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Autor: Anja Blumschein

Saisonkalender Mai: Heimisches Obst und Gemüse

Unsere Challenge 30 Tage nur regional-saisonal einzukaufen ist vorbei, aber wir machen weiter und haben regional-saisonal einkaufen jetzt fest in unseren Alltag integriert. Im Mai wird der Speiseplan abwechslungsreicher und es gibt noch mehr frische Lebensmittel aus dem heimischen Freiland. Jetzt beginnt auch langsam die Salatsaison. Nachfolgend findest du eine Übersicht wann welches Obst und Gemüse im Mai aus heimischen Anbau erhältlich ist.

Unsere Challenge 30 Tage nur regional-saisonal einzukaufen ist vorbei, aber wir machen weiter und haben regional-saisonal einkaufen jetzt fest in unseren Alltag integriert. Im Mai wird der Speiseplan abwechslungsreicher und es gibt noch mehr frische Lebensmittel aus dem heimischen Freiland. Jetzt beginnt auch langsam die Salatsaison. Nachfolgend findest du eine Übersicht wann welches Obst und Gemüse im Mai aus heimischen Anbau erhältlich ist.

Bewusst verzichtet habe ich auf Gemüse, das jetzt bereits aus dem ungeheizten Treibhaus verfügbar ist, wie beispielsweise Blumenkohl, da die Pflanzen in den Monaten zuvor in beheizten Gewächshäusern vorgezogen werden müssen. Blumenkohl aus Freilandernte gibt es frühestens ab Juli. Wobei es auch nachhaltige Wärmekonzepte, zum Beispiel durch Kombination von Biogasanlage und Gewächshaus, gibt.

Warum regional-saisonal einkaufen zu einer klima- und umweltbewussten Ernährung beiträgt und wo du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen kannst, erfährst du hier.

Hier kommst du zu vorwiegend vegetarischen Rezepten, die du im Mai kochen kannst.

REGIONAL-SAISONALE REZEPTE

Sieh dir auch die Rezepte aus dem Monat April an, denn Spinat, Bärlauch und Lauch hatten schon im vergangenen Monat Saison. Die Rezepte für den jeweiligen Monat werden wöchentlich aktualisiert. Als Alternative zu Pfeffer verwenden wir häufig getrocknetes Bohnenkraut.

Saisonkalender Mai – Was wächst im Freiland?

Nachfolgend wird unter heimischen Anbau in der Regel Freiland verstanden. Wenn es sich um Folienanbau etc. handelt, ist dies angegeben. Teilweise sind Anfang Mai einige Salate noch unter Folie und das ist nicht besonders nachhaltig, da zur Herstellung der Kunststofffolien wertvolle Ressourcen verbraucht werden.

Folgendes Obst, Gemüse und Salat ist im Mai frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Erdbeeren (Mitte/Ende Mai, vorher aus geschütztem Anbau unter Folie oder Vlies)
  • Rhabarber
  • Spargel
  • Spinat
  • Radieschen
  • Frühlingszwiebeln
  • Lauch (Porree)
  • Mairübe (unter Folie, Vlies)
  • Mangold
  • Kohlrabi (Ende Mai)
  • Rucola (auch Rauke genannt im deutschsprachigen Raum)
  • Kopfsalat (teils unter Folie, Vlies)
  • Eissalat (teils unter Folie, Vlies)
  • Lollo Rosso / Lollo Bionda (teils unter Folie, Vlies)
  • Batavia (teils unter Folie, Vlies)
  • Eichblattsalat (teils unter Folie, Vlies)
  • Pilze – Champignons (nicht so nachhaltig, außer ggf. in Heimfertigkultur, ansonsten vollklimatisierter Fruchtraum, Kellergewölbe, Stollen, meist beheizt)

Folgende Kräuter sind im Mai frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Schnittlauch
  • Kresse
  • Bärlauch
  • Löwenzahn (in türkischen Supermärkten gesehen)
  • Petersilie (ganzjährig?)
  • Rosmarin (ganzjährig)
  • Salbei (ganzjährig)
  • Thymian (ganzjährig)
  • Lorbeer (ganzjährig)
  • Dill
  • Oregano
  • Kerbel
  • Basilikum

Folgendes Obst und Gemüse ist im Mai als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Äpfel (Lagerware, ab Juni/Juli meist keine Lagerware mehr)
  • Kartoffeln
  • Möhren
  • Spitzkohl
  • Rotkohl
  • Zwiebeln

Kaufst du auch regional-saisonal? Und auf welches Gemüse oder Obst freust du dich im Mai ganz besonders?

Hast du Anmerkungen, Kritik und/ oder Ergänzungen zum Beitrag? Dann freue ich mich ebenfalls über deine Nachricht.

Titelbild: Unverpacktes regionales Gemüse in der Ökokiste © Umweltgedanken

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Buchtipp und Gewinnspiel: Seltene Tiere – Ein Atlas der bedrohten Arten

Überall auf der Welt leben vom Aussterben bedrohte oder stark gefährdete Tierarten. Fast immer ist menschliches Eingreifen Schuld an der Gefährdung. Die Tiere werden beispielsweise durch Abholzung von Wäldern, Meeresverschmutzung oder illegale Jagd in ihrem Bestand bedroht. In einem aufwendig gestalteten Bildatlas erfahren Kinder Wissenswertes über die Lebenswelten von 30 gefährdeten Tierarten und wie wir sie schützen können.

