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Zero Waste einkaufen?

An der Fleischtheke den eigenen Behälter mitbringen und den Wurstaufschnitt oder das Steak dort hineinfüllen zu lassen? Das wird von den Supermärkten häufig kategorisch abgelehnt. „Das dürfen wir aus hygienischen Gründen nicht in mitgebrachte Behälter füllen!“, heißt es oft.

An der Fleischtheke den eigenen Behälter mitbringen und den Wurstaufschnitt oder das Steak dort hineinfüllen zu lassen? Das wird von den Supermärkten häufig kategorisch abgelehnt. „Das dürfen wir aus hygienischen Gründen nicht in mitgebrachte Behälter füllen!“, heißt es oft.

Unverpackt einkaufen – Nische, Trend oder Notwendigkeit?

Die Recherche zu diesem Beitrag hat mir gezeigt, dass es zum Thema verpackungsfreier Einkauf von Frischwaren, wie Wurst, Fleisch und Käse wenig und zum Teil unklare Informationen gibt.

In einer 2015 durchgeführten Verbraucherumfrage zu „Verpackungsfreie Lebensmittel“ gehen die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC) der Frage nach, inwieweit die Bevölkerung für verpackungsfreie Produkte offen ist. Die Studie zeigte, dass 82 % der 1000 befragten Deutschen weitgehend auf Verpackungen verzichten würden.

Aus meiner Sicht ist es nicht mehr nur eine Nische oder ein Trend – es ist eine Notwendigkeit. Der Handel und die Verpackungsindustrie sollten sich verstärkt Gedanken zu ökologischen und abfallvermeidenden Lösungen machen. Der Kunde jedenfalls ist bereit für eine Veränderung.

Verbraucherschutz geht vor Abfallvermeidung

Hygiene und Verbraucherschutz geht im Interesse aller Kunden vor Abfallvermeidung. Der Lebensmittelunternehmer ist für die Hygienesicherheit der von ihm in Verkehr gebrachten Lebensmittel verantwortlich. Die Basis dazu bildet die EU-Verordnung EU 852/ 2004, die in allen Ländern der Gemeinschaft gilt.

Es bleibt nur die freundliche Bitte an die Verkäuferin, die Wurst unverpackt in die Papiertüte oder einen mitgebrachten Behälter zu legen. Das kann manchmal sehr anstrengend sein. Bemerkungen von der Verkäuferin, wie „Das suppt Ihnen aber durch…“, sind nicht selten. Bei Hähnchenbrust, Fisch, Meeresfrüchten oder Hackfleisch geht das meist überhaupt nicht im konventionellen Supermarkt.

Prinzipiell ist es nicht verboten eigene Behälter mitzubringen. Diese dürfen nur nicht über die Theke gereicht oder auf die Theke gestellt werden. Daher gibt es auch so viele Unterschiede – einige Händler gestatten mitgebrachte Behälter zu befüllen, viele aber nicht, da sie Probleme mit dem Gesundheitsamt fürchten.

Wer auf dem Wochenmarkt kauft, kann viel Verpackungsmüll vermeiden

Laut einer Pressemeldung vom 22.04.2015 dürfen Lebensmittel, mit Ausnahme von Frischwaren, auf dem Mainzer Wochenmarkt jetzt offiziell in mitgebrachte Behältnisse gefüllt werden. Lebensmittel, wie Gemüse oder Obst sind von einer natürlichen Schutzschicht umhüllt und dürfen in eigene Behälter gefüllt werden. Diese Produkte werden vor dem Verzehr nochmal gewaschen und von möglichen Keimen befreit. Dabei ist darauf zu achten, dass die Behälter nicht hinter die Verkaufstheke gelangen und die Waage mit Keimen verschmutzen. Auch andere Wochenmärkte bieten den Kunden die Möglichkeit verpackungsfrei einzukaufen. Frage einfach auf deinem Wochenmarkt nach.

Ein gutes Beispiel wie es noch geht, ist das Unternehmen Frischepost GmbH, das in Hamburger Stadtteilen Säfte, Obst, Gemüse, Backwaren, Wurst, Fleisch, Milch, Eier und Käse aus nachhaltigem und regionalen Anbau in Mehrwegbehältern liefert, die bis zu 300-mal wiederverwendbar sind. Die Waren werden direkt von Bauern in der näheren Umgebung bezogen. Die Lieferung erfolgt mit dem Lastenfahrrad oder mit dem Elektroauto und ist umweltfreundlich.

Mehrwegbehälter an der Frischetheke – umsetzbare plastikfreie Alternative?

Wenn die Supermärkte einen Pfandbehälter anbieten würden, wäre doch das Problem mit der Hygiene gelöst, oder? Der Kunde könnte selbst entscheiden, ob er die umweltschädliche Plastikverpackung möchte oder Wurst, Fleisch und Käse nachhaltig in Mehrwegbehältern kauft.

