr X (Fullbuckle, Tragehilfe mit Schnallen), Onbuhimo und Wrap Conversion Mei Tai.

madamejordan.com

emeibaby

Emeibaby besticht durch hübsche Designs. Das Obermaterial besteht zu 100 % aus Biobaumwolle. Es sind drei Modelle verfügbar: Baby Size, Toddler Size, Emeitai. Auch eine Puppentrage bietet dieser Hersteller an. Die emeibaby Trage grau – baby size hat z. B. in der ÖKO-TEST Ausgabe 08/2016 mit sehr gut abgschnitten.

emeibaby.com

Tragebaby (sehr teuer, aber auch sehr gut)

Die Tragehilfen von Tragebaby (LueMai und MilaMai) bestehen aus Tragetuchstoff und Baumwollcord (Träger, Hüftgurt) und werden in der Schweiz genäht. Sie sind ab Geburt verwendbar. Für die Beutel wird Tragetuchstoff der Firma Didymos, Girasol und Hoppediz verwendet. Es sind sehr individuelle Designs möglich. Auch Puppentragen bietet Tragebaby an.

tragebaby.ch

Storchenwiege

Die Produktion erfolgt in Deutschland in der Oberlausitz. Storchenwiege hat drei Modelle, die alle ökologisch hergestellt werden: Babytragetuch, Ringsling und BabyCarrier. Seit 2014 unterstützt das Familienunternehmen die gemeinnützige Stiftung Wilderness International, die sich u. a. für den Schutz des kanadischen Regenwaldes an der Westküste Kanadas einsetzt. Seit 2005 unterstützen sie auch die Rehabilitations- und Begegnungsstätten Gut Gamig e.V. mit Stoffresten aus denen Patchwork-Decken, Körnerkissen und Kissenhüllen hergestellt werden.
Die Modelle bestehen teilweise aus Biobaumwolle, es wird beim Weben auf Schlichten verzichtet und die eingesetzten Farben sind nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert.

storchenwiege.de

Fidella

Fidella produziert in der Türkei Tragetücher, Mei Tai, Half-Buckle, Full-Buckle und Onbuhimo aus 100 % Biobaumwolle. Die Tragetücher und Tragehilfen sind ab Geburt verwendbar. Das Fidella Tragetuch Persian Paisley hat z. B. in der ÖKO-TEST Ausgabe 08/2016 mit sehr gut abgeschnitten.

fidella.org


Afrikanische Kanga-Tragetücher

Dies ist eine für uns ungewöhnliche Art des Tragens, die in afrikanischen Ländern aber üblich ist. Schau es dir mal an.

Kedu

Das Kanga-Tragetuch von Kedu wird in Nigeria fair produziert. Du kannst es zum Tragen deines Babys und auch als Kuscheldecke, Wickelunterlage, Picknickdecke, Strandtuch, Rock oder Kleid nutzen.

jolimont.ch/kedushop/

Safrika Tragetuch

Safrika produziert Kanga-Tragetücher in Kumasi (Westafrika), bedruckt mit einer Technik, die man Wachsen nennt.

safrikatragetuch.de

So werden in Afrika Babys häufig getragen, Bild von Annie Spratt auf Unsplash

 

Ich freue mich, wenn dir mein Überblick über ökologisch und fair produzierte Tragetücher und Tragehilfen gefallen hat und du nun etwas mehr im Dschungel der Babytragehilfen durchblickst.

Für welchen Hersteller würdest du dich entscheiden und warum? Kennst du noch weitere ökologisch und fair produzierte Tragetücher und Tragehilfen? Dann lass mir bitte einen Kommentar da.

Titelbild: Tragetuch aus Reinleinen, © DIDYMOS

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Affiliatelinks/Werbelinks
Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Saisonkalender Oktober: Heimisches Obst und Gemüse

Im Oktober haben Kohl und Kürbis Hochsaison und es beginnt jetzt auch die Feldsalat- und Chicorée-Saison. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im Oktober aus heimischen Anbau erhältlich sind. Wir mögen im Oktober übrigens gerne Spaghetti mit Radicchio und als Dessert gebackene Quitten.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben.

Folgende Gemüse- und Salatsorten sind im Oktober frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Kürbis
  • Blumenkohl (Freilandware geringes Angebot)
  • Auberginen (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Bohnen, grüne (Freilandware geringes Angebot)
  • Brokkoli (Freilandware geringes Angebot)
  • Fenchel
  • Gurke (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Kartoffeln
  • Kohlrabi (Freilandware geringes Angebot)
  • Lauch (Porree)
  • Zuckermais (Freilandware geringes Angebot)
  • Knollensellerie
  • Mangold
  • Möhren
  • Spinat
  • Pastinake
  • Paprika (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Radieschen
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Rettich (Freilandware geringes Angebot)
  • Schwarzwurzeln
  • Staudensellerie (Freilandware geringes Angebot)
  • Spitzkohl
  • Tomaten (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Zucchini (Freilandware geringes Angebot)
  • Zwiebeln (Freilandware geringes Angebot)
  • Feldsalat
  • Eisbergsalat (Freilandware geringes Angebot)
  • Eichblattsalat (Freilandware geringes Angebot)
  • Radicchio
  • Lollo Rosso (Freilandware geringes Angebot)
  • Kopfsalat (Freilandware geringes Angebot)
  • Endiviensalat
  • Chinakohl
  • Rosenkohl
  • Waldpilze
  • Champignons
  • Portulak (Freilandware geringes Angebot)
  • Grünkohl (Saison beginnt, Freilandware geringes Angebot)
  • Chicorée (Saison beginnt, Freilandware geringes Angebot)
  • Steckrüben

Folgende Obstsorten sind im Oktober frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Apfel
  • Birne
  • Pflaumen/Zwetschgen (Freilandware geringes Angebot)
  • Quitten
  • Weintrauben (Freilandware geringes Angebot)
  • Holunderbeeren
  • Hagebutten

Folgende Nüsse sind im Oktober frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Haselnüsse
  • Walnüsse
  • Esskastanien

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im Oktober besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Regional-saisonale Rezepte

 

Titelbild: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Saisonales und regionales Obst und Gemüse

Saisonkalender September: Heimisches Obst und Gemüse

Kaum ein Monat ist im Angebot so vielfältig wie der September. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im September aus heimischen Anbau erhältlich sind. Wir lieben im September besonders Zuckermais und Weintrauben. Außerdem gibt es die ersten Kürbisse und Nüsse als Vorboten des Herbstes.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben.

Folgende Gemüse- und Salatsorten sind im September frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Blumenkohl
  • Auberginen (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Bohnen, grüne (Freilandware geringes Angebot)
  • Brokkoli
  • Fenchel
  • Gurke (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Kartoffeln
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Lauch (Porree)
  • Zuckermais
  • Knollensellerie (Freilandware geringes Angebot)
  • Mangold
  • Möhren
  • Spinat (Freilandware geringes Angebot)
  • Pastinake (Freilandware geringes Angebot)
  • Paprika (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Radieschen
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Rettich
  • Staudensellerie
  • Spitzkohl
  • Tomaten (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Zucchini (Freilandware geringes Angebot)
  • Zwiebeln (Freilandware geringes Angebot)
  • Feldsalat (Freilandware geringes Angebot)
  • Batavia
  • Eisbergsalat
  • Eichblattsalat
  • Radicchio
  • Rucola
  • Lollo Rosso
  • Kopfsalat
  • Endiviensalat
  • Romanasalat
  • Chinakohl
  • Rosenkohl (Freilandware geringes Angebot)
  • Waldpilze
  • Champignons
  • Portulak

Folgende Obstsorten sind im September frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Apfel
  • Birne
  • Heidelbeeren
  • Brombeeren
  • Mirabellen/Reneklauden
  • Pflaumen/Zwetschgen (Freilandware geringes Angebot)
  • Quitten (Freilandware geringes Angebot)
  • Wassermelonen
  • Weintrauben
  • Holunderbeeren

Folgende Nüsse sind im September frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Haselnüsse (Freilandware geringes Angebot)
  • Walnüsse (Freilandware geringes Angebot)

Folgende Obst- und Gemüsesorten sind im September als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Chicorée
  • Kartoffeln

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im September besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Regional-saisonale Rezepte

 

Titelbild: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Mikroplastik: Wo es enthalten ist und wie du es vermeiden kannst

In diesem Beitrag geht es um das Thema Mikroplastik. Du erfährst wo Mikroplastik enthalten ist und warum es so gefährlich ist. Außerdem bekommst du Tipps, was du im Alltag tun kannst, um es zu vermeiden.

Im Rahmen eines Projektes haben wir, eine Gruppe von Studenten (Studiengang Informationswissenschaft, Hochschule Darmstadt), das Thema Mikroplastik aufgegriffen und dazu die Webseite Mikroplastik-info.de aufgebaut. Unser Ziel ist es, die Informationen zu dem Thema so aufzubereiten, dass diese für potentielle Leser/-innen leichter auffindbar sind. Dadurch wollen wir eine möglichst breite Masse der Gesellschaft erreichen und zu einem verantwortungsbewussteren Umgang mit Plastik beitragen.

Ausschnitt von der Webseite mikroplastik-info.de

 

Was ist Mikroplastik?

Als Mikroplastik werden sehr kleine Plastikpartikel (unter fünf Millimeter) bezeichnet. Allgemein wird zwischen dem primären und dem sekundären Mikroplastik unterschieden. Zum primären Mikroplastik zählen Kunststoffteilchen, die von der Industrie gezielt für einen bestimmten Zweck hergestellt werden. Dazu gehört der Einsatz in Kosmetikprodukten, aber auch die Verwendung als Erdersatz für Kunststoffrasenplätze. Das sekundäre Mikroplastik entsteht zum einen durch Abrieb von Alltagsprodukten, wie Autoreifen oder synthetischer Kleidung und zum anderen durch den Zerfall von Einwegplastik, das im Meer durch die Sonne und die Wellen zersetzt wird.