Überall auf der Welt leben vom Aussterben bedrohte oder stark gefährdete Tierarten. Fast immer ist menschliches Eingreifen Schuld an der Gefährdung. Die Tiere werden beispielsweise durch Abholzung von Wäldern, Meeresverschmutzung oder illegale Jagd in ihrem Bestand bedroht. In einem aufwendig gestalteten Bildatlas erfahren Kinder Wissenswertes über die Lebenswelten von 30 gefährdeten Tierarten und wie wir sie schützen können.

Der englische Umweltschützer und Biologe Martin Jenkins hat zusammen mit dem Illustrator Tom Frost 30 bedrohte Tierarten in einem großformatigen und aufwendig gestalteten Bildatlas porträtiert, darunter Tapanuli-Orang-Utan, Blauwal, Malaiisches Schuppentier und Riesenpanda.

Eine überaus empfehlenswerte Lektüre für Kinder ab 5 Jahre. Aber auch als Erwachsener lohnt es sich darin zu schmökern. Bei sehr jungen Kindern ist es empfehlenswert Fachbegriffe oder geografische Verortungen zu besprechen.

 

Der Fortbestand des Riesenpandas ist immer noch nicht gesichert. © Thienemann 2019 / Illustration von Tom Frost

 

Ich bin beeindruckt von der hochwertigen Ausführung des Sachbilderbuches. Auf der rechten Seite befindet sich jeweils eine wunderschöne Illustration der bedrohten Tierart in Form einer Briefmarke. Seltene Briefmarken gelten als besonders wertvoll. Der Illustrator ist selbst begeisterter Briefmarkensammler und möchte mit seiner künstlerischen Darstellung auf die hohe Bedeutung des Schutzes seltener Tiere aufmerksam machen. Auf der linken Seite steht in einem gut verständlichen Sachtext warum das Tier in seiner Lebenswelt bedroht ist und wie wir es schützen können. Zusätzlich liefert ein Steckbrief in Form einer kleinen Infobox die wichtigsten biologischen Fakten wie Bestand, Gefährdungsstufe und Vorkommen (inklusive einer Landkarte).

 

Der Blauwal ist immer noch stark gefährdet und die aktuelle Population macht nur einen Bruchteil des Bestands von vor Hundert Jahren aus. © Thienemann 2019 / Illustration von Tom Frost

 

Achtsames (Kinder-)sachbuch regt zum Nachdenken an

Dieses Kindersachbuch mit viel Liebe zum Detail, welches sich auch als Klassenexemplar für den Schulunterricht eignet, regt zum Nachdenken an und macht auf herausragende Art und Weise auf das weltweite Artensterben aufmerksam. Der Experte Jenkin überzeugt dabei durch sein fundiertes Fachwissen und seine Begeisterung für den Schutz bedrohter Tierarten.

Am Anfang wendet sich Jenkins in Form eines Briefes an seine LeserInnen und ruft zum gemeinsamen Artenschutz auf. Seinen Appell beendet er mit folgenden Fragen: „Und wenn das Artensterben so weitergeht, wie bisher, wer weiß, was das für Folgen hat? Und was das für eine Welt sein wird, in der wir dann leben?“

 

Der Tiger ist stark gefährdet und aus den meisten Regionen in Asien verschwunden. © Thienemann 2019 / Illustration von Tom Frost

 

In diesem Sinne möchte ich dir diesen einmaligen und superwichtigen Bildatlas mit der klaren Botschaft ans Herz legen. Dieses (Kinder-)sachbuch ist ein Appell an uns Menschen, das Überleben bedrohter Arten zu sichern. Es ermuntert die Leser*Innen achtsam und verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen und die Umwelt zu schützen. Jenkins und Frost haben mit ihrem wunderschönen Werk einen besonderen Beitrag zur Bewusstseinsbildung geschaffen. Ich kannte viele der vom Aussterben bedrohten Tierarten noch gar nicht. Es handelt sich definitiv um ein Buch, das ich immer wieder gerne in die Hände nehme.

Gewinnspiel – Wir verlosen 3 x 1 Exemplar

 

Wir verlosen gemeinsam mit dem Thienemann-Esslinger Verlag 3 Exemplare. Wenn du mitmachen möchtest, schau auf der Umweltgedanken Facebook-Seite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Gewinnspiel. Hier geht es zu den Teilnahme- und Datenschutzbedingungen.

Welche Kindersachbücher kannst du noch zu den Themen Artenschutz, Naturschutz, Umweltschutz empfehlen? Ich freue mich auf deinen wertvollen Kommentar.

Titelbild: © Thienemann 2019 / Illustration von Tom Frost

Transparenz: Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Thienemann-Esslinger Verlag entstanden. Ich wurde für den Beitrag nicht bezahlt.

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6 regionale Alternativen zu Reis: Dinkel, Hirse, Buchweizen & Co

Reis muss nach Deutschland importiert werden und ist oft mit Arsen, Pestiziden oder Mineralölen belastet. Aufgrund der hohen Schadstoffgehalte rät das Bundesinstitut für Risikoforschung Reis öfter mal durch anderes Getreide zu ersetzen. Wenn du dich außerdem klimabewusst ernähren möchtest, findest du hier regionale Alternativen zu Reis inklusive Bezugsquellen in Bioqualität.