Käse kaufe ich persönlich nicht oft, da dieser zumindest zur Lagerung aus Hygieneschutzgründen immer in Plastikfolie eingewickelt wird. Wenn ich doch einmal Lust auf Käse habe, mache ich meinen Weichkäse selber – schmeckt auch lecker. Aber da das Selber-Käse-Machen etwas Zeit beansprucht, mache ich das nicht oft und verzichte stattdessen auf Käse.

Ich würde mir wünschen, dass der Lebensmitteleinzelhandel zusammen mit den Verbraucherschutzorganisationen überlegt, ob ein Mehrwegpfandsystem für die Wurst-, Fleisch und Käsetheke in Frage kommt. Im Prinzip wäre dies auch sinnvoll im Feinkosthandel. Die Pfandbehältnisse könnten aus Edelstahl oder Bioplastik sein.

Natürlich muss es eine wirtschaftliche Lösung für die Reinigung solcher Mehrwegsysteme geben. Genormte Behälter wären dabei hilfreich. Zudem sind zusätzliche Lagerflächen notwendig.

Da ein großer Teil der Menschen im Supermarkt kauft und nicht im Hof- oder Unverpacktladen, wäre es wünschenswert, dass über verpackungsfreie Alternativen nachgedacht wird. Das Bewusstsein für Abfallvermeidung und Umweltschutz ist schon bei vielen Kunden da. Der Handel wird erst umdenken, wenn der Kunde es einfordert. Vielleicht gibt es bald auch eine Unverpackt-Ecke im Supermarkt?

Was denkst du über verpackungsfreies Einkaufen von Wurst, Fleisch und Käse? Wären Mehrwegbehälter für dich eine Lösung? Was bist du bereit für den Behälter als Pfand zu zahlen? Denkst du, dass ein solches System flächendeckend umsetzbar ist? Über deine wertvollen Kommentare, freue ich mich sehr.

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4 Kommentare zu Zero Waste einkaufen?

Kampf gegen Plastiktüten

Jeder von uns benutzt sie jeden Tag, der eine mehr, der andere weniger – Plastiktüten. Meist werden sie nur einmal verwendet und dann weggeworfen. Der weltweit wachsende Plastikkonsum trägt zu wachsenden Müllbergen bei und stellt eine Gefahr für Mensch und Umwelt dar.

Jeder von uns benutzt sie jeden Tag, der eine mehr, der andere weniger – Plastiktüten. Meist werden sie nur einmal verwendet und dann weggeworfen. Der weltweit wachsende Plastikkonsum trägt zu wachsenden Müllbergen bei und stellt eine Gefahr für Mensch und Umwelt dar.

Laut des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) werden jährlich weltweit 200 bis 250 Millionen Tonnen Plastik hergestellt. Mit 35 % haben Verpackungen den höchsten Anteil am Kunststoffverbrauch. Weltweit werden 600 Milliarden Plastiktüten verbraucht, allein 6 Milliarden davon in Deutschland.

Recyclingquoten weltweit zu gering – Plastiktüten landen oft in den Meeren

Ein Großteil der Plastiktüten wird aus Erdöl hergestellt, einer begrenzten Ressource. Global wird nur ein Bruchteil der Plastiktüten recycelt oder thermisch verwertet. Oft landet der Verpackungsabfall auf ungeordneten Deponien oder in den Meeren. Nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gelangen jährlich über 6 Millionen Tonnen Müll in die Meere. Plastik ist langlebig – es dauert je nach Kunststoffart bis zu 450 Jahre bis es sich zersetzt, sagen Experten. Vermutlich hat sich die erste Plastiktüte, die in die Umwelt gelangt ist, noch gar nicht vollständig zersetzt? Deshalb ist es eine Gefahr für die Umwelt – besonders für die Meerestiere. Fische und Vögel verfangen sich im Plastik oder verschlucken es. Studien zufolge haben fast alle der untersuchten Nordseevögel Plastik im Magen. In einem Gebiet zwischen Kalifornien und Hawaii schwimmt ein gigantischer Plastikstrudel im Meer. Laut der Non-Profit-Organisation RESET beträgt dort das Verhältnis zwischen Plankton und Plastik 1:6.

Plastiktütenabgabe senkt nachweislich den Verbrauch

Derzeit verbraucht jeder Einwohner Deutschlands im Durchschnitt 71 Tüten pro Jahr. Der Durchschnittsverbrauch in der EU liegt bei 198 Stück. 71 Tüten – das ist schon vergleichsweise wenig, denn die Schlusslichter Lettland, Litauen, Estland, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Polen und Portugal verbrauchten in 2010 jeweils 466 Tüten pro Jahr und Einwohner (Statista, 2016).