Das Problem ist,  dass Mikroplastik – egal ob primär oder sekundär – früher oder später in den natürlichen Wasserkreislauf und so auch in das Trinkwasser, in die Nahrung und schließlich in den menschlichen Körper gelangt.

Die EU plant eine Beschränkung der Verwendung von absichtlich zugesetztem Mikroplastik ab 2022.

 

Mikroplastik im Trinkwasser

Bei einer in den USA durchgeführten Studie wurden in 83 Prozent der weltweit entnommenen Wasserproben Mikroplastikrückstände entdeckt. Auch wenn die Proben aus Deutschland bei den Untersuchungen im Vergleich mit anderen Proben ein gutes Ergebnis erzielten, wiesen sie dennoch eine beunruhigende Belastung von 72 Prozent auf. Forscher des Verbundprojektes MiWa – Mikroplastik im Wasserkreislauf kamen bei Vergleichsuntersuchungen zu einem völlig anderen Ergebnis. Es wurden zwar immer noch Plastikpartikel gefunden, jedoch war die Konzentration geringer, als bei der Studie aus den USA.

Auf die Frage, wie sich der regelmäßige Konsum von mit Mikroplastik verunreinigtem Trinkwasser auf den menschlichen Organismus auswirkt, gibt es bisher keine zufriedenstellende Antwort. Eine permanente Mikroplastikbelastung bei Fischen und anderen Meerestieren hat gemäß des Current Environmental Health Reports erschreckende Auswirkungen: Entzündungsreaktionen, physiologische Störungen, Tumorbildungen und eine erhöhte Sterberate.

In einem weiteren Beitrag auf diesem Blog zum Thema Kunststoffverpackungen vermeiden findest du Informationen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Plastik (u. a. über Bisphenol A).

 

Mikroplastik in der Nahrung

Mikroplastik wurde auch in einigen Lebensmitteln gefunden. Neben Honig, Zucker und Bier, wiesen vor allem Nahrungsmittel, deren Ursprung der Ozean ist, eine eindeutige Belastung auf. In einer Studie untersuchten Van Cauwenberghe und Janssen (2014) das Fleisch von kommerziell gezüchteten Muscheln. Pro Gramm des untersuchten Gewebes fanden die Forscher weniger als einen Kunststoffpartikel.

Auch Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) zeigten in zwei Studien Plastikspuren im Verdauungstrakt bestimmter Fischarten aus Nord- und Ostsee. Eine Erkenntnis darüber, ob die Partikel auch bis in das Muskelgewebe der Tiere gelangen, gibt es aktuell noch nicht.

Die mangelhafte Datengrundlage zu den Gesundheitsrisiken durch Mikroplastik in Lebensmitteln wird sowohl vom Bundesinstitut für Risikobewertung als auch von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit kritisiert und ist der Grund dafür, weshalb eine aussagekräftige Risikobewertung nicht möglich ist.

 

Mikroplastik in der Atmosphäre

Die Atmosphäre nimmt bei der Verteilung von Plastik eine wichtige Rolle ein. Zu dieser Erkenntnis kam eine Gruppe von Wissenschaftlern vom Forschungsinstitut Ecolab in Castanet-Tolosan, die über fünf Monate lang ein Gebiet in den französischen Pyrenäen untersuchte. Ihre Messungen ergaben eine durchschnittliche Ablagerung von 365 Mikropartikel pro Quadratmeter am Tag. Der Ursprung dieser Teilchen liegt ihren Berechnungen nach in den 95 Kilometer entfernten Kleinstädten. Neben den Plastikpartikeln fanden die Forscher auch Sandkörner aus der Sahara. Daher wird von einigen Forschern die Annahme vertreten, dass die Kunststoffpartikel eine weitaus größere Entfernung zurückgelegt haben müssen.

Leider sind derzeit die gesundheitlichen Folgen, die das Einatmen von Mikroplastik nach sich zieht, nur wenig erforscht. Laut eines Artikels von Wissenschaftlern des King’s College London, können  Plastikpartikel unter 0,005 Millimeter  eingeatmet werden und bis in das Lungengewebe gelangen.

 

Tipps wie du Mikroplastik vermeiden kannst

Das Thema Mikroplastik interessiert immer mehr Menschen. Das verdanken wir, neben den vielen Untersuchungen, die in den vergangenen Jahren durchgeführt wurden, auch den Medien. Dabei spielen sowohl die klassischen, aber auch die sozialen Medien eine große Rolle.

Das Internet bietet für jeden von uns die Möglichkeit auf Missstände aufmerksam zu machen. Wenn du z. B. diesen Artikel teilst, kannst du deinen Teil dazu beitragen, dass das Thema noch bekannter wird.

Bild von SandraAltherr auf Pixabay

 

Damit die Welt ein Stückchen sauberer wird, kannst du deinen Kunststoffverbrauch reduzieren, indem du z. B. beim nächsten Einkauf einen Rucksack oder einen Stoffbeutel mitnimmst, anstatt dir im Supermarkt eine Plastiktüte zu kaufen.

Informiere dich auch darüber, aus welchen Inhaltsstoffen deine Kosmetikprodukte bestehen. Enden sie mit den Buchstaben „ylat“ oder „ylen“, könnte dies ein Hinweis auf eine Kunststoffverbindung sein. Auf Nummer sicher gehst du, wenn du auf Naturkosmetikprodukte zurückgreifst, die inzwischen in jedem größeren Drogeriemarkt erhältlich sind.

Die genannten Punkte sind aber nur ein Bruchteil der Maßnahmen, mit denen du deinen Plastikverbrauch verringern kannst. Wenn du mehr über das Thema „Mikroplastik“ und „Plastikfreie Alternativen“ erfahren möchtest, dann freuen wir uns über einen Besuch auf unserer Webseite.

Versuchst du bereits aktiv Mikroplastik und Plastik zu vermeiden? Wir freuen uns auf deine Tipps in den Kommentaren.

Titelbild: © zatevakhin – stock.adobe.com

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Saisonkalender August: Heimisches Obst und Gemüse

Die Auswahl an regionalen Obst- und Gemüsesorten ist im August sehr vielseitig. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welche Obst- und Gemüsesorten im August aus heimischen Anbau erhältlich sind.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben.

Folgende Gemüse- und Salatsorten sind im August frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Zuckermais (ab Mitte August)
  • Blumenkohl
  • Bohnen
  • Brokkoli
  • Fenchel (geringes Angebot an Freilandware)
  • Karotten
  • Kohlrabi
  • Kartoffeln
  • Gurken (überwiegend geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Zucchini
  • Radieschen
  • Zuckerschoten
  • Rettich
  • Rote Beete (geringes Angebot an Freilandware)
  • Knollensellerie (geringes Angebot an Freilandware)
  • Stangensellerie
  • Lauch (Porree)
  • Spinat (geringes Angebot an Freilandware)
  • Mangold
  • Zwiebeln (geringes Angebot an Freilandware)
  • Rotkohl
  • Weißkohl (geringes Angebot an Freilandware)
  • Spitzkohl (geringes Angebot an Freilandware)
  • Chinakohl
  • Wirsing
  • Eisbergsalat
  • Kopfsalat
  • Romanasalat
  • Radicchio
  • Rucola
  • Frühlingszwiebeln
  • Tomaten (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Paprika (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Auberginen (geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Kürbis (geringes Angebot an Freilandware)

Folgende Obstsorten sind im August frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Äpfel (geringes Angebot an Sommersorten)
  • Birnen
  • Kirschen
  • Pflaumen
  • Mirabellen
  • Weintrauben (geringes heimisches Angebot)
  • Himbeeren
  • Johannisbeeren
  • Stachelbeeren
  • Heidelbeeren
  • Brombeeren
  • Pfirsiche (wachsen meist in südlicheren Ländern, heimisches Angebot gering)
  • Aprikosen (wachsen meist in südlichen Ländern, heimisches Angebot gering)

Folgende Obst- und Gemüsesorten sind im August als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Kartoffeln
  • Chicoreé

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im August besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Hier findest du eine Übersicht erprobter regional-saisonaler Rezepte, die regelmäßig aktualisiert wird. Schau auch bei den Rezepten vom Juli, denn die sind auch im August noch aktuell.

Regional-saisonale Rezepte

 

Titelbild: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Gemeinwohl-Ökonomie: Woran du wirklich nachhaltige Unternehmen erkennst

Die Fridays for Future (auch Klimastreik-)Bewegung führt uns vor Augen, dass es höchste Zeit ist, umzuschalten – auch bei unserem eigenen Konsum. Und hier kann jeder von uns einen viel größeren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten als ihm/ihr meist bewusst ist. Denn als Konsument nehmen wir auch die Unternehmen direkt in die Verantwortung. Schließlich entscheiden wir, was wir von wem kaufen.

Unternehmen, die besonders verantwortungsvoll handeln, nennt man Sozialunternehmen oder Social Business. Ein Spezialfall sind Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), wie der Öko-Energieversorger Polarstern. Bei ihnen haben ökologische und soziale Ziele die gleiche Bedeutung wie die wirtschaftliche Rendite.

Das mehrfach ausgezeichnete und 2019 wiederholt zum „Innovator des Jahres“ gekürte Unternehmen Polarstern bietet Ökostrom und Ökogas aus 100 % erneuerbaren Energien an und unterstützt weltweit dezentrale Lösungen zur Energiegewinnung.

Mehr als ein Ökoprodukt – Was ist wirklich nachhaltig?

In letzter Zeit fällt mir immer häufiger auf, dass Unternehmen sich bereits als nachhaltig bezeichnen, wenn ein einziges Produkt aus dem Sortiment umwelt- und sozialverträglich produziert wurde oder eine auf den ersten Blick nachhaltige (Einmal-)Aktion (zum Beispiel Bäume pflanzen, an soziale Einrichtungen spenden, Clean Ups usw.) durchgeführt wird. Aber nur wer rundum und nicht einmalig nachhaltig handelt, ist wirklich glaubwürdig in seinem Tun.