Reis muss nach Deutschland importiert werden und ist oft mit Arsen, Pestiziden oder Mineralölen belastet. Aufgrund der hohen Schadstoffgehalte rät das Bundesinstitut für Risikoforschung Reis öfter mal durch anderes Getreide zu ersetzen. Wenn du dich außerdem klimabewusst ernähren möchtest, findest du hier regionale Alternativen zu Reis inklusive Bezugsquellen in Bioqualität.

1. Dinkel oder Dinkelreis (auch Dinkelgraupen)

Dinkel hat einen leicht nussigen Geschmack, der an den von Wildreis erinnert und ist aus der modernen Vollwertküche nicht mehr wegzudenken. Bei der Zubereitung solltest du etwas Zeit einplanen, da der hartschalige Dinkel über Nacht in der 2,5-fachen Menge Wasser einweichen muss. Anschließend wird der Dinkel mit der doppelten Menge Wasser etwa 40 bis 60 Minuten gekocht. Erst nach dem Garen salzen. Als „Dinkelreis“ werden entspelzte und geschliffene Dinkelkörner bezeichnet. Hier entfällt das Einweichen über Nacht und du kannst den Dinkelreis wie Reis kochen.

Bezugsquellen
  • Campo Verde (aus Süddeutschland in Papierverpackung)
  • Davert (in Plastikverpackung)
  • Spielberger (aus Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Ungarn in Papierverpackung, auch größere Gebinde über den Onlineshop)
  • Biohof Struwe über getreidemühlen.de (aus Rheinland-Pfalz in 2,5 kg Papierverpackung)
  • dm-drogerie markt (Dinkel wie Reis aus Bayern und Baden-Württemberg in Plastikverpackung)
  • Kornkreis (Kochdinkel aus Süddeutschland in Plastikverpackung)
  • Bohlsener Mühle (Kochdinkel aus Niedersachsen in Plastikverpackung)
  • Gailertsreuther Mühle (Dinkelreis aus Bayern, Oberpfalz in 5 kg Plastikverpackung)
  • REWE (vorgegarter Bio-Dinkel in Plastikverpackung)

2. Hirse

Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts galt Hirse als heimisches Grundnahrungsmittel, ist aber aufgrund der Einführung anderer landwirtschaftlicher Kulturarten in Europa etwas in Vergessenheit geraten. Erst seit 2006 wird die Rispenhirse von der Spreewälder Hirsemühle wieder in Deutschland kultiviert. Hirse ist mild im Geschmack und kann zum Beispiel für Brei, süße und herzhafte Aufläufe oder in Salaten verwendet werden. Hirse gart in 5 bis 15 Minuten und muss dann noch ausquellen.

Bezugsquellen
  • Campo Verde (aus Österreich und Ungarn in Papierverpackung)
  • Spielberger (Goldhirse aus Österreich und Ungarn in Papierverpackung)
  • Spreewälder Hirsemühle über getreidemühlen.de (aus Brandenburg in Plastikverpackung)
  • Biolandhof Knauf (Goldhirse aus Bayern in Papiersack ab 5 kg)

3. Buchweizen

Botanisch gesehen ist der in Deutschland nur in kleinen Mengen angebaute Buchweizen gar kein Getreide, sondern gehört zu den Knöterichgewächsen. Buchweizen ist ein wahres Superfood und kann in Salaten, Suppen oder im Müsli verwendet werden, auch als Keimling. Geröstet als „Kasha“ schmeckt Buchweizen ebenfalls sehr gut. Außerdem ist Buchweizen dafür geeignet glutenhaltige Getreidesorten zu ersetzen und zählt wie Hirse zu den Kurzgarern.

Bezugsquellen
  • Biohof Struwe über getreidemühlen.de (aus Rheinland-Pfalz in 2,5 kg Papiersäcke)
  • Biolandhof Knauf (aus Bayern, Franken, in Papiersack ab 5 kg)
  • Alnatura (in Papierverpackung)

4. Grünkern

Grünkern, der auch „Badischer Reis“ genannt wird, ist das noch grünliche, halbreife Korn des Dinkels. Für die Zubereitung musst du Grünkern vor dem Kochen eine Stunde einweichen und dann mit der dreifachen Menge an Wasser etwa 45 Minuten kochen.

Bezugsquellen
  • Biolandhof Knauf (aus Bayern in Papiersack ab 5 kg)
  • Spielberger (aus Baden-Württemberg in Papierverpackung)

5. Gerste oder Gerstenreis (auch Gerstengraupen)

Ähnlich wie Dinkel wird auch die hartschalige Gerste über Nacht in der 2,5 fachen Menge Wasser eingeweicht, während entspelzte Gerste vor dem Kochen nur etwa 2 Stunden in Wasser einweichen muss. Dann 30 bis 35 Minuten garen und noch mit der Restwärme etwas quellen lassen. Erst nach dem Garen salzen. Gerste bzw. Gerstengraupen können in Eintöpfen oder als Beilage verwendet werden. Auch Süßspeisen lassen sich beispielsweise mit Gerstengraupen zubereiten.