Im Vergleich dazu benötigen die Dänen und Finnen nur 4 Tüten pro Einwohner und Jahr. Dänemark führte bereits 1994 eine Besteuerung der Plastiktüten ein. Irland führte eine Plastiktütenbesteuerung in Höhe von zuletzt 22 Cent ein und konnte den hohen Plastiktütenkonsum dadurch auf einen Verbrauch von 18 Tüten pro Einwohner und Jahr senken, ebenso Luxemburg. Italien hat Plastiktüten verboten – erlaubt sind nur kompostierbare oder biologisch abbaubare Plastiktüten.

Die EU-Mitgliedsstaaten sind sich einig. Der Verbrauch an Plastiktüten soll bis 2026 schrittweise auf 40 Tüten pro Kopf reduziert werden – das wäre eine Reduzierung um fast 80 % im Vergleich zu heute. Der erste Schritt soll bis 2019 geschafft sein – die EU-Mitgliedsstaaten verpflichten sich den Pro-Kopf-Verbrauch auf durchschnittlich 90 Plastiktüten zu senken. Somit erfüllt Deutschland die Vorgabe für 2019 bereits heute.

Die Mitgliedsstaaten können selbst entscheiden, wie sie die Plastiktütenberge reduzieren wollen. Es können Steuern oder Gebühren auf die Tüten erhoben werden. Auch nationale Verbote sind denkbar. Ich frage mich, was passiert mit den Einnahmen von der Plastikabgabe? Werden diese sinnvoll für die Vermeidung von Plastikabfall eingesetzt?

Ausgenommen von der Verpflichtung sind sogenannte Hemdchenbeutel – dünne Plastiktüten, die zum Beispiel für Obst und Gemüse im Supermarkt verwendet werden. Aber gerade diese dünnen Tüten sind nur wenige Minuten in Gebrauch. Ich bin auch für eine Abschaffung dieser Hemdchenbeutel. Alternativen habe ich in meinem Beitrag unten aufgeführt.

Manche Supermärkte, zum Beispiel in Ländern wie Namibia oder Indonesien, verpacken als Serviceleistung die Produkte für den Kunden an der Kasse. Man wird leider erst gar nicht gefragt, ob man eine Plastiktüte braucht. Zudem wird jede Produktart getrennt verpackt. Lebensmittel werden in eine Tüte gepackt, dann wird eine weitere Tüte für die Zahncreme und das Waschmittel verwendet und noch eine für die Zeitschrift. So hat man bei einem Einkauf im Handumdrehen 10 Plastiktüten oder mehr zusammen.

Viele Entwicklungs- und Schwellenländer machen Europa schon länger vor wie Umweltschutz geht. Die indische Regierung hat zum Beispiel 2012 ein Verbot aller kostenlosen Plastiktüten in Neu-Delhi erlassen. Verstöße werden mit hohen Geldstrafen bis zu 1.200 Euro geahndet. Auch in Bangladesch sind seit 2000 Plastiktüten komplett verboten. Sie verstopfen Abwasserkanäle in der Monsunzeit und führen zu Überschwemmungen. In Ruanda (seit 2006) und in Tansania (seit 2005) sind Plastiktüten ebenfalls nicht erlaubt. Beim Einkauf muss man sich einen Stoffbeutel mitbringen oder Papiertüten nutzen. Ruanda hat sich für ein Komplettverbot entschieden, da die finanziellen Mittel für ein Kunststoffrecycling nicht vorhanden sind und das Land von der Verbrennung von Kunststoff Abstand nehmen möchte. Auch in Kenia und Uganda sind besonders dünne Tüten verboten. Laut Beijing Rundschau erlies China bereits 2008 das Verbot, Plastiktüten mit einer Stärke unter 0,025 Millimeter zu produzieren und zu verwenden. In Südafrika und Botswana werden Plastiktüten von Einzelhändlern auch nicht mehr kostenlos ausgegeben. Ebenso fordert das Gesundheitsministerium von Namibia eine Verkaufsgebühr oder ein Verbot von Plastiktüten. Zunächst sollen Informationen von verschiedenen Interessensträgern gesammelt werden, sagt Andrew Mwoombola, der Staatssekretär des Gesundheitsministeriums.

Schluss mit kostenlosen Plastiktüten in Deutschland – viele Händler machen mit

In einer freiwilligen Vereinbarung mit dem Umweltministerium will sich der Handelsverband Deutschland (HDE) dazu verpflichten, dass bereits bald 60 % der Einkaufstüten bezahlt werden müssen. Eigentlich sollten in Deutschland ab dem 1. April 2016 kostenlose Plastiktüten flächendeckend verschwinden, aber die Vereinbarung wird sich noch verzögern. Einige Geschäfte sträuben sich noch dagegen. So hat zum Beispiel der Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks erklärt, sich nicht zu beteiligen. Ebenso der Apothekerverband ABDA.