Beispiel: die Gemeinwohl-Ökonomie

Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten basiert und als ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene fungiert. Nicht das Gewinnstreben, sondern das Gemeinwohlstreben steht bei ihren Mitgliedern an erster Stelle.

Bei Gemeinwohl-Unternehmen ist im Gegensatz zu Non-Profit-Organisationen oder anderen gemeinnützigen Institutionen nicht nur die soziale und/oder ökologische Dimension bedeutend, sondern es darf auch Gewinn erwirtschaftet werden – mit dem Unterschied, dass das Geld ohne Gier und mit Sinn erwirtschaftet wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Lösung einer gesellschaftlichen Herausforderung.

Bei Polarstern wird ein Teil der Erlöse für Gemeinwohlzwecke investiert, zum Beispiel in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und Europa, aber auch in den Bau von Mikro-Biogasanlagen in Kambodscha und Mali. Die regenerative Energie wird für den Betrieb von Gaslampen und Gasherden eingesetzt, aber auch um Wasserpumpen (für die Bewässerung der Felder) und Reismühlen zum Laufen zu bringen.

Auch im Umgang mit Geldmitteln soll eine ethische Haltung vertreten und nur mit Banken zusammengearbeitet werden, die nachhaltig und mitarbeiterorientiert handeln.

Bau einer Biogasanlage in Kambodscha

Bau einer Mikro-Biogasanlage in Kambodscha, © Polarstern

 

Auch andere Sozialunternehmen wie zum Beispiel Dialog im Dunkeln, wo Blinde Sehenden Drinks oder ein Dinner im Dunkelrestaurant servieren, arbeiten nicht in erster Linie profitorientiert, sondern kostendeckend.

Die Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung ist auf gesellschaftlicher Ebene von einem gemeinsamen wertschätzenden Tun geprägt und möchte ein Bewusstsein für den Systemwandel schaffen.

Transparenz durch die Gemeinwohl-Bilanz

Als Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie informiert Polarstern ausführlich über sein Handeln in einer Gemeinwohl-Bilanz. Sie wird alle zwei Jahre nach Kriterien der Gemeinwohl-Ökonomie erstellt.

Grundlage für die Erstellung der Gemeinwohl-Bilanz ist die Gemeinwohl-Matrix. Als Gegenmodell zur üblichen Bilanz bewertet die Gemeinwohl-Bilanz auch ökologische und soziale Werte wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung. Bezogen auf verschiedene Anspruchsgruppen wie Mitarbeiter*innen, Partner/Lieferanten und die Gesellschaft wird aufgezeigt, wie hier diese Werte gelebt werden.

Bei Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie ist Kooperation wichtiger als Konkurrenz, © Polarstern

 

Bei gemeinwohl-orientierten Unternehmen geht es um Kooperation, Respekt, Wertschätzung und Vertrauen statt um Konkurrenz, Wachstum und Gewinn. Aber Achtung, bei Achtsamkeit am Arbeitsplatz geht es um viel mehr als um ein „Wellnessprogramm“ für die Mitarbeiter*innen. Es geht darum, sie an der Zielsetzung und Zielerreichung des Unternehmens transparent und aktiv zu beteiligen. Das schafft Vertrauen und wirkt sich im Gegensatz zu konkurrenzfördernden Methoden positiv auf die Produktivität und Motivation der Mitarbeiter*innen aus. In einem älteren Beitrag habe ich bereits über die soziale Dimension von Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz und die Auswirkungen von Negativbeispielen geschrieben.

Polarstern handelt zeitgemäß und zeigt auf eine wie ich finde eindrucksvolle Art und Weise, dass eine werteorientierte Wirtschaft möglich ist und damit wirklich etwas verändert werden kann. Mit dem Stromwechsel zu Polarstern kannst du nicht nur ein gemeinwohl-orientiertes Unternehmen, sondern die weltweite Energiewende unterstützen, so dass auch Familien in Kambodscha und Mali saubere Energie bekommen. Das klingt doch gut, oder?

Mit einem Wechsel des Energieversorgers unterstützt du gleichzeitig Biogas-Initiativen in Kambodscha und Mali, © Polarstern

 

Sei du selbst die Veränderung, die du in dieser Welt sehen willst. Mahatma Gandhi

Was denkst darüber, wenn Unternehmen PR-Maßnahmen wie Geldspenden für ökologische Projekte oder ähnliches nur machen, um sich besonders umweltbewusst und verantwortungsbewusst darzustellen, ohne eine echte Grundlage dafür zu haben? Schreib mir gerne einen Kommentar.

Kennst du weitere gemeinwohl-orientierte Unternehmen wie Polarstern, die mit gutem Beispiel ein neues zukunftsgerichtetes Wirtschaftssystem leben und damit wichtige politische Maßstäbe setzen? Ich freue mich auf deine Hinweise.

Titelbild: © Polarstern

Bitte teile den Beitrag mit deinen Freunden, wenn er dir gefällt.

Beeren, Saisonfrüchte im Juli

Saisonkalender Juli: Heimisches Obst und Gemüse

Im Juli ist das Angebot an frischem Freilandgemüse sehr vielfältig. Außerdem kannst du jetzt nach Lust und Laune Beeren naschen. In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welches Obst und Gemüse im Juli aus heimischen Anbau erhältlich ist. Da wir gerne Tomatensoße essen, freuen wir uns auch ganz besonders auf die ersten Tomaten.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben.

Folgendes Gemüse und Salat ist im Juli frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Blumenkohl
  • Karotten
  • Kohlrabi
  • Fenchel (geringes Angebot im Freiland)
  • Zucchini
  • Bohnen
  • Brokkoli
  • Radieschen
  • Zwiebeln
  • Rotkohl
  • Weißkohl
  • Spitzkohl
  • Zuckerschoten
  • Mangold
  • Bataviasalat
  • Eichblattsalat
  • Eisbergsalat
  • Kopfsalat
  • Pflücksalat
  • Lollo biondo
  • Lollo rosso
  • Radicchio
  • Frühlingszwiebeln
  • Gurken (überwiegend geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus)
  • Frühkartoffeln
  • Knollensellerie
  • Lauch (Porree)
  • Rucola
  • Tomaten (frühe Sorten ab Anfang/Mitte Juli, geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Rettich
  • Paprika (ab Mitte/Ende Juli, geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)
  • Auberginen (je nach Sorte ab Ende Juli, geschützter Anbau, unbeheiztes Gewächshaus, geringes Angebot)

Folgendes Obst ist im Juli frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Johannisbeeren
  • Himbeeren
  • Stachelbeeren
  • Kirschen
  • Pflaumen
  • Mirabellen
  • Heidelbeeren
  • Erdbeeren (späte Sorten)
  • Brombeeren
  • Weintrauben (geringes heimisches Angebot)
  • Pfirsiche (Erntezeit beginnt Ende Juli, wachsen meist in südlicheren Ländern, heimisches Angebot gering)

Folgendes Obst und Gemüse ist im Juli als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Kartoffeln
  • Chicoreé

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im Juli ganz besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/ oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Hier findest du eine Übersicht erprobter regional-saisonaler Rezepte, die regelmäßig aktualisiert wird.

Regional-saisonale Rezepte

 

Titelbild: © vit_kamin – stock.adobe.com

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Vorbereitung ist alles – mein verpackungsfreier Einkauf auf dem Wochenmarkt

Ich bin Nicole und gehöre nicht zu den Vorzeige-Zero-Wastlern, die nur ein Schraubglas Müll im Jahr produzieren. Auch wenn dies erstrebenswert ist, sieht der Alltag für mich anders aus. Ich habe keinen Unverpackt-Laden in der Nähe oder die Zeit die Dinge des täglichen Bedarfs selbst herzustellen. Auf meinem Blog noeko.de verbinde ich die Themen alltagsfreundliche Nachhaltigkeit mit meiner großen Leidenschaft zum Nähen. Dazu gehören zum Beispiel selbstgenähte Beutel für den Obst- und Gemüseeinkauf, an die sich auch ein Nähanfänger herantrauen kann.

© Nicole Thörmer

 

Der wöchentliche Samstagseinkauf auf dem Wochenmarkt ist für meinen Mann und mich mittlerweile zur Routine geworden.

Auf dem Wochenmarkt einzukaufen bedeutet aber nicht unbedingt verpackungsfrei einzukaufen. Darum heißt es vor dem Einkaufen erstmal unseren Einkaufskorb packen.

Das mag etwas aufwendig wirken, ist aber eine Sache von fünf Minuten und spart beim Einkaufen eine Menge Plastikbeutel und andere unnötige Verpackungen.

Bevor wir uns auf den Weg machen, überlegen wir, was wir einkaufen wollen. Brauchen wir beispielsweise Käse oder wollen wir etwas beim Fischhändler kaufen? Was wollen wir am Wochenende kochen und was benötigen wir noch für Zutaten?

Dementsprechend suchen wir uns dann passende Transportbehältnisse heraus. Bei uns ist es unsere seit Jahren benutzte Tupperware. Auf Glas oder Edelstahl wird erst umgestiegen, wenn mal etwas kaputt geht.
Da wir unsere Frühstücksbrötchen auf dem Markt kaufen, packen wir dafür auch einen Beutel ein. Den habe ich selbstgenäht. Zudem packen wir noch die leeren Eierverpackungen und leere Marmeladengläser mit in den Korb, die wir den Händlern wieder zurückgeben, bei denen wir sie gekauft haben.

Bevor du dich auf den Weg zum Wochenmarkt machst:

  • Überlege dir was du einkaufen möchtest und welche Gefäße du dafür brauchst.
  • Denke daran, wenn möglich, leere Verpackungen wieder mit zurückzunehmen.

Mit unserem Korb geht es dann von Stand zu Stand. Die leeren Eierverpackungen werden wieder mit frischen Eiern befüllt. Dann geht’s weiter Äpfel kaufen. Auch dafür habe ich ein paar Beutel dabei, die ich mir aus altem Baumwollstoff genäht habe.
Beim Käsestand geben wir der Verkäuferin ein passendes Behältnis und sie schneidet dann den Käse gleich direkt hinein. Das Umwickeln mit Plastikfolie und ein zusätzliches Einpacken mit Papier ist dadurch nicht notwendig. Das gleiche machen wir beim Fischhändler.