Bezugsquellen
  • Davert (Gerste, entspelzt in Plastikverpackung)
  • Sackmann Onlineshop (Gerstenreis)
  • Spielberger (Gerstengraupen in Papierverpackung)

6. Khorasan-Weizen

Khorasan-Weizen ist das deutsche Pendant zu Kamut®, der hauptsächlich in Nordamerika angebaut wird. Das Ur-Getreide ist sehr wärmebedürftig und deshalb für den Anbau in Deutschland nur bedingt geeignet. Meine intensive Recherche hat ergeben, dass der Biolandhof Knauf Khorasan-Weizen seit 2018 anbaut. Weitere Anbaugebiete in Deutschland sind mir nicht bekannt.

Bezugsquellen

Verzichte auf Nicht-EU-Produkte und wähle stattdessen regionale Alternativen zu Reis, denn damit verringerst du deinen persönlichen CO2-Fußabdruck und bereicherst zusätzlich deinen Speiseplan. Prüfe erst, ob du die Produkte in deiner Umgebung kaufen kannst, bevor du diese in einem Onlineshop bestellst. Zum Beispiel bekommst du die Produkte ohne Verlinkung in der Regel im Hofladen, Bioladen, Biomarkt, Mühlenladen oder Reformhaus.

Regionale Rezepte mit Hirse, Dinkel und Co findest du hier. #30tageregionalsaisonal

Hast du eine dieser Reis-Alternativen schon einmal ausprobiert oder kennst du noch weitere regionale Alternativen? Ich freue mich auf deinen wertvollen Kommentar.

Titelbild: Buchweizen als Alternative zu Reis © olhaafanasieva – stock.adobe.com

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2 Kommentare zu 6 regionale Alternativen zu Reis: Dinkel, Hirse, Buchweizen & Co

Osterbasteln mit Kleinkind – eine einfache Bastel-Idee

Fehlt dir noch ein passendes Ostergeschenk? Dann habe ich eine einfache Bastel-Idee für dich, die auf kreative Weise die Feinmotorik deines Kindes fördert. Diese schönen Ostereier kannst du auch schon mit ganz kleinen Kindern für Ostern basteln.

Fehlt dir noch ein passendes Ostergeschenk? Dann habe ich eine einfache Bastel-Idee für dich, die auf kreative Weise die Feinmotorik deines Kindes fördert. Diese schönen Ostereier kannst du auch schon mit ganz kleinen Kindern für Ostern basteln.

Die liebe Diana vom Mama-Blog I need sunshine hat mich dazu inspiriert.

Diese Materialien brauchst du

  • weißen Tonkarton (es geht auch jede andere Farbe)
  • Bleistift
  • Geodreieck
  • Lineal
  • Zirkel
  • Schere
  • Buntstifte, Wachsmalstifte, Wachsmalblöcke, Wasserfarben oder Fingerfarben
  • Klebestift
  • Seidenpapier, z. B. Reste von Verpackungsmaterial
  • nach Bedarf farbiges Tonpapier

Vorbereitete Umgebung

Vorbereitete Umgebung

Vorbereiteter Malplatz © Umweltgedanken

Für Kinder ist es immer hilfreich, wenn sie eine vorbereitete Umgebung vorfinden, das heißt du schneidest die Ostereier aus Tonkarton aus und legst alle Materialien schon mal bereit. So kannst du dich später zusammen mit deinem Kind besser auf die gemeinsame Zeit konzentrieren und dein Kind beim Gestalten mit mehr Ruhe begleiten. Plane gerade bei Kleinkindern genügend Zeit (eventuell auch mehrere Tage) ein, da die Konzentration oft schnell nachlässt.

Erwarte auch nicht zu viel von deinem Kind 🙏, dann werden die Bilder am schönsten. Wenn du willst, kannst du die „Kritzeleien“ später noch entsprechend in Szene setzen. Dann kommt das Geschenk noch besser an.

So konstruierst du ein Osterei

Zunächst stellst du dir eine Schablone für das Osterei her. Ich habe im Internet eine Anleitung gefunden und werde dir die wichtigsten Schritte nochmal zusammenfassen. Folge der Anleitung unter dem Bild.

Osterei zeichnen

So konstruierst du ein Osterei © Umweltgedanken

Zeichne ein Dreieck wie abgebildet (lila Linien). Dann schlägst du mit dem Zirkel um den Punkt B einen Halbkreis mit einem Radius von 6 cm (grüne Linie). Danach folgen zwei Achtelkreise mit einem Radius von 12 cm um die Punkte A und C (rote Linien). Als letzten Schritt schlägst du mit dem Zirkel einen Viertelkreis von 3,5 cm Radius um den Punkt D (blaue Linie). Fertig ist die Osterei-Schablone.

Nun kannst du mit der Schablone beliebig viele Ostereier zeichnen, ausschneiden und von deinem Kind nach Lust und Laune bemalen lassen. Größere Kinder können die Ostereier auch selbst ausschneiden 😉.

Osterei bemalen und bekleben

Bei der künstlerischen Gestaltung sind der Phantasie deines Kindes keine Grenzen gesetzt. Unser Sohn hat sich für Wachsmalstifte und Wachsmalblöcke entschieden.

Ostern Basteln mit Kind

Ostereier nach Lust und Laune schön bunt bemalen © Umweltgedanken

Beim Knüllen und Kleben der Seidenpapierkugeln habe ich ein bisschen geholfen. Du kannst diese auch schon komplett im Vorfeld vorbereiten, wenn dein Kind noch sehr jung ist. Es bleibt dir überlassen, wie du die Papierkugeln auf dem Osterei anordnest. Ich habe mich für zwei Linien entschieden.