Tchibo, Karstadt, Saturn, Mediamarkt, C&A und Deichmann verzichten bereits auf kostenlose Kunststofftüten. Ebenso der Textildiscounter Kik, der seit Herbst 2015 gar keine Plastiktüten mehr anbietet und auf kostenpflichtige Baumwolltaschen und Permanenttragetaschen umgestiegen ist.

Viele Einzelhändler wollen mit der Selbstverpflichtung ein Gesetz aus dem Umweltministerium vermeiden. Douglas ersetzt die Plastiktüten durch Papiertüten, ebenso der Schuhhändler Görtz.

Sind Papiertaschen und Baumwollbeutel wirklich ökologischer?

Zunächst erscheint die Verwendung von Papiertüten oder Baumwollbeuteln ökologischer. Doch so einfach ist das nicht. Auch Beutel aus anderen Materialien sind ökologisch bedenklich. Man sollte bedenken, dass die Herstellung von Papiertüten sehr viel Wasser und Energie benötigt. Die Treibhausgasemissionen bei der Produktion von Baumwollbeuteln sind bedeutend höher als bei der Plastiktütenproduktion.

Die Mehrfachverwendbarkeit ist jedoch entscheidend. Wenn ein Beutel über eine lange Zeit verwendet wird, ist dieser ökologischer als die Einwegplastiktüte.

Wir müssen uns verantwortlicher verhalten – Was kannst du tun?

  1. Vermeide Einwegtragetaschen.
  2. Lehne kostenlose Plastiktüten beim Einkauf ab, insbesondere in Ländern, wo deine Einkäufe von Personal an der Supermarktkasse eingepackt werden.
  3. Kaufe in verpackungsfreien Läden in deiner näheren Umgebung, in Hofläden oder auf dem Wochenmarkt ein.
  4. Benutze Einkaufskörbe, Einkaufsnetze, Leinenbeutel, fair gehandelte Biobaumwolltaschen, Jutetragetaschen, zusammenklappbare Kunststoffkisten oder wiederverwendbare Kunststofftaschen.
  5. Informiere andere Menschen über die Auswirkungen des Plastiktütenkonsums.
  6. Und natürlich, teile diesen Beitrag bitte mit deinen Freunden.

 

Noch ein Tipp: Für den Einkauf im Supermarkt nutze ich für Gemüse, Obst und Brot gerne die wiederverwendbare, schadstofffreie fair gehandelte Biobaumwoll-Tüte von naturtasche.de. Bestelle über diesen Link die Biobaumwollbeutel von Naturtasche. Die Einnahmen fließen direkt in die Refinanzierung dieses Blogs. Im Prinzip kannst du dir diese Beutel auch selber nähen, wenn du magst und das Talent zum Nähen hast.

Foto: www.naturtasche.de

Foto: www.naturtasche.de

Auch die wiederverwendbaren Beutel von Re-Sack sind aus Biobaumwolle, fair gehandelt und praktisch für Obst, Gemüse und Nüsse. Probiere es aus! Ich habe auch schon lose Kartoffeln beim Supermarkt in diese Beutel gepackt. An der Kasse wird der Beutel mit gewogen, aber das finde ich nicht so schlimm.

Kannst du auch auf Plastiktüten verzichten? Was sind deine Erfahrungen in anderen Ländern, egal ob gut oder schlecht? Ich freue mich über deine wertvollen Kommentare.

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Kunststoffverpackungen vermeiden – Gesundheit schützen

Ich habe vor etwa einem Jahr angefangen Kunststoffverpackungen aus meinem Leben zu verbannen, nicht nur, weil ich weniger Abfälle produzieren möchte, sondern auch weil ich keine Lebensmittel mehr zu mir nehmen möchte, die in Kunststoff verpackt sind und Plastikteilchen enthalten können.

Ich habe vor etwa einem Jahr angefangen Kunststoffverpackungen aus meinem Leben zu verbannen, nicht nur, weil ich weniger Abfälle produzieren möchte, sondern auch weil ich keine Lebensmittel mehr zu mir nehmen möchte, die in Kunststoff verpackt sind und Plastikteilchen enthalten können.

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass sich mikroskopisch kleine Plastikpartikel im Gewebe von zum Beispiel Miesmuscheln anlagern.