Während des Einkaufs:

  • Habe immer deinen Beutel oder ein Transportbehältnis für deine Lebensmittel griffbereit. Die Händler sind aus Gewohnheit immer noch super schnell mit der Plastiktüte.
  • Frage deinen Händler, ob es möglich ist, das Gekaufte direkt in deine mitgebrachten Gefäße oder Beutel zu packen. Ich hatte damit bis jetzt noch keine Probleme.

© Nicole Thörmer

 

Zu Hause angekommen, werden die Lebensmittel verstaut und ohne erstmal alles aus seinen Plastikverpackungen rauszuholen zu müssen. Der Fisch oder der Käse ist bereits in der Tupperware, in den wir ihn sowieso gepackt hätten. Die Brötchen lege ich dann in den Brotkorb. Der Brötchenbeutel wird dann ordentlich ausgeschüttelt und geht dann gleich wieder zurück in den Einkaufskorb.

Nach dem Einkauf:

  • Schüttle Beutel, die du zum Einkaufen von Obst- und/ oder Gemüse genutzt hast, kurz aus und lege diese dann gleich wieder zurück in den Einkaufskorb. So vergisst du sie beim nächsten Einkauf nicht.
  • Sobald du Verpackungen hast, die du wieder auf dem Markt zurückgeben kannst, packe sie gleich in deinen Einkaufskorb. Dadurch hast du alles zusammen und bist perfekt vorbereitet für den nächsten Wochenmarktbesuch.

© Nicole Thörmer

Zum Abschluss ist es mir diese Botschaft am wichtigsten:

Lass Dich nicht entmutigen, wenn das mit dem verpackungsfreien Einkauf nicht immer funktioniert. Auch ich bin manchmal nicht schnell genug mit meinen Baumwollbeuteln und schon landen die Kartoffeln in der Plastiktüte. Oder beim Käsestand habe ich Käse gekauft, der von der Menge her gepasst hat, jedoch bereits in Plastik verpackt war. Trotz meiner guten Vorsätze passiert es mir auch mal, dass ich meinen Brötchenbeutel vergesse und dann doch wieder auf eine Papiertüte zurückgreifen muss.

Niemand ist perfekt und denkt immer an alles. Wichtig ist, dass du es versuchst und mit jedem Mal wird diese Art einzukaufen zur Routine zur Routine. Jede Verpackung, die wir einsparen, zählt.

Wie du siehst – Vorbereitung ist alles!

Was sind deine Erfahrungen beim verpackungsfreien Einkaufen? Hast du vielleicht noch weitere Vorschläge, die du gern teilen möchtest?

Titelbild: © Nicole Thörmer

Bitte teile den Beitrag mit deinen Freunden, wenn er dir gefällt.

Regional-saisonales Obst und Gemüse im Juni

Saisonkalender Juni: Heimisches Obst und Gemüse

Der Juni wird bunt! In diesem Beitrag findest du eine Übersicht welches Obst und Gemüse im Juni aus heimischen Anbau erhältlich ist. Mittlerweile ist die Auswahl an regionalem Freilandgemüse und -obst auch schon recht groß. Es freut mich besonders, dass jetzt die Beerensaison beginnt.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Folgendes Gemüse und Salat ist im Juni frisch aus heimischen Anbau verfügbar

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um geschützten Anbau, Gewächshausanbau etc. handelt, ist dies angegeben.

  • Spargel (nur noch im Juni!)
  • Frühlingszwiebeln
  • Kohlrabi
  • Radieschen
  • Mangold
  • Spinat (Freilandware geringes Angebot)
  • Rucola
  • Speisefrühkartoffeln (ab Mitte Juni im Freiland)
  • Karotten (ab Mitte Juni im Freiland)
  • Dicke Bohnen
  • Erbsen
  • Kopfsalat
  • Lollo Rosso
  • Lollo Biondo
  • Eisbergsalat
  • Eichblattsalat
  • Rhabarber (nur noch im Juni!)
  • Zucchini (Mitte Juni, z. T. geschützter Anbau)
  • Gurke (ab Mitte Juni im Freiland, vorher geschützter Anbau)
  • Wirsing (geschützter Anbau?)
  • Mairübe
  • Brokkoli (Freilandware geringes Angebot)
  • Blumenkohl (Freilandware geringes Angebot)
  • Tomaten (Gewächshaus)
  • Paprika (Gewächshaus)
  • Auberginen (Gewächshaus)

Folgendes Obst ist im Juni frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Erdbeeren
  • Süßkirschen
  • Stachelbeeren
  • Johannisbeeren (Mitte Juni)
  • Heidelbeeren (Ende Juni)
  • Himbeeren (Ende Juni, vorher geschützter Anbau)

Folgendes Obst und Gemüse ist im Juni als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • (Äpfel)
  • Knollensellerie
  • Kartoffeln
  • Rotkohl
  • Weißkohl
  • Rote Beete
  • Zwiebeln

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im Juni ganz besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/ oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Hier findest du eine Übersicht erprobter regional-saisonaler Rezepte, die regelmäßig aktualisiert wird.

Regional-saisonale Rezepte

 

Titelbild: © mirkogaul – stock.adobe.com

Bitte teile den Beitrag mit deinen Freunden, wenn er dir gefällt.

Regional-saisonales Gemüse in der Ökoskiste

Saisonkalender Mai: Heimisches Obst und Gemüse

Unsere Challenge 30 Tage nur regional-saisonal einzukaufen ist vorbei, aber wir machen weiter und haben regional-saisonal einkaufen jetzt fest in unseren Alltag integriert. Im Mai wird der Speiseplan abwechslungsreicher und es gibt noch mehr frische Lebensmittel aus dem heimischen Freiland. Jetzt beginnt auch langsam die Salatsaison. Nachfolgend findest du eine Übersicht welches Obst und Gemüse im Mai aus heimischen Anbau erhältlich ist.

Bewusst verzichtet habe ich auf Gemüse, das jetzt bereits aus dem ungeheizten Treibhaus verfügbar ist, wie beispielsweise Blumenkohl, da die Pflanzen in den Monaten zuvor in beheizten Gewächshäusern vorgezogen werden müssen. Blumenkohl aus Freilandernte gibt es frühestens ab Juli. Wobei es auch nachhaltige Wärmekonzepte, zum Beispiel durch Kombination von Biogasanlage und Gewächshaus, gibt.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Hier kommst du zu vorwiegend vegetarischen Rezepten, die du im Mai kochen kannst.

Regional-saisonale Rezepte

Sieh dir auch die Rezepte aus dem Monat April an, denn Spinat, Bärlauch und Lauch hatten schon im vergangenen Monat Saison. Die Rezepte für den jeweiligen Monat werden wöchentlich aktualisiert. Als Alternative zu Pfeffer verwenden wir häufig getrocknetes Bohnenkraut.

Saisonkalender Mai – Was wächst im Freiland?

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um Folienanbau etc. handelt, ist dies angegeben. Teilweise sind Anfang Mai einige Salate noch unter Folie und das ist nicht besonders nachhaltig, da zur Herstellung der Kunststofffolien wertvolle Ressourcen verbraucht werden.

Folgendes Obst, Gemüse und Salat ist im Mai frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Erdbeeren (Mitte/Ende Mai, vorher aus geschütztem Anbau unter Folie oder Vlies)
  • Rhabarber
  • Spargel
  • Spinat
  • Radieschen
  • Frühlingszwiebeln
  • Lauch (Porree)
  • Mairübe (unter Folie, Vlies)
  • Mangold
  • Kohlrabi (Ende Mai)
  • Rucola (auch Rauke genannt im deutschsprachigen Raum)
  • Kopfsalat (teils unter Folie, Vlies)
  • Eissalat (teils unter Folie, Vlies)
  • Lollo Rosso / Lollo Bionda (teils unter Folie, Vlies)
  • Batavia (teils unter Folie, Vlies)
  • Eichblattsalat (teils unter Folie, Vlies)
  • Pilze – Champignons (nicht so nachhaltig, außer ggf. in Heimfertigkultur, ansonsten vollklimatisierter Fruchtraum, Kellergewölbe, Stollen, meist beheizt)

Folgende Kräuter sind im Mai frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Schnittlauch
  • Kresse
  • Bärlauch
  • Löwenzahn (in türkischen Supermärkten gesehen)
  • Petersilie (ganzjährig?)
  • Rosmarin (ganzjährig)
  • Salbei (ganzjährig)
  • Thymian (ganzjährig)
  • Lorbeer (ganzjährig)
  • Dill
  • Oregano
  • Kerbel
  • Basilikum

Folgendes Obst und Gemüse ist im Mai als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Äpfel (Lagerware, ab Juni/Juli meist keine Lagerware mehr)
  • Kartoffeln
  • Möhren
  • Spitzkohl
  • Rotkohl
  • Zwiebeln

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im Mai ganz besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/ oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Titelbild: Unverpacktes regionales Gemüse in der Ökokiste © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag mit deinen Freunden, wenn er dir gefällt.

Buchtipp und Gewinnspiel: Seltene Tiere – Ein Atlas der bedrohten Arten

Überall auf der Welt leben vom Aussterben bedrohte oder stark gefährdete Tierarten. Fast immer ist menschliches Eingreifen Schuld an der Gefährdung. Die Tiere werden beispielsweise durch Abholzung von Wäldern, Meeresverschmutzung oder illegale Jagd in ihrem Bestand bedroht. In einem aufwendig gestalteten Bildatlas erfahren Kinder Wissenswertes über die Lebenswelten von 30 gefährdeten Tierarten und wie wir sie schützen können.

Der englische Umweltschützer und Biologe Martin Jenkins hat zusammen mit dem Illustrator Tom Frost 30 bedrohte Tierarten in einem großformatigen und aufwendig gestalteten Bildatlas porträtiert, darunter Tapanuli-Orang-Utan, Blauwal, Malaiisches Schuppentier und Riesenpanda.