Osterei basteln mit Kleinkind

Ostereier mit Papierkügelchen bekleben © Umweltgedanken

Entweder lässt du das Osterei so wie es ist oder du setzt es noch ein bisschen in Szene. Ich habe dazu ein farbiges Tonpapier auf einen weißen Tonkarton (halbes DIN A4 Blatt) geklebt. Der weiße Rand beträgt 1 cm.

Kleinkind-Kritzeleien schön in Szene gesetzt © Umweltgedanken

Ich wünsche dir und deinem Kind nun viel Spaß beim Malen und Kleben! Schreib mir gerne einen Kommentar wie dir diese Bastel-Idee gefällt.

Titelbild: © Umweltgedanken

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Regional-saisonal einkaufen: 30-Tage-Challenge

Wir möchten nachhaltiger leben, damit die Generationen nach uns auch noch genügend Ressourcen und eine intakte Umwelt vorfinden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten im Alltag den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Ein guter Ansatz ist es Lebensmittel möglichst regional-saisonal einzukaufen.

Wir möchten nachhaltiger leben, damit die Generationen nach uns auch noch genügend Ressourcen und eine intakte Umwelt vorfinden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten im Alltag den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Ein guter Ansatz ist es Lebensmittel möglichst regional-saisonal einzukaufen.

Trotz des Wissens kaufen auch wir Lebensmittel, die gerade keine Saison haben (Tomate, Paprika im Winter) oder die von weit her kommen (Reis, Bananen, Kichererbsen). Deshalb haben wir als Familie jetzt beschlossen 30 Tage regional-saisonal einzukaufen, um zu zeigen wie eine besonders umwelt- und klimabewusste Ernährung im April wirklich aussieht.

Warum möchten wir regional-saisonal einkaufen und kochen?

  • Die Transportwege bei regionalen-saisonalen Lebensmitteln sind kurz und es wird weniger Energie verbraucht. Kurze Transportwege entlasten auch die Straßen und es gelangen weniger Schadstoffe aus Abgasen an die Luft. Auch die Nährstoffverluste bei einem längeren Transport werden minimiert. Besonders klimaschädlich sind Lebensmittel, die mit dem Flugzeug transportiert werden.
  • Saisonale Lebensmittel aus der Region schmecken gut und haben einen höheren Vitamingehalt, da sie voll ausgereift und erntefrisch sind.
  • Saisonal bedeutet Anbau im Freiland. Die CO2-Emissionen sind 34-mal geringer (Dienstleistungszentren Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz) als beim Anbau in beheizten Gewächshäusern. Außerdem ist im Vergleich zum Anbau unter Folie der Primärenergieverbrauch viel geringer.
  • Regional-saisonale Lebensmittel sind aufgrund des hohen Angebots oft günstiger als Importware.
  • Die regionale Wirtschaft wird gestärkt.
  • Der Speiseplan ist abwechslungsreicher, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so wirkt. Wir greifen im Jahresverlauf nicht immer zu den gleichen Lebensmitteln, die uns schmecken.

Wo kannst du saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen?

  • Ganz klassich im Supermarkt, Bioladen oder Reformhaus (hier auf regionale Label achten)
  • Auf dem Wochenmarkt
  • Direkt beim Erzeuger im Hofladen bzw. über das Direktvermarktungsportal Marktschwärmer, an Verkaufsständen oder auf (Selbstpflück-)Plantagen (z. B. Erdbeeren, Äpfel), bei regionalen Mühlen
  • Eine Ökokiste oder Biokiste beziehen
  • Aus eigenem Anbau aus dem Garten/ Schrebergarten, auf dem Balkon, auf dem Fensterbrett
  • Aus solidarischer Landwirtschaft/ eigener Landwirtschaft
  • Beteiligung an einem Urban-Gardening-Projekt (in Wiesbaden z. B. beim Tatengarten oder Biberbau)

Saisonkalender April – Was wächst im Freiland?

Der Monat April ist im Jahresdurchschnitt gesehen eine Herausforderung, um regional-saisonal einzukaufen, da die Lagerware zu Neige geht und die neue Ernte noch nicht eingeholt wurde.

Die Recherche zu diesem Beitrag war nicht einfach, da die im Internet vorhandenen Saisonkalender sich teilweise unterscheiden, so dass ich meine eigene Liste zusammengestellt habe. Da Gemüse aus Lagerware oft gekühlt werden muss, greife ich bevorzugt zu frischen Lebensmitteln aus heimischen Freilandanbau. Bei Obst ist das nur Rharbarber, so dass ich auch noch Äpfel als einziges Lagerobst kaufen werde, da wir sonst gar kein frisches Obst hätten. Diese Umweltsünde nehme ich in Kauf. Selbst gekühlt eingelagerte Äpfel aus der Region sind Überseeimporten eindeutig vorzuziehen (DLR Rheinland-Pfalz).

Wir werden versuchen das meiste regional aus einem Umkreis von maximal 200 km zu beziehen. Wenn wir aber dafür mit dem Auto viele zusätzliche Wege zurücklegen müssten, setzten wir die Grenze in Deutschland, das heißt das Lebensmittel muss möglichst aus unserem Land kommen (z. B. bei Käse und Bio-Milch in Glasflaschen).