Bisphenol A ist ein Hormongift und krebserregend

Das sogenannte Bisphenol A, auch als Weichmacher bezeichnet, ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Warum? Es handelt sich um einen Grundstoff zur Herstellung des Kunststoffes Polycarbonat. Enthalten ist es in Kunststoffbeschichtungen von Konservendosen, in Getränkeflaschen, in Plastikgeschirr und in vielen weiteren Lebensmittelverpackungen, aber auch in Thermopapieren (Kassenbons). Zum Beispiel verhindert es als Beschichtung in Konservendosen, dass das Blech korrodiert und sich Metalle herauslösen.

Die Chemikalie Bisphenol A mit der Abkürzung BPA ist nachweislich ein Hormongift, erbgutschädigend und gilt als krebserregend. Das heißt es wirkt wie andere endokrine Substanzen schädlich auf unseren Organismus ein. Es wirkt ähnlich wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen und soll die Fortpflanzung und die Gehirnentwicklung beeinflussen. Auch wird ein Zusammenhang zwischen Hyperaktivität und BPA vermutet. In Babytrinkflaschen ist BPA seit dem 1. Juni 2011 EU-weit verboten. Allerdings haben andere Länder schon viel früher dieses Verbot ausgesprochen. Kanada war weltweit das erste Land, dass bereits 2008 dieses Verbot ausgesprochen hat.

Verbraucherschützer fordern EU-weites Verbot von Bisphenol A in Lebensmittelverpackungen

Immer mehr Länder beschränken die Verwendung von Bisphenol A auch in anderen Lebensmittelverpackungen. So hat Frankreich sich bereits 2015 entschieden ein Verbot für BPA in Lebensmitteldosen durchzusetzen.

Laut BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland, ist der mittlere Gehalt an Bisphenol A im menschlichen Blut inzwischen höher als die Konzentration, die bei Mäusen zur Verringerung der Sexualentwicklung führen kann.

Der Ausschuss der EU-Chemikalienverordnung REACH hat am 4. Februar 2016 für eine Einstufung von Bisphenol A als reproduktionstoxisch der Kategorie 1B gestimmt. Das EU-Parlament prüft einen Regulierungsentwurf, der es nach Zustimmung durch die Kommission erlauben würde, BPA in die Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe aufzunehmen.

Kritisch diskutiert wird der Ersatz von Bisphenol A in der Verpackungsindustrie. Die Entwicklung von Alternativen steht noch in den Kinderschuhen und es ist bisher wenig bekannt über die toxische Wirkung alternativer Substanzen.

Wie kannst du deine Gesundheit schützen und Plastik vermeiden?

Ich bin für mich schon Anfang 2015 zu dem Entschluss gekommen, dass ich nicht nur auf Kunststoffe verzichte, die Bisphenol A enthalten, sondern auch alle anderen Kunststoffe, wie zum Beispiel Polyethylen (Code 2 oder 4) und Polypropylen (Code 5) meide. Polyethylenterephthalat (PET), Polyvinylchlorid (PVC) und Polystyrol (PS) enthalten zwar auch kein BPA, aber dafür andere hormonähnliche Weichmacher.

Mit meinem teilweisen Verzicht auf Plastikverpackungen trage ich dazu bei, dass weniger Müll entsteht und gleichzeitig fühle ich mich sicherer, da ich nicht wissentlich meine Gesundheit gefährde. Es gibt auch ein paar Einschränkungen, die es im Alltag oft schwer machen auf Plastik im Leben zu verzichten. Zudem ist es auch oft eine Gewissensfrage – Habe ich die Zeit in den Bioladen zu gehen oder zu einem Hofladen zu fahren, um unverpackte regionale Bioprodukte zu kaufen? Wenn die Zeit vorhanden ist, dann mache ich das bevorzugt. Es ist für mich auch in Ordnung den Kompromiss einzugehen, dass ich zum Beispiel Obst im Supermarkt nur in konventioneller Qualität erhalte, da viele der Bioprodukte in der Obstabteilung in Kunststoff verpackt sind.

Seitdem ich kaum noch in Plastik verpackte Produkte kaufe, hat sich mein Kaufverhalten verändert. Mir ist aufgefallen, dass ich an bestimmten Regalen vorbeigehe. Zum Anfang fiel es mir besonders schwer bei dem Regal für Chips und andere Knabbereien. Warum werden diese Waren nicht in Papierverpackungen angeboten?

5 Tipps, um auf Plastik im Alltag zu verzichten

  1. Vermeide Fertigprodukte und koche öfter selbst
  2. Kaufe frisches und unverpacktes Obst und Gemüse und lege deine Waren an der Kasse lose auf das Band oder nutze wiederverwendbare schadstofffreie Leinenbeutel
  3. Frage deinen Metzger des Vertrauens, ob er dir die Wurst oder das Fleisch in selbst mitgebrachte Gefäße füllen kann (klappt im Supermarkt leider nicht)
  4. Kaufe Milch, Sahne und Joghurt in Mehrwegglas
  5. Verwende für Lebensmittel keine Plastikgefäße – Alternativen sind Keramik, Bambus, Holz, Glas oder Edelstahl

In einem meiner nächsten Posts werde ich dir weitere Tipps und Tricks verraten, um deinen Konsum an Plastikverpackungen zu verringern und damit maßgeblich einen Beitrag für die Umwelt zu leisten.