Eine überaus empfehlenswerte Lektüre für Kinder ab 5 Jahre. Aber auch als Erwachsener lohnt es sich darin zu schmökern. Bei sehr jungen Kindern ist es empfehlenswert Fachbegriffe oder geografische Verortungen zu besprechen.

 

Der Fortbestand des Riesenpandas ist immer noch nicht gesichert. © Thienemann 2019 / Illustration von Tom Frost

 

Ich bin beeindruckt von der hochwertigen Ausführung des Sachbilderbuches. Auf der rechten Seite befindet sich jeweils eine wunderschöne Illustration der bedrohten Tierart in Form einer Briefmarke. Seltene Briefmarken gelten als besonders wertvoll. Der Illustrator ist selbst begeisterter Briefmarkensammler und möchte mit seiner künstlerischen Darstellung auf die hohe Bedeutung des Schutzes seltener Tiere aufmerksam machen. Auf der linken Seite steht in einem gut verständlichen Sachtext warum das Tier in seiner Lebenswelt bedroht ist und wie wir es schützen können. Zusätzlich liefert ein Steckbrief in Form einer kleinen Infobox die wichtigsten biologischen Fakten wie Bestand, Gefährdungsstufe und Vorkommen (inklusive einer Landkarte).

 

Der Blauwal ist immer noch stark gefährdet und die aktuelle Population macht nur einen Bruchteil des Bestands von vor Hundert Jahren aus. © Thienemann 2019 / Illustration von Tom Frost

 

Achtsames (Kinder-)sachbuch regt zum Nachdenken an

Dieses Kindersachbuch mit viel Liebe zum Detail, welches sich auch als Klassenexemplar für den Schulunterricht eignet, regt zum Nachdenken an und macht auf herausragende Art und Weise auf das weltweite Artensterben aufmerksam. Der Experte Jenkin überzeugt dabei durch sein fundiertes Fachwissen und seine Begeisterung für den Schutz bedrohter Tierarten.

Am Anfang wendet sich Jenkins in Form eines Briefes an seine LeserInnen und ruft zum gemeinsamen Artenschutz auf. Seinen Appell beendet er mit folgenden Fragen: „Und wenn das Artensterben so weitergeht, wie bisher, wer weiß, was das für Folgen hat? Und was das für eine Welt sein wird, in der wir dann leben?“

 

Der Tiger ist stark gefährdet und aus den meisten Regionen in Asien verschwunden. © Thienemann 2019 / Illustration von Tom Frost

 

In diesem Sinne möchte ich dir diesen einmaligen und superwichtigen Bildatlas mit der klaren Botschaft ans Herz legen. Dieses (Kinder-)sachbuch ist ein Appell an uns Menschen, das Überleben bedrohter Arten zu sichern. Es ermuntert die Leser*Innen achtsam und verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen und die Umwelt zu schützen. Jenkins und Frost haben mit ihrem wunderschönen Werk einen besonderen Beitrag zur Bewusstseinsbildung geschaffen. Ich kannte viele der vom Aussterben bedrohten Tierarten noch gar nicht. Es handelt sich definitiv um ein Buch, das ich immer wieder gerne in die Hände nehme.

Gewinnspiel – Wir verlosen 3 x 1 Exemplar

 

Wir verlosen gemeinsam mit dem Thienemann-Esslinger Verlag 3 Exemplare. Wenn du mitmachen möchtest, schau auf der Umweltgedanken Facebook-Seite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Gewinnspiel. Hier geht es zu den Teilnahme- und Datenschutzbedingungen.

Welche Kindersachbücher kannst du noch zu den Themen Artenschutz, Naturschutz, Umweltschutz empfehlen? Ich freue mich auf deinen wertvollen Kommentar.

Titelbild: © Thienemann 2019 / Illustration von Tom Frost

Transparenz: Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Thienemann-Esslinger Verlag entstanden. Ich wurde für den Beitrag nicht bezahlt.

Bitte teile den Beitrag mit deinen Freunden, wenn er dir gefällt.

Buchweizen als regionale Alternative für Reis

6 regionale Alternativen zu Reis: Dinkel, Hirse, Buchweizen & Co

Reis muss nach Deutschland importiert werden und ist oft mit Arsen, Pestiziden oder Mineralölen belastet. Aufgrund der hohen Schadstoffgehalte rät das Bundesinstitut für Risikoforschung Reis öfter mal durch anderes Getreide zu ersetzen. Wenn du dich außerdem klimabewusst ernähren möchtest, findest du hier regionale Alternativen zu Reis inklusive Bezugsquellen in Bioqualität.

1. Dinkel oder Dinkelreis (auch Dinkelgraupen)

Dinkel hat einen leicht nussigen Geschmack, der an den von Wildreis erinnert und ist aus der modernen Vollwertküche nicht mehr wegzudenken. Bei der Zubereitung solltest du etwas Zeit einplanen, da der hartschalige Dinkel über Nacht in der 2,5-fachen Menge Wasser einweichen muss. Anschließend wird der Dinkel mit der doppelten Menge Wasser etwa 40 bis 60 Minuten gekocht. Erst nach dem Garen salzen. Als „Dinkelreis“ werden entspelzte und geschliffene Dinkelkörner bezeichnet. Hier entfällt das Einweichen über Nacht und du kannst den Dinkelreis wie Reis kochen.

Bezugsquellen
  • Campo Verde (aus Süddeutschland in Papierverpackung)
  • Davert (in Plastikverpackung)
  • Spielberger (aus Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Ungarn in Papierverpackung, auch größere Gebinde über den Onlineshop)
  • Biohof Struwe über getreidemühlen.de (aus Rheinland-Pfalz in 2,5 kg Papierverpackung)
  • dm-drogerie markt (Dinkel wie Reis aus Bayern und Baden-Württemberg in Plastikverpackung)
  • Kornkreis (Kochdinkel aus Süddeutschland in Plastikverpackung)
  • Bohlsener Mühle (Kochdinkel aus Niedersachsen in Plastikverpackung)
  • Gailertsreuther Mühle (Dinkelreis aus Bayern, Oberpfalz in 5 kg Plastikverpackung)
  • REWE (vorgegarter Bio-Dinkel in Plastikverpackung)

2. Hirse

Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts galt Hirse als heimisches Grundnahrungsmittel, ist aber aufgrund der Einführung anderer landwirtschaftlicher Kulturarten in Europa etwas in Vergessenheit geraten. Erst seit 2006 wird die Rispenhirse von der Spreewälder Hirsemühle wieder in Deutschland kultiviert. Hirse ist mild im Geschmack und kann zum Beispiel für Brei, süße und herzhafte Aufläufe oder in Salaten verwendet werden. Hirse gart in 5 bis 15 Minuten und muss dann noch ausquellen.

Bezugsquellen
  • Campo Verde (aus Österreich und Ungarn in Papierverpackung)
  • Spielberger (Goldhirse aus Österreich und Ungarn in Papierverpackung)
  • Spreewälder Hirsemühle über getreidemühlen.de (aus Brandenburg in Plastikverpackung)
  • Biolandhof Knauf (Goldhirse aus Bayern in Papiersack ab 5 kg)

3. Buchweizen

Botanisch gesehen ist der in Deutschland nur in kleinen Mengen angebaute Buchweizen gar kein Getreide, sondern gehört zu den Knöterichgewächsen. Buchweizen ist ein wahres Superfood und kann in Salaten, Suppen oder im Müsli verwendet werden, auch als Keimling. Geröstet als „Kasha“ schmeckt Buchweizen ebenfalls sehr gut. Außerdem ist Buchweizen dafür geeignet glutenhaltige Getreidesorten zu ersetzen und zählt wie Hirse zu den Kurzgarern.

Bezugsquellen
  • Biohof Struwe über getreidemühlen.de (aus Rheinland-Pfalz in 2,5 kg Papiersäcke)
  • Biolandhof Knauf (aus Bayern, Franken, in Papiersack ab 5 kg)
  • Alnatura (in Papierverpackung)

4. Grünkern

Grünkern, der auch „Badischer Reis“ genannt wird, ist das noch grünliche, halbreife Korn des Dinkels. Für die Zubereitung musst du Grünkern vor dem Kochen eine Stunde einweichen und dann mit der dreifachen Menge an Wasser etwa 45 Minuten kochen.

Bezugsquellen
  • Biolandhof Knauf (aus Bayern in Papiersack ab 5 kg)
  • Spielberger (aus Baden-Württemberg in Papierverpackung)

5. Gerste oder Gerstenreis (auch Gerstengraupen)

Ähnlich wie Dinkel wird auch die hartschalige Gerste über Nacht in der 2,5 fachen Menge Wasser eingeweicht, während entspelzte Gerste vor dem Kochen nur etwa 2 Stunden in Wasser einweichen muss. Dann 30 bis 35 Minuten garen und noch mit der Restwärme etwas quellen lassen. Erst nach dem Garen salzen. Gerste bzw. Gerstengraupen können in Eintöpfen oder als Beilage verwendet werden. Auch Süßspeisen lassen sich beispielsweise mit Gerstengraupen zubereiten.

Bezugsquellen
  • Davert (Gerste, entspelzt in Plastikverpackung)
  • Sackmann Onlineshop (Gerstenreis)
  • Spielberger (Gerstengraupen in Papierverpackung)

6. Khorasan-Weizen

Khorasan-Weizen ist das deutsche Pendant zu Kamut®, der hauptsächlich in Nordamerika angebaut wird. Das Ur-Getreide ist sehr wärmebedürftig und deshalb für den Anbau in Deutschland nur bedingt geeignet. Meine intensive Recherche hat ergeben, dass der Biolandhof Knauf Khorasan-Weizen seit 2018 anbaut. Weitere Anbaugebiete in Deutschland sind mir nicht bekannt.