Folgendes Obst, Gemüse und Salat ist im April frisch aus heimischen Anbau verfügbar

  • Rhabarber
  • Spinat
  • Lauch (Porree)
  • Schalotten
  • Frühlingszwiebeln
  • Spargel (z.T. ab Mitte April in milden Regionen)
  • Rucola (erste Freilandernte Ende April)
  • Champignons (ganzjährig, meist aus dem klimatisierten Fruchtraum, Kellergewölbe, Stollen, auch in Heimfertigkultur möglich)

Folgendes Obst und Gemüse ist im April als Lagerware regional verfügbar (Achtung meist aus dem Kühlhaus)

  • Äpfel (u. a. Elstar, Boskop, Pinova)
  • Kartoffeln
  • Möhren
  • Knollensellerie
  • Zwiebeln
  • Weißkohl
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Pastinaken (nur noch im April, dann erst wieder im August/September aus regionalem Anbau)

Folgende Kräuter gibt es im April frisch aus heimischen Anbau

  • Schnittlauch
  • Kresse (auf der Fensterbank ganzjährig möglich)
  • Basilikum
  • Koriander
  • Bärlauch (wächst auch im Wald)
  • Portulak (gedeiht wie Kresse auch ganzjährig auf der Fensterbank)

Folgende Kräuter und Gewürze aus heimischen Anbau verwenden wir getrocknet

  • Bohnenkraut (als Pfefferersatz)
  • Majoran
  • Thymian
  • Salbei (auch ab März im Freiland)
  • Estragon
  • Kümmel
  • Rosmarin (ganzjährig auch frisch, bei Überwinterung im Haus)
  • Oregano
  • Dill
  • Lorbeer

Pfeffer, Muskat, Vanille und sonstige exotische Gewürze möchten wir nicht benutzen.

Regionale Alternativen zu Reis

  • Dinkel (z. B. in Papierverpackung von Campo Verde, aus Süddeutschland) bzw. Dinkelreis
  • Hirse (z. B. in Papierverpackung von Campo Verde)
  • Grünkern
  • Buchweizen
  • Gerste
  • Khorasan-Weizen (nur geringer Anbau in Deutschland, zum Beispiel Biolandhof Knauf)

Regionale Speiseöle

Bei Speiseölen ist es gar nicht so einfach auf heimische Alternativen umzusteigen. Zum Braten gut geeignet sind Bio-Bratöle mit Sonnnblumenkernen der Sorte high oleic, das heißt mit einem erhöhten Anteil an Ölsäure. Dadurch sind diese höher erhitzbar (werden aber trotzdem kaltgepresst). Aber auch hier musst du gut auf das Herkunftsland bzw. Ursprungsland schauen, denn Sonnenblumenkerne werden auch oft aus Frankreich, Bulgarien, Ungarn oder Rumänien importiert. Bio Planète Ölmühle Moog aus dem sächsischen Lommatzsch oder die Ölmühle Sander aus Mecklenburg-Vorpommern (Bio-Rapsöl, Bio-Hanföl) bieten Öle aus heimischen Anbau.

Regionaler Zucker und Alternativen

Am schwersten wird mir der Verzicht auf Schokolade bzw. Kakao fallen 😉 (Edit 12.04.2019 Ich bin auch schon kurz schwach geworden, aber ich will es auf jeden Fall reduzieren). Als süße Alternative backe ich selbst Kekse (u. a. Honig-Haferflocken-Kekse) und es gibt öfter einen süßen Nachtisch. Bei Zucker lohnt es sich auch regional zu denken: Nach einer Studie der Schweizer Zucker AG belastet der regional angebaute und verarbeitete Bio-Rübenzucker die Umwelt um rund 37 % weniger als ein Bio-Fair-Trade-Rohrzucker aus Paraguay. Wer auf normalen Zucker verzichten möchte, kann auch Apfelsüße als regionale Alternative oder Honig versuchen.

Eine Ausnahme lassen wir zu: Kaffee

Ohne Kaffee geht bei uns gar nichts. Wir kaufen fair gehandelten Kaffee aus kontrolliert biologischem Anbau. Noch ökologischer wäre ein koffeeinfreier heimischer Kaffee-Ersatz wie zum Beispiel Lupinenkaffee. Auch mit Haselnüssen und Walnüssen ließe sich ein Mittagstief umgehen.

Mitmachen zählt! Perfekt sein ist nicht wichtig

Dir wird beim Einkaufen schnell auffallen, dass das Sortiment im Laden ein Überangebot ist und vieles von dem was angeboten wird gar keine Saison hat und meist nicht regional ist.

Du wirst ein wenig suchen müssen, um Alternativen in deiner Region zu finden, aber das macht auch Spaß und du kommst vielleicht sogar mit den Erzeugern in direkten Kontakt. Ich finde das hat auch nochmal einen ganz anderen Stellenwert, wenn du weißt wer dein Gemüse oder Getreide anbaut und wo die Kühe ihr Gras fressen. Es muss auch nicht alles auf einmal klappen. Wichtig ist, dass du überhaupt anfängst umzudenken.