Was machst du, um Plastik im Alltag zu vermeiden? Ich freue mich auf deinen hilfreichen Kommentar.

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Palmöl-Boom bedroht Regenwälder

Was haben Eis, Margarine, Schokolade, Tütensuppen, Cremes und Duschbäder mit der Zerstörung von Regenwäldern zu tun? In diesem Artikel erfährst du die Auswirkungen der Palmöl-Produktion auf die einheimische Bevölkerung und die Tierwelt.

Was haben Eis, Margarine, Schokolade, Tütensuppen, Cremes und Duschbäder mit der Zerstörung von Regenwäldern zu tun? In diesem Artikel erfährst du die Auswirkungen der Palmöl-Produktion auf die einheimische Bevölkerung und die Tierwelt.

Besonders in Indonesien und Malaysia werden für Monokulturen tropische Regenwälder in großem Stil gerodet – meist verbunden mit illegaler Landnahme und der Vertreibung der Bevölkerung.

Auf der einen Seite ist die Palmölindustrie ein wichtiger Wirtschaftszweig und mit einem Drittel am globalen Gesamtverbrauch ist Palmöl das wichtigste weltweite Pflanzenöl. Auf der anderen Seite verlieren Orang-Utan, Sumatra-Tiger und andere Regenwaldbewohner ihren Lebensraum, da Brandrodungen und Trockenlegung von Torfmoorböden die Tiere verdrängen. Heute existieren nur noch wenige Populationen des Orang-Utans auf den Inseln Borneo und Sumatra, während diese Tiere einst über ganz Südostasien verbreitet waren.

Die sozio-ökologischen Folgen der Palmölexpansion

Die Wälder Indonesiens zählen nach Brasilien und dem Kongobecken zu den weltweit größten Regenwäldern. Gewachsen auf Torfböden, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. In den Torfböden wird Kohlenstoff gespeichert. Werden die Torfmoore durch Brandrodung oder Trockenlegung zerstört, entweicht klimaschädliches CO2 in die Atmosphäre.

Nach Greenpeace führten in 2015 verheerende Waldbrände in Indonesien zu einem Ausstoß von CO2, der nach wenigen Wochen höher war als der jährliche Kohlendioxidausstoß von Deutschland. 31 Millionen Hektar, fast ein Viertel der Regenwaldfläche Indonesiens, wurden seit 1990 durch die Anlage von Palmölplantagen zerstört. Nicht nur der Lebensraum stark bedrohter Tierarten wie Sumatra-Tiger und Orang-Utan verschwindet, sondern auch der Lebensraum indigener Völker.

Nach einer Bestandsaufnahme des WWF würden die Tieflandregenwaldgebiete auf Borneo und Sumatra, bei fortschreitender Entwaldung, auf beiden Inseln bis 2020 zerstört sein. Damit hat der Orang-Utan in freier Wildnis kaum noch eine Überlebenschance. Auf beiden Inseln sind nur noch etwa 50 % der ursprünglichen Waldflächen vorhanden.

Die Ölpalme (Elaeis guineensis) hat ihren Ursprung in den Regenwäldern Westafrikas und wird dort seit Jahrhunderten als Nahrungs- und Heilmittel geschätzt. Erst 1848 brachten niederländische Seeleute die Pflanze nach Indonesien. Der weltweit steigende Verbrauch führt zu einer Ausdehnung der Plantagen, nicht nur in Indonesien und Malaysia, zunehmend auch in Afrika, Zentral- und Südamerika sowie in Papua-Neuguinea.

Unübersehbar sind die sozialen Folgen der massiven Expansion der Ölpalmenplantagen. In Indonesien sind etwa 100 Millionen Menschen auf die natürlichen Ressourcen der Regenwälder angewiesen und werden ihres natürlichen Lebensraumes beraubt. Häufig werden sie ohne Entschädigung von ihrem  Land vertrieben. Nach Angaben der indonesischen Organisation Sawit Watch sind 40 Millionen Indigene betroffen. Auch der Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden ist ökologisch für Mensch und Natur bedenklich. Böden und Flüsse werden verseucht.