Bezugsquellen

Verzichte auf Nicht-EU-Produkte und wähle stattdessen regionale Alternativen zu Reis, denn damit verringerst du deinen persönlichen CO2-Fußabdruck und bereicherst zusätzlich deinen Speiseplan. Prüfe erst, ob du die Produkte in deiner Umgebung kaufen kannst, bevor du diese in einem Onlineshop bestellst. Zum Beispiel bekommst du die Produkte ohne Verlinkung in der Regel im Hofladen, Bioladen, Biomarkt, Mühlenladen oder Reformhaus.

Regionale Rezepte mit Hirse, Dinkel und Co findest du hier. #30tageregionalsaisonal

Hast du eine dieser Reis-Alternativen schon einmal ausprobiert oder kennst du noch weitere regionale Alternativen? Ich freue mich auf deinen wertvollen Kommentar.

Titelbild: Buchweizen als Alternative zu Reis © olhaafanasieva – stock.adobe.com

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Ostern Basteln mit Kind

Osterbasteln mit Kleinkind – eine einfache Bastel-Idee

Fehlt dir noch ein passendes Ostergeschenk? Dann habe ich eine einfache Bastel-Idee für dich, die auf kreative Weise die Feinmotorik deines Kindes fördert. Diese schönen Ostereier kannst du auch schon mit ganz kleinen Kindern für Ostern basteln.

Die liebe Diana vom Mama-Blog I need sunshine hat mich dazu inspiriert.

Diese Materialien brauchst du

  • weißen Tonkarton (es geht auch jede andere Farbe)
  • Bleistift
  • Geodreieck
  • Lineal
  • Zirkel
  • Schere
  • Buntstifte, Wachsmalstifte, Wachsmalblöcke, Wasserfarben oder Fingerfarben
  • Klebestift
  • Seidenpapier, z. B. Reste von Verpackungsmaterial
  • nach Bedarf farbiges Tonpapier

Vorbereitete Umgebung

Vorbereitete Umgebung

Vorbereiteter Malplatz © Umweltgedanken

Für Kinder ist es immer hilfreich, wenn sie eine vorbereitete Umgebung vorfinden, das heißt du schneidest die Ostereier aus Tonkarton aus und legst alle Materialien schon mal bereit. So kannst du dich später zusammen mit deinem Kind besser auf die gemeinsame Zeit konzentrieren und dein Kind beim Gestalten mit mehr Ruhe begleiten. Plane gerade bei Kleinkindern genügend Zeit (eventuell auch mehrere Tage) ein, da die Konzentration oft schnell nachlässt.

Erwarte auch nicht zu viel von deinem Kind ?, dann werden die Bilder am schönsten. Wenn du willst, kannst du die „Kritzeleien“ später noch entsprechend in Szene setzen. Dann kommt das Geschenk noch besser an.

So konstruierst du ein Osterei

Zunächst stellst du dir eine Schablone für das Osterei her. Ich habe im Internet eine Anleitung gefunden und werde dir die wichtigsten Schritte nochmal zusammenfassen. Folge der Anleitung unter dem Bild.

Osterei zeichnen

So konstruierst du ein Osterei © Umweltgedanken

Zeichne ein Dreieck wie abgebildet (lila Linien). Dann schlägst du mit dem Zirkel um den Punkt B einen Halbkreis mit einem Radius von 6 cm (grüne Linie). Danach folgen zwei Achtelkreise mit einem Radius von 12 cm um die Punkte A und C (rote Linien). Als letzten Schritt schlägst du mit dem Zirkel einen Viertelkreis von 3,5 cm Radius um den Punkt D (blaue Linie). Fertig ist die Osterei-Schablone.

Nun kannst du mit der Schablone beliebig viele Ostereier zeichnen, ausschneiden und von deinem Kind nach Lust und Laune bemalen lassen. Größere Kinder können die Ostereier auch selbst ausschneiden ?.

Osterei bemalen und bekleben

Bei der künstlerischen Gestaltung sind der Phantasie deines Kindes keine Grenzen gesetzt. Unser Sohn hat sich für Wachsmalstifte und Wachsmalblöcke entschieden.

Ostern Basteln mit Kind

Ostereier nach Lust und Laune schön bunt bemalen © Umweltgedanken

Beim Knüllen und Kleben der Seidenpapierkugeln habe ich ein bisschen geholfen. Du kannst diese auch schon komplett im Vorfeld vorbereiten, wenn dein Kind noch sehr jung ist. Es bleibt dir überlassen, wie du die Papierkugeln auf dem Osterei anordnest. Ich habe mich für zwei Linien entschieden.

Osterei basteln mit Kleinkind

Ostereier mit Papierkügelchen bekleben © Umweltgedanken

Entweder lässt du das Osterei so wie es ist oder du setzt es noch ein bisschen in Szene. Ich habe dazu ein farbiges Tonpapier auf einen weißen Tonkarton (halbes DIN A4 Blatt) geklebt. Der weiße Rand beträgt 1 cm.

Kleinkind-Kritzeleien schön in Szene gesetzt © Umweltgedanken

Ich wünsche dir und deinem Kind nun viel Spaß beim Malen und Kleben! Schreib mir gerne einen Kommentar wie dir diese Bastel-Idee gefällt.

Titelbild: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Regional-saisonal einkaufen

Regional-saisonal einkaufen: 30-Tage-Challenge

Wir möchten nachhaltiger leben, damit die Generationen nach uns auch noch genügend Ressourcen und eine intakte Umwelt vorfinden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten im Alltag den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Ein guter Ansatz ist es Lebensmittel möglichst regional-saisonal einzukaufen.

Trotz des Wissens kaufen auch wir Lebensmittel, die gerade keine Saison haben (Tomate, Paprika im Winter) oder die von weit her kommen (Reis, Bananen, Kichererbsen). Deshalb haben wir als Familie jetzt beschlossen 30 Tage regional-saisonal einzukaufen, um zu zeigen wie eine besonders umwelt- und klimabewusste Ernährung im April wirklich aussieht.

Warum möchten wir regional-saisonal einkaufen und kochen?

  • Die Transportwege bei regionalen-saisonalen Lebensmitteln sind kurz und es wird weniger Energie verbraucht. Kurze Transportwege entlasten auch die Straßen und es gelangen weniger Schadstoffe aus Abgasen an die Luft. Auch die Nährstoffverluste bei einem längeren Transport werden minimiert. Besonders klimaschädlich sind Lebensmittel, die mit dem Flugzeug transportiert werden.
  • Saisonale Lebensmittel aus der Region schmecken gut und haben einen höheren Vitamingehalt, da sie voll ausgereift und erntefrisch sind.
  • Saisonal bedeutet Anbau im Freiland. Die CO2-Emissionen sind 34-mal geringer (Dienstleistungszentren Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz) als beim Anbau in beheizten Gewächshäusern. Außerdem ist im Vergleich zum Anbau unter Folie der Primärenergieverbrauch viel geringer.
  • Regional-saisonale Lebensmittel sind aufgrund des hohen Angebots oft günstiger als Importware.
  • Die regionale Wirtschaft wird gestärkt.
  • Der Speiseplan ist abwechslungsreicher, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so wirkt. Wir greifen im Jahresverlauf nicht immer zu den gleichen Lebensmitteln, die uns schmecken.

Wo kannst du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen?

  • Ganz klassich im Supermarkt, Bioladen oder Reformhaus (hier auf regionale Label achten)
  • Auf dem Wochenmarkt
  • Direkt beim Erzeuger im Hofladen bzw. über das Direktvermarktungsportal Marktschwärmer, an Verkaufsständen oder auf (Selbstpflück-)Plantagen (z. B. Erdbeeren, Äpfel), bei regionalen Mühlen
  • Eine Ökokiste oder Biokiste beziehen
  • Aus eigenem Anbau aus dem Garten/ Schrebergarten, auf dem Balkon, auf dem Fensterbrett
  • Aus solidarischer Landwirtschaft/ eigener Landwirtschaft
  • Beteiligung an einem Urban-Gardening-Projekt (in Wiesbaden z. B. beim Tatengarten oder Biberbau)

Saisonkalender April – Was wächst im Freiland?

Der Monat April ist im Jahresdurchschnitt gesehen eine Herausforderung, um regional-saisonal einzukaufen, da die Lagerware zu Neige geht und die neue Ernte noch nicht eingeholt wurde.

Die Recherche zu diesem Beitrag war nicht einfach, da die im Internet vorhandenen Saisonkalender sich teilweise unterscheiden, so dass ich meine eigene Liste zusammengestellt habe. Da Gemüse aus Lagerware oft gekühlt werden muss, greife ich bevorzugt zu frischen Lebensmitteln aus heimischen Freilandanbau. Bei Obst ist das nur Rharbarber, so dass ich auch noch Äpfel als einziges Lagerobst kaufen werde, da wir sonst gar kein frisches Obst hätten. Diese Umweltsünde nehme ich in Kauf. Selbst gekühlt eingelagerte Äpfel aus der Region sind Überseeimporten eindeutig vorzuziehen (DLR Rheinland-Pfalz).

Wir werden versuchen das meiste regional aus einem Umkreis von maximal 200 km zu beziehen. Wenn wir aber dafür mit dem Auto viele zusätzliche Wege zurücklegen müssten, setzten wir die Grenze in Deutschland, das heißt das Lebensmittel muss möglichst aus unserem Land kommen (z. B. bei Käse und Bio-Milch in Glasflaschen).