Wir würden uns freuen, wenn du im April bei dieser Challenge mitmachst und stellen dir dafür unsere Lieblingsrezepte (im Alltag schnell und fast immer plastikfrei kochbar) zur Verfügung (z. T. habe ich Rezepte aus anderen Quellen angepasst). So kannst du direkt starten. Die Rezepte sind nicht alle vegan (hauptsächlich vegetarisch), können aber bestimmt leicht angepasst werden.

REGIONAL-SAISONALE REZEPTE

Auf dem Blog folgen in Kürze noch weitere interessante Beiträge zum Thema. Außerdem gebe ich auf Instagram regelmäßig Tipps für den regional-saisonalen Einkauf. Also folge mir auch auf Instagram, damit du nichts verpasst. Unter dem Hashtag #30tageregionalsaisonal können wir uns gegenseitig motivieren.

Machst du mit bei der Challenge? Gibt es ein nicht-regionales oder nicht-saisonales Lebensmittel worauf du gar nicht verzichten könntest? Schreib mir gerne einen Kommentar. Schreib mir auch gerne, wenn du etwas zum Beitrag ergänzen möchtest. Ich freue mich auf deine Gedanken zum Thema.

Titelbild: Regional-saisonaler Einkauf © Umweltgedanken

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2 Kommentare zu Regional-saisonal einkaufen: 30-Tage-Challenge

Zero Waste im Badezimmer: Diese Produkte benutzen wir

Minimalismus ist uns auch in unserem Badezimmer wichtig. Im Beitrag erfährst du welche Produkte wir in unserem (fast) Zero Waste Badezimmer benutzen.

Minimalismus ist uns auch in unserem Badezimmer wichtig. Im Beitrag erfährst du welche Produkte wir in unserem (fast) Zero Waste Badezimmer benutzen.

Inspiriert zu diesem Beitrag hat mich Matthias. Er wollte wissen welche Körperpflegeprodukte wir verwenden und wie zufrieden wir damit sind. Da die Beantwortung der Frage auch für dich spannend sein könnte, habe ich mich entschlossen das Thema jetzt im Rahmen meiner Rubrik Crossroads – Deine Frage zu beantworten.

Crossroads heißt auf Deutsch Straßenkreuzung. In dieser Rubrik geht es um die Beantwortung von deiner Frage zu einer Lebensentscheidung. Hast du auch eine Frage, die dich gerade beschäftigt und bei der du dich an einer wichtigen Kreuzung deines Lebens befindest? Die Frage kann sich zum Beispiel mit dem Thema Nachhaltigkeit, Minimalismus, Umweltschutz beschäftigen. Schreib mir einfach deine Frage in einer E-Mail. Alternativ kannst du deine Frage auch unten in die Kommentare schreiben.

Nun aber zu den Produkten, die wir in unserem Badezimmer benutzen. Es ist nicht alles 100 % Zero Waste bei uns. Dennoch haben wir schon viel umgesetzt und möchten dich damit motivieren auch anzufangen.

Seit dem wir auf weniger Plastik in unserem Badezimmer umgestellt haben, finden wir es auch viel schöner. Und wir haben natürlich viel weniger Plastikmüll. Das schont die Umwelt.

Duschen und Baden

Körperseifen

Zum Duschen nutzen wir Körperseifen von der Naturseifen-Manufaktur Uckermark. Diese enthalten alle mehr oder weniger Kokosöl. Wer komplett auf Kokosöl verzichten möchte, kann auch zu einer reinen Pflanzenölseife greifen, zum Beispiel Alepposeife (Olivenölseife).

Wir benutzen noch Waschlappen, eine Bambus-Handbürste und am Handwaschbecken eine palmölfreie Handseife.

Shampoo Bar

Ein Shampoo Bar ist ein festes Shampoo. Einfach das Stück in den Händen reiben und Schaum erzeugen. Dann wie gewohnt waschen. Nach vielem Ausprobieren sind wir mit den festen Shampoos der Naturseifen-Manufaktur Uckermark sehr zufrieden.

Badebomben

Badebombe Zero Waste

Zero Waste Badebomben kannst du ganz leicht selber machen © Umweltgedanken

Wir baden nicht oft, aber wenn dann kann ich selbstgemachte Badebomben empfehlen. Sieht auch als Deko im Bad toll aus. Ich habe meine Badebomben nach diesem Rezept vom Blog Nia Latea gemacht.

Rasieren (noch in der Entwicklung)

Viele schwören auf Rasierhobel und Rasierseife (von Savion gibt es eine ohne Palmöl). Ich hatte bisher immer Angst mich mit dem Rasierhobel zu schneiden und nehme daher (leider) noch die Wegwerfvariante. Für die Beine benutze ich schon seit vielen Jahren ein Epiliergerät.

Haarpflege

Ich benutze Bio-Jojobaöl (aus einem örtlichen Naturkosmetikladen) als Pflege für meine Haarspitzen. Außerdem verwende ich manchmal nach dem Waschen einen selbstgemachten Leave-In Conditioner aus Aloe-Vera.

Hier kommst du zum Rezept: Aloe Vera Leave-In Conditioner aus Aloe-Vera

Körper und Gesichtspflege

Körperöl

Ich benutze für die Körper- und Gesichtspflege auch ein Bio-Jojoboöl (nicht-komedogen) und gelegentlich ein Mandelöl – zur Zeit das Weleda Gesichtsöl. Früher musste ich meinen ganzen Körper eincremen, aber heute brauche ich das nicht mehr. Gelegentlich benutze ich das Öl an rauhen Stellen wie Ellenbogen oder Knie.