Die Jahresproduktion von Palmöl liegt bei etwa 62 Millionen Tonnen. Die größten Mengen importiert aktuell das Entwicklungs- und Schwellenland Indien (9,4 Millionen Tonnen), gefolgt von der Europäischen Union (7,0 Millionen Tonnen), China (5,5 Millionen Tonnen) und Pakistan (3,2 Millionen Tonnen). 2014 importierte Deutschland 1,25 Millionen Tonnen Palmöl – das sind 15 kg pro Einwohner – und zählt damit zu den größten Palmölverbrauchern Europas.

Laut FONAP (Forum für Nachhaltiges Palmöl) stammen etwa 86 % der Weltproduktion aus Indonesien und Malaysia. In Indien, Indonesien und China werden 41 % der Weltproduktion von Palmöl zum Braten, Frittieren und Kochen genutzt, da es billig ist. Zudem ist der Flächenertrag mit 3,5 Tonnen pro Hektar im Vergleich zu anderen Ölpflanzen wie Raps (etwa 1 Tonne pro Hektar), Sonnenblumen (0,8 Tonnen pro Hektar) oder Soja (0,35 Tonnen pro Hektar) wesentlich höher – ein bedeutender Aspekt angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums.

Freiwillige Verpflichtung zum verantwortlichen Palmölanbau

In vielen Ländern ist Palmöl für Kleinbauern die Lebensgrundlage. Doch die Palmölproduktion muss ökologischer, ökonomischer und sozial verträglicher gestaltet werden. Der 2004 ins Leben gerufene Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO), die größte Initiative im Palmölsektor, setzt sich für die Einhaltung von Mindeststandards für den nachhaltigen Anbau von Palmöl ein. Die Initiative wurde mit dem Ziel gegründet, eine Zertifizierung von nachhaltig produziertem Palmöl zu ermöglichen und zu fördern. Die Mitglieder des RSPO repräsentieren die gesamte Palmöl-Lieferkette. Darunter sind Palmöl-Erzeuger, Händler, Hersteller von Konsumgütern, Banken und Investoren sowie ökologisch-orientierte und sozial-orientierte Nichtregierungsorganisationen.

Die RSPO-Mitglieder verpflichten sich freiwillig mehr für Naturschutz und Menschenrechte zu tun als gesetzlich gefordert wird. Das heißt, dass neue Palmölplantagen nicht auf Primärwaldflächen beziehungsweise besonders schützenswerten Gebieten angelegt werden dürfen. Zudem ist es verboten, neue Plantagen ohne Einwilligung auf indigenem Gebiet zu errichten. Die Beachtung von Landnutzungsrechten ist vorgeschrieben. Der RSPO wird von vielen Umweltschutzorganisationen kritisiert und verhindert allein nicht die Entwaldung in den Tropen. Gerade für Entwicklungs- und Schwellenländer ist der RSPO aber ein wichtiger Schritt nach vorne und ermöglicht einen kritischen Dialog aller Beteiligten.

Mit Unterstützung des RSPO sind aktuell 21 % des weltweit produzierten Palmöls zertifiziert.

Im Rahmen der RSPO gibt es vier verschiedene Modelle bei der Zertifizierung: Beim Modell 1 „Identity Preserved“ ist die Ware zu 100 % rückverfolgbar – es wird strikt nach Plantage getrennt und es findet keine Vermischung in der Ölmühle statt.

Im Gegensatz zum Modell 1, kann beim Modell 2 „Segregation“ zertifiziertes Palmöl vermischt werden.

Die direkte Verfolgbarkeit ist beim Modell 3 „Mass Balance“ nicht gegeben, da keine Trennung erfolgt und kontrolliertes Mischen von Palmöl konventioneller und zertifizierter Plantagen erlaubt ist.

Modell 4 „Book and Claim“ (Zertifikatehandel) ist an der Kennzeichnung mit dem „GreenPalm“ Logo zu erkennen. „Book and Claim“ ermöglicht Unternehmen, die nicht RSPO zertifiziertes Palmöl gekauft haben, durch Erwerb von Zertifikaten, ihre mit konventionellem Palmöl hergestellten Produkte zertifiziert zu verkaufen, allerdings nur mit dem GreenPalm Warenzeichen und dem Zusatz „Trägt zur Herstellung von zertifiziertem nachhaltigen Palmöl bei.“

Ursprünglich war Modell 4 nur als Einstiegsmodell gedacht, mittlerweile werden aber über 70 % des unter RSPO Zertifizierung verkauften Palmöls über den Handelsweg „Book and Claim“ auf der Plattform GreenPalm gehandelt. Die Anreize für Unternehmen selbst auf zertifiziertem Anbau umzusteigen oder zertifiziertes Palmöl über die anderen Handelswege anzukaufen, sind meist zu gering. Der anspruchsvolle Ansatz des RSPO ist der getrennte Handelsweg – „Identity Preserved“ oder „Segregation“.