Folgendes Obst, Gemüse und Salat ist im April frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Rhabarber
  • Spinat
  • Lauch (Porree)
  • Schalotten
  • Frühlingszwiebeln
  • Spargel (z.T. ab Mitte April in milden Regionen)
  • Rucola (erste Freilandernte Ende April)
  • Champignons (ganzjährig, meist aus dem klimatisierten Fruchtraum, Kellergewölbe, Stollen, auch in Heimfertigkultur möglich)

Folgendes Obst und Gemüse ist im April als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Äpfel (u. a. Elstar, Boskop, Pinova)
  • Kartoffeln
  • Möhren
  • Knollensellerie
  • Zwiebeln
  • Weißkohl
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Pastinaken (nur noch im April, dann erst wieder im August/September aus regionalem Anbau)

Folgende Kräuter gibt es im April frisch aus heimischen Anbau

  • Schnittlauch
  • Kresse (auf der Fensterbank ganzjährig möglich)
  • Basilikum
  • Koriander
  • Bärlauch (wächst auch im Wald)
  • Portulak (gedeiht wie Kresse auch ganzjährig auf der Fensterbank)

Folgende Kräuter und Gewürze aus heimischen Anbau verwenden wir getrocknet

  • Bohnenkraut (als Pfefferersatz)
  • Majoran
  • Thymian
  • Salbei (auch ab März im Freiland)
  • Estragon
  • Kümmel
  • Rosmarin (ganzjährig auch frisch, bei Überwinterung im Haus)
  • Oregano
  • Dill
  • Lorbeer

Pfeffer, Muskat, Vanille und sonstige exotische Gewürze möchten wir nicht benutzen.

Regionale Alternativen zu Reis

  • Dinkel (z. B. in Papierverpackung von Campo Verde, aus Süddeutschland) bzw. Dinkelreis
  • Hirse (z. B. in Papierverpackung von Campo Verde)
  • Grünkern
  • Buchweizen
  • Gerste
  • Khorasan-Weizen (nur geringer Anbau in Deutschland, zum Beispiel Biolandhof Knauf)

Regionale Speiseöle

Bei Speiseölen ist es gar nicht so einfach auf heimische Alternativen umzusteigen. Zum Braten gut geeignet sind Bio-Bratöle mit Sonnnblumenkernen der Sorte high oleic, das heißt mit einem erhöhten Anteil an Ölsäure. Dadurch sind diese höher erhitzbar (werden aber trotzdem kaltgepresst). Aber auch hier musst du gut auf das Herkunftsland bzw. Ursprungsland schauen, denn Sonnenblumenkerne werden auch oft aus Frankreich, Bulgarien, Ungarn oder Rumänien importiert. Bio Planète Ölmühle Moog aus dem sächsischen Lommatzsch oder die Ölmühle Sander aus Mecklenburg-Vorpommern (Bio-Rapsöl, Bio-Hanföl) bieten Öle aus heimischen Anbau.

Regionaler Zucker und Alternativen

Am schwersten wird mir der Verzicht auf Schokolade bzw. Kakao fallen 😉 (Edit 12.04.2019 Ich bin auch schon kurz schwach geworden, aber ich will es auf jeden Fall reduzieren). Als süße Alternative backe ich selbst Kekse (u. a. Honig-Haferflocken-Kekse) und es gibt öfter einen süßen Nachtisch. Bei Zucker lohnt es sich auch regional zu denken: Nach einer Studie der Schweizer Zucker AG belastet der regional angebaute und verarbeitete Bio-Rübenzucker die Umwelt um rund 37 % weniger als ein Bio-Fair-Trade-Rohrzucker aus Paraguay. Wer auf normalen Zucker verzichten möchte, kann auch Apfelsüße als regionale Alternative oder Honig versuchen.

Eine Ausnahme lassen wir zu: Kaffee

Ohne Kaffee geht bei uns gar nichts. Wir kaufen fair gehandelten Kaffee aus kontrolliert biologischem Anbau. Noch ökologischer wäre ein koffeeinfreier heimischer Kaffee-Ersatz wie zum Beispiel Lupinenkaffee. Auch mit Haselnüssen und Walnüssen ließe sich ein Mittagstief umgehen.

Mitmachen zählt! Perfekt sein ist nicht wichtig

Dir wird beim Einkaufen schnell auffallen, dass das Sortiment im Laden ein Überangebot ist und vieles von dem was angeboten wird gar keine Saison hat und meist nicht regional ist.

Du wirst ein wenig suchen müssen, um Alternativen in deiner Region zu finden, aber das macht auch Spaß und du kommst vielleicht sogar mit den Erzeugern in direkten Kontakt. Ich finde das hat auch nochmal einen ganz anderen Stellenwert, wenn du weißt wer dein Gemüse oder Getreide anbaut und wo die Kühe ihr Gras fressen. Es muss auch nicht alles auf einmal klappen. Wichtig ist, dass du überhaupt anfängst umzudenken.

Wir würden uns freuen, wenn du im April bei dieser Challenge mitmachst und stellen dir dafür unsere Lieblingsrezepte (im Alltag schnell und fast immer plastikfrei kochbar) zur Verfügung (z. T. habe ich Rezepte aus anderen Quellen angepasst). So kannst du direkt starten. Die Rezepte sind nicht alle vegan (hauptsächlich vegetarisch), können aber bestimmt leicht angepasst werden.

Regional-saisonale Rezepte

Auf dem Blog folgen in Kürze noch weitere interessante Beiträge zum Thema. Außerdem gebe ich auf Instagram regelmäßig Tipps für den regional-saisonalen Einkauf. Also folge mir auch auf Instagram, damit du nichts verpasst. Unter dem Hashtag #30tageregionalsaisonal können wir uns gegenseitig motivieren.

Machst du mit bei der Challenge? Gibt es ein nicht-regionales oder nicht-saisonales Lebensmittel worauf du gar nicht verzichten könntest? Schreib mir gerne einen Kommentar. Schreib mir auch gerne, wenn du etwas zum Beitrag ergänzen möchtest. Ich freue mich auf deine Gedanken zum Thema.

Titelbild: Regional-saisonaler Einkauf © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag mit deinen Freunden, wenn er dir gefällt.

Zero Waste Badezimmer

Zero Waste im Badezimmer: Diese Produkte benutzen wir

Minimalismus ist uns auch in unserem Badezimmer wichtig. Im Beitrag erfährst du welche Produkte wir in unserem (fast) Zero Waste Badezimmer benutzen.

Seit dem wir auf weniger Plastik in unserem Badezimmer umgestellt haben, finden wir es auch viel schöner. Und wir haben natürlich viel weniger Plastikmüll. Das schont die Umwelt.

Duschen und Baden

Körperseifen

Zum Duschen nutzen wir Körperseifen von der Naturseifen-Manufaktur Uckermark. Diese enthalten alle mehr oder weniger Kokosöl. Wer komplett auf Kokosöl verzichten möchte, kann auch zu einer reinen Pflanzenölseife greifen, zum Beispiel Alepposeife (Olivenölseife).

Wir benutzen noch Waschlappen, eine Bambus-Handbürste und am Handwaschbecken eine palmölfreie Handseife.

Shampoo Bar

Ein Shampoo Bar ist ein festes Shampoo. Einfach das Stück in den Händen reiben und Schaum erzeugen. Dann wie gewohnt waschen. Nach vielem Ausprobieren sind wir mit den festen Shampoos der Naturseifen-Manufaktur Uckermark sehr zufrieden.

Badebomben

Badebombe Zero Waste

Zero Waste Badebomben kannst du ganz leicht selber machen © Umweltgedanken

Wir baden nicht oft, aber wenn dann kann ich selbstgemachte Badebomben empfehlen. Sieht auch als Deko im Bad toll aus. Ich habe meine Badebomben nach diesem Rezept vom Blog Nia Latea gemacht.

Rasieren (noch in der Entwicklung)

Viele schwören auf Rasierhobel und Rasierseife (von Savion gibt es eine ohne Palmöl). Ich hatte bisher immer Angst mich mit dem Rasierhobel zu schneiden und nehme daher (leider) noch die Wegwerfvariante. Für die Beine benutze ich schon seit vielen Jahren ein Epiliergerät.

Haarpflege

Ich benutze Bio-Jojobaöl (aus einem örtlichen Naturkosmetikladen) als Pflege für meine Haarspitzen. Außerdem verwende ich manchmal nach dem Waschen einen selbstgemachten Leave-In Conditioner aus Aloe-Vera.

Hier kommst du zum Rezept: Aloe Vera Leave-In Conditioner aus Aloe-Vera

Körper und Gesichtspflege

Körperöl

Ich benutze für die Körper- und Gesichtspflege auch ein Bio-Jojoboöl (nicht-komedogen) und gelegentlich ein Mandelöl – zur Zeit das Weleda Gesichtsöl. Früher musste ich meinen ganzen Körper eincremen, aber heute brauche ich das nicht mehr. Gelegentlich benutze ich das Öl an rauhen Stellen wie Ellenbogen oder Knie.

Peeling

Zero Waste Bad

Kaffee-Peeling mit Bio-Jojobaöl mache ich selber © Umweltgedanken

Als Peeling kann ich puren Kaffeesatz, Rohrohrzucker, grobes Salz (Himalaya- oder Steinsalz) oder mein selbst gemachtes Kaffee-Peeling mit Bio-Jojobaöl empfehlen.

Hier kommst du zum Rezept: Kaffee-Peeling mit Bio-Jojobaöl

Deodorant

Selbstgemachte Deos mit Natron sind für meine empfindliche Haut nichts (Natron kann die Haut reizen). Deswegen benutze ich das palmölfreie Creme-Deo Zitrone von der Naturseifen-Manufaktur Uckermark. Vorher hatte ich auch andere feste Deos ausprobiert, die mir aber im Vergleich zum einen von der Wirksamkeit und zum anderen von den Inhaltsstoffen nicht so gefallen haben wie das was ich jetzt benutze.

Zahnpflege

Ich benutze seit kurzem eine Bambuszahnbürste von Hydrophil mit Borsten aus erdölfreiem Rizinusöl. Vorher hatte ich auch schon mal eine Bürste eines anderen Herstellers mit der ich vom Putzgefühl nicht zufrieden war. Die von Hydrophil ist aber gut. Bambus ist zwar nicht einheimisch und somit nicht wirklich nachhaltig, aber es ist eine bessere Alternative zu Plastik. Es gibt wohl auch Zahnbürsten aus einheimischen Hölzern wie Buchenholz (z. B. von Alverde). Weiß aber nicht wie gut die sind und ob die Borsten auch biologisch abbaubar sind. Häufig sind die auch mit Schweineborsten und damit nicht vegan.