Peeling

Zero Waste Bad

Kaffee-Peeling mit Bio-Jojobaöl mache ich selber © Umweltgedanken

Als Peeling kann ich puren Kaffeesatz, Rohrohrzucker, grobes Salz (Himalaya- oder Steinsalz) oder mein selbst gemachtes Kaffee-Peeling mit Bio-Jojobaöl empfehlen.

Hier kommst du zum Rezept: Kaffee-Peeling mit Bio-Jojobaöl

Deodorant

Selbstgemachte Deos mit Natron sind für meine empfindliche Haut nichts (Natron kann die Haut reizen). Deswegen benutze ich das palmölfreie Creme-Deo Zitrone von der Naturseifen-Manufaktur Uckermark. Vorher hatte ich auch andere feste Deos ausprobiert, die mir aber im Vergleich zum einen von der Wirksamkeit und zum anderen von den Inhaltsstoffen nicht so gefallen haben wie das was ich jetzt benutze.

Zahnpflege

Ich benutze seit kurzem eine Bambuszahnbürste von Hydrophil mit Borsten aus erdölfreiem Rizinusöl. Vorher hatte ich auch schon mal eine Bürste eines anderen Herstellers mit der ich vom Putzgefühl nicht zufrieden war. Die von Hydrophil ist aber gut. Bambus ist zwar nicht einheimisch und somit nicht wirklich nachhaltig, aber es ist eine bessere Alternative zu Plastik. Es gibt wohl auch Zahnbürsten aus einheimischen Hölzern wie Buchenholz (z. B. von Alverde). Weiß aber nicht wie gut die sind und ob die Borsten auch biologisch abbaubar sind. Häufig sind die auch mit Schweineborsten und damit nicht vegan.

Zahncreme benutze ich noch welche in der Plastiktube. Ich möchte aber Zahnputztabletten oder Zahnkreide (mit Xylitol) ausprobieren. Ganz ohne Zahnpasta kannst du mit dem Miswak Zahnputzholz putzen. Bin mir aber noch unsicher, ob die Alternativen zur normalen Zahncreme wirklich so gut für die Zähne sind. An die selbst gemachte Zahnpasta traue ich mich auch nicht so ran. Hast du da Erfahrung was Zahnärzte dazu sagen?

Zahnseide gibt es im wiederverwendbaren Glastiegel.

Make up

Zero Waste Puder

Zero Waste Puder aus 3 Zutaten selbst mischen © Umweltgedanken

Ich benutze nicht allzu viel. Mein Puder mische ich selbst. Im nächsten Schritt möchte ich meine Mascara und Rouge selber machen.

Hier kommst du zum Rezept: Plastikfreies Puder aus 3 Zutaten herstellen

Sinnvoll sind eventuell noch waschbare Reinigungs- und Abschminkpads. Ich habe keine – Wasser, Seife und Waschlappen reichen bei mir.

Hygiene

Toilettenpapier

Da ist es bei mir nicht so Zero Waste, aber zumindest umweltverträglich. Wir benutzen Recycling-Toilettenpapier. Die Plastikverpackung benutze ich weiter als Mülltüte für den Kosmetikeimer. Von dem oft angepriesenen Bambustoilettenpapier halte ich nicht so viel, denn dieses muss erst importiert werden. Besser ist Recyclingtoilettenpapier mit dem Blauen Engel.

Monatshygiene (noch in der Entwicklung)

An eine Menstruationstasse oder einen Menstruationsschwamm (z. B. Levantiner) habe ich mich bisher noch nicht ran getraut, obwohl ich denke, dass es eine gute Sache ist. Ökologische Tampons gibt es zum Beispiel von Natracare (bei Alnatura, tegut, denn’s), Masmi, Organyc oder Ovy. Slipeinlagen benutze ich von Cosmea. Es gibt waschbare Slipeinlagen (Kulmine, Ella, Bloodmilla), die ich auch mal ausprobieren möchte.

Ohrstäbchen

Da gibt es plastikfreie Varianten mit Biobaumwolle in der Drogerie. Ich verzichte aber seit zwei Woche komplett auf Wattestäbchen. In den ersten Tagen war es ein komisches Gefühl, das geht aber schnell weg.

So das waren im Großen und Ganzen meine Pflegeprodukte und Utensilien. Mehr brauche ich nicht. Dinge wie Kamm und Bürste sind bei uns nicht plastikfrei, da die erst ausgetauscht werden, wenn diese nicht mehr gebrauchsfähig sind 😉.

„We don’t need a handful of people doing zero waste perfectly. We need millions of people doing it imperfectly.“ (Anne-Marie Bonneau)

An das Thema Zero Waste Monatshygiene muss ich mich erst noch herantasten. Verwendest du Bio-Tampons oder Menstruationstassen oder waschbare Slipeinlagen? Was benutzt du sonst so an Produkten in deinem Zero Waste Badezimmer? Schreib mir gerne einen Kommentar. Ich freue mich auf deine Gedanken zum Thema Zero Waste Bad.

Titelbild: © Umweltgedanken

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8 Kommentare zu Zero Waste im Badezimmer: Diese Produkte benutzen wir

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