Einer der größten Abnehmer von Palmöl ist der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble. Du kennst einige Produkte dieses Herstellers, wie Ariel Waschmittel oder Head & Shoulders-Shampoo. Procter & Gamble hat laut Greenpeace zur Vernichtung von Regenwald in Indonesien beigetragen. Mittlerweile hat Procter & Gamble auf Druck von Greenpeace, anderen Umweltschutzorganisationen und Verbrauchern seine Waldschutz-Policy überdacht und eingelenkt. So will Procter & Gamble bis 2020 seine Produkte vollständig ohne Palmöl bzw. Palmkernöl aus Regenwaldzerstörung herstellen.

Greenpeace hat zuvor nachgewiesen, dass Procter & Gamble Palmöl von Händlern bezogen hat, die das Palmöl von der Firma BW Plantation aufgekauft hat. Die Firma BW Plantation hat nach Greenpeace in ihrer Konzession PT Adhyaksa Dharma Satya (PT ADS) in der Provinz Zentral-Kalimantan Orang-Utan-Lebensraum zerstört. Von etwa 5.466 Hektar, das als Orang-Utan-Habitat ausgewiesen ist, wurden 4.330 Hektar zerstört.

Auch Unilever will bis 2020 auf Palmöl aus nachhaltig zertifiziertem Anbau umsteigen. Ferrero verwendet bereits seit 2014 zu 100 % nachhaltiges, segregiertes Palmöl. Ferrero ist auch an der Initiative Palm Oil Innovation Group (POIG) beteiligt, zu deren Mitgliedern auch Greenpeace gehört. Die Initiative POIG baut auf den Standards des RSPO auf.

Der WWF Deutschland befragt jedes Jahr Unternehmen hinsichtlich der Nutzung von zertifiziertem Palmöl. In 2015 nutzten mehr als 50 % der befragten 200 Unternehmen zumindest teilweise zertifiziertes Palmöl. Seit 2013 hat sich die Anzahl der Unternehmen, die 100 % zertifiziertes Palmöl nutzen, verdoppelt. Schlecht abgeschnitten haben die Pharmaindustrie und die Futtermittelhersteller. Weitere Informationen kannst du in der vom WWF herausgegebenen Scorecard 2015 – Die Bewertung der Einkaufspolitik deutscher Käufer und Verarbeiter von Palmöl nachlesen.

Ist Palmöl in deinen gekauften Produkten enthalten?

Woran erkennst du, ob in deinen gekauften Produkten Palmöl enthalten ist? Das ist nicht einfach, denn unter palmölhaltigen Inhaltsstoffen sind alle Stoffe zu verstehen, die direkt oder indirekt aus Palmöl hergestellt werden können. Hersteller verwenden auch Bezeichnungen wie Palmitate, Palmate oder Pflanzenöl. Seit 2014 muss Palmöl gemäß EU-Regulation No 1169/2011 als solches auf Lebensmitteln ausgewiesen werden.

Eine für den Einkauf praktische Liste mit einem Palmöl-Schnellcheck und den Deklarationen von Palmöl bei Reinigungsmitteln und Kosmetika findest du bei Umweltblick.

Laut einer Untersuchung von Greenpeace ist fast in jedem zweiten Supermarktprodukt Palmöl enthalten. Es wird aus dem Fruchtfleisch der Palmfrüchte gewonnen, während das festere und farblose Palmkernöl aus den von den Schalen befreiten Fruchtkernen extrahiert wird. Aufgrund seiner cremigen Konsistenz wird Palmkernöl gern in Shampoos, Körperlotionen und Lippenstiften verwendet.

Stopp auch du die Regenwaldzerstörung bei deinem nächsten Einkauf 

Wenn du den Erhalt der Regenwälder unterstützen willst, greife beim nächsten Einkauf lieber zu Bioprodukten und möglichst unverarbeiteten Produkten aus saisonaler und regionaler Herkunft. Generell solltest du palmölhaltige Produkte meiden. Du kannst viele Produkte auch selbst herstellen. Wie wäre es mit einer selbstgemachten Schokolade, die garantiert palmölfrei ist? Margarine gibt es zum Beispiel auch auf Basis von Oliven- oder Sonnenblumenöl. Schokoaufstriche enthalten oft viel Palmöl. Du kannst auf Bio-Schokostriche umsteigen, aber Vorsicht – nicht alle sind palmölfrei. Solltest du trotzdem nicht verzichten können, kaufe nur Produkte, deren Palmöl aus nachhaltig zertifiziertem Anbau stammt.

Was denkst du über die Zerstörung unserer Regenwälder durch den Palmölanbau? Kaufst du konventionelle Lebensmittel und Kosmetika oder Bioprodukte, in denen Palmöl enthalten ist? Ich freue mich auf deinen hilfreichen Kommentar.

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