Zahncreme benutze ich noch welche in der Plastiktube. Ich möchte aber Zahnputztabletten oder Zahnkreide (mit Xylitol) ausprobieren. Ganz ohne Zahnpasta kannst du mit dem Miswak Zahnputzholz putzen. Bin mir aber noch unsicher, ob die Alternativen zur normalen Zahncreme wirklich so gut für die Zähne sind. An die selbst gemachte Zahnpasta traue ich mich auch nicht so ran. Hast du da Erfahrung was Zahnärzte dazu sagen?

Zahnseide gibt es im wiederverwendbaren Glastiegel.

Make up

Zero Waste Puder

Zero Waste Puder aus 3 Zutaten selbst mischen © Umweltgedanken

Ich benutze nicht allzu viel. Mein Puder mische ich selbst. Im nächsten Schritt möchte ich meine Mascara und Rouge selber machen.

Hier kommst du zum Rezept: Plastikfreies Puder aus 3 Zutaten herstellen

Sinnvoll sind eventuell noch waschbare Reinigungs- und Abschminkpads. Ich habe keine – Wasser, Seife und Waschlappen reichen bei mir.

Hygiene

Toilettenpapier

Da ist es bei mir nicht so Zero Waste, aber zumindest umweltverträglich. Wir benutzen Recycling-Toilettenpapier. Die Plastikverpackung benutze ich weiter als Mülltüte für den Kosmetikeimer. Von dem oft angepriesenen Bambustoilettenpapier halte ich nicht so viel, denn dieses muss erst importiert werden. Besser ist Recyclingtoilettenpapier mit dem Blauen Engel.

Monatshygiene (noch in der Entwicklung)

An eine Menstruationstasse oder einen Menstruationsschwamm (z. B. Levantiner) habe ich mich bisher noch nicht ran getraut, obwohl ich denke, dass es eine gute Sache ist. Ökologische Tampons gibt es zum Beispiel von Natracare (bei Alnatura, tegut, denn’s), Masmi, Organyc oder Ovy. Slipeinlagen benutze ich von Cosmea. Es gibt waschbare Slipeinlagen (Kulmine, Ella, Bloodmilla), die ich auch mal ausprobieren möchte.

Ohrstäbchen

Da gibt es plastikfreie Varianten mit Biobaumwolle in der Drogerie. Ich verzichte aber seit zwei Woche komplett auf Wattestäbchen. In den ersten Tagen war es ein komisches Gefühl, das geht aber schnell weg.

So das waren im Großen und Ganzen meine Pflegeprodukte und Utensilien. Mehr brauche ich nicht. Dinge wie Kamm und Bürste sind bei uns nicht plastikfrei, da die erst ausgetauscht werden, wenn diese nicht mehr gebrauchsfähig sind ?.

„We don’t need a handful of people doing zero waste perfectly. We need millions of people doing it imperfectly.“ (Anne-Marie Bonneau)

An das Thema Zero Waste Monatshygiene muss ich mich erst noch herantasten. Verwendest du Bio-Tampons oder Menstruationstassen oder waschbare Slipeinlagen? Was benutzt du sonst so an Produkten in deinem Zero Waste Badezimmer? Schreib mir gerne einen Kommentar. Ich freue mich auf deine Gedanken zum Thema Zero Waste Bad.

Titelbild: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Vegane Bananenmilch

Bananenmilch ohne Milch und Nüsse – vegan und plastikfrei

Bananenmilch ist lecker, schnell zubereitet und komplett milch- und nussfrei. Wie du dir eine vegane Bananenmilch selber machen kannst, verrate ich dir in diesem Rezept.

Diese Zutaten brauchst du:

Ergibt etwa 0,5 Liter

  • 2 Bananen (in Scheiben geschnitten und gefroren)
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 Messerspitze Ceylon-Zimt (oder Kardamom oder beides)
  • nach Belieben Ahornsirup, Zitronensaft, Bourbon Vanille, Spekulatiusgewürz, Kakao, Sesammus (Tahin), Haferflocken, Stein- oder Himalayasalz
Bananenmilch ohne Milch und Nüsse

Vegane Bananenmilch – milchfrei und nussfrei
© Umweltgedanken

 

So bereitest du die Bananenmilch zu:

Die Bananen in Scheiben schneiden und für etwa eine Stunde in den Gefrierschrank stellen, damit das Getränk später schön kalt ist (Kühlschrank geht auch). Dann die Bananenscheiben im Mixer zerkleinern oder mit dem Pürierstab pürieren und das Wasser nach und nach zugeben. Die Milch sollte wässrig sein. Wenn es von der Konsistenz eher wie ein Smoothie ist, gib noch etwas Wasser dazu. Zum Schluss mit einer Messerspitze Ceylon-Zimt verfeinern. Zucker brauchst du nicht extra zugeben, denn Bananen sind süß genug.

Du kannst natürlich auch Nüsse oder Mandeln zugeben, wenn du möchtest. Hier sind deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Bananenmilch ohne Milch

Die Bananenmilch hält sich bis zu zwei Tage im Kühlschrank
© Umweltgedanken

 

Leckerer Frühstücksdrink und Energielieferant

Bananenmilch ist schnell gemacht, schmeckt richtig lecker, besonders zum Frühstück, und gibt dir viel Energie für den Tag. Die gibt es jetzt definitiv öfter bei uns. Im Kühlschrank kannst du sie bis zu zwei Tage lagern. Fülle die Milch dazu in eine verschließbare Flasche, beispielsweise in eine gebrauchte Sahne- oder Milchpfandflasche.

Hast du auch schon mal Bananenmilch selbst gemacht? Erzähl mir von deinen Erfahrungen.

Titelbild: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.

Peeling selber machen mit Jojobaöl

Kaffee-Peeling selber machen – mit Bio-Jojobaöl

Ich verwende meinen Kaffeesatz weiter zu einem Kaffee-Peeling. Warum für deine Haut ein Peeling von Zeit zu Zeit wichtig ist und wieso ich Kaffee-Peeling ohne Kokosöl bevorzuge, erfährst du in diesem Beitrag.

Warum ist ein Hautpeeling wichtig?

Die Hautzellen erneuern sich regelmäßig. Alte Hautschüppchen befinden sich somit auf deiner Haut. Diese fallen auch irgendwann von selbst ab. Um aber eine schöne glatte Haut zu haben, ist es gut etwa 1- bis 2-mal im Monat ein Peeling unter der Dusche zu machen. Konventionelle Peelings aus der Drogerie enthalten oft Mikroplastik. Ein selbstgemachtes Peeling aus Kaffeesatz ist viel ökologischer und garantiert plastikfrei.

Ich verzichte auf Kokosöl aus folgenden Gründen:

– Kokosöl ist nicht nachhaltig (auch für Kokospalmen werden Regenwälder gerodet – lies auch diesen Beitrag hier)
– Kokosöl ist stark komedogen, d. h. es verstopft die Poren und führt zu Hautunreinheiten und Pickeln
– Bei Raumtemperatur ist Kokosöl fest und kann den Abfluss verstopfen (insbesondere in Kombination mit dem sogenannten Kaffeefett – das sind Rückstände der ätherischen Kaffeeöle)

Den Hype um Kokosöl verstehe ich nicht. Manchmal ist Kokosöl schwer ersetzbar (in meinem Cremedeo zum Beispiel), aber meistens kann ich darauf verzichten.

Diese Zutaten brauchst du für das Kaffee-Peeling:

  • 2 Esslöffel Kaffeesatz (ich lasse den Kaffeesatz immer trocknen und sammle diesen in einem Schraubglas, so dass ich immer eine kleine Menge zur Verfügung habe)
  • 2 Esslöffel Bio-Jojobaöl
  • nach Belieben Rohrohrzucker (gröber als normaler Haushaltszucker) als zusätzliches Peelingmittel zugeben
  • 1 verschließbares Glas zum Aufbewahren

Alle Zutaten mischen und in ein Glas füllen.

Alternativ kannst du das Peeling mit jedem nicht-komedogenen Öl wie beispielsweise Traubenkernöl, Arganöl oder Ringelblumenöl ansetzen. Ob du ein nicht-komedogenes Öl benutzt, hängt von deinem Hauttyp ab. Wenn du Mischhaut hast und eher zu Hautunreinheiten neigst, empfehle ich dir ein nicht-komedogenes Öl. Bei eher trockener Haut geht zum Beispiel auch Oliven- oder Mandelöl.

Wer Angst hat, dass die Abflussrohre durch das Kaffee-Peeling verstopfen, kann das Peeling auch nur mit Rohrohrzucker machen. Der Zucker löst sich nach einiger Zeit auf. Ich habe aber noch nie Probleme mit Kaffeesatz im Abfluss gehabt.

Auf die Zugabe von ätherischen Ölen verzichte ich, da diese wassergefährdend sein können. Der Duft nach Kaffee ist schon lecker genug. Wer das Peeling nur mit Rohrohrzucker macht, kann etwas abgeriebene Zitrone oder Orange dazugeben, damit es gut duftet.

Darum nehme ich Jojobaöl anstatt Kokosöl:

  • Jojobaöl ist genau genommen ein Wachs und hinterlässt keinen schmierigen Film auf der Haut
  • die Jojobapflanze wächst in Halbwüsten oder Wüsten auf Böden, die nicht für die Landwirtschaft nutzbar sind
  • Jojoba hat viel Vitamin E und ist sehr pflegend
  • Jojobaöl wird nicht ranzig (da es keine Triglyzeride – Fette enthält), so dass sich das Peeling länger hält

Ich bin total begeistert von meinem Kaffee-Peeling ?. Es ist eine gute Möglichkeit Kaffeesatz weiterzuverwenden. Einfach unter der Dusche den nassen Körper damit in kreisenden Bewegungen einreiben und anschließend gut mit Wasser abspülen. Die Haut ist danach angenehm weich.

Benutzt du auch Peeling aus Kaffeesatz? Welches Öl benutzt du für dein Peeling?

Titelbild: © Umweltgedanken

Bitte teile den Beitrag, wenn er dir gefällt.